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Rindfleisch-Stifado aus dem Slow Cooker
– griechischer Zwiebel-Schmortopf mit aromatischer Sauce
Rindfleisch-Stifado aus dem Slow Cooker
👉 griechischer Zwiebel-Schmortopf mit aromatischer Sauce
Stifado ist ein traditionelles griechisches Schmorgericht, das mit unterschiedlichen Fleischsorten zubereitet werden kann. Unsere Variante mit Rinderfleisch und reichlich Zwiebeln gehört zu den beliebten Abwandlungen des mediterranen Klassikers. Durch das langsame Garen im Slow Cooker wird das Fleisch besonders zart und nimmt die Aromen der würzigen Sauce wunderbar auf. Traditionell wird Stifado auch mit Kaninchen zubereitet. Selbst eine Variante mit Oktopus, wie unser Oktopus-Stifado », zeigt, wie vielseitig dieses Gericht ist.
Im Gegensatz zu vielen klassischen Schmorgerichten wird Stifado mit reichlich aromatischer Sauce serviert. Gerade diese Kombination aus zartem Fleisch, würzigen Zwiebeln und einer intensiven Sauce macht den griechischen Klassiker so besonders. Kein Wunder, dass er auch bei uns in Deutschland längst viele Liebhaber gefunden hat.
Zu »Rindfleisch-Stifado aus dem Slow Cooker« servieren wir einen Mavrodaphne« oder einen »Agiorgítiko« von der Peloponnes. Einfach mal auf unser Weintipp-Icon tippen und mehr erfahren. Kalí órexi – wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Warum Du unser Stifado-Rezept ausprobieren solltest
- Griechischer Genuss: Ein traditionelles Schmorgericht mit aromatischen Zwiebeln und würziger Sauce
- Besonders zart: Durch das langsame Garen wird das Rindfleisch wunderbar mürbe
- Aromatische Sauce: Rotweinessig und ausgewählte Gewürze sorgen für eine fein abgestimmte Würze
- Unkomplizierte Zubereitung: Der Slow Cooker übernimmt den größten Teil der Arbeit
- Gut vorzubereiten: Das Stifado lässt sich prima vorbereiten und schmeckt auch aufgewärmt hervorragend
- Einfach nachzukochen: Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung führt auch Kochanfänger sicher ans Ziel
Rezept:
Griechisches Stifado a. d. Schmortopf – Original Rezept
Zutaten für 4 Personen
Hinweis zu Affiliate-Links
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Für den Einkaufszettel:
- 800 g mageres Rinderfleisch
- 600–800 g kleine weiße Zwiebeln
- 6–8 Knoblauchzehen, je nach Größe
- 500 g San-Marzano-Tomaten, frisch oder a. d. Dose
- 2–3 EL Tomatenmark
- ½ Tasse (100 ml) Rotweinessig
- 2 Lorbeerblätter
- ½ Tasse Bio Organic Extra Virgin Olivenöl » und etwas braune Butter zum Braten
- ½ Tasse Bio Organic Extra Virgin Olivenöl und etwas braune Butter zum Braten
- ½ TL Zimt
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
Nikodopoulos »OLIVI« – BIO-Organic Extra Virgin Olive Oil, 3 Liter
Hochwertiges »Olivi« Bio Olivenöl, 3 Liter im vorteilhaften Kanister. Gewonnen in Messinia aus 100% Bio-Koroneiki-Oliven, bietet dieses kaltextrahierte Öl extrem niedrige Säurewerte (<0,3 %). Der lichtundurchlässige Kanister schützt das Öl optimal und garantiert lange Frische. Ideal für die tägliche gesunde Küche.
Beilagentipp:
Zu unserem »Rindfleisch-Stifado aus dem Slow Cooker« , passen
- griechische Reisnudeln (Kritharáki), ganz hervorragend!
Geschälte Tomaten von Kyknos
Voll ausgereifte Tomaten von fleischiger Konsistenz und natürlichem Geschmack. Die Firma Kyknos wurde 1911 von den Brüdern Michail und Costas Manoussakis gegründet. Kyknos produziert Tomatenpasten und Gourmet-Produkte von höchster Qualität. Die Familie Manoussakis ist Garant dafür, dass für die Produktion der Kyknos Feinkostartikel ausschließlich die besten Tomaten, Gewürze und andere Zutaten verwendet werden.
