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Lachsfrikadellen auf Gurkennudeln mit Pastinaken-Püree
Lachsfrikadellen auf Gurkennudeln mit Pastinaken-Püree
Leckeres Fischgericht:
Basierend auf einem Johann-Lafer-Rezept haben wir bei unserer Variante die Lachsfrikadellen noch mit griechischem Manouri, einem cremigen Frischkäse, verfeinert und ein leckeres Pastinaken-Pürree dazugereicht.
Zu »Fischfrikadellen« bzw. »Lachsfrikadellen auf Gurkennudeln« servieren wir einen vollmundigen »Sauvignon Blanc« mit intensiven Aromen nach reifen, exotischen Früchten sowie ausgeprägten mineralischen Noten oder alternativ einen leichten bis mittelkräftigen Müller-Thurgau mit frischen Zitrusnoten. Einfach mal auf unser Weintipp-Icon tippen und mehr erfahren. Wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept:
Lachsfrikadelle auf Gurkennudeln mit Pastinaken-Püree
Zutaten für 4 Personen
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Einkaufszettel:
- 200 g Stremellachs oder Räucherlachs
- 200 g Lachsfilet frisch, ohne Haut und Gräten
- 1 Bio-Limette
- 5 Zweige Dill
- 20 g Ingwer, frisch
- 80 g Staudensellerie
- etwas Staudenselleriegrün
- 70 g Frischkäse, z. B. Manouri (griech. milder Schafs- und Ziegenkäse) Griechische Käsesorten: 3. Teil – Manouri »
- 70 g Frischkäse, z. B. Manouri (griech. milder Schafs- und Ziegenkäse)
- 2–3 EL leicht-fruchtiges Olivenöl »
- 2–3 ELleicht-fruchtiges Olivenöl
- 1 Eiweiß
- 3 kleine Salatgurken
- 20 ml Aceto Balsamico
- 20 ml Aceto Balsamico)
Des weiteren benötigt man:
- ein paar Cranberries
- 30 g braune Butter Braune Butter selber machen (Workshop) »
- 30 g braune Butter
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
Für das Püree:
- 3 große Pastinaken
- 1 Zitronenzeste (Dünner Streifen aus einer unbehandelten Zitronenschale (Bio-Zitrone)
- 2 Lorbeerblätter
- 3–4 Pimentkörner
- 1–2 EL Butter, je nach Vorliebe
Zubereitung:
1.1) Beide Lachssorten fein würfeln. Ein bis zwei Msp. Bio-Limettenschale fein abreiben. Limettensaft auspressen. Dill und Staudenselleriegrün fein hacken, Ingwer und Staudensellerie in feine Würfel schneiden.
1.2) Alle Zutaten einschließlich Manouri » gut miteinander vermengen. Lachshack abgedeckt für 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
1.3) Nach der Ruhephase mit der Hand aus der Rohmasse runde Frikadellen formen (alternativ kann man zum Formen auch Back- bzw. Dessert- oder Speiseringe benutzen).
2) Butterschmalz und Olivenöl in einer beschichteten Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen. Lachsfrikadellen darin von beiden Seiten goldbraun braten. Dies gelingt besonders gut, wenn man mit einem Löffel in kurzen Intervallen etwas Bratfett über die Frikadellen gießt.
Rezept Pastinaken-Pürree
1) Für das Pastinaken-Pürree die Pastinakenwurzeln mit einem Sparschäler schälen. Pastinaken anschließend in ca. 1,5 cm dicke Würfel schneiden.
2) Pastinaken zusammen mit Lorbeer, Pimentkörnern und Zitronenzeste in Fleisch- oder Gemüsefond ca. 30 Min. garen.
3.1) Rinderfond bis auf einen kleinen Rest abgießen. Pastinaken mit dem Zauberstab, bzw. Stabmixer pürieren, ...
3.2) ... und mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und 1 Msp. Muskatnussabrieb würzen. Mit etwas Butter veredeln.
Gernekochen-Basiswissen: Pastinaken (nicht zu verwechseln mit weißen Herbstrüben, die es ebenfalls in kegelförmiger Form gibt) gehören wie Mohrrüben bzw. Karotten (gelbe Rüben), Knollensellerie und Petersilienwurzel (Wurzelpetersilie) zur Familie der Doldenblütler (Wurzelgemüse). Unser Pürreerezept, lässt sich daher auch auf diese "Familienvertreter" anwenden.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Lachs
– edler Fisch mit feinem Schmelz, gesunder Genuss aus dem Meer
Lachs
Lachs kann man saisonunabhängig das ganze Jahr lang frisch kaufen. Er gehört zu den sogenannten »Fettfischen« und besitzt dadurch einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten, gesundheitsfördernden Omega-3-Fettsäuren.
