Plov (Pilaw) – das National­ge­richt Us­be­kis­tans

Plov (Pilaw) – das Nationalgericht Usbekistans Plov (Pilaw) – das Nationalgericht Usbekistans

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Plov (Pilaw) – das Natio­nal­ge­richt Us­be­kis­tans

Plov, das traditionelle usbe­ki­sche Reis­ge­richt, auch be­kannt als »Pi­law« oder »Pi­laf«, soll ur­sprüng­lich aus dem Ori­ent stam­men und er­freut sich auch heu­te noch weit über die Gren­zen Us­be­ki­stans hin­aus gro­ßer Po­pu­la­ri­tät und Be­liebt­heit. Haupt­zu­ta­ten sind Reis, Fleisch (meist Lamm) und Möh­ren, Zwie­beln und Knob­lauch.

Re­gio­nal gibt es, wie es im­mer bei tra­di­tio­nel­len Re­zep­ten ist, vie­le Va­ri­an­ten bei der Wahl der Zu­ta­ten. Au­ßer Möh­ren sind vor al­lem Ki­cher­erb­sen, bun­te Ro­si­nen, Ber­be­rit­zen (ge­trock­ne­te Bee­ren­früch­te) oder Gra­nat­ap­fel­ker­ne – und sel­te­ner – auch fri­sche Chi­li­schoten mit da­bei.

Zubereitet wird es oft über of­fe­nem Feu­er im »Ka­zan«, ei­nem gro­ßen Gus­sei­sen­topf, oder auf dem Holz­koh­le­grill. Als Ge­wür­ze dür­fen vor al­lem Kreuz­küm­mel und ge­mah­le­ne Ko­ri­an­der­saat nicht feh­len, Pa­pri­ka­pul­ver, schwar­zer Pfef­fer und Lor­beer­blät­ter run­den das Spek­trum an Mög­lich­kei­ten ab.

Und Zu­cker?

Tatsächlich gibt es Re­zept­va­ri­an­ten, die auch Zu­cker als Zu­tat be­in­hal­ten. Da die von uns ver­wen­de­ten ge­trock­ne­ten Ro­si­nen und Bee­ren aber be­reits or­dent­lich Frucht­zu­cker ein­brin­gen, ha­ben wir bei un­se­rer Va­ri­an­te auf die wei­te­re Zu­ga­be von Zu­cker ver­zich­tet.

Wie gesagt, all das ist kein Muss, son­dern im­mer ei­ne re­gio­na­le Va­ri­an­te oder eben ein ganz be­son­de­res, von Ge­ne­ra­ti­on zu Ge­ne­ra­ti­on über­lie­fer­tes Haus­re­zept.

Im Laufe der Jahre ha­ben wir ei­ne Viel­zahl an ver­schie­de­nen Schmor­ge­rich­ten zu­be­rei­tet und uns da­mit im­mer auf ei­ne span­nen­de ku­li­na­ri­sche Ent­de­ckungs­rei­se be­ge­ben. So war es auch nach un­se­rer üb­li­chen Re­zept-Re­cher­che über Plov be­zie­hungs­wei­se Pi­law. Und ehr­lich ge­sagt hat­ten wir mit Blick auf die Re­zept­zu­ta­ten kei­ne be­son­de­re Er­war­tung an das ku­li­na­ri­sche Er­geb­nis. Um­so mehr wa­ren wir vom sen­sa­tio­nell le­cke­ren Ge­schmack des Reis­ge­rich­tes über­rascht und ehr­lich er­staunt. Wie war das mög­lich?

Das Ge­heim­nis von Plov

Der Trick und so­mit das Ge­heim­nis liegt in der Zu­be­rei­tungs­art. Ein Ka­zan mag hier durch­aus ei­ne wich­ti­ge Kom­po­nen­te dar­stel­len, ent­schei­dend für das Ge­schmacks­er­leb­nis ist aber die Art des Gar­ens.

Gegenüber vielen an­de­ren Schmorgerichten wer­den die Zu­ta­ten nicht mit­ein­an­der ver­mengt und weich­ge­kocht, son­dern in ei­ner fest­ge­leg­ten Rei­hen­fol­ge über­ein­an­der ge­schich­tet. Die Zwie­beln lie­gen auf dem Fleisch mit Sud, die in Strei­fen ge­schnit­te­nen Möh­ren auf den Zwie­beln und so wei­ter, so­dass die Zu­ta­ten nicht im Fleisch­sud ko­chen, son­dern statt­des­sen dampf­ga­ren. Erst kurz vor En­de der Gar­zeit fügt man den ge­wäs­ser­ten Reis hin­zu, so­dass auch die­ser dampf­gart und nicht wie üb­lich im Koch­was­ser zu Brei zer­kocht, was schnell pas­sie­ren kann, wenn man die Koch­zeit nicht be­ach­tet.

