Elektrische Pizzaöfen für Zu­hause

– wann sich der Umstieg wirklich lohnt und welches Modell überzeugt

Fünf elektrische Pizzaöfen für Zuhause Fünf elektrische Pizzaöfen für Zuhause

Unsere 5 Favoriten im direkten Vergleich

pizza backofen pizzaofen elektrische pizzaöfen

Vie­le am­bi­tio­nier­te Hob­by-Piz­zai­o­li er­rei­chen mit ei­nem gut ein­ge­stell­ten Haus­halts­back­ofen be­reits er­staun­lich gu­te Er­geb­nis­se. Doch ab ei­nem ge­wis­sen An­spruch stößt selbst der bes­te Stan­dard­ofen an phy­si­ka­li­sche Gren­zen, ins­be­son­de­re bei Hit­ze­ver­tei­lung, Back­zeit und der gleich­mä­ßi­gen Aus­bil­dung ei­ner lu­f­ti­gen Pizza-Cor­ni­cio­ne.

In unserem Fachartikel wid­men wir uns be­wusst nicht den gro­ßen Pro­fi-Öfen, son­dern den kom­pak­ten elek­tri­schen In­door-Pizza­öfen der Ein­stei­gerklasse. Ge­nau hier hat sich in den letz­ten Jah­ren tech­nisch viel ge­tan. Mo­der­ne Ge­rä­te er­rei­chen heu­te Tem­pe­ra­tu­ren, die frü­her aus­schließ­lich Stein­öfen vor­be­hal­ten wa­ren, und schlie­ßen da­mit ei­ne Lücke zwi­schen Haus­halts­ofen und Pro­fi-Tech­nik. Wir zei­gen, wann sich der Um­stieg wirk­lich lohnt, wel­che tech­ni­schen Fea­tures ent­schei­dend sind und war­um Mo­del­le mit ro­tie­ren­dem Pizza­stein ak­tu­ell die kom­for­ta­bels­te Lö­sung dar­stel­len.

Kurz zusammengefasst:

Ein elek­tri­scher Pizza­ofen lohnt sich vor al­lem für Hob­by-Piz­zai­o­li, die re­gel­mä­ßig selbst Teig her­stel­len und Wert auf ei­ne knus­pri­ge rö­mi­sche Piz­za oder ei­ne lu­f­ti­ge Cor­ni­cio­ne, ali­as Piz­za Na­po­le­ta­na, le­gen. Mo­der­ne In­door-Pizza­öfen schlie­ßen die Lücke zwi­schen Haus­halts­ofen und Pro­fi-Tech­nik und er­mög­li­chen kon­stan­te Er­geb­nis­se bei deut­lich kür­ze­ren Back­zei­ten. Be­son­ders Mo­del­le mit ro­tie­ren­dem Pizza­stein bie­ten ei­nen spür­ba­ren Mehr­wert im All­tag, wäh­rend Ge­le­gen­heits­nut­zer mit ei­nem gu­ten Stan­dard­ofen wei­ter­hin gut be­dient sind.

Preis­liche Ein­ord­nung des Mark­tes

Der Markt für elek­tri­sche Pizza­öfen ist in­zwi­schen außer­or­dent­lich breit auf­ge­stellt. Ein­fa­che Ein­stei­ger­mo­del­le be­gin­nen preis­lich bei et­wa 169,00 Eu­ro, wäh­rend hoch­wer­ti­ge Pre­mi­um­ge­rä­te mit pro­fes­sio­nel­ler Aus­stat­tung, Mas­siv­bau­wei­se und sehr ho­hen Ziel­tem­pe­ra­tu­ren schnell 1.700,00 Eu­ro und deut­lich mehr er­rei­chen kön­nen. Dazwi­schen liegt ein brei­tes Feld an Mo­del­len, die sich hin­sicht­lich Tem­pe­ra­tur, Steue­rung, Bau­form und Kom­fort­funk­tio­nen klar dif­fe­ren­zie­ren. Ent­schei­dend ist da­bei we­ni­ger der Preis al­lein, son­dern der Ab­gleich zwi­schen ei­ge­nen An­sprü­chen, Nut­zungs­häu­fig­keit und tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten.