Die Qualitätsansprüche der Familie sind sehr hoch.
👉 Bei der Verarbeitung und Herstellung wird zu 100 % auf Konservierungsstoffe und künstliche Farbstoffe verzichtet.
Rein und gesund essen (Clean Eating) »
Geschmack: Die geschälten Tomaten bestechen durch unverfälschten Geschmack und durch hohe Bekömmlichkeit. Die in Tomatensaft eingelegten, geschälten Tomaten sind eine feine Grundlage für eine Vielzahl von Gerichten.
Bezugsquelle: NIK THE GREEK
Zubereitung:
1) Tomaten waschen, kreuzweise einritzen und ca. 3 Min. in kochendem Wasser blanchieren. Tomaten aus dem Wasser nehmen und abschrecken. In noch heißem Zustand mit einem Küchenmesser enthäuten.
Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kannst du statt frischer Tomaten auch Tomaten-Fruchtfleisch (Polpa) verwenden. Das spart Zeit und den Arbeitsschritt des Blanchierens und Häutens.
2.1) Zwiebeln und Knoblauch schälen und mit einem scharfen Messer klein hacken. »Elixier AMELIE« oder Aceto Balsamico und Bratfett für die nächsten Arbeitsschritte bereitstellen.
2.2) Rindfleisch waschen, trockentupfen und in »eigroße« Stücke schneiden.
Wichtig! Fleisch SORGFÄLTIG trockentupfen. Ist es noch feucht, lässt es sich nicht richtig anrösten!
3.1) Zwei Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Schmorpfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen. Zuerst die Zwiebeln glasig schwitzen. Anschließend den Knoblauch hinzufügen und nur kurz mitschwitzen lassen. Er soll auf keinen Fall braun werden, da er sonst bitter wird.
3.2) Zwiebeln und Knoblauch in eine Pfannenhälfte schieben. Tomatenmark in der anderen Hälfte kräftig anrösten. Geschälte Tomaten in Stücke schneiden (alternativ Polpa), in die Pfanne geben. Alle Zutaten gut miteinander vermengen, mit Rotweinessig, Pfeffer und Salz abschmecken und danach in den Crock-Pot füllen.
4.1) Eine schmiedeeiserne Bratpfanne oder tiefe Schmorpfanne mit Speck ausreiben und auf hohe Stufe erhitzen. (Zum Testen der Temperatur einen Tropfen Wasser in die Pfanne spritzen. Zerplatzt und verdampft dieser, hat die Pfanne die richtige Brattemperatur erreicht!) Fleisch portionsweise(!) rundherum kräftig anbraten, damit schöne Röstaromen entstehen. Beim Anbraten darauf achten, das zwischen den einzelnen Fleischstücken mindestens 2 cm Abstand besteht. Liegt es zu eng nebeneinander, kocht das Fleisch und brät nicht mehr! Fleisch nach dem Anbraten zu den anderen Zutaten in den Slow Cooker geben.
4.2) Bratensatz mit etwas heißer Brühe ablöschen und mit einem Kochlöffel vom Pfannenboden lösen. Den gelösten Bratensatz mit Brühe über das Stifado gießen. Das verleiht der späteren Sauce noch einmal mehr herrliche Röstaromen.
4.3) Die restliche Brühe hinzufügen. Fleisch und Zwiebeln sollten dabei nicht vollständig, sondern nur knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein.
5) Deckel auflegen und das Stifado etwa 8 Stunden auf Einstellung »LOW« (ca. 80–85°). Je nach Größe der Fleischwürfel und Fleischbeschaffenheit kann die Garzeit etwas variieren. Das Fleisch ist fertig, wenn es schön zart ist und sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Wichtig, um Energie und Zeit zu sparen: Den Deckel bis zur Garprobe stets aufgelegt lassen!