Plov-Zu­be­rei­tungs­tipp:

Mangels Kazan haben wir das Gericht in ei­ner gro­ßen und tie­fen Schmor­pfan­ne zu­be­rei­tet (ein Brä­ter geht na­tür­lich auch) und nach Zu­ga­be des Rei­ses den De­ckel für zehn Mi­nu­ten halb auf­ge­legt, so­dass der Reis zwar gart, er aber nicht vom ab­trop­fen­den Kon­dens­was­ser des De­ckels auf­ge­weicht wird. An­schlie­ßend ha­ben wir den De­ckel ent­fernt und den Reis noch fünf bis acht Mi­nu­ten zie­hen las­sen, bis er schön »al den­te« ge­gart war. Erst dann ha­ben wir ihn un­ter die rest­li­chen Zu­ta­ten ge­ho­ben, wo­bei er sei­ne schö­ne Far­be be­kom­men hat.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Plov (Pilaw) – das Natio­nal­ge­richt Us­be­kis­tans«, passt ein fruch­ti­ger, mit­tel­kräf­ti­ger Rot­wein. Wir em­pfeh­len ge­mäß dem Leit­satz der Ana­lo­gie ei­nen Rot­wein aus Geor­gi­en. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir stets wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
Plov (Pilaw) – das Nationalgericht Usbe­kis­tans

Zutaten für 4 Personen

Für den Einkaufszettel:

  • 350 g Langkornreis, z. B.: Basmati-Reis
  • 1 ganze Lammkeule, ca. 1,2–1,6 kg
  • 800 ml Lammfond a. d. Glas
  • 4 große Möhren alias Karotten
  • 3 große Gemüsezwiebeln
  • 1 handvoll grüne Rosinen (in­ten­si­ver Frucht­ge­schmack), er­satz­wei­se:
    1 handvoll schwarze Rosinen
  • 1 handvoll gelbe Rosinen (fruch­tig und süß)
  • 1 handvoll Berberitzen (getrocknete ro­te Bee­ren mit mil­der Säu­re und Frucht­sü­ße)
  • 1 Tasse Kichererbsen (über Nacht ein­wei­chen las­sen)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Rosenpaprika
  • frisch gemahlene Koriandersaat (Ko­ri­an­der­kör­ner)
  • 1 Stich Butterschmalz
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Einkaufstipp: Die Rosinen und Ber­be­rit­zen ha­ben wir im tür­ki­schen Le­bens­mit­tel-Ein­zel­han­del vor Ort be­kom­men.

Rezeptvarianten:

Statt Lammfleisch als Kombination, kann man das Reisgericht auch mit

  • 1200 g Rindfleisch
  • 1200 g Hähnchenbrust

kombinieren.

Beilagentipp:

Zu unserem »Plov« passt ein rustikales Bau­ern­brot und/oder ge­misch­ter Sa­lat mit fri­scher Pap­ri­ka.

Zubereitung:

1) Zwiebeln und Knoblauch schä­len. Zwie­beln in Strei­fen schnei­den, Knob­lauch klein ha­cken. Lamm in gro­be Stü­cke schnei­den, Kno­chen nicht weg­wer­fen. Möh­ren put­zen und in dün­ne Stäb­chen schnei­den. Rest­li­che Zu­ta­ten be­reit­stel­len. 

Tipp: Etwas Lamm­fett klein­schnei­den und als Brat­fett zum An­bra­ten be­nut­zen.

2.1) Pfanne auf hohe Tempera­tur er­hit­zen. Lamm­fleisch mit aus­ge­lös­ten Kno­chen von al­len Sei­ten kräf­tig an­bra­ten. (Die Kno­chen ver­lei­hen dem Ge­richt spä­ter beim Schmo­ren ei­nen in­ten­si­ven Lamm­ge­schmack). 

Tipp: Beim An­bra­ten da­rauf ach­ten, das zwi­schen den ein­zel­nen Fleisch­stü­cken min­des­tens 2 cm Ab­stand be­steht. Liegt es zu eng ne­ben­ein­an­der, kocht das Fleisch und brät nicht mehr! Butter­schmalz hin­zu­fü­gen und das Lamm­fleisch von beiden Seiten noch 1–2 Min. gold­braun bra­ten.

2.2) Nach dem Anbraten die Zwie­bel­strei­fen über das Fleisch ge­ben.

2.3) Danach die Möhrenstäb­chen, Ber­be­rit­zen, Ki­cher­erb­sen und Ro­si­nen auf die Zwie­bel­la­ge schich­ten.

