Griechische Fisch­sup­pe Ka­ka­viá (Psa­ró­soupa)

– Mediterrane Fischsuppe mit Wolfs­barsch, Gar­nelen und fri­schem Ge­müse

Griechische Fischsuppe Griechische Fischsuppe

Griechische Fischsuppe (Psaró­soupa alias Ka­ka­viá)

Kakaviá bzw. Psarósoupa zählt zu den tra­di­tio­nel­len Fisch­sup­pen Grie­chen­lands und lebt von fri­schem Fisch, aro­ma­ti­schem Ge­mü­se und ei­ner kla­ren, kräf­ti­gen Brü­he. Für un­se­re Va­ri­an­te ha­ben wir Wolfs­barsch (Lav­rá­ki), Rot­bar­be alias »Rote Meer­barbe« (Kók­ki­ni tha­lás­sia bar­bóu­nia), Gar­ne­len und Mu­scheln mit fri­schem Ge­mü­se kom­bi­niert. So ent­steht ei­ne me­di­ter­ra­ne Fisch­sup­pe mit viel­fäl­ti­gen Aro­men und ei­nem wun­der­bar fri­schen Ge­schmack.

Die Zutaten einer grie­chi­schen Fisch­sup­pe un­ter­schei­den sich je nach Re­gi­on und Fa­mi­li­en­re­zept. Häu­fig fin­det man ne­ben Fisch auch Fen­chel und Fen­chel­grün, wei­ße Boh­nen, Ki­cher­erb­sen oder Pa­pri­ka. Die­se Viel­falt macht Ka­ka­viá bis heu­te zu ei­nem der span­nends­ten Klas­si­ker der grie­chi­schen Kü­che.

Für die Muscheln haben wir be­wusst ei­nen Ver­gleich ge­wagt und Herz­mu­scheln ver­wen­det. Ge­schmack­lich ha­ben uns je­doch Mies­mu­scheln noch et­was mehr über­zeugt, da sie der Sup­pe ein kräf­ti­ge­res Mee­res­aro­ma ver­lei­hen. Ge­nau die­se Er­fah­rung möch­ten wir wei­ter­ge­ben. Ser­viert mit fri­schem Stan­gen­brot wird dar­aus ein leich­tes, me­di­ter­ra­nes Ge­richt, das Ur­laubs­stim­mung auf den Tel­ler bringt.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Psarósoupa« bzw. »Grie­chi­sche Fisch­sup­pe« har­mo­niert ein frucht­be­ton­ter, tro­cke­ner Ro­sé­wein aus Grie­chen­land. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren.

Auch ein kräf­ti­ger As­syr­ti­ko » von San­to­rin(i) oder Róbola » von Ke­fa­lo­niá, wä­ren denk­ba­re Al­ter­na­ti­ven und uns so­mit ei­ne Em­pfeh­lung wert. Ka­lí óre­xi – wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Warum Du diese griechische Fischsuppe ausprobieren solltest

  • Frischer Wolfsbarsch, Rotbarbe, Gar­ne­len und Mu­scheln sor­gen für ein viel­schich­ti­ges Mee­res­aro­ma.
  • Frisches Gemüse und me­di­ter­ra­ne Zu­ta­ten ver­lei­hen der Sup­pe ih­re ty­pi­sche Fri­sche.
  • Wir haben Herz­mu­scheln und Mies­mu­scheln ver­gli­chen und emp­feh­len für ein noch in­ten­si­ve­res Aro­ma die klas­si­schen Mies­mu­scheln.
  • Die Zutaten las­sen sich je nach Sai­son und Re­gi­on in tra­di­tio­nel­ler Wei­se va­ri­ie­ren.
  • Mit frischem Stangen­brot ser­viert ent­steht ein leich­tes, ge­nuss­vol­les Haupt­ge­richt der grie­chi­schen Kü­che.

