Saltimbocca alla ro­ma­na – Re­zept ori­ginal

– Das italienische Original mit knus­prigem Parma­schin­ken und fri­schem Sal­bei

Saltimbocca alla romana Saltimbocca alla romana

schnitzel schnitzel schnitzel kalb kalbsfleisch nudelgerichte

Saltimbocca alla romana Re­zept ori­gi­nal

Kaum ein Ge­richt ver­kör­pert die rö­mi­sche Kü­che so ein­drucks­voll wie Sal­tim­boc­ca al­la ro­ma­na. Der Na­me be­deu­tet frei über­setzt »Spring in den Mund« – und ge­nau das ge­schieht auch bei die­sem ita­lie­ni­schen Klas­si­ker. Zar­tes Kalbs­fleisch, aro­ma­ti­scher luft­ge­trock­ne­ter Par­ma­schin­ken und fri­scher Sal­bei ver­bin­den sich zu ei­nem Ge­richt, das trotz we­ni­ger Zu­ta­ten durch sei­ne ge­schmack­li­che Har­mo­nie be­ein­druckt.

Es gibt meh­re­re tra­di­tio­nel­le Zu­be­rei­tungs­ar­ten. Häu­fig wird der Schin­ken ge­mein­sam mit ei­nem Sal­bei­blatt auf dem Kalbs­schnit­zel be­fes­tigt oder die Sca­lop­pi­ne wer­den ge­fal­tet bzw. auf­ge­rollt. Für un­se­re Va­ri­an­te ha­ben wir uns be­wusst für ei­ne et­was an­de­re Tech­nik ent­schie­den: Der Par­ma­schin­ken wird quer um das Kalbs­schnit­zel ge­wi­ckelt und hält die fri­schen Sal­bei­blät­ter si­cher an ih­rem Platz. Da­durch las­sen sich die Sca­lop­pi­ne in der Pfan­ne be­son­ders ein­fach wen­den, wäh­rend der Schin­ken rund­her­um wun­der­bar knus­prig aus­brät.

Ser­viert ha­ben wir un­ser Sal­tim­boc­ca al­la ro­ma­na mit fri­schen Tag­lia­tel­le und aro­ma­ti­schen San-Mar­za­no-To­ma­ten. Die ita­lie­ni­sche To­ma­ten­sor­te über­zeugt durch ih­re fei­ne Sü­ße und bleibt auch nach dem Bra­ten an­ge­nehm biss­fest. So ent­steht ein klas­si­sches Ge­richt der rö­mi­schen Kü­che, das mit we­ni­gen, aber erst­klas­si­gen Zu­ta­ten den un­ver­wech­sel­ba­ren Ge­schmack Ita­li­ens auf den Tel­ler bringt.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Saltimbocca alla romana-Re­zept« har­mo­niert ein »As­prou­da Ser­ron«, ge­kel­tert aus ei­ner grie­chi­schen au­toch­tho­nen Re­be, wie sie in die­ser au­ßer­ge­wöhn­li­chen Top-Qua­li­tät ins­be­son­de­re in der Re­gion »Sér­res« in Ma­ke­do­nien, Grie­chen­land, vor­kommt. Ein­fach mal auf un­se­r »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren.

Auch ein kräf­ti­ger Assyrtiko » von San­to­rin(i) oder Róbola » von Ke­fa­lo­niá wä­ren prak­ti­kab­le Al­ter­na­ti­ven und uns so­mit ei­ne Em­pfeh­lung wert. Buon ap­pe­tito – wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Warum Du dieses Saltimbocca alla romana ausprobieren solltest

  • Zar­tes Kalbs­fleisch mit luft­ge­trock­ne­tem Par­ma­schin­ken und fri­schem Sal­bei nach ita­lie­ni­schem Vor­bild
  • Un­se­re Wickel­tech­nik sorgt für rund­um knus­prig ge­bra­te­nen Schin­ken und ein­fa­ches Wen­den der Sca­lop­pi­ne
  • Son­nen­ge­reif­te San-Mar­za­no-To­ma­ten mit an­ge­nehm biss­fes­ter Kon­sis­tenz
  • Handgemachte, frische Tagliatelle aus ei­ge­ner Her­stellung für au­then­ti­schen ita­lie­nis­chen Pasta­ge­nuss
  • We­ni­ge, aber hoch­wer­ti­ge Zu­ta­ten für au­then­ti­schen Ge­nuss wie in Rom

Rezept:
Saltimbocca al­la ro­ma­na – Rezept original

Zutaten für 4 Personen

Hinweis zu Affiliate-Links

Die mit einem * Sternchen ge­kenn­zeich­neten Links sind Affi­liate-Links. Wenn Du über einen dieser Links et­was kaufst, er­halten wir eine kleine Pro­vi­sion. Für Dich ent­stehen da­durch keine Mehr­kos­ten.