Ökonomischer Aspekt: Strom­ver­brauch und Effi­zi­enz

Auch aus ökonomischer Sicht lohnt sich ein nüch­ter­ner Blick.

Die meisten Elektro-Pizzaöfen haben ei­ne Leis­tungs­auf­nahme von 1,5 bis 2,2 kW. Der Ener­gie­ver­brauch kann bei häu­fi­gem Ge­brauch ei­nes Ofens mit klei­ne­rem Gar­raum und kür­ze­ren Back­zei­ten ge­rin­ger sein als der ei­nes gro­ßen Back­ofens mit lan­ger Vor­heiz­zeit. Ener­gie und Kos­ten kön­nen ge­spart wer­den, wenn Vor­heiz­zeit und Be­triebs­dau­er be­wusst ge­nutzt werd­en.

Klas­si­sche Haus­halts­back­öfen er­rei­chen im Re­gel­fall Tem­pe­ra­tu­ren zwi­schen 250 und ma­xi­mal 300 Grad Cel­si­us und be­nö­ti­gen da­für re­la­tiv lan­ge Vor­heiz­zei­ten. Ein kom­pak­ter elek­tri­scher Pizza­ofen hin­ge­gen ar­bei­tet zwar mit deutlich hö­he­ren Tem­pe­ra­tu­ren, ist aber auf ein klei­ne­res Gar­raum­vo­lu­men aus­ge­legt und heizt ent­spre­chend schnel­ler auf. In der Pra­xis kann sich das bei re­gel­mä­ßi­ger Nut­zung durch­aus aus­glei­chen, da kur­ze Vor­heiz­pha­sen und sehr kur­ze Back­zei­ten den hö­he­ren Leis­tungs­ab­ruf re­la­ti­vie­ren. Für Ge­le­gen­heits­nut­zer mit sel­te­nen Pizza­aben­den bleibt der klas­si­sche Back­ofen öko­no­misch oft die ein­fa­che­re Lö­sung, wäh­rend Viel­bä­cker vom spe­zia­li­sier­ten Ge­rät pro­fi­tie­ren kön­nen.

Unser Ofenvergleich in 3 Kategorien

Level 1 – Standardbackofen (250–300 Grad Celsius)

Mit einem hochwertigen Pizza­stein, der Hit­ze spei­chert, lassen sich be­reits sehr gu­te bis sehr gu­te Er­geb­nis­se er­zie­len, ins­be­son­de­re bei län­ge­rer Fer­men­ta­tion und sorg­fäl­tig aus­ge­führ­tem Teig­ma­nage­ment. Vom Grund­prin­zip her für alle Re­zep­te aus Pizza Con Amore » ab­so­lut aus­rei­chend.

Level 2 – Elektrischer Pizzaofen ohne rotierenden Stein (bis zu 450° C)

Höhere Temperaturen, kürzere Back­zei­ten, aber wei­terhin ak­ti­ves Wen­den not­wen­dig. Für Nut­zer, die ge­zielt mehr Hit­ze und kür­ze­re Back­zei­ten wol­len und da­bei mit ma­nu­el­lem Hand­ling le­ben kön­nen.

Level 3 – Elektrischer Pizzaofen mit rotierendem Stein (bis zu 450° C)

Hier entfällt das Wenden vollstän­dig. Die Hitze­ver­tei­lung ist kons­tant, die Cor­ni­cio­ne wird gleich­mä­ßig ge­ba­cken, und der Work­flow wird deut­lich ent­spann­ter. Für am­bi­tio­nier­te An­wender ak­tu­ell der Sweet Spot aus Kom­fort und Ergeb­nis­qua­li­tät.

