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Gnocchetti sardi mit Pfifferlingen und Gremolada
– herbstlicher Pastagenuss mit Pfifferlingen, Bohnen und feinen Kräutern
Gnocchetti sardi mit Pfifferlingen und Gremolada
👉 herbstlicher Pastagenuss mit Waldpilzen, Bohnen und feinen Kräutern
Unsere Gnocchetti sardi mit Pfifferlingen und Gremolada verbinden herbstliche Waldpilze mit knackigen Prinzessbohnen, aromatischen Saubohnen und süßen Erbsen. Dazu kommen goldbraun gebräunte Butter, feine Schalotten und Knoblauch, die den Zutaten eine wunderbar herzhafte Grundlage verleihen.
Das besondere Aroma erhält unser Pastagericht durch eine frisch zubereitete Gremolada aus Petersilie, Zitronenschalenabrieb, Knoblauch, Zitronenpfeffer und im Mörser zerstoßenem Kümmel. Mit etwas Gemüsefond, Olivenöl und Butter entsteht daraus eine würzige Glasur, die das Gemüse und die kräftig angebratenen Pfifferlinge umhüllt und sich hervorragend mit den Gnochetti sardi verbindet. Ein Hauch frischer Estragon rundet das Zusammenspiel der Aromen ab.
So entsteht ein saisonales Pastagericht, das herbstliche Zutaten mit mediterranen Einflüssen verbindet und durch seine unterschiedlichen Texturen ebenso überzeugt wie durch seine aromatische Tiefe.
Rezept:
Gnocchetti sardi mit Pfifferlingen und Gremolada
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
Für die Gremolada/Gremolata:
- 100 g weiche Butter
- 30 g junger Knoblauch
- 50 ml natives Olivenöl
- 100 ml Gemüsefond, warm
- 1 Bund glatte Petersilie
- 30 g Petersilie
- ½ Bio-Zitrone, Abrieb
- 1 TL Kümmel, im Mörser angestoßen
- 1 TL Salz
- ½ TL Zitronenpfeffer
Für die Pfifferlinge und das Gemüse:
- 300 g kleine Pfifferlinge
- 300 g Prinzessbohnen
- 200 g gepulte Saubohnen
- 100 g frische Erbsen oder TK-Ware
- 5 Zweige Estragon
- 100 g frische Butter
Für die gesottenen Gnocchetti:
- 250 g *Gnocchetti sardi »
- 250 g Gnocchetti sardi
- 3 kleine Schalotten
- 1 Knoblauchzehe
Des weiteren benötigt man:
- 100 ml Olivenöl
- 100 ml Weißwein
- 500 ml Waldpilzfond (alternativ Gemüsefond)
- 2 Lorbeerblätter
- 100 g geriebener Parmesan
- 80 g Butter
- 1 TL Kräutersalz aus der Mühle
- 1 TL Pfeffer aus der Mühle
Griech. Gourmet-Kräutersalz
Thymian und Traubensirup
Produzent: Aegean Herbs, Griechenland
Typus: Griechisches Meersalz
Sorte: Thymian und Traubensirup (Petimezi)
Füllmenge: 200 g
Ein griechisches Gourmet-Meersalz aus natürlichen Salinen, aromatisiert mit Thymian von Paros und duftendem kretischem »Petimezi« (Traubensirup).
👉 Ideal für Fleischmarinaden, Hühnchen, Gemüsesuppen oder mediterrane Pommes frites. Als Tischsalz, in der Mühle oder für Marinaden und Rubs.
Bezugsquelle: Unbox Greece
Zubereitung:
1) Pfifferlinge mit einem Küchenpinsel säubern. Kräuter abbrausen, trockenschütteln. Petersiilie klein hacken, Estragon klein zupfen. Prinzessbohnen putzen, Saubohnen puhlen. Mit einer feinen Küchenreibe ca. 100 g Parmesan fein reiben, anschließend die Schale einer halben Zitrone abreiben. Knoblauch und Zwiebeln pellen und klein hacken. Restliche Zutaten bereitstellen.
2) Alle Zutaten für die Gremolada mit dem Zauberstab oder im Mixer zu einer Gewürzbuttercreme verarbeiten. Nach und nach etwas warmen Gemüsefond zugießen, um die Butter geschmeidig zu halten. Gremolata in ein Schraubglas abfüllen und in den Kühlschrank stellen.
