Lammbraten aus dem Slow Cooker
– Lammrollbraten (Lammkeule) gefüllt mit Spinat und Feta
Lammrollbraten (Lammkeule) gefüllt mit Spinat und Feta aus dem Slow Cooker bzw. Crock-Pot
Für die Füllung unserer Lammkeule haben wir Spinat, Feta », getrocknete Tomaten und geröstete Pinienkerne mit ordentlich viel geriebenen Kefalótyri » zu einer äußerst leckeren »Spinat-Gremolata« verarbeitet. Je nach Größe der verwendeten Keule variiert die Schmorzeit im Crock-Pot zwischen 5–8 Std. Wir haben unseren 1,3 kg Rollbraten exakt sieben Std. schmoren lassen. Bei Gewichten bis 1 kg reichen 5–6 Std. Schmorzeit. Unsere Lammkeule war nach dieser Zeit perfekt auf den Punkt gegart und kam butterzart und saftig auf den Teller.
Zu »Lammbraten gefüllt mit Spinat und Feta aus dem Slow Cooker« servieren wir einen »Liátiko« von Kreta oder – unsere besondere Empfehlung – einen »Agiorgítiko« des Weinguts »Papaioannou« von der Peleponnes. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Kalí órexi – wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept:
Lammbraten gefüllt mit Spinat und Feta – Slow Cooker-Rezept
Zutaten für 4 Personen
Für den Einkaufszettel:
- 1 Irische »Salzwiesen-Lammkeule« (ca. 1,5–2,0 kg) von
*DON CARNE » - 500 g frischer Blattspinat
- ca. 40 g fein geriebener Kefalotyri (ersatzweise Parmesan)
- 1 Hühnerei
- 200 g original griechischer Fetakäse
- 100 g getrocknete Tomaten
- 20 g Pinienkerne
- 1 Dose Cherrytomaten
- 8–10 EL Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
- 2 kleine Zweige frischer Rosmarin
- 250 ml Gemüsebrühe oder Lammfond
- 750 ml trockener Weißwein
- 1 große oder zwei kleine Knoblauchzehe(n)
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 1 EL braune Butter
Für das »Finishing«:
- Noch etwas Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig » zum beträufeln
Für die Pastinaken-Kartoffeln:
- 650 g mehlig kochende Kartoffeln
- 250 g Pastinaken
- 400 ml Rinderfond, Rinderfond selber machen »
- 2 Zesten Zitronenschale (Bio-Zitrone)
- 3–4 Pimentkörner
- 1 Lorbeerblatt
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
Feta PDO von ARVANITI
Produzent: Arvaniti A.E., Thessaloniki, Griechenland
Typus: weißer, halbfester Käse
Milchsorte: Mischkäse aus Schafs- und Ziegenmilch
Feta PDO von ARVANITI
Geschmack: Authentischer Feta-Käse aus frischer, pasteurisierter Schafs- und Ziegenmilch geschützter Ursprungsbezeichnung (PDO). Der Arvaniti Feta ist von exzellenter Qualität mit einer leichten Säure und vollem Aroma. Der weiche, weiße Käse hat eine solide Struktur und ist einfach zu schneiden. Er kann auf vielseitige Art genossen werden: zu griechischem Salat, in Spinattaschen und Omelett oder als Vorspeise mit Olivenöl und Majoran.
Zubereitung:
1) Pinienkerne bei kleiner bis mittlerer Hitze in einer Bratpfanne ohne Fett goldbraun rösten. Nach dem Rösten die Kerne sofort aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
2.1) Spinat waschen. Einen ausreichend großen Topf zur Hälfte mit Wasser befüllen, den Blattspinat hineingeben ...
2.2) ... und auf mittlerer Temperatur ca. 10 Min. blanchieren.
2.3) Mit einer feinen Küchenreibe den Kefalótyri (alternativ: Pecorino) in eine Schüssel reiben.
2.4) Ei mit Kefalótyri vermengen ...