Ein wertvolles Plus, das ihn für gesundheitsbewusste Menschen attraktiv macht.
Zudem enthält er auch noch Vitamin A und Vitamine der B-Familie sowie einen nicht unerheblichen Anteil an Phosphor. Mit Eisen, Fluor und Jod kann er außerdem noch mit einem hohen Gehalt an Spurenelementen punkten.
Zuchtlachs vs. Wildlachs
Zuchtlachs aus Aquakultur ist bei der Aufzucht hohem Stress ausgesetzt. Im Vergleich zu Wildlachs bewegt er sich zudem weniger. Da er des Weiteren noch durch »falsches« Futter unter wirtschaftlichen Aspekten möglichst schnell zur Schlachtreife kommen soll, ist Zuchtlachs in Bezug auf Qualität nicht mit seinen frei lebenden Artgenossen zu vergleichen.
Unbelasteten Lebensraum vorausgesetzt, ist Lachs aus Wildfang somit Lachs aus konventioneller Aquakultur vorzuziehen.
Schlangengurken
– leichter Genuss mit reichlich Mineralstoffpower
Schlangengurken – auch Salatgurken genannt – gehören zur Familie der Kürbisgewächse und zeichnen sich durch ihren besonders hohen Wassergehalt von rund 95 % aus. Damit sind sie – vor allem im Sommer – ein natürlicher, kalorienarmer Durstlöscher und eignen sich hervorragend für eine leichte, frische Ernährung.
Sie enthalten eine Vielzahl wertvoller Mikronährstoffe: Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und E sowie die Mineralstoffe Calcium, Eisen, Zink, Magnesium, Kalium und Phosphor. Ein Großteil dieser Nährstoffe steckt allerdings in der Schale, weshalb es empfehlenswert ist, Gurken ungeschält zu verzehren und deshalb auf unbehandelte, ungespritzte Ware zu achten.
Dank ihrer entwässernden Eigenschaften unterstützen Gurken die Funktion von Nieren und Harnwegen und tragen dazu bei, Stoffwechselabbauprodukte aus dem Körper zu schleusen. Gleichzeitig fördern sie einen ruhigen, ausgeglichenen Hautzustand – ein Grund, warum Gurkenschnitze seit Jahrzehnten auch in der Naturkosmetik geschätzt werden.
Kulinarische Verwendung:
Salatgurken sind in der Küche ein echter Allrounder. Sie verleihen Salaten, kalten Suppen (z. B. Gazpacho oder kalte Gurkensuppe), Smoothies » und Saftmischungen eine frische, leichte Note. Dünn gehobelt und mit Essig, Öl und Kräutern mariniert, passen sie ideal zu Fisch, Geflügel oder als Beilage zu Gegrilltem. Auch in asiatischen Gerichten – etwa als scharf-säuerlich eingelegte Gurken – sorgen sie für frische Kontraste.
Staudensellerie
– frische Aromatik mit gesunder Wirkung voll gesunder Nährstoffpower
Staudensellerie zählt zu den Gemüsesorten mit besonders hohem Wasseranteil und einem frischen, aromatischen Geschmack. Er stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird heute weltweit kultiviert. In der Mittelmeerküche wird er häufig roh, gedünstet oder als Geschmacksträger in Soßen und Suppen verwendet.
Mit nur rund 15 kcal pro 100 g zählt Staudensellerie zu den kalorienärmsten Gemüsesorten überhaupt. Er besteht zu über 90 % aus Wasser, enthält aber gleichzeitig wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium – Mineralien, die für den Elektrolythaushalt und eine normale Herz-Kreislauf-Funktion wichtig sind. Zudem liefert er Vitamin C, Vitamin K und mehrere B-Vitamine, die den Energiestoffwechsel und das Nervensystem unterstützen.
Besonders erwähnenswert ist der entwässernde Effekt des hohen Kaliumgehalts, der den Körper auf sanfte Weise entlasten kann. Zudem stellt Kalium für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.
Auch enthaltene Sekundärstoffe wie Apiogenin und Phthalide werden mit positiven Effekten auf Blutdruck und Entzündungsprozesse in Verbindung gebracht.
Damit vereint Staudensellerie eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften mit leichter Frische und charakteristischem Aroma – ein wahres Allroundgemüse für die ausgewogene, mittelmeertypische Ernährung.
Kulinarische Verwendung:
Staudensellerie ist ein echter Allrounder in der Küche und verleiht Gerichten eine frische, aromatische Note mit leicht herbem, mineralischem Unterton.
Roh geschnitten bringt er Knack und Würze in Salate, Bowls und Green-Smoothies. In feine Scheiben geraspelt, passt er hervorragend zu Äpfeln, Karotten oder Walnüssen. Gedünstet oder angebraten entfaltet er sein typisches Aroma in Gemüsepfannen, Pasta oder Risotto.