6) Zwiebel schälen und fein hacken. Olivenöl auf mittlerer Temperatur erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Kritharaki-Nudeln zugeben und ebenfalls anschwitzen. Topf mit Wasser auffüllen und Kritharaki gemäß Packungsanweisung »al dente« – also bissfest – garen. Anschließend abgießen und als Beilage zum Rindfleisch-Stifado servieren.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Rindfleisch
– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12
Neben hochwertigem Eiweiß enthält Rind- wie auch Lammfleisch die lebenswichtigen Vitamine B2, B6 und B12 sowie wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Selen. Vitamin B1 ist ebenfalls vorhanden, jedoch in geringeren Mengen als beispielsweise in Schweinefleisch.
Besonders Eisen und Vitamin B12 spielen eine zentrale Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen. Vitamin B12 kann in relevanten Mengen fast nur über tierische Produkte aufgenommen werden.
Eisen ist nicht allein für die Blutbildung, sondern auch für den Muskelaufbau relevant, da es eine Schlüsselrolle beim Sauerstofftransport zu den Muskelzellen spielt. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung ist für unsere Muskeln die Voraussetzung für Leistung, Regeneration und Wachstum.
Daher lässt sich feststellen, dass eine rein vegane Ernährung ohne Supplemente nicht als vollständig ausgewogen betrachtet werden kann. Bereits 150 g Lamm- oder Rinderfilet können den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B12 decken und leisten zugleich einen wertvollen Beitrag zur Eisenversorgung.
Kulinarische Verwendung:
Rindfleisch zählt zu den vielseitigsten Fleischsorten überhaupt und ist aus der internationalen Küche nicht wegzudenken. Je nach Teilstück lässt es sich braten, schmoren, grillen oder roh genießen – etwa als feines Carpaccio oder würziges Tatar.
Zu den besonders edlen Cuts gehören Filet, Entrecôte und Hüftsteak, die durch ihre zarte Konsistenz und den kräftigen, aromatischen Geschmack überzeugen. Für Schmorgerichte eignen sich hingegen Schulter, Wade oder Brust, die durch langsames Garen in Wein, Brühe oder Gemüsesud besonders saftig werden.
Auch in der modernen, leichten Küche spielt Rindfleisch eine wichtige Rolle – etwa in Form von kurzgebratenen Asia-Wok-Gerichten oder als proteinreiches Steak mit frischen Beilagen.
So steht Rindfleisch für intensiven, eiweißreichen Genuss und kraftvolle Aromen, die sich nahezu jeder Kochkultur anpassen lassen.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Tomaten alias Paradeiser
– sonnengereift, gesund und voller Geschmack
Außer einem hohen Wasseranteil enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.
Erhitzt gesünder als roh
Zudem sind Tomaten einige der wenigen Gemüsesorten, deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sich durch Erhitzen verbessern, statt sich zu verschlechtern. Gemeint sind die in Tomaten enthaltenen Polyphenole, sogenannte Antioxidantien, wirksame Fänger der zellschädigenden »freien Radikalen«, die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre machen.
Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide gehörende Farbstoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirkstoff allein ist bereits ein guter Grund, regelmäßig Tomaten auf den Speisezettel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten voraussetzend!
Kulinarische Verwendung:
Tomaten sind die Allrounder der mediterranen Küche und bilden die Basis zahlreicher Klassiker – von Pasta- und Pizza-Saucen über Suppen und Eintöpfe bis hin zu frischen Salaten.
Roh entfalten sie ihr volles Aroma besonders in Caprese (mit Mozzarella, Basilikum und Olivenöl) oder in sommerlichen Tomatensalaten mit roten Zwiebeln und Balsamico. In Kombination mit Kräutern wie Thymian, Oregano und Rosmarin entstehen aromatische Dressings oder Bruschetta-Beläge.
Durch Erhitzen intensiviert sich der Geschmack und das wertvolle Lycopin wird besser verfügbar – ideal in Tomatensaucen, Ratatouille, Shakshuka oder als Grundlage für Risotto und Gemüsepfannen. Im Ofen langsam geschmorte oder getrocknete Tomaten entwickeln ein tiefes, süß-würziges Aroma, das besonders gut zu Fleisch, Fisch oder Antipasti passt.
Auch in der feinen Küche spielen sie eine Rolle – etwa als Tomatenconsommé, Sorbet oder Tatar aus confierten Tomaten.
Tomaten stehen somit für Sonnenreife, mediterrane Frische und gesunden Genuss, der in nahezu jeder Küche der Welt seine kulinarische Heimat gefunden hat.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)