Rezept:
Griechische Fischsuppe (Psaró­soupa alias Ka­ka­viá)

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 2 Wolfsbarsche mit Kopf (alternativ bereits filetierte  TK-Ware)
  • 2 Rotbarben alias »Knurrhähne« mit Kopf (alter­nativ be­reits fi­le­tier­te  TK-Ware)
  • 2–4 Lorbeerblätter (je nach Größe)
  • 8 Riesengarnelen z. B. »Arg. Rotgarnelen« oder »Black Tiger Prawns« mit Kopf
  • 1 große oder 2 kleine Stangen Lauch
  • 2–4 Knoblauchzehen (je nach Vorliebe)
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 Rispe Cocktailtomaten (alternativ 1 Dose)
  • 3–4 halbierte Kardamom-Kapseln
  • 400 g (Füllgewicht) TK-Mies- oder Herzmuscheln
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 kleine, weiße Zwiebeln
  • 2 Gewürznelken
  • 750 ml Weißwein
  • 2–3 Zitronenzesten einer unbehandelten Zitrone (Bio-Zitrone) (dünne Streifen Zitronenschale ohne die Weiße)
  • 4 EL Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1.1) Fen­chel­knol­len wa­schen und put­zen. Zwie­beln schä­len, mit dem Fen­chel in dün­ne Spal­ten schneid­en. Lauch sorg­fäl­tig wa­schen, tro­cken­tup­fen und in ca. 2 cm di­cke Rin­ge schnei­den.

1.2) Fenchel, Zwiebelspal­ten und Por­ree­ringe por­tions­wei­se mit ein paar Zwei­gen Thy­mi­an auf mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur in Oli­ven­öl an­bra­ten. Aus der Pfan­ne neh­men und Ge­mü­se be­reit­stel­len.

2.1) Wolfsbarsche und Rotbarben wa­schen und mit ei­nem Kü­chen­mes­ser ent­schup­pen (ein­fach ge­gen den Strich strei­chen), wa­schen und ab­trock­nen. Mit ei­nem scharfen Mes­ser hin­ter der vor­deren Schwanz­flos­se einen schrä­gen Schnitt in Rich­tung Kopf­an­fang ma­chen.

2.2) Barben und Barsche zuerst an der Bauchunterseite mit einem Längsschnitt bis zur Hälfte der Filethöhe mit dem Messer aufschneiden.

2.3) Fische drehen und von der Oberseite erneut mit einem Längsschnitt die zweite Filethälte vom Fisch ablösen. Das ist nicht so schwer, wie es sich anhört! ;-) Köpfe abschneiden und beiseite legen. Sie kommen später in unsere Fischsuppe und verleihen ihr einen herrlichen Geschmack.

2.4) Mit einer Pinzette die sichtbaren Gräten vorsichtig aus den Filets ziehen. Mit dem Daumen vom dicken Filetende zum dünnen Teil streichen. Die nicht sichtbaren Gräten etwas mit dem Daumen anheben und ebenfalls entfernen.

2.5) Wolfbarsch- und Rotbarbenfilets sowie Muscheln portionsweise in mild-aromatischem Premium-Olivenöl braten. Ungeöffnete Muscheln entfernen!

3.1) Aufgetaute Garnelen waschen und trockentupfen. Garnelenköpfe per Handdrehung entfernen und Black Tiger Prawns aus den Schalen befreien. Garnelen am Rücken entlang einschneiden und Darmfaden entfernen. Garnelenköpfe ebenfalls für den Fischsud beiseite legen. Vier Garnelen für eine schöne Tellerdekoration ungeputzt lassen.

3.2) Pfanne mit etwas Olivenöl auf mittlere Temperatur erhitzen und Garnelen in Olivenöl ca. 2 Min. von jeder Seite braten, bis ihre Farbe von schwarz nach rot gewechselt hat. Pfanne danach sofort vom Herd nehmen.

4) Gemüse, Zwiebeln, Fisch- und Garnelenköpfe, Cocktailtomaten, Fenchelgrün, Gewürze und Zitronenzesten  in einen großen, mit ca. 3 Liter Wasser befüllten Topf geben und alles ca. 2 Std. köcheln lassen. Dabei regelmäßig mit einem Esslöffel den Schaum abschöpfen. Aus dem Sud entsteht so ein Fischfond, der als Basis unserer Fischsuppe dienen soll. 45 Min. vor Ende der Garzeit Wein zugießen. Nach dem Kochen Fond durch ein feines Sieb (wer einen ganz klaren Fischfond möchte, legt noch ein Küchentuch in das Sieb) in einen anderen großen Topf gießen und wieder auf dem Herd stellen.

5) Fischfilets und Meeresfrüchte portionsweise auf Suppenteller verteilen. Mit der Fischsuppe aufgießen und sofort servieren.