In Soßen und Suppen wirkt er als natürlicher Geschmacksträger und bildet die aromatische Basis vieler mittelmeertypischer Gerichte – etwa im klassisch italienischen Soffritto mit Zwiebeln und Möhren. Gebacken oder gegrillt entsteht eine neue, süßlich-würzige Aromenvielfalt, die ihn auch als Beilage zu Fisch und Fleisch besonders interessant macht.
Kombinationstipp:
Sein kräftiges, leicht salziges Aroma harmoniert wunderbar mit frischen Zitrusnoten, Apfel, Birne oder auch süßlich-fruchtigen Komponenten wie Trauben und Datteln – eine kulinarische Brücke zwischen Genuss und Gesundheit.
Pastinaken
– sanft süß und nussig – ballast- und vitalstoffreicher Genuss
Pastinaken, oft als vergessene Wurzel im Winter·gemüse bezeichnet, gehören zur Familie der Doldenblütler und sind eng mit Karotten verwandt. Bereits im Mittel·alter kultiviert, erfreuten sie sich als nahrungs·reiche, robuste Kulturpflanze großer Beliebtheit, insbesondere in kälteren Regionen, da sie auch Frost gut überstehen. Ihre leicht süßliche, nuss·ige Note macht sie zu einer viel·seitigen Zutate in der Küche.
Ernährungsphysiologisch punkten Pastina·ken durch einen hohen Gehalt an komplexen Kohlenhydraten bei gleichzeitig moderatem Kaloriengehalt. Sie liefern nennenswerte Mengen an Ballast·stoffen, die die Verdauung fördern und ein langanhaltendes Sättigungs·gefühl unterstützen. Reich an Vitamin C tragen Pastina·ken zur normalen Funktion des Immun·systems bei und wirken antioxidativ auf den Körper. Darüber hinaus enthalten sie Folsäure, die für Zell·teilung und Blut·bildung essentiell ist, sowie Vitamin K, das die Blut·gerinnung unterstützt. Mineralstoff·technisch bieten sie Kalium, das den Elektrolyt·haushalt reguliert, sowie Magnesium, das für Muskel- und Nerven·funktion wichtig ist.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch sind Pastina·ken äußerst viel·seitig ein·setz·bar. Sie lassen sich rösten, dünsten, pürieren oder als Suppen·einlage verwenden. In Kombination mit anderen Wurzel·gemüsen entfalten sie eine süßlich-nuss·ige Tiefe, während sie in Pürees oder Cremesuppen für samt·ige Konsistenzen sorgen. Ob als Bei·lage, Haupt·gericht oder Bestandteil herzhafter Aufläufe – Pastina·ken verbinden geschmackliche Viel·seitigkeit mit einem hohen Nährwert·profil und stehen für einen leichten, gesunden Genuss.
Hühnereier
– das unterschätzte Kraftpaket im Kleinformat
Hühnereier besitzen durchschnittlich 7 g Proteine und damit einen hohen Gehalt an biologisch wertvollen Substanzen. Biologisch wertvoll deshalb, da die im Ei enthaltenen Proteine einen hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren mit einem sehr guten Gleichgewicht aufweisen. Der Proteingehalt eines Hühnereis wird deshalb als Referenzwert angesehen. Ein Vergleich mit anderen Lebensmitteln macht dies deutlich: Zwei Hühnereier enthalten dieselbe Menge an Proteinen wie bspw. 100 g Fisch oder 100 g Fleisch.
Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g genau so hoch wie der Proteingehalt. Es ist vor allem im Eigelb und weniger im Eiweiß enthalten. Bei den Fettsäuren im Ei handelt es sich zu zwei Dritteln um ungesättigte Fettsäuren.
Etwas in Verruf kam eine Zeit lang der Verzehr von Ei aufgrund seines – mit ca. 180 mg – recht hohen Cholesteringehalts, was man jedoch auf keinen Fall überbewerten sollte, da solche Warnungen und Einstufungen meist gewissen Trends unterliegen und sich somit auch wieder ändern können. Zudem besitzen Hühnereier einen hohen Vitamin-A-, D- und E-Anteil und enthalten die Spurenelemente Eisen und Zink.
Kulinarische Verwendung:
Hühnereier lassen sich in der Küche außerordentlich vielseitig einsetzen und können sowohl pur als auch in Kombination mit anderen Lebensmitteln genossen werden. Sie eignen sich zum Kochen, Braten, Pochieren oder Backen, dienen als Bindemittel, Lockerungsmittel und Verfeinerung in Saucen, Aufläufen und Teigen und ergänzen zahlreiche Gerichte auf einfache und geschmackvolle Weise.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)