Wann und für wen sich ein elek­tri­scher Pizza­ofen lohnt

Gehen wir nun ins Detail – warum ein elek­tri­scher Pizza­ofen mehr kann als der Haus­halts­ofen

Ein elek­tri­scher Pizza­ofen ist kei­ne Pflicht, son­dern ei­ne be­wuss­te Ent­schei­dung für mehr Kon­stanz, Kom­fort und Re­pro­du­zier­bar­keit. Wer re­gel­mä­ßig Pizza bäckt, mit Teig­füh­rung ex­pe­ri­men­tiert und Wert auf ei­ne gleich­mä­ßig ge­bräun­te Cor­ni­cio­ne wie beim Pro­fi legt, stößt im klas­si­schen Haus­halts­ofen frü­her oder spä­ter an phy­si­ka­li­sche Gren­zen. Mo­der­ne In­door-Pizza­öfen mit ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren und prä­zi­ser Steue­rung set­zen ge­nau an die­ser Stel­le an und er­mög­li­chen deut­lich kür­ze­re Back­zei­ten bei kon­stan­te­ren Er­geb­nis­sen.

Be­son­ders Mo­del­le mit ro­tie­ren­dem Pizza­stein können hier – zu­min­dest theo­retisch – ei­nen ent­schei­den­den Vor­teil  bie­ten. Durch die kon­ti­nu­ier­li­che Dre­hung wird die Pizza gleich­mä­ßig durch die ver­schie­de­nen Hit­ze­zo­nen ge­führt, oh­ne dass ein ma­nu­el­les Wen­den not­wen­dig ist. Das Er­geb­nis sind sau­be­re Bräu­nung, sta­bi­le Cor­ni­cio­ne und ein deut­lich ent­spann­te­rer Work­flow, selbst wenn meh­re­re Piz­zen hin­ter­ein­an­der ge­ba­cken wer­den.

Und wann sich der Um­stieg nicht lohnt

Für Ge­le­gen­heits­nut­zer, die nur spo­ra­disch ei­ne TK-Pizza zu­be­rei­ten oder pri­mär Fer­tig­pro­duk­te er­wär­men möch­ten, ist die An­schaf­fung ei­nes spe­zia­li­sier­ten Pizza­ofens in der Re­gel nicht sinn­voll. Die Stär­ken mo­der­ner In­door-Pizza­öfen lie­gen klar in ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren, kur­zen Back­zei­ten und prä­zi­ser Kon­trol­le – Vor­tei­le, die bei klas­si­schen Tief­kühl­piz­zen kaum zum Tra­gen kom­men. 

Wer we­der mit Teig, Hy­dra­ti­on und Fer­men­ta­ti­on ar­bei­tet noch Wert auf ei­ne aus­ge­präg­te Cor­ni­cio­ne legt, wird den Mehr­wert im All­tag kaum wahr­neh­men. In die­sem Sze­na­rio lie­fert ein gu­ter Haus­halts­ofen mit oder ohne spezielle Pizzafunktion – ge­ge­be­nen­falls op­ti­miert mit Pizza­stahl oder Pizza­stein – be­reits ein aus­rei­chen­des Er­geb­nis.

Backöfen mit Pizza­funk­tion bzw. -pro­gramm

Eine Pizzafunktion lässt sich an der Kom­bi­na­tion aus Quer­bal­ken un­ten und Ven­ti­la­tor er­ken­nen. Für ei­nen schnel­len Gar­pro­zess beim Piz­za­bovden ver­teilt der Ven­ti­la­tor die von der Un­ter­hit­ze aus­strö­men­de Wär­me.