Für den Einkaufszettel:

  • 4 dünne Kalbsschnitzel à 200 g
  • 8 Scheiben luftgetrock­ne­ter Schin­ken, z. B. Par­ma­schin­ken
  • 1 Bund Salbei
  • 1 Schalotte
  • 5–6 Knoblauchzehen
  • 150 ml Weißwein trocken
  • 250 ml Kalbsfond
  • 2 TL Tomatenmark
  • 1 Msp. Zitronenschalen­ab­rieb (Bio-Zi­tro­ne)
  • 1 Prise Muskatnuss­ab­rieb
  • 1 EL Butter
  • 4 EL bestes, italienisches Olivenöl »
  • etwas Salz oder Salz­flo­cken
  • Pfeffer aus der Müh­le

Saltimbocca alla ro­ma­na Bei­la­ge. Für die Tag­lia­tel­le:

Das benötigt man zusätzlich:

  • 2 EL Salz für das Nudelwasser

Zubereitung:

1) Alle Zutaten ver­men­gen und Tag­lia­tel­le mit der Pro­fi-Pas­ta-Wal­ze AT971A 'Tag­lia­tel­le' her­stel­len. Da­bei ge­nau so vor­ge­hen, wie in un­se­rem Work­shop Spa­ghet­ti sel­ber ma­chen » be­schrie­ben.

Pasta danach auf dem Pas­ta-Trockner (sie­he Work­shop!) trock­nen las­sen. Dies ist not­wen­dig, da die noch feuch­ten Tag­lia­tel­le sonst beim Ko­chen ver­kle­ben.
Rezept-Tipp: Involtini mit Spar­gel u. frit­tier­tem Bär­lauch ». (Au­ßer­halb der Spar­gel­sai­son kann man den Spar­gel durch Blu­men­kohl oder Broc­co­li er­set­zen!)

2.1) Schalotte schä­len und klein ha­cken. Knob­lauch­ze­hen an­quet­schen. To­ma­ten wa­schen, trock­nen und der Län­ge nach vier­teln. Den wei­ßen Mit­tel­strang ent­fer­nen. Da­nach die To­ma­ten in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den. Ore­ga­no wa­schen, trock­nen und klein ha­cken.

2.2) Salbei abbrausen und trock­nen. Kalbs­schni­tzel in klei­ne ova­le, ca. 100 g schwe­re Schnit­zel schnei­den, sal­zen und pfef­fern. Ein bis zwei klei­ne Sal­bei­blätt­chen auf die Ska­lop­pine le­gen und die Schnit­zel quer mit je ei­ner Schei­be Par­ma­schin­ken um­wi­ckeln. Mit ei­nem Zahn­sto­ch­er noch je ein gro­ßes Sal­­beiblatt auf den Kalbs­schnit­zeln be­fes­ti­gen.

3.1) Tomatenmark kräftig anrösten. Hitze auf mitt­le­re Tem­pe­ra­tur run­ter­schal­ten. Olivenöl und Butter mit klein ge­hack­ter Scha­lot­te zugeben und an­­schwit­­zen.

3.2) Mit einem Schuss Kalbsfond und Weißwein ab­lö­schen und Scha­lot­ten­wür­fel mit dem  Zau­ber­stab, bzw. Stab­mixer fein pü­rier­en. Rest­li­chen Fond und Weiß­wein zu­ge­ben und die Sau­ce auf klei­ner bis mitt­le­rer Hit­ze auf die Hälf­te re­du­zie­ren, sprich ein­kö­cheln lassen. Mit Salz und Pfef­fer und 1 Msp. Zi­tro­nen­scha­len­a­brieb und 1 Pri­se Mus­kat­nuss­ab­rieb ab­schme­cken.

3.3) 12–16 Salbeiblätter in Butter und Olivenöl auf mitt­le­rer Hitze braten, aus der Pfanne nehmen, auf einem Kü­chen­tuch ab­trop­fen lassen. Ska­lop­pine auf mittlerer Temperatur im nun­mehr aro­ma­ti­sier­ten Olivenöl auf beiden Seiten braten, bis der Schin­ken knusprig ist.