3.1) Pfanne mittelstark erhitzen. Schalotten und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Gnocchetti sardi hinzufügen und mitschwitzen lassen.
3.2) Weißwein dazugeben und unter ständigem Rühren wieder verdampfen lassen.
3.3) Gnocchetti sardi – nach und nach – mit Waldpilzfond oder Gemüsefond aufgießen.
3.4) Lorbeerblätter hinzufügen und mitköcheln lassen. Wenn die Pasta »al dente« ist, Butter und Parmesan einrühren. Mit Kräutersalz und Pfeffer kräftig abschmecken und mit aufgelegtem Deckel warm halten.
4) Prinzessbohnen in kochendem Salzwasser 6–7 Minuten blanchieren, anschließend abschrecken.
5) Pfanne auf dreiviertel Hitze bringen. Butter unter gelegentlichem Schwenken schnell zur Nussbutter rösten. Pfifferlinge hinzufügen und für 3 Min. braten.
6.1) Prinzessbohnen, Saubohnenkerne, Erbsen und gezupften Estragon zufügen und für 2 Min. mitschwitzen lassen.
6.2) Alles mit 2 großen EL Gremolada glasieren und über die heißen Gnocchetti sardi verteilen.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Mehl bzw. Getreide
– Energielieferant mit Köpfchen
Entgegen häufiger Aussagen besitzt Getreide keine großen Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür punktet es mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten und deckt – bezogen auf 100 g – fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffbedarfs, bei gleichzeitig sehr geringem Fettgehalt.
Darüber hinaus liefert Getreide wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink – wichtige Komponenten für Muskel- und Nervenfunktionen – und beinhaltet Vitamine der B-Gruppe, die unseren Stoffwechsel unterstützen.
Für Menschen, die auf Fleisch verzichten möchten, also Vegetarier und Veganer (bei veganer Ernährung: Pasta secca ohne Ei!), liegt Getreide damit voll im Trend und ist ein fester Bestandteil des modernen Speiseplans geworden.
Für Personen mit Glutenunverträglichkeit ist Getreide jedoch ungeeignet. Auch Diabetiker oder Low-Carb-Anhänger halten sich wegen des hohen Kohlenhydratanteils besser zurück.
Kulinarische Verwendung:
Getreide bildet die Basis unzähliger Speisen und ist einer der wichtigsten Grundbausteine unserer Ernährung. In Form von Mehl dient es als Hauptzutat für Brot, Brötchen, Kuchen, Pasta, Pizzateig und Backwaren aller Art.
Als ganzes Korn, gequollen oder gekocht, wird es in Salaten, Aufläufen, Suppen oder vegetarischen Bratlingen verwendet. Gemahlen, geröstet oder als Flocken und Brei (z. B. Hafer, Dinkel, Hirse oder Bulgur) eignet es sich für eine vollwertige Frühstücks- oder Beilagenküche.
In der modernen Ernährung gewinnen alternative Mehlsorten – etwa aus Hafer, Hirse, Reis, Buchweizen oder Mandeln – zunehmend an Bedeutung, da sie glutenfrei und oft mineralstoffreicher sind. Dadurch lässt sich klassische Backkunst mit individuellen Ernährungsformen verbinden.
Pfifferlinge alias Gelböhrchen
– der aromatische und nahrhafte Schatz des Waldes
Im früheren Ostpreußen, vor allem in Masuren, kannte man sie unter dem Namen »Gelböhrchen«. Im Vogtland heißen sie »Gelbschwämmele«. Die schmackhaften Waldpilze sind ein hochwertiger Eiweißlieferant mit sehr wenig Fett und auch nur einem geringen Anteil an Kohlenhydraten: ideale Voraussetzungen für figurbewusste Genießer. Aus dem in den gelben Pilzen enthaltenen Beta-Carotin kann unser Organismus wertvolles Vitamin A herstellen. Zudem verfügen Pfifferlinge über einen hohen Gehalt an Eisen und Kalium, beides wichtige Mineralstofflieferanten.
Der lösliche Ballaststoff Beta-Glucan, den man auch in Haferflocken findet, ist auch in Pilzen enthalten. Er ist besonders unserem Darm bzw. dem Mikrobiom (Darmflora) zuträglich und reguliert zugleich den Blutzuckerspiegel.