Serviertipp: Dazu passt Stangenweißbrot. Entweder ganz schlicht, mit ein paar Tropfen Olivenöl beträufelt und etwas grobem Meesalz bestreut oder alternativ - wer es gerne deftiger mag - serviert mit einer Zitronen-Knoblauch-Mayonnaise.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Wolfsbarsch

– feiner, leichter Fisch­ge­nuss – me­di­ter­ran und nähr­stoff­reich

Wolfsbarsch

Wolfs­barsch, alias Lavráki (gr) oder Loup de mer, (fr), auch un­ter dem Na­men »La­braks« be­kannt, ist ein be­lieb­ter me­di­ter­ra­ner Spei­se­fisch, der sich durch sein fei­nes, fes­tes und aro­ma­ti­sches Fleisch aus­zeich­net. Er lebt vor­wie­gend in den Küs­ten­ge­wäs­sern des Mit­tel­meers und des nord­öst­li­chen At­lan­tiks und wird so­wohl als Wild­fang als auch in Aqua­kul­tur an­ge­bo­ten. Hoch­wer­ti­ge Aqua­kul­tur kann durch­aus ei­ne kon­stan­te Qua­li­tät lie­fern, den­noch gilt – ei­nen un­be­las­te­ten Le­bens­raum vo­raus­ge­setzt – Wild­fang häu­fig als ge­schmack­lich be­son­ders aus­ge­prägt.

Er­näh­rungs­phy­sio­lo­gisch zählt der Wolfs­barsch zu den eher ma­ge­ren Fi­schen. Im Ver­gleich zu Fett­fi­schen wie Lachs ent­hält er ge­rin­ge­re Men­gen an Ome­ga-3-Fett­säu­ren, über­zeugt je­doch durch ei­nen ho­hen Ge­halt an hoch­wer­ti­gem Ei­weiß, das wich­tig für den Mus­kel­auf­bau und die Re­ge­ne­ra­ti­on des Kör­pers ist.

Zu­dem ist Wolfs­barsch ei­ne gu­te Quel­le für Jod, ein es­sen­ti­el­les Spu­ren­ele­ment für die Funk­ti­on der Schild­drü­se. Er lie­fert dar­über hin­aus Vi­ta­mi­ne der B-Fa­mi­lie, ins­be­son­de­re Vi­ta­min B12, B6 und Nia­cin, die den Ener­gie­stoff­wech­sel und das Ner­ven­sys­tem un­ter­stüt­zen. Auch fett­lös­li­che Vi­ta­mi­ne wie Vi­ta­min D und E sind ent­hal­ten und tra­gen zum Zell­schutz so­wie zur Kno­chen­ge­sund­heit bei.

Durch sei­nen ge­rin­gen Fett­ge­halt und sei­ne gu­te Be­kömm­lich­keit eig­net sich Wolfs­barsch be­son­ders für ei­ne leich­te, ge­sund­heits­be­wuss­te Er­näh­rung, oh­ne da­bei auf Ge­nuss ver­zich­ten zu müs­sen.

Kulinarische Verwendung:

Ku­li­na­risch ist Wolfs­barsch ein viel­sei­ti­ger Spei­se­fisch, der sich durch sein fes­tes Fleisch be­son­ders gut für ver­schie­de­ne Zu­be­rei­tungs­ar­ten eig­net. Klas­sisch ist er ein be­lieb­ter Be­stand­teil von Fisch­sup­pen », wird im Gan­zen ge­grillt oder im Ofen ge­gart, oft mit fri­schen Kräu­tern, Zi­tro­ne und Oli­ven­öl, wo­bei sein na­tür­li­ches Aro­ma be­son­ders gut zur Gel­tung kommt.

Auch in der Pfan­ne auf der Haut knusp­rig ge­bra­ten ent­wi­ckelt er ei­ne fei­ne Tex­tur und lässt sich her­vor­ra­gend mit me­di­ter­ra­nen Bei­la­gen wie Ge­mü­se, Kar­tof­feln oder leich­ten Sau­cen kom­bi­nie­ren. Zu­dem eig­net er sich – wie be­reits er­wähnt – sehr gut für Fisch­sup­pen oder aro­ma­ti­sche Fonds, da er ei­ne an­ge­neh­me Ge­schmacks­ba­sis lie­fert. In der mo­der­nen Kü­che wird Wolfs­barsch auch ger­ne als Fi­let ver­ar­bei­tet und in leich­ten, ge­sund­heits­ori­en­tier­ten Ge­rich­ten ein­ge­setzt.

