Gnocchetti sardi mit Pfiffer­lingen und Gremo­lada

– herbstlicher Pastagenuss mit Pfiffer­lingen, Boh­nen und fei­nen Kräu­tern

Gnocchetti sardi mit Pfifferlingen und Gremolada Gnocchetti sardi mit Pfifferlingen und Gremolada

synonym

Gnocchetti sardi mit Pfiffer­lingen und Gremo­lada

👉 herbstlicher Pasta­genuss mit Wald­pilzen, Boh­nen und fei­nen Kräu­tern

Unsere Gnocchetti sardi mit Pfiffer­lingen und Gremo­lada ver­bin­den herbst­liche Wald­pilze mit kna­ckigen Prinzess­bohnen, aro­ma­tischen Sau­boh­nen und sü­ßen Erb­sen. Dazu kom­men gold­braun ge­bräunte Butter, feine Scha­lot­ten und Knob­lauch, die den Zu­ta­ten eine wunder­bar herz­hafte Grund­lage ver­lei­hen.

Das besondere Aroma erhält unser Pasta­gericht durch eine frisch zu­be­re­itete Gre­mo­lada aus Peter­si­lie, Zitro­nen­schalen­ab­rieb, Knob­lauch, Zitro­nen­pfef­fer und im Mör­ser zer­sto­ße­nem Küm­mel. Mit et­was Ge­müse­fond, Oliven­öl und But­ter ent­steht da­raus eine wür­zige Gla­sur, die das Ge­müse und die kräf­tig an­ge­bra­te­nen Pfif­fer­linge um­hüllt und sich her­vor­ra­gend mit den Gno­chetti sardi ver­bindet. Ein Hauch fri­scher Estra­gon run­det das Zu­sam­men­spiel der Aro­men ab.

So entsteht ein saiso­nales Pasta­gericht, das herbst­liche Zu­taten mit me­dit­err­anen Ein­flüssen ver­bindet und durch seine un­ter­schied­lichen Tex­turen ebenso überz­eugt wie durch seine aro­ma­tische Tiefe.

Claudia Cartoons – Zwei neue Gläser
Gernekochen-Weintipp

Zu »Gnocchetti sardi mit Pfiffer­lingen und Gremo­lada« ser­vie­ren wir ei­ne frisch­fruch­tige Weiß­wein-Cuvée aus der Tos­cana. Ein­fach mal auf un­se­r Wein­tipp-Icon tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
Gnocchetti sardi mit Pfiffer­lingen und Gremo­lada

Zutaten für 4 Personen


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Für den Einkaufszettel:

Für die Gremolada/Gremolata:

  • 100 g weiche Butter
  • 30 g junger Knoblauch
  • 50 ml natives Olivenöl
  • 100 ml Gemüsefond, warm
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 30 g Petersilie
  • ½ Bio-Zitrone, Abrieb
  • 1 TL Kümmel, im Mörser angestoßen
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Zitronenpfeffer

Für die Pfifferlinge und das Gemüse:

  • 300 g kleine Pfifferlinge
  • 300 g Prinzessbohnen
  • 200 g gepulte Saubohnen
  • 100 g frische Erbsen oder TK-Ware
  • 5 Zweige Estragon
  • 100 g frische Butter

Für die gesottenen Gnocchetti:

Des weiteren benötigt man:

  • 100 ml Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • 500 ml Waldpilzfond (alternativ Gemüsefond)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 100 g geriebener Parmesan
  • 80 g Butter
  • 1 TL Kräutersalz aus der Mühle
  • 1 TL Pfeffer aus der Mühle

Griech. Gourmet-Kräutersalz

Thymian und Traubensirup

Produzent: Aegean Herbs, Griechenland
Typus: Griechisches Meersalz
Sorte: Thymian und Traubensirup (Petimezi)
Füllmenge: 200 g

Ein griechisches Gourmet-Meer­salz aus na­tür­lichen Sa­li­nen, aro­ma­ti­siert mit Thymian von Pa­ros und duf­ten­dem kre­ti­schem »Peti­mezi« (Trauben­si­rup).

