Rindfleisch-Sti­fa­do aus dem Slow Coo­ker

– griechischer Zwiebel-Schmor­topf mit aro­ma­tischer Sauce

Rindfleisch-Stifado aus dem Slow Cooker

rinderschmortopf

Rindfleisch-Sti­fa­do aus dem Slow Coo­ker

👉 griechischer Zwie­bel-Schmor­topf mit aro­ma­tischer Sauce

Stifado ist ein tradi­tio­nel­les grie­chi­sches Schmor­ge­richt, das mit un­ter­schied­li­chen Fleisch­sor­ten zu­be­rei­tet wer­den kann. Un­se­re Va­ri­an­te mit Rin­der­fleisch und reich­lich Zwie­beln ge­hört zu den be­lieb­ten Ab­wand­lun­gen des me­di­ter­ra­nen Klas­si­kers. Durch das lang­sa­me Ga­ren im Slow Coo­ker wird das Fleisch be­son­ders zar­t und nimmt die Aro­men der wür­zi­gen Sau­ce wun­der­bar auf. Tra­di­tio­nell wird Sti­fa­do auch mit Ka­nin­chen zu­be­rei­tet. Selbst ei­ne Va­ri­an­te mit Ok­to­pus, wie un­ser Oktopus-Stifado », zeigt, wie viel­sei­tig die­ses Ge­richt ist.

Im Gegensatz zu vielen klas­si­schen Schmor­ge­rich­ten wird Sti­fa­do mit reich­lich aro­ma­ti­scher Sau­ce ser­viert. Ge­ra­de die­se Kom­bi­na­ti­on aus zar­tem Fleisch, wür­zi­gen Zwie­beln und ei­ner in­ten­si­ven Sau­ce macht den grie­chi­schen Klas­si­ker so be­son­ders. Kein Wun­der, dass er auch bei uns in Deutsch­land längst vie­le Lieb­ha­ber ge­fun­den hat.

Claudia Cartoons – Wein, Winzer und Verantwortung
Gernekochen-Weintipp

Zu »Rindfleisch-Stifado aus dem Slow Coo­ker« ser­vie­ren wir ei­nen Mav­ro­daph­ne« oder ei­nen »Agi­or­gí­ti­ko« von der Pe­lo­pon­nes. Ein­fach mal auf un­se­r Wein­tipp-Icon tip­pen und mehr er­fah­ren. Ka­lí óre­xi – wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Warum Du unser Stifado-Re­zept aus­pro­bie­ren soll­test

  • Griechischer Genuss: Ein tra­di­tio­nel­les Schmor­ge­richt mit aro­ma­ti­schen Zwie­beln und wür­zi­ger Sauce
  • Besonders zart: Durch das lang­same Ga­ren wird das Rind­fleisch wun­der­bar mürbe
  • Aromatische Sauce: Rotwein­essig und aus­ge­wählte Ge­würze sor­gen für eine fein ab­ge­stimmte Würze
  • Unkomplizierte Zubereitung: Der Slow Cooker über­nimmt den größ­ten Teil der Arbeit
  • Gut vorzubereiten: Das Stifado lässt sich prima vor­be­rei­ten und schmeckt auch auf­ge­wärmt her­vor­ra­gend
  • Einfach nachzukochen: Unsere Schritt-für-Schritt-An­lei­tung führt auch Koch­an­fän­ger si­cher ans Ziel

Rezept:
Griechisches Sti­fa­do a. d. Schmor­topf – Ori­gi­nal Re­zept

Zutaten für 4 Personen


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Für den Einkaufszettel:

  • 800 g mageres Rinderfleisch
  • 600–800 g kleine weiße Zwiebeln
  • 6–8 Knoblauchzehen, je nach Größe
  • 500 g San-Marzano-Tomaten, frisch oder a. d. Dose
  • 2–3 EL Tomatenmark
  • ½ Tasse (100 ml) Rotweinessig
  • 2 Lorbeerblätter
  • ½ Tasse Bio Organic Extra Virgin Olivenöl » und etwas braune Butter zum Braten
  • ½ TL Zimt
  • etwas Salz und 
  • Pfeffer aus der Mühle

Nikodopoulos »OLIVI« – BIO-Or­ga­nic Ex­tra Vir­gin Olive Oil, 3 Liter

Hochwertiges »Olivi« Bio Olivenöl, 3 Liter im vor­teil­haf­ten Ka­nis­ter. Ge­won­nen in Mes­si­nia aus 100% Bio-Ko­ro­nei­ki-Oli­ven, bie­tet die­ses kalt­ex­tra­hier­te Öl ex­trem nied­ri­ge Säu­re­wer­te (<0,3 %). Der licht­un­durch­läs­sige Ka­nis­ter schützt das Öl op­ti­mal und ga­ran­tiert lan­ge Fri­sche. Ide­al für die täg­li­che ge­sun­de Kü­che.