Praxis-Ratgeber:

Pimp Your Oven – wie man Pizza da­heim per­fekt hin­be­kommt,

verrät Dir un­ser Bei­trag zu die­sem The­ma

Für alle zukünftigen Hobby-Piz­za­ioli geht es wei­ter mit un­se­rem span­nen­den Ver­gleich …

Gleichmäßige Bräunung

– warum ein ro­tie­ren­der Pizza­stein tech­nisch re­le­vant sein kann, (aber nicht zwin­gend muss)

In kom­pak­ten Elek­tro­öfen ist ei­ne gleich­mä­ßi­ge Hit­ze­ver­tei­lung kon­struk­ti­ons­be­dingt an­spruchs­vol­ler als in gro­ßen Stein­öfen. Für ein bes­se­res Ver­ständ­nis, wa­rum ho­he Tem­pe­ra­tu­ren beim Pizza­backen so ent­schei­dend sind und wel­che Aus­wir­kungen sie auf Krus­te, Tex­tur und Back­zeit ha­ben, liefert ein unabhän­gi­ger Fach-Guide zur op­ti­ma­len Pizza­ofen-Tem­pe­ra­tur » praxis­nahe Hinter­grün­de und phy­si­ka­lische Er­klä­run­gen.

Ein ro­tie­ren­der Pizza­stein kom­pen­siert die­ses Pro­blem ef­fek­tiv, in­dem er die Pizza kon­ti­nu­ier­lich durch die un­ter­schied­li­chen Hit­ze­zo­nen führt. Das Er­geb­nis sind gleich­mä­ßi­ge Bräu­nung oh­ne ma­nu­el­les Ein­grei­fen, re­pro­du­zier­ba­re Back­er­geb­nis­se und ein deut­lich ent­spann­te­rer Back­pro­zess, ins­be­son­de­re bei meh­re­ren Piz­zen hin­ter­ein­an­der. Aber … Auch Piz­za­öfen mit nicht ro­tie­ren­dem Stein kön­nen auf­grund ei­ner durch­dach­ten Kons­truk­tion mit gleich­mä­ßi­ger Wär­me­ver­tei­lung gu­te bis sehr gu­te Er­geb­nis­se er­zie­len.

Für wen sich wel­ches Mo­dell eig­net

Hat man für sich ge­klärt, dass ein spe­zia­li­sier­ter Pizza­ofen im ei­ge­nen Kü­chen­all­tag Sinn er­gibt, stellt sich die Fra­ge nach dem pas­sen­den Mo­dell. Wäh­rend ein­fa­che Ein­stei­ger­ge­rä­te vor al­lem ers­te Er­fah­run­gen mit hö­he­ren Tem­pe­ra­tu­ren er­mög­li­chen, rich­ten sich kom­for­ta­ble­re Mo­del­le mit ro­tie­ren­dem Stein klar an Hob­by-Piz­zai­o­li, die re­gel­mä­ßig ba­cken und kon­stan­te Er­geb­nis­se er­war­ten. Mo­del­le wie der Wilfa Crust, der Cozze Rotate oder der Unold Enzo zei­gen, dass die­se Tech­nik in­zwi­schen auch im be­zahl­ba­ren Preis­seg­ment an­ge­kom­men ist und sich pro­blem­los in den Kü­chen­all­tag in­te­grie­ren lässt.

Un­se­re Be­wer­tung im direkten Vergleich

Um die ver­schie­de­nen In­door-Pizza­öfen ver­gleich­bar zu ma­chen, ha­ben wir je­des Mo­dell mit ei­nem Preis-Leis­tungs-Score be­wer­tet. In die­se Be­wer­tung flie­ßen nicht nur die tech­ni­schen Da­ten, son­dern vor al­lem prak­ti­sche Kri­te­ri­en wie Tem­pe­ra­tur­sta­bi­li­tät, Hand­ha­bung, Kom­fort­fea­tures und der rea­le Mehr­wert im All­tag ein. Ein ho­her Score steht da­bei für ein aus­ge­wo­ge­nes Ge­samt­pa­ket, das zu den je­wei­li­gen An­sprü­chen passt.

Wer seine Pizza auf das nächste Level bringen möchte, profitiert am stärksten von einem elektri­schen Pizza­ofen mit rotie­ren­dem Stein. Modelle wie der Crust, Cozze Rotate oder Unold Enzo bieten echte Mehr­werte gegenüber dem Standard­ofen und lassen sich problemlos in den Küchen­alltag inte­grieren. Die passenden Geräte findest Du bei unseren Partner­shops – sorg­fältig aus­ge­wählt und praxis­nah bewertet.