Rotbarbe (Rote Meer­barbe) alias »Knurr­hahn«

– fein aromatischer, ma­ge­rer Mee­res­ge­nuss mit wert­vol­lem Ei­weiß

Rote Meerbarbe

Die Rote Meerbarbe alias Rotbar­be ist ein im nord­öst­li­chen At­lan­tik und im Mit­tel­meer hei­mi­scher, barsch­ver­wand­ter Mee­res­fisch, der be­vor­zugt bo­den­nah in grö­ße­ren Schwär­men lebt. Ihr fes­tes, fein­fa­se­ri­ges Fleisch und das cha­rak­te­ris­tisch aro­ma­ti­sche, leicht süß­lich-nus­si­ge Ge­schmacks­pro­fil ma­chen sie seit der An­ti­ke zu ei­nem ge­schätz­ten Spei­se­fisch im Mit­tel­meer­raum. Be­son­ders in der süd­eu­ro­päi­schen Kü­che gilt sie als De­li­ka­tes­se, die tra­di­tio­nell ein­fach und pro­dukt­fo­kus­siert zu­be­rei­tet wird, um ihr na­tür­li­ches Aro­ma zu be­wah­ren.

Er­näh­rungs­phy­sio­lo­gisch zeich­net sich die Ro­te Meer­bar­be durch ei­nen ho­hen Ge­halt an hoch­wer­ti­gem, leicht ver­dau­li­chem Ei­weiß aus, das al­le es­sen­zi­el­len Ami­no­säu­ren ent­hält und da­mit zum Er­halt und Auf­bau von Mus­ku­la­tur so­wie zur Zell­re­ge­ne­ra­ti­on bei­trägt.

Mit ih­rem ge­rin­gen Fett­an­teil zählt sie zu den ma­ge­ren Fisch­ar­ten und eig­net sich da­her gut für ei­ne ka­lo­rien­be­wuss­te und fett­ar­me Er­näh­rung. Im Ge­gen­satz zu fet­trei­che­ren Kalt­was­ser­fi­schen lie­fert sie je­doch nur mo­de­ra­te Men­gen an lang­ket­ti­gen Ome­ga-3-Fett­säu­ren.

Den­noch ent­hält sie wert­vol­le Mi­kro­nähr­stof­fe wie Jo­d, das für ei­ne nor­ma­le Schild­drü­sen­funk­ti­on es­sen­zi­ell ist, so­wie Se­len, das als Be­stand­teil an­ti­oxi­da­ti­ver En­zym­sys­te­me zum Zell­schutz bei­trägt. Zu­sätz­lich lie­fert sie B-Vi­ta­mi­ne, ins­be­son­de­re Vi­ta­min B12, das für Blut­bil­dung und Ner­ven­funk­ti­on be­deu­tend ist. Da­mit ver­bin­det die Ro­te Meer­bar­be ei­nen fei­nen, leich­ten Ge­nuss mit ei­ner so­li­den Nähr­stoff­ba­sis für ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung.

Kulinarische Verwendung:

Ku­li­na­risch ent­fal­tet die Ro­te Meer­bar­be ihr Aro­ma be­son­ders gut bei kur­zer, scho­nen­der Zu­be­rei­tung. Im Gan­zen ge­bra­ten oder ge­grillt – et­wa mit Oli­ven­öl, Knob­lauch und fri­schen Kräu­tern – bleibt ihr Fleisch saf­tig und aro­ma­tisch.

Auch im Ofen ge­gart oder als Be­stand­teil ei­ner me­di­ter­ra­nen Fisch­sup­pe oder Fisch­pfan­ne mit To­ma­ten, Fen­chel und Weiß­wein ist sie ein klas­si­scher Ge­nuss.

Auf­grund ih­res ge­rin­gen Fett­ge­halts emp­fiehlt sich ei­ne nicht zu lan­ge Gar­zeit, um ein Aus­trock­nen zu ver­mei­den. So ent­steht ein leich­ter und ge­sun­der Ge­nuss mit fei­ner Mee­res­no­te, der sich ide­al in ei­ne be­wuss­te Kü­che in­te­grie­ren lässt.