2.4) Pfanne mit dem Lammfond aufgießen und das Lamm ca. 2,5–3 Std. schmo­ren las­sen. Zum Er­hit­zen den De­ckel auf­le­gen und nach ca. 90 Min. ent­fer­nen. Außer dem Fleisch sol­len al­le Zu­ta­ten dampf­ga­ren und nicht schmo­ren bzw. ko­chen. So be­hal­ten die Möh­ren noch ei­nen leich­ten Biss, was der Phi­lo­so­phie der Zu­be­rei­tung des Ge­rich­tes ent­spricht.

3.1) Inzwischen den Reis ab­brau­sen …

3.2) und vor der wei­teren Ver­wen­dung ca. 30 Min. ein­wei­chen las­sen.

4.1) Den eingeweichten Reis als wei­te­re Lage auf den Pfan­nen­in­halt schich­ten. Da­bei von der Mit­te an­fan­gen …

4.2) und kreisrund nach au­ßen auf­schich­ten.

4.3) Deckel versetzt auf die Pfan­ne le­gen, so­dass Was­ser­dampf ent­wei­chen kann. De­ckel nach 15 Min. wie­der ent­fer­nen, da­mit das Kon­dens­was­ser nicht wei­ter auf den Reis tropft. Wie auch bei den Möh­ren soll der Reis nicht in Was­ser ko­chen, son­dern dampf­garen, da­mit er noch einen leich­ten, kör­ni­gen Biss be­hält. Ge­nau das, ist das Ge­heim­nis bei der Zu­be­rei­tung von Plov!

5.1) Den Reis erst dann mit den an­de­ren Zu­taten ver­men­gen, wenn er »al dente« ge­gart ist.

5.2) Das Plov nun nicht mehr län­ger ga­ren, son­dern so­fort ser­vie­ren. Am bes­ten stil­echt in tö­ner­nen Scha­len. »Tamak­dan bah­ra­mand bo'ling!« – Guten Ap­pe­tit!

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Reis alias »Guruch«

– das vielseitige, gesunde Korn. Natür­lich leicht und voller Ge­nuss

Reis

Reis zählt zu den ältesten und wich­tigs­ten Kul­tur­pflan­zen der Welt. Er ist in vie­len Län­dern Asiens das Haupt­nahrungs­mit­tel und ge­hört auch bei uns zu den be­lieb­tes­ten Bei­la­gen. Be­son­ders wert­voll sind na­tur­be­las­sene Va­ri­an­ten wie Voll­korn- oder Par­boi­led-Reis, da sie – im Ge­gen­satz zu stark po­lier­ten Sor­ten – noch wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe und Bal­last­stof­fe ent­hal­ten.

Reis ist von Na­tur aus glu­ten­frei und leicht ver­dau­lich, was ihn für Men­schen mit emp­find­li­chem Ma­gen oder Un­ver­träg­lich­kei­ten ide­al macht. Er lie­fert wert­vol­le Kohlen­hy­dra­te, die als lang­sam ver­füg­ba­re En­er­gie­quel­le den Blut­zu­cker­spie­gel sta­bil hal­ten. Zu­gleich ent­hält er wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Ei­sen und Kalium so­wie Vitamine der B-Gruppe (ins­be­son­de­re Niacin und Thia­min), die für Stoff­wech­sel und Ner­ven­sys­tem von Be­deu­tung sind.

Kulinarische Verwendung:

Da Reis kaum Fett ent­hält und je nach Zu­be­rei­tung ka­lo­rien­arm bleibt, eig­net er sich ide­al für ei­ne leich­te, be­wusst ge­sun­de Er­näh­rung und ist oft Haupt­be­stand­teil aro­ma­ti­scher asia­ti­scher Ge­richte.

In der internationalen Küche spielt Reis ei­ne zen­tra­le Rol­le: als Risot­to in Ita­lien, als Paella in Spa­nien, als Sushi in Ja­pan oder als Curry-Reis in In­dien. Auch als Reis­sa­lat, ge­füll­te Pa­pri­ka, Reis­sup­pe oder Reis­auf­lauf, als Bei­la­ge oder in in Sa­la­ten fin­det er viel­sei­ti­ge Ver­wen­dung.

Für ei­nen ho­hen Nähr­stoff­ge­halt lohnt es sich, Natur- oder Parboiled-Reis zu ver­wen­den, da die­se Va­ri­an­ten mehr Bal­last- und Mi­ne­ral­stof­fe ent­hal­ten als wei­ßer Lang­korn­reis. In Kom­bi­na­tion mit Ge­mü­se, Kräu­tern oder Hül­sen­früch­ten wird Reis zu ei­nem voll­wer­ti­gen, leich­ten und zu­gleich sätti­gen­den Ge­richt.

