Pizza Terence Hill

– Fancy Piz­za mit Kar­tof­fel-Boh­nen-Pü­ree, dem Kult­star Ita­li­ens ge­wid­met

Pizza Terence Hill

Pizza Terence Hill – Fancy Piz­za mit Kar­tof­fel-Boh­nen-Pü­ree, dem Kult­star Ita­li­ens ge­wid­met

Terence Hill ist in Ita­li­en ein Kult-Star – und der Held un­se­rer Kind­heit. Der Schau­spie­ler stand zu­sam­men mit Film­kol­le­ge Bud Spen­cer in 18 Fil­men vor der Ka­me­ra. Wir ha­ben es ge­liebt, wenn die bei­den sich mit »Vier Fäus­ten für ein Hal­le­lu­jah« oder als »Him­mel­hun­de auf dem Weg zur Höl­le« durch­ge­schla­gen ha­ben. Am liebs­ten isst Te­ren­ce Hill Boh­nen – Grund ge­nug für die Tor­to­ra Bro­thers, ihm ei­ne ei­ge­ne Piz­za zu wid­men.

Wie immer führt Dich un­se­re be­bil­der­te Schritt-für-Schritt-An­lei­tung si­cher ans Ziel.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Pizza Terence Hill« ser­vie­ren wir ei­nen mkräf­ti­gen Weiß­wein mit aus­ge­präg­ter Frucht und viel Schmelz. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Was ist eine Pizza cor­ni­cio­ne?

Traditionelle Vesuv-Form

Auch wenn viele Deut­sche ei­ne fla­che knus­pri­ge Piz­za be­vor­zu­gen, so ist die Piz­za, wie man sie in Na­po­li kennt und her­stellt mit dem »cornicione«, (dem di­cken Kranz bzw. Teig­rand), ei­ne au­then­ti­sche und ein­zig­ar­ti­ge Köst­lich­keit.

Vo­lu­minös ist bei ei­ner sol­chen Piz­za cor­ni­cio­ne üb­ri­gens nur der Rand, in der Mit­te ist sie super­dünn und ge­nau so knus­prig wie eine fla­che Piz­za.

Ei­nen gu­ten Ap­pe­tit soll­te man auf­grund der grö­ße­ren Teig­men­ge aber auf je­den Fall mit­brin­gen. 😊

Über 30 Pizza-cornicione-Rezepte

Rezept:
Pizza Terence Hill

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

Der perfek­te nea­po­li­ta­ni­sche »Vesuv-Pizzateig« al­la Tor­to­ra Bro­thers, mit luf­ti­gem, wei­chem und doch knus­pri­gem Rand (im Ita­lie­ni­schen als »cornicione« be­kannt)

  • 625 g Caputo Pizzeria (das rote)
  • 125 g Caputo Zero (das blaue)
  • 425 ml Wasser
  • 23 g Salz
  • 63 g Eiswürfel
  • 3 g Hefe, frisch
  • 8 ml Olivenöl

Kartoffel-Bohnen-Püree für 4 Pizzen:

  • 500 g Kartoffeln, festkochend
  • 200 g Kidneybohnen a. d. Do­se (Flüs­sig­keit auf­he­ben!)
  • 200 ml Milch
  • 200 ml Sahne
  • 80 g Butter
  • etwas Muskatnussabrieb
  • 60 g Pecorino
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Portionierung für den Be­lag (je­weils für 1 Piz­za):

  • 120 g Kartoffel-Bohnen-Püree
  • 120 g Büffelmozzarella
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleine Kartoffel, festkochend
  • 50 g Pecorino, gerieben
  • etwas Möhrengrün
  • etwas schwarzer Pfeffer a. d. Müh­le

Das benötigt man zusätzlich:

  • 4 Lagen Backpapier + Holzschieber oder alter­na­tiv
    1 x beschichteter, nicht haftender Pizza­schie­ber
  • etwas Semola für die Arbeitsfläche und für das Back­pa­pier
  • Pizzastein- / Brotbackstein (Von uns »heiß« em­pfohlen!)

