Pizza Salami – klassisches Rezept mit italienischer Salami
– Ventricina oder Milano-Salami – die perfekten Zutaten für authentischen Pizza-Geschmack
Pizza Salami original – klassisches Rezept mit italienischer Salami
Pizza Salami gehört zu den zeitlosen Klassikern der italienischen Küche und ist bis heute eine der beliebtesten Pizzen in Deutschland. Gerade weil sie auf den ersten Blick so schlicht wirkt, entscheidet die Qualität der Zutaten über das Ergebnis.
Während »Salami« im Handel in unzähligen Varianten erhältlich ist, führt für ein authentisches und harmonisches Geschmackserlebnis kaum ein Weg an einer hochwertigen, traditionell hergestellten Salami vorbei.
Ventricina oder Milano-Salami – Garanten für authentischen Geschmack
Besonders bewährt haben sich hier die würzige Salami Ventricina » aus Süditalien oder alternativ eine fein gemahlene Milano-Salami ».
Die Ventricina stammt ursprünglich aus den Abruzzen und ist bekannt für ihr kräftiges Aroma, das von Paprika, Chili und häufig auch Fenchel geprägt wird. Sie harmoniert hervorragend mit einer fruchtigen Tomatensauce und mildem Fior di Latte oder klassischem Mozzarella. Beim Backen entfaltet sie eine angenehme Schärfe, ohne dominant zu wirken, und sorgt für jene rustikale Note, die viele mit einer echten Pizza Salami verbinden.
Die Milano-Salami hingegen ist feiner gekörnt, milder im Geschmack und ausgewogener gewürzt. Sie eignet sich besonders für alle, die eine elegante Interpretation bevorzugen, bei der sich Salami, Tomatensauce und Käse harmonisch ergänzen, ohne sich gegenseitig zu überlagern.
Die Basis für eine gelungene Pizza Salami bleibt jedoch immer der Teig. Unser ausgetüfteltes Pizzateigrezept führt Dich Schritt für Schritt sicher ans Ziel und sorgt für einen luftigen, zugleich stabilen Boden mit feiner Kruste. In Kombination mit unserer bewährten Vorgehensweise und den richtigen Zutaten gelingt Dir eine Pizza Salami, die geschmacklich weit über das hinausgeht, was man aus der Tiefkühltruhe oder vom schnellen Lieferservice kennt.
Am Ende zeigt sich, warum die Pizza Salami seit Jahrzehnten so beliebt ist. Sie lebt von Reduktion und Präzision, denn hier steht die Salami im Mittelpunkt und teilt sich – abgesehen von der obligatorischen Tomatensauce und Fior di Latte – den Ruhm mit keinen weiteren Belagzutaten.
Wie immer führt Dich unsere bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung sicher ans Ziel und zeigt Dir, wie aus wenigen, guten Zutaten eine perfekte Pizza Salami mit authentischem Geschmack entsteht,
Zu »Pizza Salami« servieren wir einen mittelkräftigen Rotwein mit ausgeprägter Frucht und mildem Tannin. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Was ist eine Pizza cornicione?
Traditionelle Vesuv-Form
Auch wenn viele Deutsche eine flache knusprige Pizza bevorzugen, so ist die Pizza, wie man sie in Napoli kennt und herstellt mit dem »cornicione«, (dem dicken Kranz bzw. Teigrand), eine authentische und einzigartige Köstlichkeit.
Voluminös ist bei einer solchen Pizza cornicione übrigens nur der Rand, in der Mitte ist sie superdünn und genau so knusprig wie eine flache Pizza.