3.4) Angequetschte Knoblauchzehen 3–4 Min. in Oli­venöl auf klei­ne Hitze braten. To­ma­ten­stü­cke und zwei Zwei­ge Oregano zugeben, mit Kalbsfond ab­lösch­en. Tagliatelle abgießen und gut ab­trop­fen lassen, in die Pfanne geben und mit den anderen Zutaten ver­men­gen. Ta­gl­ia­tel­le bei ge­schlos­sen­em Deckel ziehen lassen, bis diese den Fond komplett auf­ge­so­gen ha­ben.

4) Backofen auf 100 Grad Umluft vorheizen und Tel­ler darin erwärmen. Alle Zutaten auf den vor­ge­wärm­ten Tel­lern anrichten. Dazu zuerst einen So­ßen­spie­gel auf jeden Teller machen und ein paar frit­tier­te Salbeiblätter da­rü­ber ge­ben. Je zwei Kalbs­schnitzel leicht versetzt auf den Soßenspiegel legen. Ta­glia­tel­le portionsweise mit ei­ner Bra­ten­ga­bel ein­drehen und neben den Skaloppini als Nest ar­ran­gie­ren. Mit den gebratenen To­ma­ten­stü­cken gar­­nie­ren und die Sal­tim­boc­ca alla romana Beilage mit rest­li­chem, ge­hack­tem Oregano bestreuen.

Kommentare:

Uli bei Pinterest

Nachgekocht für 8 Gäste – sehr lecker 😋 – die Gäste waren begeistert!

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Kalbfleisch

– mild im Ge­schmack, wert­voll für die Er­näh­rung

Kalbfleisch

Neben hochwertigem Eiweiß enthält Kalb­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B2, B6 und B12 so­wie wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Zink und Se­len. Vi­ta­min B1 ist eben­falls vor­han­den, je­doch in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei­spiels­wei­se in Schwei­ne­fleisch.

Im Vergleich zu Rind- oder Lamm­fleisch ist der Ei­sen­ge­halt von Kalb­fleisch et­was nied­rig­er, den­noch leis­tet es ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Ver­sor­gung mit diesem Spu­ren­ele­ment. Be­son­ders Ei­sen und Vi­ta­min B12 spie­len ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen. Vi­ta­min B12 kann in re­le­van­ten Men­gen fast nur über tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den.

Daher lässt sich fest­stel­len, dass ei­ne rein ve­ga­ne Er­näh­rung oh­ne Sup­ple­mente nicht als voll­stän­dig aus­ge­wo­gen be­trach­tet wer­den kann. Be­reits 150 g Kalbs­filet kön­nen den Ta­ges­be­darf ei­nes Er­wach­se­nen an Vi­ta­min B12 de­cken und gleich­zei­tig zur Mi­ne­ral­stoff­ver­sor­gung bei­tra­gen.

Kulinarische Verwendung:

Kalb­fleisch zeich­net sich durch sei­ne zar­te Tex­tur und den fei­nen, mil­den Ge­schmack aus – ei­ne Ei­gen­schaft, die es in der ge­ho­be­nen Kü­che be­son­ders be­liebt macht. Es eig­net sich her­vor­ra­gend zum Bra­ten, Dünsten oder Schmo­ren, aber auch für fei­ne Ragouts und Schnit­zel. Zu den klas­si­schen Zu­be­rei­tun­gen zäh­len das Wiener Schnitzel, das Kalbs­rahm­ge­schnet­zel­te oder ein zart ge­schmor­tes Kalbs­haxn-Gericht. Auch Kalbs­rücken oder Filet las­sen sich kurz an­bra­ten und mit kräf­ti­gen Kräu­tern wie Sal­bei, Thy­mi­an oder Ros­ma­rin ver­fei­nern.

Dank sei­ner fei­nen Struk­tur har­mo­niert Kalb­fleisch be­son­ders gut mit cre­mi­gen Sau­cen, leich­ten Ge­mü­se­bei­la­gen oder Kar­tof­fel­pü­ree – ein leich­ter und ele­gan­ter Ge­nuss, der auch in mo­der­nen, ge­sund­heits­be­wuss­ten Kü­chen sei­nen fes­ten Platz hat.

Mehl bzw. Getreide

– Energielieferant mit Köpfchen

Mehl bzw. Getreide

Entgegen häufiger Aussagen be­sitzt Ge­trei­de kei­ne gro­ßen Men­gen an pflanz­li­chem Ei­weiß. Da­für punk­tet es mit ei­nem ho­hen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten und deckt – be­zo­gen auf 100 g – fast ein Drit­tel des täg­li­chen Bal­last­stoff­be­darfs, bei gleich­zei­tig sehr ge­rin­gem Fett­ge­halt.