Garnelen

– mager, zart und vol­ler Mee­res­aro­ma

Garnelen

Garnelen sind auf­grund ih­res ho­hen Ei­weiß­ge­hal­tes bei gleich­zei­ti­ger Ab­we­sen­heit von Koh­len­hy­dra­ten ei­ne her­vor­ra­gen­de Op­ti­on für ei­ne ka­lo­rien­be­wuss­te Er­näh­rung. Ihr äu­ßerst ge­rin­ger Fett­an­teil und der be­acht­li­che Pro­te­in­ge­halt ma­chen sie zu ei­ner idea­len Kom­po­nen­te für ei­ne ei­weiß­be­ton­te Mahl­zeit, die lan­ge sät­tigt, oh­ne schwer im Ma­gen zu lie­gen. Wer Wert auf ei­ne de­fi­nier­te Kör­per­kom­po­si­ti­on legt und im Rah­men ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Er­näh­rung Mus­ku­la­tur er­hal­ten oder auf­bau­en möch­te, fin­det in Gar­ne­len ei­ne nähr­stoff­rei­che und gleich­zei­tig leich­te Pro­te­in­quel­le.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch sind Gar­ne­len au­ßer­or­dent­lich viel­sei­tig und über­zeu­gen durch ih­re kur­ze Gar­zeit. In der Pfan­ne mit Oli­ven­öl, Knob­lauch und fri­schen Kräu­tern scharf an­ge­bra­ten, ent­fal­ten sie in we­ni­gen Mi­nu­ten ihr leicht süß­li­ches, ma­ri­ti­mes Aro­ma. 

Auch gegrillt, als Ein­la­ge in ei­nem leich­ten Sa­lat oder als Pro­te­in­kom­po­nen­te in ei­ner Ge­mü­se­pfan­ne sind sie ei­ne prak­ti­sche Wahl für ei­ne be­wuss­te Kü­che. 

In der mediter­ra­nen Kü­che wer­den sie häu­fig mit Zi­tro­nen­saft, To­ma­ten und fri­schen Kräu­tern kom­bi­niert, wäh­rend sie in der asia­ti­schen Kü­che in Wok­ge­rich­ten oder mit So­ja­sauce und In­gwer zu ih­rem Recht kom­men. Ent­schei­dend ist ei­ne scho­nen­de, kur­ze Gar­zeit, da­mit das Fleisch saf­tig und zart bleibt – so ent­steht ein leich­ter und ge­sun­der Ge­nuss mit ho­hem Ei­weiß­an­teil, der sich mü­he­los in ei­nen ak­ti­ven, er­näh­rungs­be­wuss­ten All­tag in­te­grie­ren lässt.

Miesmuscheln

– der pure Geschmack des Mee­res, reich an Kraft und Nähr­stof­fen

Miesmuscheln

Frische Miesmus­cheln – und auch hoch­wer­tig ver­ar­bei­te­te, tief­ge­fro­re­ne Va­ri­an­ten – be­sit­zen ei­nen in­ten­si­ven, cha­rak­te­ris­ti­schen Mee­res­ge­schmack. Bei Lieb­ha­bern der Mee­res­kü­che sind sie da­her äu­ßerst be­liebt.

Sie sind nicht nur ku­li­na­risch ein Ge­nuss, son­dern auch wert­vol­le Lie­fe­ran­ten wich­ti­ger Nähr­stof­fe. Mies­mus­cheln ent­hal­ten viel ge­sun­des Ei­weiß, sind reich an Vi­ta­min A und bie­ten zu­sätz­lich wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Jod, Zink und Se­lenei­ne Kom­bi­na­ti­on, die Im­mun­sys­tem und Stoff­wech­sel stärkt.

In der kal­ten Jah­res­zeit, wäh­rend der Mu­schel­sai­son im Herbst und Win­ter, ste­hen sie – auch in Deutsch­land – be­son­ders hoch im Kurs. In den Som­mer­mo­na­ten hin­ge­gen soll­te man lie­ber auf tief­ge­fro­re­ne Muscheln aus­wei­chen, da fri­sche Mu­scheln in war­men Ge­wäs­sern häu­fi­ger mit Schad­stof­fen be­las­tet sein kön­nen.