👉 Ideal für Fleisch­ma­ri­na­den, Hühn­chen, Ge­müse­sup­pen oder medi­ter­rane Pom­mes fri­tes. Als Tisch­salz, in der Müh­le oder für Ma­ri­na­den und Rubs.
Bezugsquelle: Unbox Greece

Hier bestellen und genießen

1) Pfifferlinge mit einem Küchen­pinsel säu­bern. Kräu­ter ab­brau­sen, tro­cken­schüt­teln. Peter­si­ilie klein ha­cken, Estra­gon klein zup­fen. Prin­zess­boh­nen put­zen, Sau­boh­nen puh­len. Mit einer fei­nen Kü­chen­reibe ca. 100 g Par­me­san fein reiben, an­schlie­ßend die Scha­le ei­ner hal­ben Zi­trone ab­rei­ben. Knob­lauch und Zwie­beln pel­len und klein ha­cken. Rest­li­che Zu­ta­ten be­reit­stel­len.

2) Alle Zutaten für die Gremo­lada mit dem Zau­ber­stab oder im Mi­xer zu einer Ge­würz­butter­creme ver­ar­bei­ten. Nach und nach etwas war­men Ge­müse­fond zu­gie­ßen, um die But­ter ge­schmei­dig zu halten. Gre­mo­lata in ein Schraub­glas ab­füllen und in den Kühl­schrank stellen.

3.1) Pfanne mittelstark erhitzen. Scha­lot­ten und Knob­lauch in Oli­ven­öl an­schwit­zen. Gnoc­chetti sardi hin­zu­fü­gen und mit­schwit­zen las­sen.

3.2) Weißwein dazugeben und un­ter stän­digem Rüh­ren wie­der ver­damp­fen lassen.

3.3) Gnocchetti sardi – nach und nach – mit Wald­pilz­fond oder Ge­müse­fond auf­gie­ßen.

3.4) Lorbeerblätter hinzufügen und mit­kö­cheln las­sen. Wenn die Pasta »al dente« ist, But­ter und Par­me­san ein­rüh­ren. Mit Kräu­ter­salz und Pfeffer kräf­tig ab­schmec­ken und mit auf­ge­leg­tem Deckel warm hal­ten.

4) Prinzessbohnen in kochendem Salzw­as­ser 6–7 Mi­nu­ten blan­chie­ren, an­schlie­ßend ab­schre­cken.

5) Pfanne auf dreiviertel Hitze brin­gen. Butt­er un­ter ge­le­gent­lichem Schwen­ken schnell zur Nuss­but­ter rös­ten. Pfiffer­linge hin­zu­fü­gen und für 3 Min. bra­ten.

6.1) Prinzessbohnen, Saubohnen­kerne, Erb­sen und ge­zupf­ten Estra­gon zu­fü­gen und für 2 Min. mit­schwit­zen lassen.

6.2) Alles mit 2 großen EL Gremo­lada gla­sie­ren und über die hei­ßen Gnoc­chetti sardi ver­tei­len.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Mehl bzw. Getreide

– Energielieferant mit Köpfchen

Mehl bzw. Getreide

Entgegen häufiger Aussagen be­sitzt Ge­trei­de kei­ne gro­ßen Men­gen an pflanz­li­chem Ei­weiß. Da­für punk­tet es mit ei­nem ho­hen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten und deckt – be­zo­gen auf 100 g – fast ein Drit­tel des täg­li­chen Bal­last­stoff­be­darfs, bei gleich­zei­tig sehr ge­rin­gem Fett­ge­halt.

Dar­über hin­aus lie­fert Ge­trei­de wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Ei­sen und Zink – wich­ti­ge Kom­po­nen­ten für Mus­kel- und Ner­ven­funk­tio­nen – und be­inhal­tet Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, die un­se­ren Stoff­wech­sel un­ter­stüt­zen.

Für Men­schen, die auf Fleisch ver­zich­ten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Ve­ga­ner (bei ve­ga­ner Er­näh­rung: Pas­ta sec­ca oh­ne Ei!), liegt Ge­trei­de da­mit voll im Trend und ist ein fes­ter Be­stand­teil des mo­der­nen Spei­se­plans ge­wor­den.