Beilagentipp:

Zu unserem »Rindfleisch-Stifado aus dem Slow Cooker« , pas­sen

  • grie­chische Reis­nudeln (Kritharáki), ganz hervorragend!

Geschälte To­ma­ten von Kyk­nos

Voll aus­ge­reif­te To­ma­ten von flei­schi­ger Kon­sis­tenz und na­tür­li­chem Ge­schmack. Die Fir­ma Kyk­nos wurde 1911 von den Brü­­­dern Michail und Cos­tas Ma­nous­sa­kis ge­grün­det. Kyk­nos pro­du­ziert To­ma­ten­pas­ten und Gour­met-Pro­duk­te von höchs­ter Qua­li­tät. Die Fa­mi­lie Ma­nous­sa­kis ist Ga­rant da­für, dass für die Pro­duktion der Kyk­nos Fein­kost­ar­ti­kel aus­schließ­lich die bes­ten To­ma­ten, Ge­wür­ze und an­de­re Zu­ta­ten ver­wen­det wer­den.

Die Qualitäts­an­sprü­che der Fa­mi­lie sind sehr hoch.

     👉 Bei der Ver­ar­bei­tung und Her­stel­lung wird zu 100 % auf Kon­ser­vie­rungs­stof­fe und künst­li­che Farb­stof­fe ver­zich­tet.

Rein und gesund essen (Clean Eating) »

Geschmack: Die ge­schäl­ten To­maten be­ste­chen durch un­ver­fälsch­ten Ge­schmack und durch ho­he Be­kömm­lich­keit. Die in To­ma­ten­saft ein­ge­leg­ten, ge­schäl­ten To­ma­ten sind ei­ne fei­ne Grund­la­ge für ei­ne Viel­zahl von Ge­rich­ten.

Bezugsquelle: NIK THE GREEK

Kyknos-Tomaten

Produzent: Kyknos Greek Can­ning co. S.A., Peloponnes, Ar­go­li­scher Golf, Griechenland
Farbe/Typus: Ganze, ungeschälte Tomaten
Sorte: Einheimische Tomate aus der Re­gion Ilia, Pe­lo­pon­nes

Zubereitung:

1) Tomaten waschen, kreuz­wei­se ein­rit­­zen und ca. 3 Min. in ko­chen­dem Was­ser blan­chie­ren. To­ma­ten aus dem Was­ser neh­men und ab­schre­cken. In noch hei­ßem Zu­stand mit ei­­nem Kü­chen­mes­ser ent­häu­ten.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kannst du statt fri­scher To­ma­ten auch To­ma­ten-Frucht­fleisch (Polpa) ver­wen­den. Das spart Zeit und den Ar­beits­schritt des Blan­chie­rens und Häu­tens.

2.1) Zwiebeln und Knoblauch schälen und mit ei­nem schar­fen Mes­ser klein ha­cken. »Eli­xier AMELIE« oder Ace­to Bal­sa­mi­co und Brat­­fett für die nächs­ten Ar­beits­schrit­te be­reit­stel­len.

2.2) Rindfleisch wa­schen, tro­cken­tup­fen und in »ei­gro­ße« Stü­cke schnei­den.

Wichtig! Fleisch SORG­FÄL­TIG tro­cken­tup­fen. Ist es noch feucht, lässt es sich nicht rich­tig an­rös­ten!

3.1) Zwei Esslöf­fel Oli­ven­öl in ei­ner be­schich­te­ten Schmor­pfan­ne auf mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur er­hit­zen. Zu­erst die Zwie­beln gla­sig schwit­zen. An­schlie­ßend den Knob­lauch hin­zu­fü­gen und nur kurz mit­schwi­tzen las­sen. Er soll auf kei­nen Fall braun wer­den, da er sonst bit­ter wird.