2.5) ... und mit einer handvoll der Pinienkerne unter den Spinat rühren. Spinat mit Pfeffer und Salz, Moringa oleifera sowie einer Msp. Zitronenschalen- und Muskatnussabrieb würzen.
3.1) Fetakäse und getrocknete Tomaten in Würfel bzw. Stücke schneiden und Lammkeule mit allen Zutaten befüllen.
3.2) Lammkeule zusammenklappen und mit kreuzweise gebundenem Küchengarn fest verschließen, sodass ein Lammrollbraten entsteht.
4) Schmiedeeiserne Bratpfanne oder Gusseisenpfanne mit etwas Butterschmalz auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen und Lammbraten darin von allen Seiten goldbraun anbraten.
5.) Gefüllte Lammkeule, ausgelöste Knochen, Tomaten und Kräutern in den Crock-Pot geben. Mit Fond und Weißwein auffüllen bis alle Zutaten bedeckt sind. Deckel auflegen und Lammrollbraten auf Einstellung »LOW« (ca. 80–85°) 8 Std. im Crock-Pot schmoren lassen. Wichtig: Während des Garens den Deckel stets aufgelegt lassen! Wenn es mangels Zeit einmal schneller gehen muss, kann man das Gericht alternativ 2 Std. auf »HIGH« und 3 Std. auf »LOW« schmoren.
Rezept Pastinaken-Püree
1) Für das Pastinaken-Püree die Pastinakenwurzeln mit einem Sparschäler schälen und mit einem scharfen Messer in ca. 1,5 cm dicke Würfel schneiden.
2) Pastinaken zusammen mit Lorbeer, Pimentkörnern und Zitronenzeste in Fleisch- oder Gemüsefond ca. 30 Min. weich kochen.
3.1) Rinderfond bis auf einen kleinen Rest abgießen und Pastinaken mit dem Zauberstab, bzw. Stabmixer pürieren ...
3.2) ... mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und 1 Msp. Muskatnussabrieb würzen und mit etwas Butter und/oder gutem Olivenöl veredeln.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Lammfleisch
– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12
Neben hochwertigem Eiweiß enthält Lamm- wie auch Rindfleisch die lebenswichtigen Vitamine B2, B6 und B12 sowie wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Selen. Vitamin B1 ist ebenfalls vorhanden, jedoch in geringeren Mengen als beispielsweise in Schweinefleisch.
Besonders Eisen und Vitamin B12 spielen eine zentrale Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen. Vitamin B12 kann in relevanten Mengen fast nur über tierische Produkte aufgenommen werden.
Eisen ist nicht allein für die Blutbildung, sondern auch für den Muskelaufbau relevant, da es eine Schlüsselrolle beim Sauerstofftransport zu den Muskelzellen spielt. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung ist für unsere Muskeln die Voraussetzung für Leistung, Regeneration und Wachstum.
Daher lässt sich feststellen, dass eine rein vegane Ernährung ohne Supplemente nicht als vollständig ausgewogen betrachtet werden kann. Bereits 150 g Lamm- oder Rinderfilet können den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B12 decken und leisten zugleich einen wertvollen Beitrag zur Eisenversorgung.
Kulinarische Verwendung:
Lammfleisch ist eine besonders feine Fleischsorte, die durch ihr zartes, leicht würziges Aroma überzeugt. Es findet in der mittelmeerländischen wie auch in der orientalischen Küche einen hohen Stellenwert und wird gern mit Kräutern wie Rosmarin, Thymian, Oregano oder Knoblauch verfeinert.
Besonders beliebt sind zarte Teilstücke wie Lammkeule, Lammkarree oder Lammfilet, die sich zum Braten, Grillen oder Schmoren eignen. Langsam gegart entfaltet Lamm seine volle Zartheit und ein rundes, feines Aroma, das hervorragend zu Gemüse, Olivenöl und milden Säurenoten passt.