Für Per­so­nen mit Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit ist Ge­trei­de je­doch un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder Low-Carb-Anhänger hal­ten sich we­gen des ho­hen Koh­len­hy­drat­an­teils bes­ser zu­rück.

Kulinarische Verwendung:

Getreide bil­det die Ba­sis un­zäh­li­ger Spei­sen und ist ei­ner der wich­tigs­ten Grund­bau­stei­ne un­se­rer Er­näh­rung. In Form von Mehl dient es als Haupt­zu­tat für Brot, Bröt­chen, Ku­chen, Pas­ta, Piz­za­teig und Back­wa­ren al­ler Art.

Als ganzes Korn, gequollen oder ge­kocht, wird es in Sa­la­ten, Auf­läu­fen, Sup­pen oder vegetarischen Brat­lin­gen ver­wen­det. Gemahlen, ge­rös­tet oder als Flocken und Brei (z. B. Ha­fer, Dink­el, Hirse oder Bul­gur) eig­net es sich für ei­ne voll­wer­ti­ge Früh­stücks- oder Bei­la­gen­kü­che.

In der modernen Ernäh­rung ge­win­nen al­ter­na­ti­ve Mehl­sor­ten – et­wa aus Hafer, Hirse, Reis, Buch­wei­zen oder Man­deln – zu­neh­mend an Be­deu­tung, da sie glu­ten­frei und oft mi­ne­ral­stoff­rei­cher sind. Da­durch lässt sich klas­si­sche Back­kunst mit in­di­vi­du­el­len Er­näh­rungs­for­men ver­bin­den.

Pfifferlinge alias Gelböhrchen

– der aromatische und nahrhafte Schatz des Wal­des

Pfifferlinge alias Gelböhrchen

Im früheren Ostpreußen, vor al­lem in Ma­su­ren, kann­te man sie un­ter dem Na­men »Gelb­öhr­chen«. Im Vogt­land hei­ßen sie »Gelb­schwäm­me­le«. Die schmack­haften Wald­pil­ze sind ein hoch­wer­ti­ger Ei­weiß­lie­fe­rant mit sehr we­nig Fett und auch nur ei­nem ge­rin­gen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten: idea­le Vo­raus­set­zun­gen für fi­gur­be­wuss­te Ge­nie­ßer. Aus dem in den gel­ben Pil­zen enthaltenen Be­ta-Ca­ro­tin kann un­ser Or­ga­nis­mus wert­vol­les Vi­ta­min A her­stel­len. Zu­dem ver­fü­gen Pfif­fer­lin­ge über ei­nen ho­hen Ge­halt an Ei­sen und Ka­li­um, beides wich­ti­ge Mi­ne­ral­stoff­lie­fe­r­an­ten.

Der lös­li­che Bal­last­stoff Be­ta-Glu­can, den man auch in Ha­fer­flo­cken fin­det, ist auch in Pil­zen ent­hal­ten. Er ist be­son­ders un­se­rem Darm bzw. dem Mi­kro­bi­om (Darm­flo­ra) zu­träg­lich und re­gu­liert zu­gleich den Blut­zu­cker­spie­gel.