3.2) Zwiebeln und Knob­lauch in ei­ne Pfan­nen­hälf­te schie­ben. To­ma­ten­mark in der an­de­ren Hälf­te kräf­tig an­rös­ten. Ge­schälte To­ma­ten in Stücke schnei­den (alter­na­tiv Polpa), in die Pfan­ne ge­ben. Al­le Zu­ta­ten gut mit­ein­an­der ver­men­gen, mit Rot­wein­essig, Pfef­fer und Salz ab­schme­cken und da­nach in den Crock-Pot fül­len.

4.1) Eine schmiedeeiserne Brat­pfan­ne oder tie­fe Schmor­pfan­ne mit Speck aus­rei­ben und auf ho­he Stu­fe er­hit­zen. (Zum Tes­ten der Tem­pe­ra­tur ei­nen Trop­fen Was­ser in die Pfan­ne sprit­zen. Zer­­platzt und ver­dampft die­ser, hat die Pfan­ne die rich­ti­ge Brat­­tem­­pe­­ra­­tur er­reicht!) Fleisch por­tions­wei­se(!) rund­he­rum kräf­tig an­­bra­­ten, da­mit schö­ne Röst­­aro­­men ent­­ste­h­en. Beim An­bra­ten da­­rauf ach­ten, das zwi­­schen den ein­zel­nen Fleisch­­stü­­cken min­­des­­tens 2 cm Ab­stand be­steht. Liegt es zu eng ne­­ben­­ein­­an­­der, kocht das Fleisch und brät nicht mehr! Fleisch nach dem An­­bra­­ten zu den an­­de­­ren Zu­ta­ten in den Slow Coo­ker ge­ben.

4.2) Bratensatz mit etwas heißer Brühe ablöschen und mit ei­nem Kochlöffel vom Pfannenboden lösen. Den gelösten Bra­ten­satz mit Brühe über das Stifado gießen. Das verleiht der späteren Sauce noch einmal mehr herrliche Röst­aro­men.

4.3) Die restliche Brühe hinzu­fü­gen. Fleisch und Zwie­beln soll­ten da­bei nicht voll­stän­dig, sondern nur  knapp mit Flüs­sig­keit be­deckt sein.

5) Deckel auflegen und das Stifado etwa 8 Stun­den auf Ein­stel­lung »LOW« (ca. 80–85°).  Je nach Größe der Fleisch­wür­fel und Fleisch­be­schaf­fen­heit kann die Gar­zeit et­was va­ri­ie­ren. Das Fleisch ist fer­tig, wenn es schön zart ist und sich leicht mit einer Ga­bel zer­tei­len lässt. Wichtig, um Ener­gie und Zeit zu spa­ren: Den De­ckel bis zur Gar­probe stets auf­ge­legt las­sen!

6) Zwiebel schälen und fein ha­cken. Oli­ven­öl auf mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur er­hit­zen. Zwie­beln und Kno­blauch da­rin gla­sig dün­s­ten. Die Kri­tha­ra­ki-Nu­deln zu­ge­ben und eben­falls an­schwit­zen. Topf mit Was­ser auf­fül­len und Kri­tha­ra­ki ge­mäß Pa­ckungs­an­wei­sung »al den­te« – also biss­fest – ga­ren. An­schlie­ßend ab­gie­ßen und als Bei­lage zum Rind­fleisch-Sti­fado ser­vieren.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Rindfleisch

– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12

Rindfleisch

Neben hochwerti­gem Ei­weiß ent­hält Rind- wie auch Lamm­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B2, B6 und B12 so­wie wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Zink und Se­len. Vi­ta­min B1 ist eben­falls vor­han­den, je­doch in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei­spiels­wei­se in Schwei­ne­fleisch.

Besonders Eisen und Vi­ta­min B12 spie­len ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen. Vi­ta­min B12 kann in re­le­van­ten Men­gen fast nur üb­er tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den.

Eisen ist nicht allein für die Blut­bil­dung, son­dern auch für den Mus­kel­auf­bau re­le­vant, da es ei­ne Schlüs­sel­rol­le beim Sau­er­stoff­trans­port zu den Mus­kel­zel­len spielt. Ei­ne aus­rei­chen­de Sau­er­stoff­ver­sor­gung ist für un­se­re Mus­keln die Vo­raus­set­zung für Leis­tung, Re­ge­ne­ra­tion und Wachs­tum.