Ihr in­ten­si­ver Ge­schmack lässt uns ge­dank­lich ans Meer rei­sen. Gleich­zei­tig punk­ten sie mit ih­rem ho­hen Ei­weiß­ge­halt bei ge­ring­em Fett- und Koh­len­hy­dra­tan­teil – ide­al also auch als ka­lo­ri­en­ar­mes, ge­sun­des Abend­es­sen.

Fenchel

– frische Aromatik, wohltuend für Kör­per und Geist

Fenchel

Nicht nur in der deut­schen, son­dern auch in der asi­a­ti­schen und me­di­ter­ra­nen Kü­che ist Fen­chel sehr be­liebt. Er ge­hört zur Fa­mi­lie der Dol­den­blüt­ler und wird nicht nur als Ge­mü­se oder Ge­würz (Fen­chel­sa­men), son­dern auch als Heil­pflan­ze ver­wen­det. Fen­chel ist reich an Vi­ta­min C und in Deutsch­land un­ter an­de­rem durch sei­nen »Fen­chel­tee« sehr po­pu­lär.

In der Kü­che ver­wen­det man über­wie­gend die Knol­le – seltener das Fen­chel­grün – meist als Bei­la­ge zu Fisch, in Sup­pen oder ve­ge­ta­ri­schen Ge­rich­ten. Ne­ben sei­nem ho­hen Vi­ta­min-C-Ge­halt ent­hält Fen­chel Koh­len­hy­dra­te, Ei­weiß, Bal­last­stof­fe und wert­vol­le äthe­ri­sche Öle. Die­se be­inhal­ten die Wirk­stof­fe Fen­chon, Ane­thol und Men­thol, wel­che die Ver­dau­ung un­ter­stüt­zen und po­si­tiv auf den Ma­gen-Darm-Trakt wir­ken.
Ane­thol sorgt für das cha­rak­te­ris­ti­sche, anis­ähn­li­che Aro­ma, wäh­rend Fen­chon der Knol­le ei­ne leicht bit­te­re No­te ver­leiht.

Zu den wich­ti­gen Mi­ne­ral­stof­fen zäh­len Eisen (für die Blut­bil­dung), Ka­li­um und Pro­vi­ta­min A, die Fen­chel zu ei­nem rund­um wert­vol­len Ge­mü­se ma­chen – mit Frische, Aro­ma­tik und be­lebender Wir­kung.

Kulinarische Verwendung:

Fenchel ist ein wahres Multi­ta­lent in der Kü­che und ver­bin­det Fri­sche, Leich­tig­keit und me­di­ter­ra­ne Wür­ze. Die fei­ne, anis­ar­ti­ge No­te har­mo­niert her­vor­ra­gend mit Fisch und Meeresfrüchten – besonders in Gerichten wie gegrilltem Lachs oder Thunfisch auf Fenchelgemüse, Fenchel-Orangen-Salat » oder Ofen­fen­chel mit Par­me­san.

In der ita­lie­ni­schen Küche ist Fen­chel fes­ter Be­stand­teil zahl­rei­cher Tra­di­tions­ge­rich­te, et­wa in der si­zi­lia­ni­schen Spe­zi­ali­tät »Pasta con le sarde alla si­cili­ana«, bei der Fen­chel, Sar­dinen, Ro­si­nen und Pi­nien­ker­ne ein ein­zig­ar­tig aro­ma­ti­sches En­sem­ble bil­den.

Auch fein gehobelt als ro­her Fenchel­sa­lat mit Zi­tro­ne und Oli­ven­öl, in Ri­sot­ti oder zu­sam­men mit To­ma­ten, Oli­ven und Knob­lauch ent­fal­tet das Ge­­se sei­ne ele­gan­te Aro­ma­tik. Selbst das Fen­chel­grün lässt sich als fri­sche Kräu­ter­bei­ga­be nut­zen und ver­leiht Spei­sen ei­nen leich­ten, kräu­te­ri­gen Ak­zent.

