Wir verwenden Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.

Mediterranes Schmor­hähn­chen in Weiß­wein

Coq au vin mediterran - Mediterranes-Schmorhähnchen in Weißwein

schmorhähnchen coq au vin hähnchen hähnchen hähnchen hahn huhn hähnchen slow cooker hähnchen coq au vin slow cooker huhn

Mediterranes Schmorhähnchen in Weißwein

Mediterrane Variante des »Hahn in Wein«. Von uns schonend im Slow Coo­ker ge­gart. Mit Mo­rin­ga olei­fe­ra als spe­zi­el­le Zu­tat und durch wei­te­re ent­spre­chen­de Zu­ta­ten mit ei­nem ge­hö­ri­gen Schuss me­di­ter­ra­nem Flair ver­se­hen.

Moringa oleifera – »Baum des Le­bens« oder »Meer­ret­tich­baum«, ist nach bis­he­ri­gem Kennt­nis­stand die vi­tal­stoff­reichs­te Pflan­ze die es gibt. Da­bei weist die Pflan­ze kei­ner­lei al­ler­ge­nen Ei­gen­schaf­ten auf. Ein gu­ter Grund auf unserem Foodblog Rezepte zu präsentieren, in denen Moringa oleifera das Thema oder zumindest ein Be­stand­teil des R­ezep­tes sein wird. Das heißt, das es in Zu­kunft le­cke­re und äu­ßerst ge­sun­de »Mo­rin­ga-Re­zep­te« un­ter un­se­ren Re­zept-Neu­vor­stel­lun­gen ge­ben wird.

Unser Mediterranes Schmorhähn­chen ha­ben wir nach dem An­bra­ten im Slow Coo­ker noch 4 Std. in Ge­flü­gel­fond und Weiß­wein ga­ren las­sen und mit vie­len gu­ten Zu­ta­ten kom­bi­niert. Wie und was im De­tail, ver­rät un­ser Re­zept. So­viel vor­ab: Die frucht-fri­schen Aro­men, die wir durch un­se­re selbst­ge­züch­te­ten To­ma­ten er­ziel­ten, ha­ben wir noch mit Kräu­ter­aro­men von Thy­mi­an und Ros­ma­rin kom­bi­niert.

Coq au vin Rezept - Moringa-Schmorhähnchen in Weißwein

Zu »Mediterranes Schmorhähnchen« passt ein mit­tel­kräf­ti­ger »Pi­not Blanc« oder »Ries­ling d’Al­sa­ce« oder – wenn es mal et­was ganz be­son­de­res sein soll – ein Char­don­nay aus dem Bur­gund. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

Rezept:
Mediterranes Schmor­hähn­chen in Weiß­wein

Zutaten für 4 Personen


Für den Einkaufszettel:

  • 4 Hähnchen-Oberkeulen mit Haut
  • 500 g Kartoffeln festkochend
  • 300 g bunte Strauchtomaten
  • 1 Stange Porree alias Lauch
  • 4 Schalotten
  • 1 unbehandelte Zitrone (Bio-Zitrone)
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 4 Sardellenfilets aus dem Glas
  • 200 ml Weißwein trocken
  • 200 ml Geflügelfond aus dem Glas
  • 4 - 6 Knoblauchzehen, je nach Vorliebe
  • 8 Kapernäpfel aus dem Glas
  • 1 handvoll Kalamata-Oliven ungefärbt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Thymianzweige
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 handvoll Grün (zarte Blätter) vom Staudensellerie
  • 6 EL Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Eßlöffel Moringa oleifera – Blätter getrocknet

Lebensphylosophie

Zubereitung:

1) Kartoffeln waschen und mit ei­nem TL Küm­mel und et­was Salz in ei­nem gro­ßen Topf 20 Min. garko­chen. Kar­tof­feln noch heiß pel­len, in Spal­ten schnei­den und da­nach warm­stel­len.

2) Während die Kartoffeln ko­chen, die Hähn­chen-Ober­keu­len in ei­ner Schmor­pfan­ne in Oli­ven­öl auf mitt­le­rer bis ho­her Hit­ze (max. 170 Grad) kurz und kräf­tig an­bra­ten.