Einen guten Appetit sollte man aufgrund der größeren Teigmenge aber auf jeden Fall mitbringen. 😊
Rezept:
Pizza Salami
Zutaten für 4 Personen
Für den Einkaufszettel:
Der perfekte neapolitanische »Vesuv-Pizzateig« alla Gernekochen – Mit Wein genießen, mit luftigem, weichem und doch knusprigem Rand (im Italienischen als »cornicione« bekannt). Für unseren Pizzateig, optimiert für Deinen Backofen mit längeren Backzeiten, empfehlen wir eine Hydration von 67 Prozent. Für das schnelle Backen im Pizzaofen bei 450° reichen dagegen 63 Prozent Hydration vollkommen aus. Nimm dann einfach 5 Eiswürfel statt 8.
- 625 g Caputo Pizzeria (das rote)
- 125 g Caputo Zero (das blaue)
- 420 ml Wasser
- 8 Eiswürfel à 10 g
- 6 g Bierhefe (Paneangeli-Trockenhefe) für ca. 8 Std. Gehzeit oder
3 g für 24–48 Std. Gehzeit
- 2 gestr. TL Salz
- 400 ml Tomatensugo (Unser Tipp, wenn's schnell gehen soll: Passata »Toscana« von Mutti)
- Fior di Latte
- 500 g original italienische Salami
Unser Zutaten-Tipp:
Für ein besonders intensives Aroma eignet sich eine hochwertige
oder alternativ eine feine
Portionierung für den Belag (jeweils für 1 Pizza):
- 100 ml rote Tomatensauce – Workshop: Pizzasauce selber machen »
- 160 g Fior di Latte oder Scarmoza
- 125 g original italienische Salami
Das benötigt man zusätzlich:
- 4 Lagen Backpapier + Holzschieber oder alternativ
1 x *beschichteter, nicht haftender Pizzaschieber » - etwas Semola für die Arbeitsfläche und für das Backpapier
- Pizzastein- / Brotbackstein (Von uns »heiß« empfohlen!)
Die wichtigsten Zutaten für gute Pizza
Für eine richtige Pizza braucht man natürlich die richtigen Zutaten. Und da Mehl nicht gleich Mehl und Käse nicht gleich Käse ist, haben wir die wichtigsten Infos rund um die Hauptzutaten für Deine Pizzen in einem Beitrag zusammengestellt.
Die besten Mehle u. Käse für Deine PizzaPimp Your Oven –
Wie man Pizza daheim perfekt hinbekommt
Zubereitung:
So gelingt Dir der perfekte Pizzateig
1.1) Bierhefe in lauwarmem Wasser auflösen, umrühren und 10 Min. gären lassen, bis sich eine schöne Schaumkrone gebildet hat.
1.2) Mehlsorten miteinander vermengen.
1.3) Die in Wasser aufgelöste Hefe zugeben und mit etwas Mehl bedecken.
2) Vorteig zugedeckt mindestens 2 Std. ruhen lassen.
3.1) Olivenöl über den Vorteig geben. Jetzt erst das Salz hinzufügen, da es sonst die Aktivität der Hefe beeinträchtigt.
3.2) Teig 30 Min. auf kleiner Stufe kneten. Nach 5 Minuten Knetzeit zwei Eiswürfel zufügen. Danach alle weiteren 5 Minuten (wenn sich der Teig zu einer fluffigen Kugel geformt hat und kein Flüssigkeitsfilm mehr in der Schüssel ist) erneut zwei Würfel in den Teig geben. Vorgang wiederholen, bis alle Würfel aufgebraucht sind. (Eiswürfel statt Wasser sorgen dafür, dass die Temperatur beim Kneten nicht zu hoch wird, da die Hefe sonst nicht mehr optimal arbeiten kann.
Teig, der superweich ist und mega aufgeht
Das Geheimnis eine fluffigen Teigs, der mega aufgeht: Wasser, Wasser und noch einmal Wasser! Soviel, wie die verwendete Mehlsorte aufnehmen kann. Caputo »Pizzeria« hat den größten Anteil in unserer Mehlmischung. Der hohe W-Wert von 260–270 macht sich beim Kneten sofort bemerkbar, weil der Teig superweich wird und viel Wasser abbinden kann.