Lammfleisch

– kräftig im Aro­ma, stark an Vi­ta­min B12

Lammfleisch

Neben hochwertigem Eiweiß enthält Lamm- wie auch Rind­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B2, B6 und B12 so­wie wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Zink und Se­len. Vi­ta­min B1 ist eben­falls vor­han­den, je­doch in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei­spiels­wei­se in Schwei­ne­fleisch.

Besonders Eisen und Vi­ta­min B12 spie­len ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen. Vi­ta­min B12 kann in re­le­van­ten Men­gen fast nur üb­er tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den.

Eisen ist nicht allein für die Blut­bil­dung, son­dern auch für den Mus­kel­auf­bau re­le­vant, da es ei­ne Schlüs­sel­rol­le beim Sau­er­stoff­trans­port zu den Mus­kel­zel­len spielt. Ei­ne aus­rei­chen­de Sau­er­stoff­ver­sor­gung ist für un­se­re Mus­keln die Vo­raus­set­zung für Leis­tung, Re­ge­ne­ra­tion und Wachs­tum. 

Daher lässt sich feststellen, dass eine rein ve­gane Er­nährung oh­ne Sup­ple­mente nicht als voll­stän­dig aus­ge­wo­gen be­trach­tet wer­den kann. Be­reits 150 g Lamm- oder Rin­der­filet kön­nen den Ta­ges­be­darf eines Er­wach­se­nen an Vi­ta­min B12 de­cken und leis­ten zu­gleich ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Ei­sen­ver­sor­gung.

Kulinarische Verwendung:

Lammfleisch ist ei­ne be­son­ders fei­ne Fleisch­sor­te, die durch ihr zar­tes, leicht wür­zi­ges Aro­ma über­zeugt. Es fin­det in der mit­tel­meer­län­di­schen wie auch in der orientalischen Kü­che ei­nen ho­hen Stel­len­wert und wird gern mit Kräu­tern wie Ros­ma­rin, Thy­mi­an, Ore­ga­no oder Knob­lauch ver­fei­nert.

Be­son­ders be­liebt sind zar­te Teil­stü­cke wie La­m­m­keu­le, Lamm­kar­ree oder La­m­m­fi­let, die sich zum Bra­ten, Gril­len oder Schmo­ren eig­nen. Lang­sam ge­gart ent­fal­tet Lamm sei­ne vol­le Zart­heit und ein rundes, fei­nes Aro­ma, das her­vor­ra­gend zu Ge­mü­se, Oli­ven­öl und mil­den Säu­re­no­ten passt.

Auch in leich­te­ren Va­ria­tio­nen – et­wa als ge­würz­te Spi­eße, Lamm-Bur­ger oder Me­zze-Kom­po­nen­te – lässt sich das Fleisch ku­li­na­risch viel­sei­tig ein­set­zen.

Lamm steht für wür­zi­gen Ge­nuss mit fei­nem Cha­rak­ter, der Na­tur­aro­ma, Ele­ganz und Nähr­stoff­dich­te auf har­mo­ni­sche Wei­se ver­eint.

Karotten alias Möhren

– vielseitiger Genuss, voll gesun­der Nähr­stoff­po­wer

Karotten alias Möhren

Die in Deutsch­land sehr be­lieb­ten und in der Kü­che viel­sei­tig ver­wend­ba­ren Möh­ren bzw. Mohr­rü­ben ge­hö­ren zu den Dol­den­blü­ten­ge­wäch­sen. Sie sind reich an Mi­ne­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten wie Ka­li­um, Phos­phor, Cal­ci­um, Mag­ne­si­um und Zink so­wie reich an Ca­ro­tin, welches in den Möh­­ren in Form von Alpha- wie auch Be­ta-Ca­ro­tin (Pro­vi­ta­min A, ei­ner Vor­stu­fe von Vi­ta­min A) vor­kommt. Vitamin A un­ter­stützt un­se­re Seh­fä­hig­keit, be­son­ders bei Nacht, und wirkt sich po­s­i­tiv auf un­ser Im­mun­sys­tem wie auch un­ser Zell­wachs­tum aus.

Carotin (und auch einige Vita­mi­ne) kann am bes­ten vom Kör­per re­sor­biert wer­den, wenn man es zu­sam­men mit Fett in Form von Öl oder But­ter isst.

Kulinarische Verwendung:

Karotten eignen sich her­vor­ra­gend für sü­ße wie her­zhaf­te Ge­rich­te – ob als cre­mi­ge Sup­pe, ge­schmor­te Bei­la­ge, fri­scher Sa­lat oder saf­ti­ger Ku­chen. Ihr zar­tes, süß­li­ches Aro­ma ent­fal­tet sich be­son­ders gut in Kom­bi­na­ti­on mit et­was Öl oder But­ter und sorgt da­mit für na­tür­li­chen, ge­sun­den Ge­nuss.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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