Unsere 5 Favoriten aus der Einstei­ger­klasse

Elektrische Pizzaöfen ohne ro­tie­ren­dem Stein

Modell
Max. Temp.
Rotierender Stein
Display
Zielgruppe
Heidenfeld Elektro-Pizza­ofen
ca. 420–450 °C
Nein
Touch-Bedienfeld mit LED-An­zei­ge
Preisbewusste Pizza­io­li-Ein­stei­ger
Chefman Elektro-Pizza­ofen
ca. 425–455 °C
Nein
LED-/Touch-Bedienfeld
Preisbewuss­te Pizza­ioli-Ein­stei­ger
Zachvo Elektro-Pizza­ofen
ca. 400–450 °C
Nein
LED-Display
Preisbewusste und quali­täts­orien­tierte Ein­stei­ger

Heidenfeld Elektro-Pizzaofen

Preisbewuss­te Pizza­ioli-Ein­stei­ger
Heidenfeld Elektro-Pizzaofen

Einsteiger-Pizza­ofen ohne rotieren­den Stein. Hohe Ober- und Unter­hitze, manu­el­les Wen­den not­wen­dig. So­lide Tem­pe­ra­tur­stabilität und klas­sische Steu­e­rung.

Chefman Elektro-Pizzaofen

Preisbe­wuss­te Pizza­ioli-Ein­stei­ger
Chefman Elektro-Pizzaofen

Einsteiger-Pizza­ofen ohne rotie­ren­den Stein. Ho­he Ober- und Un­ter­hitze, ma­nu­elles Wen­den evtl. er­for­der­lich. So­li­de Tem­pe­ra­tur­sta­bi­li­tät und er­höh­ter Be­dien­kom­fort durch ei­ne Kom­bi­na­tion von Dreh­knöp­fen und LED-Touch-Pa­nel. Erinnert op­tisch und tech­nisch sehr an ei­nen Unold 'Don Al­fre­do'. Zufall? 😉
Tipp: Lässt sich durch ei­nen Bis­cotto-Piz­za­stein » qua­li­ta­tiv noch ein­mal enorm auf­wer­ten.

Zachvo Elektro-Pizzaofen

Preis­be­wuss­te und qua­li­täts­ori­en­tier­te Pizza­ioli-Ein­steiger
Zachvo Elektro-Pizzaofen

Preis­bewusster Einsteiger-Of­en oh­ne ro­tie­ren­den Stein, aus­ge­stattet mit LED-Display für ein­fache Be­die­nung. Ideal für ge­le­gent­li­ches Backen.

Elektrische Pizzaöfen mit rotierendem Stein

Modell
Max. Temp.
Rotierender Stein
Display
Zielgruppe
Cozze Rotate
ca. 450 °C
Ja
Ohne
Ambitionierte Pizzaioli
Unold Enzo
ca. 420 °C
Ja
Digitales Touch-Control-Display
Komfortorien­tier­te Pizza­ioli

Cozze Premium Rotate

Robust & prag­ma­tisch
Cozze Premium Rotate Pizzaofen

Schnelles Aufheizen, rotie­ren­der Stein für gleich­mäßi­ge Bräu­nung und ein­fa­che Be­die­nung oh­ne Fein­tuning.

Unold Enzo

Best-value für komfort-orien­tier­te Pizza­ioli
Pizzaofen Unold enzo

Unser Ausstattungs-Favorit: Ro­tie­ren­der Stein, di­gi­tale Steuer­ung über eine nutzer­freund­li­che Kom­bi­na­tion von Dreh­knöp­fen und LED-Touch-Pa­nel. He­raus­fahr­ba­re Schub­la­den-Tür für kom­for­tab­les Ein­schie­ßen der Piz­za, ein Top-Feat­ure und Allein­stellungs­merk­mal in dieser Klas­se. Praxis­na­he Tem­pe­ra­turen ca. 400–450 °C.