Re­gel­mä­ßig wird vor dem über­mä­ßi­gen Ver­zehr von Wald­pil­zen ge­warnt, da die­se an­geb­lich durch den Re­ak­tor­un­fall von Tscher­no­byl im­mer noch be­las­tet sein kön­nen. Die Em­pfeh­lung für ei­nen un­be­denk­li­chen Ge­nuss be­läuft sich auf ca. 200 g pro Wo­che. Stil­len­de Müt­ter und Klein­kin­der soll­ten ge­mäß den Em­pfeh­lun­gen ge­ne­rell auf den Ge­nuss von Wald­pil­zen ver­zich­ten. Da mir hier­zu die not­wen­di­gen wis­sen­schaft­li­ch­en Stu­dien feh­len, kann ich die­se Aus­sa­ge we­der be­stä­ti­gen noch de­men­tie­ren.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch gehören Pfif­fer­lin­ge zu den be­lieb­tes­ten Wald­pil­zen und über­zeu­gen durch ihr fein-wür­zi­ges, leicht pfef­fri­ges Aro­ma. Be­son­ders klas­sisch wer­den sie in der Pfan­ne mit et­was But­ter und Zwie­beln an­ge­bra­ten und ent­fal­ten da­bei ih­ren vol­len Ge­schmack. In Kom­bi­na­ti­on mit fri­schen Kräu­tern eig­nen sie sich her­vor­ra­gend als Bei­la­ge zu Fleisch­ge­rich­ten oder als aro­ma­ti­sche Er­gän­zung zu Kar­tof­feln und Pas­ta.

Auch in cremigen Sau­cen, et­wa zu Schnit­zel oder Ge­flü­gel, sind Pfif­fer­lin­ge ein ech­ter Klas­si­ker der sai­so­na­len Kü­che. Dar­über hin­aus las­sen sie sich gut in Ri­sot­to, Ome­letts oder herz­haf­te Tar­tes in­te­grie­ren. In der mo­der­nen Kü­che fin­den sie zu­dem Ver­wen­dung in leich­ten Som­mer­ge­rich­ten, bei­spiels­wei­se in Sa­la­ten oder als fei­nes Top­ping für Bowls, wo sie ei­nen wür­zi­gen und na­tür­li­chen Wald­ak­zent set­zen.

Prinzessbohnen

– zart im Biss und voll g­esun­der Pflan­zen­kraft

Prinzessbohnen

Prinzessbohnen, be­son­ders jung ge­ern­te­te grüne Gar­ten­boh­nen, – eben­so be­kannt als Schnitt­boh­nen oder ös­ter­rei­chisch »Fi­so­le« – ge­hö­ren zur Art der Gar­ten­bohne (Phaseolus vulgaris) aus der Fa­mi­lie der Hül­sen­frücht­ler (Faba­ceae). Sie ent­hal­ten ne­ben ei­nem ho­hen Vi­ta­min-C-An­teil – der beim Ko­chen lei­der zu ei­nem gro­ßen Teil ver­lo­ren­geht – wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Ma­gne­si­um und Cal­ci­um, Ka­li­um so­wie das Spu­ren­ele­ment Man­gan. Ka­li­um wirkt ent­wäs­sernd und da­mit harnt­rei­bend. Zu­dem lie­fern grü­ne Boh­nen reich­lich Vi­ta­min K, das für die Blut­ge­rinn­ung und star­ke Kno­chen von gro­ßer Be­deu­tung ist.

Die enthaltenen se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fe – ins­be­son­de­re Fla­vo­noi­de und Phe­nol­säu­ren – un­ter­stüt­zen zu­dem un­se­ren Or­ga­nis­mus bei der Be­kämp­fung von Ent­zün­dun­gen und Bak­te­ri­en.

Bohnen müssen un­be­dingt ge­kocht wer­den, sie dür­fen auf kei­nen Fall roh ver­zehrt wer­den, da sie das gif­ti­ge Gly­ko­pro­tein Pha­sin ent­hal­ten. Die­ses lässt das Blut ver­klum­pen; schon klei­ne Men­gen roh­er Boh­nen­sa­men kön­nen Symp­to­me wie Übel­keit, Fie­ber und Durch­fall bis hin zu Krampf­an­fäl­len her­vor­ru­fen. Sogar ein Kreis­lauf­schock ist mög­lich. In der Koch­pra­xis ist dies al­ler­dings un­be­denk­lich, da das gif­ti­ge Pha­sin beim Er­hit­zen voll­stän­dig zer­stört wird.

Bohnen ent­hal­ten zu­dem viel Ei­weiß so­wie ei­ne Rei­he wert­vol­ler Ami­no­säu­ren. Zwar ist das pflanz­li­che Ei­weiß nicht ganz so hoch­wer­tig wie das aus Fleisch oder Milch­pro­duk­ten, es leis­tet den­noch ei­nen wich­ti­gen Bei­trag zur Ei­weiß­ver­sor­gung – be­son­ders in ei­ner pflan­zen­ba­sier­ten Er­näh­rung.

