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Griechischer Fischauflauf
– Psari sto fourno
Griechischer Fischauflauf – Psari sto fourno
Wenn es in der Woche mal schnell gehen soll und man trotzdem auf eine hochwertige Ernährung achten möchte, empfiehlt sich unser griechischer Fischauflauf. »Psari sto fourno – Fisch aus dem Ofen«, heißt das Gericht in Griechenland.
Mit Tomaten, Frühlingszwiebeln, Schalotten, frischen Kräutern und etwas Knoblauch kombiniert, ist der Seefisch eine mediterrane Offenbarung und gesunde Bereicherung auf dem Speisezettel, die man sich nach einem langen Arbeitstag und natürlich auch am Wochenende schmecken lassen kann.
Eine geschmackliche Komponente des Gerichts ist auch noch geröstetes Paniermehl, welches vor dem Backen über den Auflauf gestreut wird. Ein hochwertiges Olivenöl darf hier natürlich nicht fehlen. Wir empfehlen bei der Wahl eines guten Öles, nicht am Preis zu geizen und sich stattdessen darüber zu freuen, mit dem investierten Betrag etwas für den Erhalt seiner Gesundheit zu tun.
Wie immer führt unsere bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung auch Kochanfänger sicher ans Ziel ...
Zu »Griechischer Fischauflauf – Psari sto fourno« servieren wir einen fruchtigen Roséwein, z. B. einen Agiogítiko von der Peloponnes. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Kalí órexi – wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept:
Griechischer Fischauflauf – Psari sto fourno
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
- 500 g Seelachs
- 4 große Fleischtomaten
- Saft von 2 Zitronen
- 2–3 TL Spyridoula's HELLAS BBQ »
- 2–3 TL Spyridoula's HELLAS BBQ »
- 125 ml Extra natives Olivenöl »
- 125 ml Extra natives Olivenöl »
- 2 Schalotten
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- 2–4 Zehen Knoblauch, je nach Vorliebe
- 400 g geschälte Tomaten a. d. Dose
- 250 ml trockener Rotwein
- 1 EL getrockneter Oregano
- 1 Bund Petersilie
- 4–5 Zweige Thymian
- 6 EL Paniermehl
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
- Das benötigt man zusätzlich:
- Auflaufform
- Butter für die Auflaufform
HELLAS BBQ »
Nicht nur für für helles Fleisch ein echter Tipp. Diese Gewürzmischung ist in unserer »Gerneküche« oft und gern im Einsatz und harmonierte auch zu unserem kräftigen Seelachs-Rezept ganz hervorragend.
Unser Tipp. Die Gewürzmischung ist geschmacklich einfach toll und zudem vielseitig einsetzbar. Besonders gut eignet sie sich für
- Hühnchen
- Pute
- Schwein
- Kalb
Zubereitung:
1) Seelachs waschen und trockentupfen. Anschließend in eine Schüssel geben. Fisch mit Zitronensaft beträufeln und 20 Min. marinieren lassen. Nach 10 Min. wenden. Mit einer feinen Küchenreibe etwas Zitronenschale darüber reiben.
2) In der Zwischenzeit Schalotten und Knoblauch schälen und klein hacken. Frühlingszwiebeln putzen. Das dunkle Grün und den harten Stielansatz entfernen. Lauch danach in feine Ringe schneiden. Petersilie abbrausen, trockenschütteln und klein hacken. Dicke Stiele vorher entfernen, dünne Stiele mit verwenden. Tomaten waschen, trockentupfen und in Scheiben schneiden. Restliche Zutaten bereitstellen.
3.1) Schmorpfanne mit Olivenöl mittelstark erhitzen. Knoblauch, Schalotten und Lauch ca 3 Min. darin anschwitzen.
3.2) Geschälte Tomaten mit Saft in die Pfanne geben. Mit Rotwein aufgießen. Getrockneten Oregano und Thymianzweige zufügen. Tomatensauce ohne Deckel auf mittlerer Temperatur einreduzieren. Am Ende der Garzeit noch die gehackte Petersilie unterheben. Thymianzweige entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4) In der Zwischenzeit das Paniermehl in einer beschichteten Pfanne unter Aufsicht und gelegentlichem Wenden goldbraun rösten. Anschließend sofort aus der Pfanne nehmen.
5.1) Auflaufform mit Butter einfetten. Marinierten Seelachs abtropfen lassen und in die Form geben. Mit etwas Salz und »HELLAS BBQ-Gewürzmischung« würzen. Einreduzierte Tomatensauce gleichmäßig auf den Fisch verteilen.
5.2) Fischauflauf anschließend mit dem gerösteten Paniermehl bestreuen.
5.3) Abschließend noch die Tomatenscheiben auf den Auflauf schichten und mit Olivenöl beträufeln.
6) Griechischen Fischauflauf in den Ofen schieben. Auf 200 Grad Ober-Unterhitze ca. 45 Minuten garen.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Seelachs alias Köhler
– zart im Biss, reich an B-Vitaminen
Köhler alias »Seelachs«
Köhler, aus der Familie der Dorsche, ist an der Fischtheke besser bekannt unter seinem Marketingnamen »Seelachs«. Der magere Seefisch zählt allerdings nicht zu den besonders fettreichen Fischarten und liefert daher auch weniger Omega-3-Fettsäuren als Fettfische wie Lachs, Makrele oder Hering. Mit immerhin rund 0,3 Gramm Omega-3-Fettsäuren pro 100 Gramm Fisch ist sein Anteil für einen mageren Fisch dennoch beachtenswert.