Auch in leichteren Variationen – etwa als gewürzte Spieße, Lamm-Burger oder Mezze-Komponente – lässt sich das Fleisch kulinarisch vielseitig einsetzen.
Lamm steht für würzigen Genuss mit feinem Charakter, der Naturaroma, Eleganz und Nährstoffdichte auf harmonische Weise vereint.
Blattspinat bzw. Spinat
– schmackhaft und sättigend, mit ernährungsphysiologischer Einschränkung
Das auch als Gemüse- oder Gartenspinat bekannte Gemüse gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen und ist im Handel über das ganze Jahr tiefgefroren oder im Spätherbst und Winter auch frisch erhältlich. Spinat enthält in größeren Mengen die Vorstufe von Vitamin A, Vitamin C sowie den Mineralstoff Eisen.
Stark durch Spinat, wie »Popeye«, die Kinder-Comic-Figur?
Diese Darstellung, auch wenn man sie auf den gesundheitlichen Faktor runterbrechen würde, muss ich leider entzaubern.
Zuerst die gute Nachricht:
Eisen ist nicht allein für die Blutbildung, sondern auch für den Muskelaufbau relevant, da es eine Schlüsselrolle beim Sauerstofftransport zu den Muskelzellen spielt. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung ist für unsere Muskeln die Voraussetzung für Leistung, Regeneration und Wachstum.
Nun die weniger gute:
Bei dem in Spinat enthaltenen Eisen handelt es sich aber um ein sogenanntes »zweiwertiges Eisen«, was bedeutet, dass unser Organismus nur eine kleine, prozentuale Menge davon resorbieren kann. Man müsste also schon große Mengen an Spinat essen, um vom Eisen zu profitieren.
Wieder ein klares Indiz dafür, dass der Mensch evolutionär nicht für eine rein vegane Ernährung geschaffen ist!
»Dreiwertiges Eisen«, welches in größeren Mengen in tierischen Lebensmitteln vorhanden ist, ist gegenüber der zweiwertigen Variante deutlich effizienter, da unser Organismus davon bis zu 25 Prozent aufnehmen, sprich umsetzen, kann.
Dass unser Organismus nur von kleinen bis geringfügigen Mengen des Mineralstoffes Eisen profitieren kann, liegt zum anderen auch an der in Eisen enthaltenen Oxalsäure, die den Mineralstoff bindet und somit einer Verwertung durch unseren Organismus entgegenwirkt.
Lösen lässt sich das Problem – zumindest zu einem Teil –, indem man Spinat mit anderen Nahrungsmitteln, die die Wirkung der Oxalsäure herabsetzen, kombiniert. Dazu gehören Broccoli, Tomaten und Tomatensaft, Kartoffeln, Paprika und Zitrusfrüchte.
Kulinarische Verwendung:
Blattspinat ist ein vielseitiges Gemüse, das sowohl frisch als auch tiefgefroren verarbeitet werden kann. Sein zarter, leicht erdiger Geschmack harmoniert hervorragend mit vielen Zutaten – von Ei bis Fisch, von Pizza und Pasta bis zu vegetarischen Aufläufen.
Gedünstet oder kurz in Butter geschwenkt entfaltet Blattspinat sein volles Aroma, wobei etwas Knoblauch, Muskat und eine Prise Salz bereits ausreichen, um eine feine Beilage zu Fleisch, Fisch oder Kartoffeln zu erhalten.
Mit Rahm verfeinert wird er zur klassisch-cremigen Komponent in vielen Hausmannskost-Rezepten – etwa zu Spiegelei oder Fisch. In Pasta, Quiche oder als Füllung für Crêpes, Cannelloni und Blätterteigtaschen bringt er Farbe, Frische und ein angenehmes Aroma ins Gericht.
Auch roh verwendet, etwa in frischen Salaten, bietet junger Spinat alias »Baby-Blattspinat« einen milden, frischen Geschmack und liefert zugleich wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, die beim Garen sonst verlorengehen.