Daher lässt sich feststellen, dass eine rein ve­gane Er­nährung oh­ne Sup­ple­mente nicht als voll­stän­dig aus­ge­wo­gen be­trach­tet wer­den kann. Be­reits 150 g Lamm- oder Rin­der­filet kön­nen den Ta­ges­be­darf eines Er­wach­se­nen an Vi­ta­min B12 de­cken und leis­ten zu­gleich ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Ei­sen­ver­sor­gung.

Kulinarische Verwendung:

Rindfleisch zählt zu den viel­sei­tigs­ten Fleisch­sor­ten über­haupt und ist aus der in­ter­na­tio­na­len Kü­che nicht weg­zu­den­ken. Je nach Teil­stück lässt es sich bra­ten, schmo­ren, gril­len oder roh ge­nie­ßen – et­wa als fei­nes Carpac­cio oder wür­zi­ges Ta­tar.

Zu den be­son­ders ed­len Cuts ge­hö­ren Filet, Ent­re­côte und Hüft­steak, die durch ihre zar­te Kon­sis­tenz und den kräf­ti­gen, aro­ma­ti­schen Ge­schmack über­zeu­gen. Für Schmor­ge­rich­te eig­nen sich hin­ge­gen Schul­ter, Wade oder Brust, die durch lang­sa­mes Garen in Wein, Brühe oder Ge­mü­se­sud be­son­ders saf­tig wer­den.

Auch in der mo­der­nen, leich­ten Küche spielt Rind­fleisch ei­ne wich­ti­ge Rol­le – et­wa in Form von kurz­ge­bra­te­nen Asia-Wok-Ge­rich­ten oder als pro­te­in­rei­ches Steak mit fri­schen Bei­la­gen.
So steht Rind­fleisch für in­ten­si­ven, ei­weiß­rei­chen Ge­nuss und kraft­vol­le Aro­men, die sich na­he­zu je­der Koch­kul­tur an­pas­sen las­sen.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Tomaten alias Paradeiser

– sonnengereift, ge­sund und vol­ler Ge­schmack

Tomaten alias Paradeiser

Außer einem hohen Was­ser­an­teil ent­hal­ten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind To­ma­ten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de In­halts­stof­fe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt sich zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­ge­nann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »frei­en Ra­di­kalen«, die – so­bald aktiv – ih­rem Na­men al­le Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff al­lein ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Kulinarische Verwendung:

Tomaten sind die All­roun­der der me­di­ter­ra­nen Kü­che und bil­den die Ba­sis zahl­rei­cher Klas­si­ker – von Pas­ta- und Pizza-Saucen über Sup­pen und Ein­töp­fe bis hin zu fri­schen Sa­la­ten.

Roh ent­fal­ten sie ihr vol­les Aro­ma be­son­ders in Ca­pre­se (mit Mo­z­za­rel­la, Ba­si­li­kum und Oli­ven­öl) oder in som­mer­li­chen To­ma­ten­sa­la­ten mit ro­ten Zwie­beln und Bal­sa­mi­co. In Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Thy­mi­an, Ore­ga­no und Ros­ma­rin ent­ste­hen aro­ma­ti­sche Dres­sings oder Bru­schet­ta-Be­lä­ge.

Durch Er­hit­zen in­ten­si­viert sich der Ge­schmack und das wert­vol­le Ly­co­pin wird bes­ser ver­füg­bar – ide­al in To­ma­ten­sau­cen, Ra­ta­touille, Sha­kshu­ka oder als Grund­la­ge für Ri­sot­to und Ge­mü­se­pfan­nen. Im Ofen lang­sam ge­schmor­te oder ge­trock­ne­te To­ma­ten ent­wi­ckeln ein tie­fes, süß-wür­zi­ges Aro­ma, das be­son­ders gut zu Fleisch, Fisch oder An­ti­pas­ti passt.

Auch in der fei­nen Kü­che spie­len sie ei­ne Rol­le – et­wa als To­ma­ten­con­som­mé, Sor­bet oder Ta­tar aus con­fier­ten To­ma­ten.

To­ma­ten ste­hen so­mit für Son­nen­rei­fe, me­di­ter­ra­ne Fri­sche und ge­sun­den Ge­nuss, der in na­he­zu je­der Kü­che der Welt sei­ne ku­li­na­ri­sche Hei­mat ge­fun­den hat.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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