Im direkten Vergleich zeigen sich deutliche Un­ter­schie­de im Fo­kus der Ge­räte

Die drei Einsteiger-Öfen ohne ro­tie­ren­den Stein, Hei­den­feld Elek­tro-Piz­zaofen, Chefman Elektro-Piz­za­ofen und Zach­vo Elek­tro-Piz­za­ofen, rich­ten sich an Nut­zer, die den Schritt über den Haus­halts­back­ofen hi­naus wa­gen möch­ten, oh­ne auf kom­ple­xe Tech­nik zu set­zen. Ho­he Ober- und Un­ter­hit­ze er­mög­li­chen kur­ze Back­zei­ten, er­fordern je­doch je nach Modell ma­nuel­les Dre­hen der Piz­za für gleich­mä­ßige Bräu­ne. Hei­denfeld und Chef­man punk­ten mit so­li­der Tem­pe­ra­tur­sta­bi­li­tät und klas­si­scher Steuer­ung, der Zach­vo mit aus­ge­spro­chen gu­ter So­li­di­tät, zusätzlichem Raum­an­ge­bot und ein­facher Be­die­nung – alle drei ide­al für Ein­stei­ger oder Ge­le­gen­heits­nut­zer.

Unsere 3 Favoriten:

Kauftipps: 
Die Öfen von Chefman und Zachvo können trotz ih­res güns­ti­gen Prei­ses so­wohl mit ei­ner so­li­den Grund­aus­stat­tung als auch qua­li­ta­tiv über­zeu­gen, was sich auch bei Ama­zon mit ei­ner au­ßer­ge­wöhn­lich gu­ten Nutzer­be­wer­tung wi­der­spie­gelt. Der Zach­vo kann zudem mit dem zu­sätz­li­chen Vor­teil punkten, auch grö­ße­re Piz­zen bis zu 33 cm zu ba­cken.

Der Unold Enzo positio­niert sich mit be­son­ders kom­for­tab­ler Be­die­nung et­was haus­halts­nä­her. Er bie­tet be­reits in der Ein­stei­ger­klas­se den ent­schei­den­den Vo­rteil ei­nes ro­tier­en­den Steins in Kom­bi­na­tion mit di­gi­ta­ler Steuer­ung. Damit hat er sich un­se­re Ein­stu­fung »Best value« redlich verdient. Die er­reich­bare Tem­pe­ra­tur liegt ge­mäß Her­stel­ler­an­ga­be bei bis zu 500° C. Auch wenn das Mo­dell diese Tem­pe­ra­tur in der Pra­xis nicht per­ma­nent und flächen­de­ckend er­reicht – Tem­pe­ra­turen zwi­schen 400 und 450°C reichen für eine saf­ti­ge Corni­cione und kur­ze Back­zei­ten völ­lig aus. Ge­ra­de für In­door-Kü­chen oh­ne viel Platz ist die­ses Mo­dell so­mit eine so­li­de Wahl. Das Top-Fea­ture ist die Schub­la­den-Tür mit be­reichs­wei­se he­raus­fahr­ba­rem Stein, ein Al­lein­stel­lungs­merkmal in die­ser Klas­se zum Zeit­punkt un­se­res Ver­gleichs.