Nicht zu vergessen: Der ho­he Bal­last­stoff­an­teil der grü­nen Boh­nen för­dert ei­ne re­gel­mä­ßi­ge Ver­dau­ung, wirkt mög­li­chen Blä­hun­gen ent­ge­gen und hilft da­bei, den Blut­zu­cker­spie­gel zu sta­bi­li­sie­ren. Ein Tipp: Schonendes Düns­ten statt lan­gem Ko­chen er­hält mög­lichst vie­le wert­vol­le Vi­ta­mi­ne.

Kulinarische Verwendung:

In der Küche zeigen sich grü­ne Boh­nen äu­ßerst viel­sei­tig, da sie sich so­wohl als be­glei­ten­des Ge­mü­se als auch als ei­ge­ne Kom­po­nen­te in war­men und kal­ten Spei­sen eig­nen. Sie pas­sen her­vor­ra­gend zu leich­ten Som­mer­ge­rich­ten und be­son­ders zu aro­ma­ti­schem Oli­ven­öl, Zi­tro­nen­ab­rieb oder fein ge­hack­tem Knob­lauch, wo­bei ein kur­zes Blan­chie­ren die fri­sche Far­be be­hält und für ei­nen an­ge­nehm biss­fes­ten Cha­rak­ter sorgt. 

Klassisch werden sie in Schmorge­rich­ten mit To­ma­ten, Zwie­beln und Kräu­tern wie Thy­mi­an oder Boh­nen­kraut ver­wen­det, was ei­ne be­son­ders har­mo­ni­sche Wür­ze ent­fal­tet. Auch in Sa­la­ten – et­wa zu Kar­tof­feln oder als ei­gen­stän­di­ge Kom­po­si­ti­on mit Es­sig und Wal­nuss­öl – zei­gen sie ihr ty­pi­sches, leicht süß­lich-grü­nes Aro­ma. 

Für herzhafte Speisen las­sen sich Boh­nen nach dem Gar­vor­gang kurz an­schwen­ken oder in ei­ner Pfan­ne mit Ba­si­li­kum, Speck­al­ter­na­ti­ven oder Zwie­bel­wür­feln ver­fei­nern, wo­durch ei­ne dich­te­re Aro­men­struk­tur ent­steht. 

In der modernen, gesundheits­be­wuss­ten Kü­che ha­ben sich grü­ne Boh­nen zu­dem als Kom­po­nen­te für Bowls, Reis­pfan­nen und ve­ge­ta­ri­sche Eintöp­fe eta­bliert, wo sie mit ih­rem ho­hen Bal­last­stoff­ge­halt und ih­rer na­tür­li­chen Fri­sche so­wohl Ge­nuss als auch Er­näh­rungs­wert ein­brin­gen.

Erbsen

– klein, rund, nähr­stoff­reich

Erbsen

Die Erbse ge­hört bo­ta­nisch zur gro­ßen Fa­mi­lie der Hül­sen­früch­te und ist seit Jahr­hun­der­ten ein fes­ter Be­stand­teil un­se­rer Er­näh­rung. In Deutsch­land wer­den vor al­lem die klas­si­schen Gar­ten­erbsen kul­ti­viert, doch auch Ki­cher­erbsen und Zucker­erbsen ge­hö­ren zu den be­lieb­ten Ver­tre­tern die­ser Pflan­zen­fa­mi­lie.

Ihr ge­rin­ger Fett­an­teil und der ho­he Pro­te­in­ge­halt ma­chen Erb­sen zu ei­nem wert­vol­len Nah­rungs­mit­tel – ins­be­son­de­re für ei­ne aus­ge­wo­ge­ne, ve­ge­ta­ri­sche oder ve­ga­ne Er­näh­rung. Zu­dem ent­hal­ten sie reich­lich Bal­last­stof­fe, die den Stoff­wech­sel un­ter­stüt­zen und lan­ge satt ma­chen.