Die wichtigs­ten Zu­taten für gu­te Piz­za

Für eine rich­ti­ge Piz­za braucht man na­tür­lich die rich­ti­gen Zu­ta­ten. Und da Mehl nicht gleich Mehl und Kä­se nicht gleich Käse ist, ha­ben wir die wich­tigs­ten In­fos rund um die Haupt­zu­ta­ten für Dei­ne Piz­zen in ei­nem Bei­trag zu­sam­men­ge­stellt.

Die besten Mehle u. Käse für Deine Pizza

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Wie man Pizza da­heim per­fekt hin­be­kommt

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Zubereitung:

So ge­lingt Dir der per­fek­te Piz­za­teig

1.1) 100 ml Was­ser bei­sei­te­stel­len und mit dem Salz ver­men­gen. 325 ml Was­ser so­wie die Eis­wür­fel in die Rühr­schüs­sel ei­ner gro­ßen Kü­chen­ma­schi­ne ge­ben.

Hinweis: Wir ver­wen­den Eis­wür­fel, da­mit die He­fe im Was­ser nicht so­fort ak­ti­viert wird.

1.2) Hefe zerpflü­cken und hin­zu­ge­ben. Mit der Hand oder mit ei­nem Schnee­be­sen nach­hel­fen, bis sich die He­fe im Was­ser auf­löst. Dann die Kü­chen­ma­schi­ne auf un­ters­ter Stu­fe 3 Mi­nu­ten lau­fen las­sen, da­mit der Kes­sel gut run­ter­kühlt.

1.3) Beide Mehlsor­ten da­zu­ge­ben und auf un­ters­ter Stu­fe 5 bis 10 Mi­nu­ten rüh­ren las­sen. Schritt­wei­se das Salz­was­ser bei­ge­ben und wei­te­re 5 Mi­nu­ten rüh­ren las­sen. Das Salz­was­ser nicht frü­her da­zu­ge­ben, da es sonst die Ak­ti­vi­tät der He­fe be­ein­träch­tigt.

2.1) Mit dem Thermome­ter die Teig­tem­pe­ra­tur mes­sen. Die­se darf 23 Grad nicht über­schrei­ten, da sonst die He­fe nicht mehr op­ti­mal ar­bei­tet. Der Teig ist fer­tig ge­rührt, so­bald kei­ne Teig­res­te mehr am Schüs­sel­rand kle­ben.

2.2) Die Arbeitsfläche mit Se­mo­la be­streu­en. Ei­nen Schuss Oli­ven­öl über den Piz­za­teig ge­ben, mit dem rest­li­chen Öl die Hän­de ein­rei­ben. Den Teig aus der Schüs­sel he­ben und auf die Ar­beits­flä­che set­zen.

3) Mithilfe eines Teigspachtels Ku­geln von et­wa 300 g for­men. Die­se mit Ab­stand in eine Auf­lauf­form le­gen und mit Frisch­hal­te­fo­lie luft­dicht ab­de­cken. Den Teig 2 Stun­den in ei­nem Raum bei ma­xi­mal 20 Grad ge­hen las­sen.

4) Jetzt kommt der Teig für min­des­tens 6 bis 8, aber ma­xi­mal 21 Stun­den in den Kühl­schrank. Den Teig ei­ne Stun­de vor sei­ner Wei­ter­ver­ar­bei­tung aus dem Kühl­schrank ho­len, da­mit er schön auf Tou­ren kommt.

5) Die Arbeitsflä­che mit Se­mo­la be­streu­en. Mit den Dau­men ei­ne Ver­tie­fung in die Mit­te der Ku­gel drü­cken. Die Ver­tie­fung in der Teig­mit­te be­hut­sam aus­wei­ten. Den Teig wen­den. Die­sen Vor­gang mehr­fach wie­der­ho­len, bis die Piz­za ihre Form hat. Ach­te da­rauf, den Rand di­cker aus­zu­for­men als die Mit­te, da­mit er beim Ba­cken schön auf­ge­hen kann.