3) Möhre, Tomaten, Po­ree, Zi­tro­ne und Chi­lishy;scho­te gut wa­schen. Zi­tro­ne hoch­kant stel­len und mit ei­nem schar­fen Mes­ser zwei Zi­tro­nen­scha­len­zes­ten ab­schnei­den oh­ne das Weiß der Scha­le mit­zu­neh­men. Zi­tro­ne quer le­gen, hal­bie­ren und noch zwei Zi­tro­nen­schei­ben ab­schnei­den. To­ma­ten in Schei­ben, Ge­müshy;se schräg in ca. 1 cm di­cke Stü­cke schnei­den. Scha­lotshy;ten fein, Grün vom Stau­den­sel­le­rie grob ha­cken. Chi­li­scho­te längs hal­bie­ren, Ker­ne aus­krat­zen. Kno­lauch­ze­hen mit ei­nem gro­ßen Mes­ser an­quet­schen.

4) Garen im Backofen: Ofen auf 200 Grad Ober-/Un­ter­hit­ze vor­hei­zen (Um­luft nicht ge­eig­net). Häh­nchen­keu­len mit al­len Zu­ta­ten in ei­nen Schmor­topf ge­ben. Mit Ge­flü­gel­fond und Weiß­wein auf­fül­len und ca. 40 min. im Of­en schmo­ren. Zwei EL Mo­rin­ga­blät­ter di­rekt bei­ge­ben, um die in Mo­rin­ga ent­hal­te­nen Po­ly­phe­no­le zu ak­ti­vie­ren und einen TL erst 3 Min. vor En­de der Gar­zeit zu­ge­ben, um die da­rin ent­haltenen, wert­vol­len Vi­ta­mi­ne zu er­hal­ten.

Garen mit Niedrigtemperatur im Slow Coo­ker

Ideal für die Zubereitung un­se­res Rezept­va­ri­an­te ist auch ein en­er­gie­spa­ren­der Slow Coo­ker, in dem un­ser Ge­richt auf Nied­rig­tem­pe­ra­tur ge­gart wird. Ein­fach den Crock-Pot auf »LOW« stellen und die Hähn­chen-Ober­keu­len – je nach Grö­ße – 4–6 Std. da­rin ga­ren.

Vorteile: Beim Ga­ren auf Nied­rig­tem­pe­ra­tur ent­fällt das Wen­den eben­so, wie die Ge­fahr des An­bren­nens. Die Hähn­chen­keu­len wer­den un­glaub­lich zart und saf­tig und fal­len quasi von selbst vom Kno­chen.

Serviertipp: Wer seinen Gästen auch visuell eine Freude bereiten will, serviert das Moringa-Schmorhähnchen direkt auf dem Tisch aus dem Schmortopf (siehe Foto!).

Zubereitungstipp: Besonders aromatisch gelingt der "Hahn in Wein", wenn man ihn einen Tag vorher mit dem Gemüse in Geflügelfond marinieren lässt.

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen u. Slow Cooking

Basiswissen: Brattemperaturen für Öle und Fette

Alarmstufe Rot: Rauchtemperatur erreicht!

Wenn es in der Pfanne raucht, ist das ein untrüglicher Hinweis darauf, dass die maximal nutzbare Brat­tem­pe­ra­tur des Öls oder Fetts überschritten wurde. Dieser Zustand wird als "Rauchpunkt" be­zeich­net, gemessen wird die kri­ti­sche Temperatur in Grad Celsius.

Verschiedene Öle und Fette im Vergleich

Mit viel Rechercheleistung hat das Team von "Ger­ne­kochen – Mit Wein ge­nie­ßen" eine Tabelle mit den am häu­figs­ten verwendeten Ölen und Fetten zusammengestellt. Was geht und was nicht?

Unsere "Brattemperaturen für Öle und Fette"-Tabelle liefert die Antworten und einen aufschlussreichen Überblick.

Brattemperaturen für Öle u. Fette

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Hähnchenfleisch 

Hähnchen­fleisch be­sitzt ei­nen ho­hen An­teil an hoch­wer­ti­gem Ei­weiß. Hin­zu kom­men die Mi­­ne­­ral­­stof­­fe Ka­li­um und Ei­sen. Bei­de er­fül­len wich­ti­ge Funk­­tio­­nen im ge­sam­ten Stoff­­wech­­sel.

Als aus­­rei­­chen­­der Ei­sen­lie­fe­rant, ist Ge­flü­gel aber eher un­­­ge­­­eig­­­net. Hierfür muss man auf »ro­tes Fleisch« wie z. B. Rind oder Lamm zurückgreifen.