Warum die lange Knet- und Gehzeit?
Durch die lange Knet- und Gehzeit wird die Stärke im Teig aufgespalten. Durch die Aufspaltung wiederum bildet sich Kleber-Eiweiss (Gluten) das den Teig hochelastisch macht. Mit etwas Geschick, kann man es so einem neapolitanischen Pizzabäcker gleichtun und die Teigfladen auf den Händen bzw. Fingern in der Luft kreisen lassen. Ein so zubereiteter »Pizzateig original Neapel« reißt dabei nicht ein!
Durch die lange Gehzeit der Kühlgärung werden zudem die Zuckermoleküle von den Hefekulturen in Alkohol umgewandelt und danach zu Kohlendioxid vergoren. So entsteht der leicht gärige Geschmack des neapolitanischen Pizzateigs.
Ein so zubereiteter Teig ist bekömmlicher und – vor allem AROMATISCHER! Gut Ding will eben – wie so oft – Weile haben!
Der Mühe Lohn – der perfekte Pizzateig als Erlebnis
Natürlich ist die Herstellung eines »Pizzateigs neapoletanisch« mit Arbeit und Zeit verbunden, die man am besten an einem Samstag- oder Sonntagmorgen einplant. Wer es jedoch einmal ausprobiert, wird ganz bestimmt staunen, dass sich der Teig aufgrund seiner Elastizität und Fluffigkeit auch ohne Nudelholz ganz mühelos, allein mit den Händen, ausformen lässt. Schon das Handgefühl dabei ist der Wahnsinn und entschädigt bereits vor dem Backen mit der Ausschüttung von Glückshormonen den betriebenen Aufwand.
Chemiebaukasten Pizza-Fertigteig
Und der gesunde Nebeneffekt: Gegenüber einem Pizza-Fertigteig kommt unser selbstgemachter Pizzateig ganz ohne Chemiebaukasten aus.
3.3) Nach dem Kneten etwas Mehl über den Teig streuen und diesen durch mehrfaches Drehen und Wenden zu einer Kugel formen.
Tipp: Mit einem Teigspatel klappt das ganz hervorragend, ohne das man den Teig in die Hände nehmen muss.
4.1) Teig in vier gleich große Stücke teilen und mit den Händen zu Teigballen formen.
4.2) Hast Du 6 g Trockenhefe genommen, kommt der Teig nun luftdicht verschlossen für 6–8 Std. in den Kühlschrank. Je länger, desto besser geht er beim Backen im Ofen auf. Maximal aber 21 Std. Überschreitet man die Zeit, übergärt der Teig und verliert seine Struktur. Mit 3 g Trockenhefe dagegen braucht der Teig mehr Zeit, sodass Du ihm für ein optimales Ergebnis 24–48 Std. Zeit geben solltest.
5.1) Pizzateig 3–5 Std. vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, damit er Zimmertemperatur bekommt. Arbeitsfläche mit Semola bestreuen. Mit den Fingern mittig eine Vertiefung in die Kugel drücken und ausweiten. Kugel drehen und Vorgang mehrfach wiederholen, bis der Teigfladen die gewünschte Größe bekommen hat.
5.2) Fladen final mit den Händen so ausformen, dass außen ein dicker Rand bleibt, sodass dieser beim Backen wunderbar aufgehen kann.
Für den Belag:
1) Backpapier mit Vollkornbrösel bestreuen. Teiglinge auf das Papier legen und mit der Tomatensauce bestreichen. Fior di Latte (oder Scarmoza) in Stücke zupfen und auf der Pizza verteilen.