Gernekochen-Tipp:

Zur Herstellung un­se­rer In­ter­pre­ta­tion ei­nes nea­po­li­ta­ni­schen Tei­ges haben wir auch ein an­schau­li­ches Vi­deo pro­du­ziert:

Für den Belag:

1) Die Kartoffel schä­len, wür­feln und für ei­ni­ge Mi­nu­ten in Eis­was­ser le­gen. In ko­chen­dem Salz­was­ser für 2–3 Mi­nu­ten blan­chie­ren und da­nach auf ei­nem Tuch tro­cken­le­gen. An­schlie­ßend frit­tie­ren, he­raus­neh­men, ab­trop­fen las­sen und sal­zen. Das Möh­ren­grün wa­schen und eben­falls frit­tie­ren, bis es kross ist.

2) Kartoffel-Bohnen-Pü­ree auf dem aus­ge­brei­te­ten Piz­za­teig und leicht auf dem Rand ver­tei­len. Büf­fel­moz­za­rel­la klein zup­fen und auf das Pü­ree ge­ben. Den Rand mit Oli­ven­öl be­strei­chen.

3) Backofen auf höchste Stufe Ober-/Unterhitze 45 Min. vor­hei­zen, so­dass der Piz­za­stein or­dentlich Tem­pe­ra­tur be­kommt. Backpa­pier mit dem Dau­men auf dem Schie­ber fi­xie­ren und die Piz­za oh­ne Pa­pier auf den Stein rut­schen las­sen. Piz­zen im vor­ge­heiz­ten Ofen gold­braun ba­cken. Bei 200 Grad braucht es da­für – je nach Ofen – etwa 8–12 Mi­nu­ten, bei 250–280  Grad 5 bis 8 Mi­nu­ten. Und in einem Piz­za­of­en für Zuhause, mit 400–450 Grad Hit­ze, et­wa 90–120 Se­kun­den.

4) Nach dem Backen die Kar­tof­fel­wür­fel auf die hei­ßen Piz­zen ge­ben und mit frit­tier­tem Möh­ren­grün, Pe­co­ri­no und gro­bem schwar­zen Pfef­fer gar­nie­ren.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Kartoffeln alias Erd­äp­fel

– natürliche Energie, die schmeckt

Kartoffeln

Kartoffeln, in bestimm­ten Re­gio­nen Deutsch­lands so­wie ei­ni­gen Nach­bar­län­dern auch als »Erd­äp­fel« oder »Grund­bir­nen« bzw. »Grum­bee­ren« (Pfalz)) und wei­te­ren Re­gio­nal­na­men be­kannt, ge­hö­ren wie auch To­ma­ten und Pap­ri­ka zur Fa­mi­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se.

Gemäß statistischen Umfragen ist die Knol­len­frucht nach wie vor der Deut­schen liebs­te Bei­la­ge und das ist auch gar nicht schlecht.

Kartoffeln sind vi­ta­min- und mi­ne­ral­stoff­reich und da­bei noch ka­lo­ri­en­arm. Vor al­lem das Vi­ta­min-C ist in nen­nens­wer­ten Men­gen in der Nutz­pflan­ze ent­hal­ten. Des wei­te­ren be­sit­zen die Knollen ei­nen ho­hen Ei­weiß­an­teil, der in Kom­bi­na­tion mit den in un­se­rem Re­zept ver­wen­de­ten Ei­ern sehr gut von un­se­rem Or­ga­nis­mus re­sor­biert und in kör­per­ei­ge­nes Ei­weiß trans­for­miert werden kann.

Gekochte Kartoffeln wir­ken sich al­ler­dings stark auf den Blut­zu­cker aus, da die Stär­ke durch den Koch­vor­gang als na­he­zu rei­ne Glu­co­se im Dünn­darm auf­ge­nom­men wird.