Hinzu kommt sein hohen Anteil an hochwertigem Protein sowie seine gute Versorgung mit Vitamin B12, Niacin (Vitamin B3) und Vitamin B6 bei einem vergleichsweise geringen Fettgehalt. Damit ist Köhler eine gute Wahl für eine ausgewogene Ernährung und trotz seines geringeren Omega-3-Gehalts eine empfehlenswerte Alternative zu fettreicheren Fischarten.
Kulinarische Verwendung
Köhler besitzt ein festes, saftiges Fleisch mit einem mildwürzigen Geschmack und eignet sich durch seine feste Struktur für viele unterschiedliche Zubereitungsarten. Er lässt sich braten, grillen, dünsten oder im Backofen zubereiten und ist auch für Fischsuppen und Eintöpfe geeignet. Als »Filet« bzw. »Loin« kann er ähnlich wie andere Dorschfische verwendet werden. Durch seinen geringen Fettgehalt sollte darauf geachtet werden, ihn nicht zu lange zu garen, da das Fleisch sonst trocken werden kann. Besonders gut harmoniert Köhler mit frischen Kräutern, Zitrone, Knoblauch und milden Gewürzen sowie mit leichten, fettarmen Saucen.
Tomaten alias Paradeiser
– sonnengereift, gesund und voller Geschmack
Außer einem hohen Wasseranteil enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.
Erhitzt gesünder als roh
Zudem sind Tomaten einige der wenigen Gemüsesorten, deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sich durch Erhitzen verbessern, statt sich zu verschlechtern. Gemeint sind die in Tomaten enthaltenen Polyphenole, sogenannte Antioxidantien, wirksame Fänger der zellschädigenden »freien Radikalen«, die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre machen.
Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide gehörende Farbstoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirkstoff allein ist bereits ein guter Grund, regelmäßig Tomaten auf den Speisezettel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten voraussetzend!
Kulinarische Verwendung:
Tomaten sind die Allrounder der mediterranen Küche und bilden die Basis zahlreicher Klassiker – von Pasta- und Pizza-Saucen über Suppen und Eintöpfe bis hin zu frischen Salaten.
Roh entfalten sie ihr volles Aroma besonders in Caprese (mit Mozzarella, Basilikum und Olivenöl) oder in sommerlichen Tomatensalaten mit roten Zwiebeln und Balsamico. In Kombination mit Kräutern wie Thymian, Oregano und Rosmarin entstehen aromatische Dressings oder Bruschetta-Beläge.
Durch Erhitzen intensiviert sich der Geschmack und das wertvolle Lycopin wird besser verfügbar – ideal in Tomatensaucen, Ratatouille, Shakshuka oder als Grundlage für Risotto und Gemüsepfannen. Im Ofen langsam geschmorte oder getrocknete Tomaten entwickeln ein tiefes, süß-würziges Aroma, das besonders gut zu Fleisch, Fisch oder Antipasti passt.
Auch in der feinen Küche spielen sie eine Rolle – etwa als Tomatenconsommé, Sorbet oder Tatar aus confierten Tomaten.
Tomaten stehen somit für Sonnenreife, mediterrane Frische und gesunden Genuss, der in nahezu jeder Küche der Welt seine kulinarische Heimat gefunden hat.
Frühlingszwiebeln
– zart-milder Genuss mit geballter Nährstoffpower
Frühlingszwiebeln gehören zu den jungen, frisch geernteten Lauchpflanzen und punkten durch ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten die Vitamine B1, B2 und B6 sowie C und E, zudem verfügen sie über Salz, Eisen, Zink und Magnesium, was sie zu wertvollen Mineralstofflieferanten macht. Ihr Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen wirkt antioxidativ, unterstützt die Verdauung und trägt zur Stabilisierung des Stoffwechsels bei. Ernährungstechnisch steht die Frühlingszwiebel der Speisezwiebel in nichts nach.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch eignet sich die Frühlingszwiebel für frische Salate, Bowls, Suppen, Pfannengerichte oder als frische Garnierung für gebratene Gemüsekomponenten. Die milde, leicht scharfe Note der grünen Blätter ergänzt Fisch, Fleisch und Auflaufspezialitäten, während die weißen Schäfte besonders gut gebraten oder geschmort Aroma verleihen. So lassen sich Genuss und Gesundheit harmonisch in die Alltagsküche integrieren.
Tipp: Die grünen Blätter der Frühlingszwiebel können als Schnittlauch-Ersatz verwendet werden.
Zitrusfüchte
– der frische geschmackliche Akzent der Mittelmeerküche
Zitronen, Mandarinen, Limetten und Orangen zählen zu den am häufigsten angebauten Zitrusfrüchten der Welt. Bei der Orange – oder umgangssprachlich Apfelsine – handelt es sich übrigens um eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse.
Reich an Vitaminen und Antioxidantien
Zitrusfrüchte enthalten große Mengen an Vitamin C, das unser Immunsystem stärkt und die Abwehrkräfte mobilisiert. Darüber hinaus liefern sie Vitamine der B-Gruppe, Folsäure sowie die Mineralstoffe Kalium, Phosphor und Eisen. Letzteres spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen.
Neben Vitaminen punkten Zitrusfrüchte mit sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden – sie wirken antioxidativ und schützen unsere Zellen vor freien Radikalen.
Wer auf seine Kalorienbilanz achtet, darf bei Orangen, Zitronen & Co. gerne zugreifen: Zitrusfrüchte gehören zu den kalorienarmen Lebensmitteln und erfrischen durch ihren natürlichen Säuregehalt auf gesunde Weise.
Kulinarische Verwendung:
In der mediterranen Küche verleihen Zitrusfrüchte mit ihrem feinen Säurearoma vielen Gerichten – von Salaten bis Fisch – Frische, Frucht (Frucht = Schalenabrieb) und geschmackliche Balance.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)