Tomaten
– sonnengereift, gesund und voller Geschmack
Außer einem hohen Wasseranteil enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.
Erhitzt gesünder als roh
Zudem sind Tomaten einige der wenigen Gemüsesorten, deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sich durch Erhitzen verbessern, statt sich zu verschlechtern. Gemeint sind die in Tomaten enthaltenen Polyphenole, sogenannte Antioxidantien, wirksame Fänger der zellschädigenden »freien Radikalen«, die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre machen.
Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide gehörende Farbstoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirkstoff allein ist bereits ein guter Grund, regelmäßig Tomaten auf den Speisezettel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten voraussetzend!
Kulinarische Verwendung:
Tomaten sind die Allrounder der mediterranen Küche und bilden die Basis zahlreicher Klassiker – von Pasta- und Pizza-Saucen über Suppen und Eintöpfe bis hin zu frischen Salaten.
Roh entfalten sie ihr volles Aroma besonders in Caprese (mit Mozzarella, Basilikum und Olivenöl) oder in sommerlichen Tomatensalaten mit roten Zwiebeln und Balsamico. In Kombination mit Kräutern wie Thymian, Oregano und Rosmarin entstehen aromatische Dressings oder Bruschetta-Beläge.
Durch Erhitzen intensiviert sich der Geschmack und das wertvolle Lycopin wird besser verfügbar – ideal in Tomatensaucen, Ratatouille, Shakshuka oder als Grundlage für Risotto und Gemüsepfannen. Im Ofen langsam geschmorte oder getrocknete Tomaten entwickeln ein tiefes, süß-würziges Aroma, das besonders gut zu Fleisch, Fisch oder Antipasti passt.
Auch in der feinen Küche spielen sie eine Rolle – etwa als Tomatenconsommé, Sorbet oder Tatar aus confierten Tomaten.
Tomaten stehen somit für Sonnenreife, mediterrane Frische und gesunden Genuss, der in nahezu jeder Küche der Welt seine kulinarische Heimat gefunden hat.
Feta bzw. Schaf- oder Schaf-Ziegen-Mischkäse
– frisch-würziger Genuss mit geballter Nährstoffpower
Feta, der traditionelle griechische Salzlakenkäse, wird überwiegend aus Schafmilch oder einer Mischung aus Schaf- und Ziegenmilch hergestellt. Während im Griechischen »Feta« übersetzt ins Deutsche eigentlich nur »Scheibe« bedeutet, ist die Namensgebung in Griechenland und weit darüber hinaus immer schon ein Synonym für den beliebten Käse gewesen. Doch nicht immer war Feta drin, wenn »Feta« draufstand.
(Tipp: Unsere 6-teilige Artikelserie Griechische Käsesorten » könnte Dich auch interessieren.)
Um den Verbraucher zu schützen, ist es aber nun schon seit vielen Jahren gesetzlich geregelt, dass nur authentischer Feta aus Griechenland sich Feta nennen darf. Zu erkennen ist er an einem orangegelben Siegel mit der Bezeichnung »PDO« für »Protected Designation Of Origin« bzw. »G. U.« für »Geschützte Ursprungsbezeichnung«.
In unserer Griechenland-Reisereportage kannst Du mehr darüber erfahren: Feta PDO – Let's get real! »
Schaf- und Ziegenkäse, die wohl ältesten Käse der Welt, schmecken nicht nur ausgesprochen gut, sondern sind zudem auch noch gesund.
Beide sind reich an hochwertigem Eiweiß und enthalten wichtige Vitamine wie B2 (Riboflavin) und B12 sowie fettlösliche Vitamine wie A und D. Darüber hinaus liefern sie wertvolle Mineralstoffe, insbesondere Calcium, Phosphor und Zink, die für Knochen, Zähne und Stoffwechselprozesse von zentraler Bedeutung sind.
Besonders der hohe Calciumgehalt macht sie zu einem wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung – bereits 50 g können etwa ein Drittel des Tagesbedarfs decken.