Lässt man die Kartof­fel nach dem Koch­vor­gang er­kal­ten und ver­ar­bei­tet sie dann erst wei­ter, bil­det sich ei­ne »Re­sis­ten­te Stär­ke«, die sich we­sent­lich güns­ti­ger auf den Blut­zu­cker­spie­gel aus­wirkt. So wer­den z. B. Brat­kar­tof­feln klas­si­scher­wei­se aus ER­KALTE­TEN Kar­toffeln her­ge­stellt.

Kulinarische Verwendung:

Kartoffeln sind aus der Küche kaum weg­zu­den­ken – ob als cre­mi­ges Pü­ree, knusp­ri­ge Brat­kar­tof­feln, herz­haf­te Gra­tins oder fei­ne Sup­pen. Sie las­sen sich in un­zäh­li­gen Va­ria­tio­nen zu­be­rei­ten und pas­sen zu na­he­zu je­dem Ge­richt. Ihr zar­ter, neu­tra­ler Ge­schmack macht sie zu ei­nem idea­len Ba­sis­le­bens­mit­tel für leich­ten und ge­sun­den Ge­nuss.

Kidneybohnen

– kraftvoller, pflanzli­cher Ge­nuss – na­tür­lich pro­te­in­reich

Kidneybohnen

Kidneybohnen sind die Sa­men der Gar­ten­boh­ne und zeich­nen sich durch ih­re dunk­le, rot­brau­ne Far­be so­wie ih­re cha­rak­te­ris­ti­sche, nieren­för­mi­ge Ge­stalt aus. Ur­sprüng­lich stam­men sie aus Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka und ha­ben sich über Spa­ni­en und Por­tu­gal in Eu­ro­pa eta­bliert. Heu­te sind sie ein fes­ter Be­stand­teil vie­ler in­ter­na­tio­na­ler Kü­chen und gel­ten als klas­si­sche Zu­tat für herz­haf­te Ge­rich­te mit sub­stan­zi­el­lem Cha­rak­ter.

Ernährungs­phy­sio­lo­gisch über­zeu­gen Kid­ney­boh­nen durch ih­ren ho­hen Ge­halt an pflanz­li­chem Ei­weiß und kom­ple­xen Koh­len­hy­dra­ten. Mit rund 20–25 g Pro­te­in pro 100 g Tro­cken­wa­re tra­gen sie be­son­ders in ve­ge­ta­ri­schen und ve­ga­nen Er­näh­rungs­for­men zur De­ckung des Ei­weiß­be­darfs bei, oh­ne tie­ri­sche Pro­duk­te ein­zu­set­zen. Gleich­zei­tig lie­fern sie ei­nen be­acht­li­chen An­teil an Bal­last­stof­fen, die zur nor­ma­len Ver­dau­ung bei­tra­gen und ein lang an­hal­ten­des Sät­ti­gungs­ge­fühl för­dern. Ihr Fett­ge­halt ist sehr ge­ring, wo­bei sie na­he­zu kein Cholesterin ent­hal­ten. Zu­dem ent­hal­ten sie wich­ti­ge Mi­kro­nähr­stof­fe wie Fol­säu­re, Ei­sen, Ma­gne­si­um und Ka­li­um, die un­ter an­de­rem für Blut­bil­dung, Mus­kel­funk­tion und Ener­gie­stoff­wech­sel re­le­vant sind. Durch ih­ren nied­ri­gen gly­kä­mi­schen In­dex füh­ren sie zu ei­nem ver­gleichs­wei­se mo­de­ra­ten An­stieg des Blut­zu­cker­spie­gels, was sie – in an­ge­mes­se­nen Por­tio­nen – auch für ei­ne be­wuss­te, blut­zu­cker­sta­bi­le Er­näh­rung in­ter­es­sant macht. Ro­he Boh­nen sind je­doch un­ver­träg­lich und müs­sen vor dem Ver­zehr gründ­lich ge­gart wer­den, da sie na­tür­li­che To­xi­ne ent­hal­ten, die erst durch Hit­ze un­schäd­lich wer­den.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch sind Kid­ney­boh­nen äu­ßerst viel­sei­tig ein­setz­bar. Sie bil­den die Ba­sis für klas­si­sche Schmor­ge­rich­te wie Chi­li con car­ne, ver­lei­hen Sa­la­ten ei­ne sät­ti­gen­de Kom­po­nen­te und eig­nen sich her­vor­ra­gend für ve­ge­ta­ri­sche Brat­lin­ge oder Boh­nen­pas­ten. In Kom­bi­na­ti­on mit Ge­trei­de­pro­duk­ten wie Reis ent­steht ei­ne bio­lo­gisch hoch­wer­ti­ge Pro­te­in­kom­bi­na­ti­on. Auch pü­riert als Auf­strich oder leicht an­ge­rös­tet als kna­cki­ge To­pping­va­ri­an­te bie­ten sie krea­ti­ven Spiel­raum in der mo­der­nen Kü­che. So ste­hen Kid­ney­boh­nen für ei­nen kräf­ti­gen, pflanz­li­chen Ge­nuss mit ech­tem Mehr­wert für Ge­sund­heit und Sät­ti­gung.