Porree alias Lauch

– leichter Genuss mit viel Ge­sund­heit

Porree alias Lauch

»Allium por­rum«, auch »Lauch« ge­nannt, ist ei­ne krau­tige Pflan­ze und ge­hört zur Fa­milie des aus dem Mit­tel­meer­raum stam­men­den Acker­lauchs. Ge­schmack­lich ist sie ei­ne mil­de Va­riante der Zwie­bel und des Knob­lauchs. Da das Zwie­bel­ge­mü­se win­ter­fest ist, wird es in Deutsch­land ger­ne und oft im hei­mi­schen Gar­ten an­ge­baut. Un­ter­schie­den wird zwi­schen Win­ter­lauch und Som­mer­lauch, wo­bei letz­te­rer die et­was dün­ne­re und mil­de­re Va­ri­an­te dar­stellt.

An Nährstoffen sind in Lauch die Mi­neral­stof­fe Ei­sen und Ka­li­um ent­halten, die bei­de für den Gesunderhalt un­se­res Or­ga­nis­mus ei­ne wich­ti­ge Rol­le spie­len. Auch mit Vita­min C kann Por­ree punk­ten, wel­ches frei­lich beim Er­hit­zen zum größ­ten Teil ver­lo­ren­geht.

Tomaten alias Paradeiser

– sonnengereift, ge­sund und vol­ler Ge­schmack

Tomaten alias Paradeiser

Außer einem hohen Was­ser­an­teil ent­hal­ten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind To­ma­ten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de In­halts­stof­fe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt sich zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­ge­nann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »frei­en Ra­di­kalen«, die – so­bald aktiv – ih­rem Na­men al­le Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff al­lein ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Kulinarische Verwendung:

Tomaten sind die All­roun­der der me­di­ter­ra­nen Kü­che und bil­den die Ba­sis zahl­rei­cher Klas­si­ker – von Pas­ta- und Pizza-Saucen über Sup­pen und Ein­töp­fe bis hin zu fri­schen Sa­la­ten.

Roh ent­fal­ten sie ihr vol­les Aro­ma be­son­ders in Ca­pre­se (mit Mo­z­za­rel­la, Ba­si­li­kum und Oli­ven­öl) oder in som­mer­li­chen To­ma­ten­sa­la­ten mit ro­ten Zwie­beln und Bal­sa­mi­co. In Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Thy­mi­an, Ore­ga­no und Ros­ma­rin ent­ste­hen aro­ma­ti­sche Dres­sings oder Bru­schet­ta-Be­lä­ge.

Durch Er­hit­zen in­ten­si­viert sich der Ge­schmack und das wert­vol­le Ly­co­pin wird bes­ser ver­füg­bar – ide­al in To­ma­ten­sau­cen, Ra­ta­touille, Sha­kshu­ka oder als Grund­la­ge für Ri­sot­to und Ge­mü­se­pfan­nen. Im Ofen lang­sam ge­schmor­te oder ge­trock­ne­te To­ma­ten ent­wi­ckeln ein tie­fes, süß-wür­zi­ges Aro­ma, das be­son­ders gut zu Fleisch, Fisch oder An­ti­pas­ti passt.

Auch in der fei­nen Kü­che spie­len sie ei­ne Rol­le – et­wa als To­ma­ten­con­som­mé, Sor­bet oder Ta­tar aus con­fier­ten To­ma­ten.

To­ma­ten ste­hen so­mit für Son­nen­rei­fe, me­di­ter­ra­ne Fri­sche und ge­sun­den Ge­nuss, der in na­he­zu je­der Kü­che der Welt sei­ne ku­li­na­ri­sche Hei­mat ge­fun­den hat.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Zitrusfüchte

– der frische geschmackliche Akzent der Mit­tel­meerkü­che

Zitrusfüchte

Zitronen, Mandarinen, Limet­ten und Oran­gen zäh­len zu den am häu­figs­ten an­ge­bau­ten Zit­rus­früch­ten der Welt. Bei der Oran­ge – oder um­gangs­sprach­lich Ap­fel­si­ne – han­delt es sich üb­ri­gens um ei­ne Kreu­zung aus Man­da­ri­ne und Pam­pel­mu­se.

Reich an Vi­ta­mi­nen und An­ti­oxi­dan­ti­en

Zit­rus­früch­te ent­hal­ten gro­ße Men­gen an Vi­ta­min C, das un­ser Im­mun­sys­tem stärkt und die Ab­wehr­kräf­te mo­bi­li­siert. Da­rü­ber hin­aus lie­fern sie Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, Fol­säu­re so­wie die Mi­ne­ral­stof­fe Ka­li­um, Phos­phor und Ei­sen. Letz­te­res spielt ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen.