Auch ihr Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt kann sich se­hen las­sen: Erb­sen lie­fern be­deu­ten­de Men­gen an Fol­säu­re, Vi­ta­min C, Vi­ta­min K so­wie B-Vi­ta­mi­nen. Zu­dem ste­cken in ih­nen wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Cal­ci­um und Zink, die für ei­nen ge­sun­den Stoff­wech­sel, star­ke Kno­chen und ein in­tak­tes Im­mun­sys­tem un­ver­zicht­bar sind.

Kulinarische Verwendung:

Erbsen sind in der Kü­che äu­ßerst viel­sei­tig ver­wend­bar: ob als cre­mi­ge Sup­pe, leich­ter Som­mer­sa­lat oder Bei­la­ge zu Fisch und Fleisch – sie sor­gen stets für fri­schen, na­tür­li­chen Ge­nuss und un­ter­stüt­zen ei­ne ge­sun­de, aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung.

Parmesan alias Parmi­gia­no Reg­gia­no

– edler Ge­nuss mit Kraft, Cha­rak­ter und Nähr­stoff­po­wer

Parmesan

Der Parmigiano Reg­gia­no, bei uns bes­ser be­kannt als Par­me­san, ist ei­ner der äl­tes­ten und edels­ten Hart­kä­se der Welt. Sei­ne Her­kunft ist streng ge­schützt – nur Kä­se aus den ita­lie­ni­schen Pro­vin­zen Par­ma, Reg­gio E­mi­lia, Mo­de­na, Bo­lo­gna (west­lich des Rheins) und Man­tua (süd­lich des Po) darf die­se Be­zeich­nung tra­gen.

Her­ge­stellt wird er aus ro­her Kuh­milch, die mit Na­tur­lab ge­dickt und in tra­di­tio­nel­len Kup­fer­kes­seln ver­ar­bei­tet wird. Der rei­fen­de Kä­se­laib – rund 40 kg schwer – darf min­des­tens 12 Mo­na­te ru­hen, oft aber auch 24 oder gar 36 Mo­na­te, um sein vol­les, viel­schich­ti­ges Ar­o­ma zu ent­fal­ten.

Der Na­tur­rei­fe­pro­zess ver­leiht Par­me­san sei­ne be­kann­te kris­tal­li­ne Tex­tur und den in­ten­si­ven, nussig-wür­zi­gen Ge­schmack. Gleich­zei­tig ist er leicht ver­dau­lich, da ein Groß­teil des Milch­zu­ckers wäh­rend der Rei­fung ab­ge­baut wird. Mit sei­nem ho­hen Ge­halt an Kal­zi­um, Phos­phor, Ei­weiß und den Vi­ta­mi­nen A, B2 und B12 ist er ein wert­vol­ler Ener­gie­lie­fe­rant für Mus­keln und Ner­ven.

Ku­li­na­ri­sche Ver­wen­dung:

Par­me­san ist ein ech­ter All­roun­der der ita­lie­ni­schen Kü­che. Fri­sch ge­ho­belt ver­fei­nert er Pas­ta, Ri­sot­to, Carpaccio oder Piz­za; in ge­bro­che­nen Stü­cken ge­reicht wird er zu Wein oder Bal­sa­mi­co zu ei­nem edlen Ape­ri­tif. Auch als Ge­schmacks­trä­ger in Sau­cen oder Sup­pen zeigt er sei­ne Fines­se. Sein in­ten­si­ves Ar­o­ma ver­leiht selbst schlich­ten Ge­rich­ten Tie­fe und Cha­rak­ter – ein klas­si­sches Bei­spiel für ita­lie­ni­sche Ein­fach­heit mit raf­fi­nier­tem Ef­fekt.

Tipp: Die Rinde des Parme­san nicht weg­wer­fen, son­dern beim Ein­re­du­zie­ren ei­ner To­ma­ten­sau­ce für ei­ne be­son­de­re, aro­ma­ti­sche No­te mit­ko­chen las­sen.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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