Dar­über hin­aus lie­fert Ge­trei­de wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Ei­sen und Zink – wich­ti­ge Kom­po­nen­ten für Mus­kel- und Ner­ven­funk­tio­nen – und be­inhal­tet Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, die un­se­ren Stoff­wech­sel un­ter­stüt­zen.

Für Men­schen, die auf Fleisch ver­zich­ten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Ve­ga­ner (bei ve­ga­ner Er­näh­rung: Pas­ta sec­ca oh­ne Ei!), liegt Ge­trei­de da­mit voll im Trend und ist ein fes­ter Be­stand­teil des mo­der­nen Spei­se­plans ge­wor­den.

Für Per­so­nen mit Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit ist Ge­trei­de je­doch un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder Low-Carb-Anhänger hal­ten sich we­gen des ho­hen Koh­len­hy­drat­an­teils bes­ser zu­rück.

Kulinarische Verwendung:

Getreide bil­det die Ba­sis un­zäh­li­ger Spei­sen und ist ei­ner der wich­tigs­ten Grund­bau­stei­ne un­se­rer Er­näh­rung. In Form von Mehl dient es als Haupt­zu­tat für Brot, Bröt­chen, Ku­chen, Pas­ta, Piz­za­teig und Back­wa­ren al­ler Art.

Als ganzes Korn, gequollen oder ge­kocht, wird es in Sa­la­ten, Auf­läu­fen, Sup­pen oder vegetarischen Brat­lin­gen ver­wen­det. Gemahlen, ge­rös­tet oder als Flocken und Brei (z. B. Ha­fer, Dink­el, Hirse oder Bul­gur) eig­net es sich für ei­ne voll­wer­ti­ge Früh­stücks- oder Bei­la­gen­kü­che.

In der modernen Ernäh­rung ge­win­nen al­ter­na­ti­ve Mehl­sor­ten – et­wa aus Hafer, Hirse, Reis, Buch­wei­zen oder Man­deln – zu­neh­mend an Be­deu­tung, da sie glu­ten­frei und oft mi­ne­ral­stoff­rei­cher sind. Da­durch lässt sich klas­si­sche Back­kunst mit in­di­vi­du­el­len Er­näh­rungs­for­men ver­bin­den.

Tomaten alias Paradeiser

– sonnengereift, ge­sund und vol­ler Ge­schmack

Tomaten alias Paradeiser

Außer einem hohen Was­ser­an­teil ent­hal­ten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind To­ma­ten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de In­halts­stof­fe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt sich zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­ge­nann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »frei­en Ra­di­kalen«, die – so­bald aktiv – ih­rem Na­men al­le Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff al­lein ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Kulinarische Verwendung:

Tomaten sind die All­roun­der der me­di­ter­ra­nen Kü­che und bil­den die Ba­sis zahl­rei­cher Klas­si­ker – von Pas­ta- und Pizza-Saucen über Sup­pen und Ein­töp­fe bis hin zu fri­schen Sa­la­ten.

Roh ent­fal­ten sie ihr vol­les Aro­ma be­son­ders in Ca­pre­se (mit Mo­z­za­rel­la, Ba­si­li­kum und Oli­ven­öl) oder in som­mer­li­chen To­ma­ten­sa­la­ten mit ro­ten Zwie­beln und Bal­sa­mi­co. In Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Thy­mi­an, Ore­ga­no und Ros­ma­rin ent­ste­hen aro­ma­ti­sche Dres­sings oder Bru­schet­ta-Be­lä­ge.

Durch Er­hit­zen in­ten­si­viert sich der Ge­schmack und das wert­vol­le Ly­co­pin wird bes­ser ver­füg­bar – ide­al in To­ma­ten­sau­cen, Ra­ta­touille, Sha­kshu­ka oder als Grund­la­ge für Ri­sot­to und Ge­mü­se­pfan­nen. Im Ofen lang­sam ge­schmor­te oder ge­trock­ne­te To­ma­ten ent­wi­ckeln ein tie­fes, süß-wür­zi­ges Aro­ma, das be­son­ders gut zu Fleisch, Fisch oder An­ti­pas­ti passt.

Auch in der fei­nen Kü­che spie­len sie ei­ne Rol­le – et­wa als To­ma­ten­con­som­mé, Sor­bet oder Ta­tar aus con­fier­ten To­ma­ten.

To­ma­ten ste­hen so­mit für Son­nen­rei­fe, me­di­ter­ra­ne Fri­sche und ge­sun­den Ge­nuss, der in na­he­zu je­der Kü­che der Welt sei­ne ku­li­na­ri­sche Hei­mat ge­fun­den hat.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)