Mozzarella di Bufola di Bufa­la (Büffelmozzarella)

– cre­mig und cha­rak­ter­voll – ita­lie­ni­scher Ge­nuss mit wert­vol­ler Milch­kraft

Mozzarella di Bufola

Mozzarella di Bufola di Bufa­la ist ein ech­tes Stück ita­lie­ni­scher Kä­se­kul­tur und zählt zu den be­kann­tes­ten Ver­tre­tern der Fi­la­ta-Kä­se. Sein Name stammt vom ita­lie­ni­schen „mozzare“, was „ab­schnei­den“ be­deu­tet, und ver­weist auf die tra­di­tio­nel­le Her­stel­lungs­tech­nik, bei der von der elas­ti­schen Kä­se­mas­se von Hand Por­tio­nen ab­ge­trennt wer­den. Das Be­son­de­re an der Moz­za­rel­la di Bu­fa­la ist ihre Roh­milch: Ech­te Büf­fel­milch aus Kam­pa­ni­en, haupt­säch­lich aus den Pro­vin­zen Cas­er­ta und Sa­ler­no, sorgt für das cha­rak­te­ris­ti­sche, leicht säu­er­lich-cre­mi­ge Aro­ma und die un­ver­wech­sel­bar zar­te Kon­sis­tenz.

Mit einem Fettgehalt von rund 18 bis 20 Pro­zent und ho­hem Ei­weiß­an­teil ist Moz­za­rel­la di Bu­fa­la nicht nur ein Ge­schmacks­er­leb­nis, son­dern auch nähr­stoff­reich. Büf­fel­milch ent­hält im Ver­gleich zu Kuh­milch mehr Cal­ci­um, Phos­phor und Vitamin A, was Kno­chen, Zäh­ne und Seh­kraft stärkt. Zu­gleich ist sie reich an wert­vol­len Fett­säu­ren und kon­ju­gier­ter Li­nol­säu­re (CLA), die ent­zün­dungs­hem­mend wir­ken kann. Durch den ge­rin­gen Koh­len­hy­drat­ge­halt eig­net sich der Kä­se gut für ei­ne re­du­zier­te oder me­di­ter­ra­ne Er­näh­rung.