Dafür ste­cken in Ge­flü­gel aus­rei­chend B-Vi­ta­mi­ne, wie bspw. Nia­­cin, B1 und B2. Die­se kön­nen vom mensch­li­chen Or­­ga­­nis­­mus ganz ein­fach mit dem Ver­zehr von Ge­­flü­­gel­­mahl­­zei­­ten auf­­ge­­nom­­men wer­­den.

Tomaten

Außer ei­nem ho­hen Was­ser­an­teil, ent­halten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­tor für ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Nerv­en ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind Tomaten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, deren ge­sund­heits­för­dern­de Inhaltsstoffe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­genann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den, »Frei­en Ra­di­ka­len«, die – so­bald ak­tiv – ih­rem Na­men al­le Eh­re ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff all­ein, ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Moringa (Morin­ga olei­fei­ra)

Die in Bezug auf Nähr­wert und ge­sun­de Er­näh­rung po­si­tiv ein­zu­stu­fen­den In­halts­stof­fe, die in Mo­rin­ga ent­hal­ten sind, sind so zahl­reich und be­sit­zen so vie­le, zu be­trach­ten­de As­pek­te, dass ei­ne Ana­ly­se mei­ner­seits hier den Rah­men spren­gen wür­de.

Es sei nur so viel gesagt, dass Mo­rin­ga in di­rek­tem Ver­gleich mit an­de­ren, als hoch­wer­tig ein­zu­stu­fen­den Le­bens­mit­teln, in qua­si nicht ver­gleich­ba­rem Maß ein Top-Lie­fe­rant von für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus äu­ßerst wert­vol­len Nähr­stof­fen ist.

Egal ob Proteine, Vi­ta­mi­ne, Mi­ne­ra­lien und auch An­ti­oxi­dan­tien. Mo­rin­ga bie­tet al­les im Über­fluss und be­sitzt so­mit in der Pflan­zen­welt qua­si ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal. Je­der, der sich nä­her für die po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten von Mo­rin­ga in­te­res­siert, wird bei ei­ner dies­be­züg­li­chen In­ter­net­re­cher­che fün­dig wer­den.

Oliven

Wichtig: Unbedingt ge­färb­te Oli­ven ver­mei­den!

Die­se ent­hal­ten ge­sund­heits­be­denk­li­ches Ei­sen­glu­co­nat (Ei­sen(II)-glu­co­nat, E-579). Fügt man die­sen so­ge­nann­ten »Le­­bens­­mit­­tel­zu­­satz­­stoff« den Oli­ven hin­zu, kommt es zu ei­nem Oxi­da­tions­vor­gang, wel­cher wie­de­rum die ein­heit­lich schwar­ze Fär­bung der Oli­ven be­wirkt.

Un­ge­färb­te schwar­ze Oli­ven er­kennt man da­ran, dass ih­re Farb­ge­bung zwi­schen hel­len und dunk­len Schwarz- und Braun­­tö­­nen schwankt.

Ge­färb­te schwar­ze Oli­ven er­kennt man an ihrer ein­heit­lichen, tief­schwar­zen Fär­bung, wie sie in der Na­tur so nicht vor­kommt.

Na­türli­che, al­so un­ge­färb­te schwar­ze Oli­ven, sind voll aus­ge­reif­te, grü­ne Oli­ven. Noch grü­ne Oli­ven, ent­hal­ten mehr Vi­ta­mi­ne und Mi­ne­ral­stof­fe, aber eb­en auch mehr Was­ser als die Schwar­zen. Zu­dem be­sit­zen sie ge­gen­üb­er den Schwar­zen ei­nen we­sent­lich hö­he­ren An­teil wert­vol­ler, ein­fach un­ge­sät­tig­ter Fett­säu­ren.

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe

Unsere Empfehlungen

Affiliate-Links - Teilnahme am Partnerprogramm

Alle Produkte, die wir selbst in unserer "Gerneküche" benutzen und mit deren Qualität wir mehr als zufrieden sind, empfehlen wir guten Gewissens gerne weiter. Die aktiven Produkt-Verlinkungen unserer Kaufempfehlungen, haben wir mit einem *Sternchen gekennzeichnet. Weitere Information dazu finden Sie im Impressum!

Aktuelles rund um unseren Foodblog »