Regelmäßig wird vor dem übermäßigen Verzehr von Waldpilzen gewarnt, da diese angeblich durch den Reaktorunfall von Tschernobyl immer noch belastet sein können. Die Empfehlung für einen unbedenklichen Genuss beläuft sich auf ca. 200 g pro Woche. Stillende Mütter und Kleinkinder sollten gemäß den Empfehlungen generell auf den Genuss von Waldpilzen verzichten. Da mir hierzu die notwendigen wissenschaftlichen Studien fehlen, kann ich diese Aussage weder bestätigen noch dementieren.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch gehören Pfifferlinge zu den beliebtesten Waldpilzen und überzeugen durch ihr fein-würziges, leicht pfeffriges Aroma. Besonders klassisch werden sie in der Pfanne mit etwas Butter und Zwiebeln angebraten und entfalten dabei ihren vollen Geschmack. In Kombination mit frischen Kräutern eignen sie sich hervorragend als Beilage zu Fleischgerichten oder als aromatische Ergänzung zu Kartoffeln und Pasta.
Auch in cremigen Saucen, etwa zu Schnitzel oder Geflügel, sind Pfifferlinge ein echter Klassiker der saisonalen Küche. Darüber hinaus lassen sie sich gut in Risotto, Omeletts oder herzhafte Tartes integrieren. In der modernen Küche finden sie zudem Verwendung in leichten Sommergerichten, beispielsweise in Salaten oder als feines Topping für Bowls, wo sie einen würzigen und natürlichen Waldakzent setzen.
Prinzessbohnen
– zart im Biss und voll gesunder Pflanzenkraft
Prinzessbohnen, besonders jung geerntete grüne Gartenbohnen, – ebenso bekannt als Schnittbohnen oder österreichisch »Fisole« – gehören zur Art der Gartenbohne (Phaseolus vulgaris) aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie enthalten neben einem hohen Vitamin-C-Anteil – der beim Kochen leider zu einem großen Teil verlorengeht – wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium, Kalium sowie das Spurenelement Mangan. Kalium wirkt entwässernd und damit harntreibend. Zudem liefern grüne Bohnen reichlich Vitamin K, das für die Blutgerinnung und starke Knochen von großer Bedeutung ist.
Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe – insbesondere Flavonoide und Phenolsäuren – unterstützen zudem unseren Organismus bei der Bekämpfung von Entzündungen und Bakterien.
Bohnen müssen unbedingt gekocht werden, sie dürfen auf keinen Fall roh verzehrt werden, da sie das giftige Glykoprotein Phasin enthalten. Dieses lässt das Blut verklumpen; schon kleine Mengen roher Bohnensamen können Symptome wie Übelkeit, Fieber und Durchfall bis hin zu Krampfanfällen hervorrufen. Sogar ein Kreislaufschock ist möglich. In der Kochpraxis ist dies allerdings unbedenklich, da das giftige Phasin beim Erhitzen vollständig zerstört wird.
Bohnen enthalten zudem viel Eiweiß sowie eine Reihe wertvoller Aminosäuren. Zwar ist das pflanzliche Eiweiß nicht ganz so hochwertig wie das aus Fleisch oder Milchprodukten, es leistet dennoch einen wichtigen Beitrag zur Eiweißversorgung – besonders in einer pflanzenbasierten Ernährung.
Nicht zu vergessen: Der hohe Ballaststoffanteil der grünen Bohnen fördert eine regelmäßige Verdauung, wirkt möglichen Blähungen entgegen und hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Ein Tipp: Schonendes Dünsten statt langem Kochen erhält möglichst viele wertvolle Vitamine.
Kulinarische Verwendung:
In der Küche zeigen sich grüne Bohnen äußerst vielseitig, da sie sich sowohl als begleitendes Gemüse als auch als eigene Komponente in warmen und kalten Speisen eignen. Sie passen hervorragend zu leichten Sommergerichten und besonders zu aromatischem Olivenöl, Zitronenabrieb oder fein gehacktem Knoblauch, wobei ein kurzes Blanchieren die frische Farbe behält und für einen angenehm bissfesten Charakter sorgt.