Fazit & kla­re Emp­feh­lung

Wer nur ge­le­gent­lich Pizza bäckt, kommt mit ei­nem gu­ten Haus­halts­ofen und dem rich­ti­gen Zu­be­hör sehr weit. Wer je­doch re­gel­mä­ßig ba­ckt, meh­re­re Piz­zen hin­ter­ein­an­der zu­be­rei­ten möch­te und Wert auf ei­ne gleich­mä­ßi­ge, stress­freie Cor­ni­cio­ne legt, pro­fi­tiert deut­lich von ei­nem elek­tri­schen Pizza­ofen. In­door-Öfen mit ro­tie­ren­dem Pizza­stein stel­len hier ak­tu­ell die kon­se­quen­tes­te Lö­sung dar. Und dass man selbst in der Ein­stei­ger­klas­se nicht zwin­gend auf sinn­vol­le Fea­tu­res wie ge­trenn­te Re­ge­lung von Ober- und Un­ter­hit­ze ver­zich­ten muss, be­wei­sen die Mo­delle von Hei­den­feld, Chef­man, Zach­vo und Un­old. In ih­rer Klas­se lie­fern al­le vier Mo­delle stim­mi­ge Ge­samt­pa­ke­te ab, wäh­rend Coz­ze außer dem ro­tie­ren­den Stein zwar pu­ris­tisch da­her­kommt, aber da­für – in der 17"-Ver­sion – mit besonders gro­ßem Gar­raum punk­tet und für Lieb­ha­ber von XXL-Piz­zen eben­falls eine sehr gu­te Al­ter­na­ti­ve dar­stellt.

 


 

Sinn­vol­les Zu­be­hör für Pizza­öfen

Auch ohne Spe­zial­ofen lässt sich viel op­ti­mie­ren. Mit dem rich­ti­gen Zu­be­hör ver­kür­zen sich Back­zei­ten, die Tem­pe­ra­tur­kon­trol­le wird präzi­ser und Ar­beits­ab­läu­fe wer­den spür­bar kom­for­ta­bler. Ob ein Ofen mit rotierendem Stein sich mit ei­nem optio­na­len, meist schwe­re­ren Rondo-Stein nach­rüs­ten lässt, soll­te man auf­grund der hö­he­ren me­cha­ni­schen Be­las­tung des An­triebs vor dem Kauf beim Her­stel­ler hin­ter­fra­gen. Die rest­li­chen Zu­be­hör­tei­le funk­tio­nie­ren ofen­un­ab­hän­gig und bie­ten ech­ten Mehr­wert – ide­al auch für den Ein­stieg.

Welche Arten von Pizzasteinen gibt es?

Die bekanntesten 3 Steinarten:
  • Cordierit: Sehr hitzebeständig, schnell auf­hei­zend, kühlt aber auch schnell wie­der ab. Ide­al für gleich­mäßi­ge Bräu­nung bei kur­zen Back­zei­ten, ro­bust ge­gen Tem­pe­ra­tur­schocks.
  • Schamott: Spei­chert Wär­me be­son­ders gut, sorgt für lang­an­hal­ten­de Hit­ze. Et­was lang­sa­mer beim Auf­hei­zen, sehr gleich­mäßi­ge Krus­te, häu­fig in Pro­fi­öfen ver­wen­det, aber we­ni­ger ro­bust.
  • Biscotto (der Geheim­tipp): Echte Auf­wer­tung für In­door-Piz­za­bäcker. Di­cke Ver­sio­nen von 3–5 cm spei­chern und ver­tei­len die Hit­ze be­son­ders sanft. Ein Bis­cot­to hilft dabei, ver­brann­te Bö­den zu ver­mei­den. Er sorgt für gleich­mäßi­ge Bräu­nung bei elek­tri­schen Piz­za­öfen, er­fordert aber auch mehr Auf­merk­sam­keit. Fazit: Mit ei­nem Bis­cot­to-Piz­za­stein hebst Du Dei­nen Ofen auf ein an­de­res Le­vel.
Modell
Max. Temp.
Wärmespeicher- fähigkeit
Empfindlichkeit
Zielgruppe
Cordierit-Pizzastein
ca. 800–1.200  °C
Gering
Sehr robust
Allround & Hausgebrauch
Schamott-Pizzastein
ca. 1.400–1.600 °C
Hohe
Mittlere
Intensiver Backeffekt, Profi-Backofen
Biscotto-Pizzastein
ca. 450–500 °C
Hohe
Mittlere
Sanfte, gleichmäßige Hitze, schwarzer Boden vermeidbar

Cordierit-Pizza­stein für Back­öfen

Grundausstattung für Tem­pe­ra­tur- und Back­er­geb­nis­op­ti­mie­rung
Cordierit-Pizzaofenstein

Eine gute Wahl für Einsteiger, ideal für gleich­mä­ßi­ge Bräu­nung bei kur­zen Back­zei­ten und zu­dem ro­bust ge­gen Tem­pe­ra­tur­schocks.