Ne­ben Vi­ta­mi­nen punk­ten Zit­rus­früch­te mit se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen wie Fla­vo­noi­den – sie wir­ken an­ti­oxi­da­tiv und schüt­zen un­se­re Zel­len vor frei­en Ra­di­ka­len.

Wer auf sei­ne Ka­lo­ri­en­bi­lanz ach­tet, darf bei Oran­gen, Zi­tro­nen & Co. ger­ne zu­grei­fen: Zit­rus­früch­te ge­hö­ren zu den ka­lo­ri­en­ar­men Le­bens­mit­teln und er­fri­schen durch ih­ren na­tür­li­chen Säu­re­ge­halt auf ge­sun­de Wei­se.

Kulinarische Verwendung:

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che ver­lei­hen Zi­trus­früch­te mit ih­rem fei­nen Säu­re­a­ro­ma vie­len Ge­rich­ten – von Sa­la­ten bis Fisch – Fri­sche, Frucht (Frucht = Scha­len­ab­rieb) und ge­schmack­li­che Ba­lan­ce.

Oliven und Olivenöl

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Oliven und Olivenöl

Geschwärzte Oli­ven solltest Du ver­mei­den!

Die­se ent­hal­ten Ei­sen­glu­co­nat (Ei­sen(II)-glu­co­nat, E-579). Fügt man die­sen so­ge­nann­ten »Le­bens­mit­tel­zu­satz­stoff« den Oli­ven hin­zu, kommt es zu ei­nem Oxi­da­tions­vor­gang, der die ein­heit­lich schwar­ze Fär­bung der Oli­ven be­wirkt. In­te­res­sant und sehr be­merkens­wert:

Als Grund­la­ge von ge­schwärz­ten Oli­ven die­nen nicht schwar­ze, son­dern grü­ne Oli­ven. 

Ob nicht al­lein schon die­se Tat­sa­che eine Täu­schung der Ver­brau­cher dar­stellt, soll je­der für sich selbst ent­schei­den.

Nur die halbe Wahr­heit …

Zwar gilt E-579 of­fi­ziell als ge­sund­heit­lich un­bedenk­lich, die ent­ste­hen­den Wech­sel­wir­kun­gen beim Oxi­da­tions­pro­zess wer­den bei die­ser Ein­stu­fung je­doch nicht be­rück­sich­tigt. Das durch den vor­ge­nann­ten Oxi­da­tions­pro­zess ent­ste­hen­de 

»Acryl­amid« be­sitzt ei­ne merk­li­che aku­te ora­le To­xi­zi­tät, 

ist also alles an­de­re als ge­sund­heit­lich un­be­denk­lich. Ganz im Ge­gen­teil: Wer Acrylamid re­gel­mä­ßig ver­zehrt (Tief­kühl-Pom­mes las­sen grü­ßen), setzt sich da­durch ­einem er­höh­ten Ri­si­ko aus, an Krebs zu er­kran­ken.

Un­ge­färb­te schwar­ze Oli­ven er­kennt man da­ran, dass ih­re Farb­ge­bung zwi­schen hel­len und dunk­len Schwarz- und Braun­tö­nen va­ri­iert.

Ge­schwärz­te Oli­ven er­kennt man an ihrer ein­heit­lichen, tief­schwar­zen Fär­bung, wie sie in der Na­tur so nicht vor­kommt.

Na­türli­che, al­so un­ge­färb­te schwar­ze Oli­ven sind voll aus­ge­reif­te grü­ne Oli­ven. Noch grü­ne Oli­ven ent­hal­ten mehr Vi­ta­mi­ne und Mi­ne­ral­stof­fe, aber eb­en auch mehr Was­ser als die schwarzen. Zu­dem be­sit­zen sie ge­gen­üb­er den Schwar­zen ei­nen we­sent­lich hö­he­ren An­teil wert­vol­ler, ein­fach un­ge­sät­tig­ter Fett­säu­ren.

Und ebenso wichtig, da es hier ja nicht al­lein um Ge­sund­heit, son­dern auch um Ge­nuss geht: Ge­schwärz­te Oli­ven schme­cken an­ders und bei wei­tem nicht so gut wie na­tur­be­las­se­ne Oli­ven!

Olivenöl in Pre­mi­um-Qua­li­tät

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

inige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)