In Italien wird Moz­za­rel­la di Bu­fa­la sel­ten aus dem Kühl­schrank ge­ges­sen, denn bei Raum­tem­pe­ra­tur ent­fal­tet sich sein vol­les Aro­ma – milchig, leicht säu­er­lich und but­ter­weich. Sei­ne Be­schaf­fen­heit, zwi­schen zart schmel­zend und elas­tisch, macht ihn zu ei­nem fei­nen Balancier zwi­schen Fri­sche und Schmelz.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch gesehen ist er un­ver­zicht­bar in der klas­si­schen In­sa­la­ta Ca­pre­se mit rei­fen To­ma­ten und fri­schem Ba­si­li­kum, wo er mit Oli­ven­öl und ei­ner Pri­se Mee­res­salz sein vol­les Po­ten­zi­al zeigt. Auch auf Piz­za Margherita oder als Fül­lung in ofen­fri­schen Ge­mü­se­ge­rich­ten ent­fal­tet er sei­nen be­son­de­ren Schmelz. Lau­warm, leicht an­ge­wärmt oder mit et­was Pesto ser­viert, ist er ein Er­leb­nis für Gau­men und Au­ge glei­cher­ma­ßen – und stets ein Aus­druck von ita­lie­ni­schem Ge­nuss und Hand­werks­kunst.

Pecorino

– würziger Genuss und natür­li­che Ge­sund­heit aus rei­ner Schaf­milch

Pecorino

Pecorino ist ei­ner der äl­tes­ten und cha­rak­te­ris­tischs­ten Hart­kä­se Ita­liens. Sein Na­me stammt vom ita­lie­ni­schen Wort peco­ra für „Schaf“ – ein Hin­weis auf sei­ne Her­stel­lung aus rei­ner Schafs­milch. Je nach Her­kunfts­re­gion trägt er un­ter­schied­li­che Be­zeich­nun­gen, et­wa »Pe­co­ri­no Ro­ma­no«, »Pe­co­ri­no Sar­do« oder »Pe­co­ri­no Tos­ca­no«, de­ren Na­men zu­gleich als ge­schütz­te Her­kunfts­an­ga­ben (DOP) ge­führt wer­den.

Traditionell wird Pe­co­ri­no in den Früh­jahrs­mo­na­ten aus fri­scher Milch her­ge­stellt, die mit Na­tur­lab einge­dickt und in Holz­for­men ge­presst wird. Wäh­rend der Rei­fung, die von we­ni­gen Wo­chen bis zu über ei­nem Jahr dau­ern kann, ent­wi­ckelt der Kä­se sei­nen ty­pi­schen Ge­ruch nach Kräu­tern und Heu, der auf das Weide­fut­ter der Scha­fe zu­rück­geht. Jun­ger Pe­co­ri­no ist weich und mild, rei­fer hin­ge­gen hart, kris­tal­lin und von mar­kant-wür­zi­gem Ge­schmack mit leich­ter Salz­no­te.

Ernährungsphysiologisch bie­tet Pe­co­ri­no ei­nen ho­hen Ge­halt an Kal­zi­um und Ei­weiß und ist zu­dem reich an Vit­amin A und B-Grup­pen. Durch sei­ne lan­ge Rei­fung ent­hält er kaum Milch­zu­cker und ist da­her leicht ver­dau­lich. Der cha­rak­te­ris­ti­sche Ge­schmack ent­steht durch die Kon­zen­tra­ti­on der Milch­fett­ar­o­men und ei­ne fei­ne, na­tür­li­che Fer­men­ta­ti­on.

Kulinarische Verwendung:

Pecorino ist ein fes­ter Be­stand­teil der ita­lie­ni­schen Kü­che – be­son­ders in den klas­si­schen Pas­ta­ge­rich­ten Cacio e Pepe, Car­bo­na­ra » und Amatri­cia­na. Fein ge­ho­belt oder ge­ras­pelt ver­leiht er Sau­cen, Ri­sot­ti oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se ei­ne wür­zi­ge Tie­fe. Rei­fer Pe­co­ri­no eig­net sich auch her­vor­ra­gend als Ta­fel­kä­se zu Rot­wein, Fei­gen oder Honig. In Kom­bi­na­ti­on mit Oli­ven und Brot zeigt er sei­ne gan­ze Viel­sei­tig­keit zwi­schen ru­sti­ka­ler Wür­ze und ele­gan­tem Schmelz – ein ech­ter Aus­druck ita­lie­ni­scher Kä­se­kul­tur.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)