Schamott-Pizza­stein für Back­öfen & XXL-Pizza­öfen

Grundausstattung für Tem­pe­ra­tur- und Back­er­geb­nis­op­ti­mie­rung
Schamott-Pizzaofenstein

Ein mas­si­ver Schamott­stein spei­chert Hit­ze sehr gleich­mäßig und ver­kürzt die Back­zeit im Haus­halts­back­ofen deut­lich. Der Ofen­trieb wird spür­bar bes­ser, der Boden knusp­rig und sta­bil.

Biscotto-Pizza­stein (Premium-Upgrade für Piz­za­öfen oh­ne ro­tie­ren­dem Stein)

Grundausstattung für Tem­pe­ra­tur- und Back­er­geb­nis­op­ti­mie­rung
Biscotto-Pizzaofenstein

Ein Biscotto-Stein nimmt Hit­ze deut­lich sanf­ter auf als klas­si­sche Stei­ne. Da­durch ver­brennt der Boden we­ni­ger schnell – ide­al für Pizzaöfen ohne ro­tie­ren­den Stein und hohe Ober­hit­ze.

Weiteres, sinnvolles Zubehör für ambitio­nierte Pizza­io­li

Pizza­schie­ber mit Akazien-Echtholz­griff

Klas­si­ker
Likaya Pizzaschieber mit Griff aus Akazienholz

Ein Pizza­schie­ber mit Anti­haft-Be­schich­tung er­leichtert in ho­hem Maß das Ein­schie­ben der Piz­za. Der Holz­griff bie­tet gu­ten Grip und liegt an­ge­nehm in der Hand. wie auch das Dre­hen der Pizza deut­lich.

Alternativer Pizza­schie­ber mit Anti­haft-Be­schich­tung

Er­go­no­mie
Pizza Lover Pizzaschieber 30 x 30 cm

Beschichtete Pizzaschieber er­leich­tern das Pizza-Ein­schie­ben auf en­gem Raum – be­son­ders prak­tisch bei In­door-Öfen oder kur­zen Ein­schub­we­gen.

Pizza­bal­len­box für 6 Teig­lin­ge

Teig­füh­rung
Gusto-Pizzaballenbox

Eine Pizza­bal­len­box sorgt für gleich­mäßi­ge Fer­men­ta­ti­on und sau­be­re Teig­füh­rung. Be­son­ders bei meh­re­ren Piz­zen hin­ter­ein­an­der ein gro­ßer Vor­teil.

Infra­rot-Ther­mo­me­ter

Temperatur­kon­trol­le
Infrarot-Thermometer

Ein Infra­rot-Ther­mo­me­ter er­mög­licht punkt­ge­naue Mes­sun­gen der Stein- oder Garraum­tem­pe­ra­tur – ein es­sen­zi­el­les Werk­zeug für kon­stan­te Back­er­geb­nis­se.

Pizza con Amore – die tolls­ten Piz­za­re­zep­te

Pizza Con Amore

Hier geht's zu den Rezepten!

Unsere Empfehlungen

Affiliate-Links – Teilnahme am Part­ner­pro­gramm

Alle Produkte die wir selbst in un­se­rer »Gerneküche« be­nut­zen und mit de­ren Qua­li­tät wir mehr als zu­frie­den sind em­pfeh­len wir gu­ten Ge­wis­sens ger­ne wei­ter. Af­fi­li­ate-Pro­dukt-Ver­lin­kun­gen ha­ben wir mit ei­nem *Stern­chen ge­kenn­zeich­net. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen da­zu fin­den Sie im Im­pres­sum!