Zudem ist Feta von Natur aus laktosearm und damit für viele Menschen gut verträglich. Sein geringer Laktoseanteil entsteht durch die Fermentation in Salzlake.
Geschmacklich überzeugt Feta durch sein frischwürziges Aroma, das durch den hohen Anteil an Schafmilchfett und die spezielle Fermentation geprägt wird. Sein Gehalt an Vitamin B12 und sein hochwertiges Eiweiß machen ihn – wie andere tierische Lebensmittel – zu einem wichtigen Baustein in einer ausgewogenen Ernährung.
Bemerkenswert ist zudem der vergleichsweise hohe Natriumgehalt, der durch die Reifung in Salzlake entsteht. Geschmacklich überzeugt Feta durch sein würzig-frisches Aroma, das durch den hohen Anteil an Schafmilchfett und die spezielle Fermentation geprägt wird.
Kulinarische Verwendung:
Feta ist in der Küche ein wahres Multitalent – ob klassisch im griechischen Salat, überbacken mit Tomaten und Oliven im Ofen, als cremige Füllung in Pasteten und Gemüse oder als würziges Topping zu gegrilltem Gemüse. Sein frischer, leicht salziger Geschmack verleiht vielen Gerichten einen Hauch von Mediterranem Genuss und unterstützt eine gesunde, ausgewogene Ernährung.
Pastinaken
– süßer Genuss und Gesundheit mit cremig-schmelziger Tiefe
Pastinaken gehören als traditionelles Wurzelgemüse zu den Doldenblütlern und sind damit eng mit Möhren, Petersilienwurzel und Knollensellerie verwandt. Sie wurden historisch lange vor der Karotte in Europa angebaut, spielten im Mittelalter als kräftiges Grundnahrungsmittel eine tragende Rolle und erleben heute eine regelrechte Renaissance in der modernen Küche. Ihr würzig-süßliches Aroma, das an eine Mischung aus Karotte und Petersilienwurzel erinnert, macht sie zu einem ausgesprochen vielseitigen Gemüse, das sich hervorragend für Pürees, Suppen oder als Ofengemüse eignet.
Im nährstofflichen Profil überzeugen Pastinaken durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen, die zu einer ruhigen und gleichmäßigen Verdauung beitragen und damit den Stoffwechsel optimieren.
Ihr Gehalt an Kalium unterstützt Herz- und Muskelfunktion, während Folat und Vitamin C wichtige Immun- und Zellfunktionen stärken. Sie liefern darüber hinaus natürliche Antioxidantien, die den Körper vor oxidativem Stress schützen. Durch den besonders ausgewogenen Kohlenhydratgehalt entfalten Pastinaken eine angenehm cremige Textur beim Garen und eignen sich so besonders gut als Basis für pürierte Gerichte, was gleichzeitig für eine harmonische Sättigung sorgt.
Kulinarische Verwendung:
In der kulinarischen Praxis passen Pastinaken dank ihrer natürlichen Süße und ihrer sanft ätherischen Würze hervorragend zu Butter, Sahne, Nussölen und warmen Gewürzen wie Muskat und Kumin. Für ein Püree werden sie meist sanft gekocht und zu einer feinen, schmelzigen Basis verarbeitet, die sich auch auf verwandte Wurzelgemüse wie Petersilienwurzel, Knollensellerie oder Möhren übertragen lässt.
In Ofengerichten karamellisieren sie leicht und entwickeln eine tiefe Aromenschichtung, die besonders gut zu geschmortem Fleisch, gerösteten Nüssen oder hellem Fisch passt.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)
Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend
– durch ein Braten-Kernthermometer Fleisch und Fisch optimal garen
Die wichtigsten Gargrade und deren empfohlene Kerntemperaturen. So garen Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Geflügel perfekt auf den Punkt. Wissenswertes über: »Slow Cooking – der neue (alte) Trend« und wertvolle Hintergrundinfos zum Thema Langzeitgaren ergänzen unseren Beitrag.
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