Klassisch werden sie in Schmorgerichten mit Tomaten, Zwiebeln und Kräutern wie Thymian oder Bohnenkraut verwendet, was eine besonders harmonische Würze entfaltet. Auch in Salaten – etwa zu Kartoffeln oder als eigenständige Komposition mit Essig und Walnussöl – zeigen sie ihr typisches, leicht süßlich-grünes Aroma.
Für herzhafte Speisen lassen sich Bohnen nach dem Garvorgang kurz anschwenken oder in einer Pfanne mit Basilikum, Speckalternativen oder Zwiebelwürfeln verfeinern, wodurch eine dichtere Aromenstruktur entsteht.
In der modernen, gesundheitsbewussten Küche haben sich grüne Bohnen zudem als Komponente für Bowls, Reispfannen und vegetarische Eintöpfe etabliert, wo sie mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt und ihrer natürlichen Frische sowohl Genuss als auch Ernährungswert einbringen.
Erbsen
– klein, rund, nährstoffreich
Die Erbse gehört botanisch zur großen Familie der Hülsenfrüchte und ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil unserer Ernährung. In Deutschland werden vor allem die klassischen Gartenerbsen kultiviert, doch auch Kichererbsen und Zuckererbsen gehören zu den beliebten Vertretern dieser Pflanzenfamilie.
Ihr geringer Fettanteil und der hohe Proteingehalt machen Erbsen zu einem wertvollen Nahrungsmittel – insbesondere für eine ausgewogene, vegetarische oder vegane Ernährung. Zudem enthalten sie reichlich Ballaststoffe, die den Stoffwechsel unterstützen und lange satt machen.
Auch ihr Vitamin- und Mineralstoffgehalt kann sich sehen lassen: Erbsen liefern bedeutende Mengen an Folsäure, Vitamin C, Vitamin K sowie B-Vitaminen. Zudem stecken in ihnen wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Zink, die für einen gesunden Stoffwechsel, starke Knochen und ein intaktes Immunsystem unverzichtbar sind.
Kulinarische Verwendung:
Erbsen sind in der Küche äußerst vielseitig verwendbar: ob als cremige Suppe, leichter Sommersalat oder Beilage zu Fisch und Fleisch – sie sorgen stets für frischen, natürlichen Genuss und unterstützen eine gesunde, ausgewogene Ernährung.
Parmesan alias Parmigiano Reggiano
– edler Genuss mit Kraft, Charakter und Nährstoffpower
Der Parmigiano Reggiano, bei uns besser bekannt als Parmesan, ist einer der ältesten und edelsten Hartkäse der Welt. Seine Herkunft ist streng geschützt – nur Käse aus den italienischen Provinzen Parma, Reggio Emilia, Modena, Bologna (westlich des Rheins) und Mantua (südlich des Po) darf diese Bezeichnung tragen.
Hergestellt wird er aus roher Kuhmilch, die mit Naturlab gedickt und in traditionellen Kupferkesseln verarbeitet wird. Der reifende Käselaib – rund 40 kg schwer – darf mindestens 12 Monate ruhen, oft aber auch 24 oder gar 36 Monate, um sein volles, vielschichtiges Aroma zu entfalten.
Der Naturreifeprozess verleiht Parmesan seine bekannte kristalline Textur und den intensiven, nussig-würzigen Geschmack. Gleichzeitig ist er leicht verdaulich, da ein Großteil des Milchzuckers während der Reifung abgebaut wird. Mit seinem hohen Gehalt an Kalzium, Phosphor, Eiweiß und den Vitaminen A, B2 und B12 ist er ein wertvoller Energielieferant für Muskeln und Nerven.
Kulinarische Verwendung:
Parmesan ist ein echter Allrounder der italienischen Küche. Frisch gehobelt verfeinert er Pasta, Risotto, Carpaccio oder Pizza; in gebrochenen Stücken gereicht wird er zu Wein oder Balsamico zu einem edlen Aperitif. Auch als Geschmacksträger in Saucen oder Suppen zeigt er seine Finesse. Sein intensives Aroma verleiht selbst schlichten Gerichten Tiefe und Charakter – ein klassisches Beispiel für italienische Einfachheit mit raffiniertem Effekt.
Tipp: Die Rinde des Parmesan nicht wegwerfen, sondern beim Einreduzieren einer Tomatensauce für eine besondere, aromatische Note mitkochen lassen.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)