2) Backofen auf höchste Stufe Ober-/Unterhitze 45 Min. vorheizen, sodass der Pizzastein ordentlich Temperatur bekommt. Backpapier mit dem Daumen auf dem Schieber fixieren und die Pizza ohne Papier auf den Stein rutschen lassen. Pizzen im vorgeheizten Ofen goldbraun backen. Bei 200 Grad braucht es dafür – je nach Ofen – etwa 8–12 Minuten, bei 250–280 Grad 5 bis 8 Minuten. Und in einem Pizzaofen für Zuhause, mit 400–450 Grad Hitze, etwa 90–120 Sekunden.
Salamischeiben auf den heißen Pizzen verteilen, Pizzen sofort servieren.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Mehl bzw. Getreide
– Energielieferant mit Köpfchen
Entgegen häufiger Aussagen besitzt Getreide keine großen Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür punktet es mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten und deckt – bezogen auf 100 g – fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffbedarfs bei gleichzeitig sehr geringem Fettgehalt.
Darüber hinaus liefert Getreide wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink – wichtige Komponenten für Muskel- und Nervenfunktionen – und beinhaltet Vitamine der B-Gruppe, die unseren Stoffwechsel unterstützen.
Für Menschen, die auf Fleisch verzichten möchten, also Vegetarier und Veganer (bei veganer Ernährung: Pasta secca ohne Ei!), liegt Getreide damit voll im Trend und ist ein fester Bestandteil des modernen Speiseplans geworden.
Für Personen mit Glutenunverträglichkeit ist Getreide jedoch ungeeignet. Auch Diabetiker oder Low-Carb-Anhänger halten sich wegen des hohen Kohlenhydratanteils besser zurück.
Kulinarische Verwendung:
Getreide bildet die Basis unzähliger Speisen und ist einer der wichtigsten Grundbausteine unserer Ernährung. In Form von Mehl dient es als Hauptzutat für Brot, Brötchen, Kuchen, Pasta, Pizzateig und Backwaren aller Art.
Als ganzes Korn, gequollen oder gekocht, wird es in Salaten, Aufläufen, Suppen oder vegetarischen Bratlingen verwendet. Gemahlen, geröstet oder als Flocken und Brei (z. B. Hafer, Dinkel, Hirse oder Bulgur) eignet es sich für eine vollwertige Frühstücks- oder Beilagenküche.
In der modernen Ernährung gewinnen alternative Mehlsorten – etwa aus Hafer, Hirse, Reis, Buchweizen oder Mandeln – zunehmend an Bedeutung, da sie glutenfrei und oft mineralstoffreicher sind. Dadurch lässt sich klassische Backkunst mit individuellen Ernährungsformen verbinden.
Salami
– herzhaft-würziger Genuss. Aber lieber nicht zu oft zugreifen!
Salami gehört zu den ältesten und bekanntesten Lufttrocknungswürsten der Welt. Ihr Name leitet sich vom italienischen salare (salzen) ab und weist bereits auf den wichtigsten Schritt in der Herstellung hin: das Konservieren des Fleischs durch Salz und Lufttrocknung. Traditionell besteht Salami aus fein zerkleinertem Schweinefleisch, teils mit Rind- oder Wildanteilen, das mit Gewürzen, Salz, Pfeffer und Knoblauch verfeinert und anschließend gereift wird.
Je nach Herkunftsland unterscheiden sich die Varianten deutlich: Italienische Sorten wie »Salame Milano« oder »Felino« zeichnen sich durch ein feines Aroma und eine feste Textur aus, während französische oder spanische Salami eher kräftiger gewürzt und rustikaler im Schnitt sind. Die Fermentation während der Reifung sorgt nicht nur für die lange Haltbarkeit, sondern auch für das typische, leicht säuerliche Aroma.
Ernährungsphysiologisch ist Salami ein energiereiches Lebensmittel mit hohem Proteingehalt. Sie enthält neben Eiweiß auch wertvolle Mineralstoffe wie Eisen und Zink – wichtig für Blutbildung und Immunsystem. Aufgrund des Salz- und Fettgehalts gilt sie als Delikatesse, die man in kleinen Mengen besonders schätzt.
