Balsamico-Zwie­beln sel­ber ma­chen

Balsamico-Zwiebeln selber machen – Workshop

glacierte rotweinzwiebeln

Balsamico-Zwie­beln sel­ber ma­chen

Manchmal ist es schon mit Auf­wand ver­bun­den, wenn man – statt Le­bens­mit­tel aus der Kon­ser­ve zu ver­wen­den – lieber selbst et­was her­stel­len möch­te.

Ganz anders ver­hält es sich bei un­se­ren Bal­sa­mi­co-Zwie­beln. Sie las­sen sich mit we­ni­gen Hand­grif­fen ein­fach auf den Tel­ler zau­bern. Dies birgt den gro­ßen Vor­teil, dass man selbst über die Qua­li­tät der ver­wen­de­ten Zu­ta­ten ent­schei­den kann.

Für ein op­ti­ma­les Ge­schmacks­er­leb­nis, sollte man ins­be­son­dere bei der Qua­li­tät des Bal­sa­mi­co-Es­sigs nicht gei­zen. Wir em­pfeh­len, auf bil­li­ge Pla­­gia­te (Bal­sa­mi­co-Pro­duk­te der Groß­in­dus­trie mit meist ge­rin­ger Qua­li­tät) zu ver­zich­ten und statt­des­sen beim Kauf auf ein au­then­ti­sches, ita­lie­ni­sches Pro­dukt zu ach­ten. Nur dann, ist der Ge­nuss­faktor auch wirk­lich ga­ran­tiert.

Für unser »Sonntags-Steak« ha­ben wir die Bal­sa­mi­co-Zwie­beln in hal­be Rin­ge ge­schnit­ten. Für an­de­re Rezeptideen, kann man Bal­sa­mi­co-Zwie­beln al­ter­na­tiv auch im Gan­zen oder in Hälf­ten zu­be­rei­ten.

Unser Mini-Work­shop zeigt, wie ein­fach man de­li­kate »Balsamico-Zwiebeln« sel­­­ber ma­­chen kann. Da­bei führt dich un­­se­­re be­bil­der­te Schritt-für-Schritt-An­­­lei­­­tung wie im­mer si­­­cher ans Ziel.

Gernekochen-Weintipp

Zu unseren »Bal­sa­mi­co-Zwie­beln«, mit ei­nem schö­nen Rin­der­fi­let ser­viert, em­pfeh­len wir ei­nen samt­wei­chen, voll­mun­di­gen »Pri­mi­ti­vo« aus Apu­lien. Ein­­­­fach mal auf un­­­­se­­r »Wein­­­tipp-Ic­on« tip­­pen und mehr er­fah­ren. Wir wünschen wie stets ei­nen Gu­ten Ap­pe­tit und wohl be­komm's!

Mini-Workshop:
Balsamico-Zwie­beln sel­ber ma­chen

Zutaten für 4 Personen


Für den Einkaufszettel:

  • 4 rote Zwiebeln
  • 6 EL Olivenöl
  • 3 EL Rohrzucker
  • 100 ml Balsamico-Essig
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Der von uns empfoh­le­ne »Due Vit­to­rie« Bal­sa­mi­co-Es­sig stammt ur­sprüng­lich aus »Mo­dena«, der un­um­strit­te­nen Hei­mat des Bal­sa­mi­co-Es­sigs und vie­ler welt­be­kann­ter De­li­ka­tes­sen wie Mor­ta­del­la-Schinken, dem Parmigiano Reg­gia­no-Kä­se oder auch dem fri­schen Perl­wein Lam­brus­co. Sei­nen Sitz hat das Un­ter­neh­men in So­lie­ra, im Her­zen des Lam­brus­co-Ge­biets von Sor­ba­ra. Die­ses Ge­biet ist be­kannt für sei­ne frucht­ba­ren Bö­den und für die Her­stel­lung von Bal­sa­mi­co-Es­sig – dem be­rühm­ten »Aceto Bal­sa­mi­co di Mo­de­na«.
Quelle: mercato-castello.de

Unsere Bal­sa­mi­co-Em­pfeh­lung:

Aceto Balsamico di Modena IGP »Oro«

Hochwertiger Acete­to Bal­sa­mi­co aus Mo­de­na

  • Traditioneller Bal­sam­es­sig, mit ei­nem sehr ho­hen An­teil an ge­koch­tem Trau­ben­most (über 80 %), ver­mischt mit Wein­es­sig
  • 100 % Made in Mo­de­na
  • Hergestellt nach al­tem, tra­di­tio­nel­lem Hand­werk, in Ei­chen­holz­fäs­sern ge­reift
  • Ohne Kon­ser­vie­rungs- und Farb­stof­fe, ent­hält KEI­NE zu­ge­setz­ten Sul­fi­te

»Oro« ist ein ex­zel­len­ter Bal­sam­es­sig aus Mo­de­na, mit ei­nem per­fek­ten, süß-sau­rem Ver­hält­nis. Die­ser Ace­to passt ein­fach zu (fast) al­lem! Im Lie­fer­um­fang ist ein Aus­gie­ßer ent­hal­ten.

Jetzt bestellen und genießen

Zubereitung:

1) Zwiebeln schälen und quer in ca. 4 mm di­cke Rin­ge schnei­den. Rin­ge an­schlie­ßend noch hal­bie­ren. Rest­li­che Zu­ta­ten be­reit­stel­len.

2.1) Pfanne mit Oliven­öl mit­tel­stark er­hit­zen. Zwie­bel­rin­ge da­rin ca. 10 Min. schwit­zen las­sen.

2.2) Zucker einstreuen, mit den Zwie­beln ver­men­gen und ka­ra­mel­li­sie­ren las­sen.

2.3) Wein zugießen, kurz ein­re­du­zie­ren las­sen. An­schlie­ßend den Bal­sa­mi­co hin­zu­fü­gen. Hit­ze auf klei­ne Hit­ze re­du­zie­ren. Pfan­nen­in­halt ca. 40 Min. kö­cheln las­sen, bis der Bal­sa­mi­co ei­ne dick­flüs­si­ge Kon­sis­tenz be­kom­men hat.  Bal­sa­mi­co-Zwie­beln mit Pfef­fer und Salz ab­schme­cken.

Fachartikel:

Emilia-Romagna – die Küche Italiens

Emilia-Romagna – die Küche Italiens

Hier geht's zum Beitrag

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwiebeln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, konfiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Suppen.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das in keiner Kü­che feh­len soll­te.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

 

Unsere Empfehlungen

Affiliate-Links – Teilnahme am Part­ner­pro­gramm

Alle Produkte die wir selbst in un­se­rer »Gerneküche« be­nut­zen und mit de­ren Qua­li­tät wir mehr als zu­frie­den sind em­pfeh­len wir gu­ten Ge­wis­sens ger­ne wei­ter. Af­fi­li­ate-Pro­dukt-Ver­lin­kun­gen ha­ben wir mit ei­nem *Stern­chen ge­kenn­zeich­net. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen da­zu fin­den Sie im Im­pres­sum!

Aktuelles rund um unseren Foodblog »