Achtung: Nitrite sind toxisch!
Allerdings wird Salami – wie auch Schweine- bzw. Räucherschinken – fast ausschließlich mit Nitritpökelsalz haltbar gemacht. Dies geschieht, um eine appetitlich aussehende rote Farbe zu erhalten, die Haltbarkeit zu verlängern und vor Bakterien zu schützen. Die Pökelung bewirkt zudem ein »Pökelaroma«, eine Geschmackskomponente, die erheblich zum Gesamtgeschmack beiträgt. Leider entstehen durch die Verwendung von Nitritpökelsalz aber auch potenziell krebserregende Nitrosamine. Oder anders formuliert: Wer Lebensmittel, die mit Nitritpökelsalz haltbar gemacht wurden zu oft konsumiert, setzt sich damit einem erhöhten Krebsrisiko aus!
Petition: Schluss mit den Nitriten, die unserer Nahrung zugesetzt werden »
Es gibt auch Hersteller, die auf Nitritpökelsalz verzichten und stattdessen »Zuchtsellerie-Extrakt« verwenden, um vorgeblich die Entstehung potenziell krebserregender Nitrosamine zu vermeiden. Allerdings enthält dieses ebenfalls Nitrite, was die entsprechenden Hersteller leider »vergessen« zu erwähnen. Wir haben diesem Thema in unserer Rubrik Gesundheit » einen eigenen Beitrag » gewidmet.
Kulinarische Verwendung:
Salami ist ein echter Allrounder: ob als klassische Zutat auf der Pizza, dünn aufgeschnitten auf Antipasti-Platten, in Pastagerichten oder auf frischem Weißbrot – sie verleiht jedem Gericht Würze und Tiefe. Auch in Kombination mit Käse, Oliven und Gemüse entsteht ein harmonisches Aromenspiel.
Tomaten
– sonnengereift, gesund und voller Geschmack
Außer einem hohen Wasseranteil enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.
Erhitzt gesünder als roh
Zudem sind Tomaten einige der wenigen Gemüsesorten, deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sich durch Erhitzen verbessern, statt sich zu verschlechtern. Gemeint sind die in Tomaten enthaltenen Polyphenole, sogenannte Antioxidantien, wirksame Fänger der zellschädigenden »freien Radikalen«, die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre machen.
Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide gehörende Farbstoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirkstoff allein ist bereits ein guter Grund, regelmäßig Tomaten auf den Speisezettel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten voraussetzend!
Kulinarische Verwendung:
Tomaten sind die Allrounder der mediterranen Küche und bilden die Basis zahlreicher Klassiker – von Pasta- und Pizza-Saucen über Suppen und Eintöpfe bis hin zu frischen Salaten.
Roh entfalten sie ihr volles Aroma besonders in Caprese (mit Mozzarella, Basilikum und Olivenöl) oder in sommerlichen Tomatensalaten mit roten Zwiebeln und Balsamico. In Kombination mit Kräutern wie Thymian, Oregano und Rosmarin entstehen aromatische Dressings oder Bruschetta-Beläge.
Durch Erhitzen intensiviert sich der Geschmack und das wertvolle Lycopin wird besser verfügbar – ideal in Tomatensaucen, Ratatouille, Shakshuka oder als Grundlage für Risotto und Gemüsepfannen. Im Ofen langsam geschmorte oder getrocknete Tomaten entwickeln ein tiefes, süß-würziges Aroma, das besonders gut zu Fleisch, Fisch oder Antipasti passt.
Auch in der feinen Küche spielen sie eine Rolle – etwa als Tomatenconsommé, Sorbet oder Tatar aus confierten Tomaten.
Tomaten stehen somit für Sonnenreife, mediterrane Frische und gesunden Genuss, der in nahezu jeder Küche der Welt seine kulinarische Heimat gefunden hat.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)
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