Saisonaler Hirtentopf grie­chische Art

– herbstliches Ofengericht mit Kür­bis, Pfiffer­lingen, Feta und Su­cuk

Saisonaler Hirtentopf griechische Art Saisonaler Hirtentopf griechische Art

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Saisonaler Hirtentopf grie­chi­sche Art

👉 herbstliches Ofengericht mit Kür­bis, Pfiffer­lingen, Feta und Su­cuk

Unser saisonaler Hirtentopf grie­chi­sche Art ver­eint herbst­li­chen Kür­bis und aro­ma­tische Pfif­fer­linge mit Zuc­chini, Scha­lotten, Knob­lauch, tür­ki­scher Su­cuk und cre­mi­gem Feta. Die Ba­sis für un­ser un­kom­pli­zier­tes Ofen­gericht bildet grie­chi­scher Jog­hurt, den wir mit Oli­ven­öl ver­fei­nert und mit der Gewürz­mi­schung »Griechische Kräuter­butter« ab­ge­schmeckt haben.

Die Mischung sorgt mit grie­chis­chem Pyra­mi­den­salz, Bocks­horn­klee, Edessa-Chili, Kur­kuma, Thy­mian und Cayen­ne­pfef­fer für ein viel­schich­tiges Aroma, das me­di­ter­rane Kräu­ter­würze mit ei­ner an­ge­neh­men Schärfe ver­bin­det. Im Ofen ver­schmel­zen die un­ter­schied­li­chen Zu­ta­ten mit der cre­migen Joghurt­ba­sis zu einem herz­haf­ten Herbst­ge­richt, das sai­so­nale Zu­ta­ten und me­di­ter­rane Aro­men auf be­son­de­re Weise zu­sam­men­bringt.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Saisonaler Hirtentopf grie­chische Art« ser­vie­ren wir ei­nen mit­tel­kräf­ti­gen, fruch­ti­gen Weiß­wein mit viel Schmelz. Ein­fach mal auf un­se­r Wein­tipp-Icon tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Warum Du unser Rezept »Saisonaler-Hirtentopf-griechische-Art« aus­pro­bie­ren soll­test

  • Saisonaler Genuss: Kürbis und Pfif­fer­linge tref­fen auf Zuc­chini, Feta und wür­zige Sucuk
  • Mediterrane Würze: Griechischer Jo­ghurt mit Oli­ven­öl und aro­ma­ti­scher Kräuter­mi­schung bil­det die cre­mige Basis
  • Unkompliziert aus dem Ofen: Alle Zu­ta­ten kom­men im Ton­ge­fäß zu­sam­men und ent­fal­ten beim Ga­ren ihre Aro­men
  • Eine besondere Kombination: Griechisch in­spi­rierte Wür­ze und tür­ki­sche Su­cuk ma­chen un­se­ren Hirten­topf zu ei­ner herz­haf­ten Ei­gen­krea­tion
  • Einfach nachzukochen: Unsere Schritt-für-Schritt-An­lei­tung führt auch Koch­an­fän­ger si­cher ans Ziel

Rezept:
Saisonaler Hirtentopf grie­chische Art

Zutaten für 4 Personen

Hinweis zu Affiliate-Links

Die mit einem * Sternchen ge­kenn­zeich­neten Links sind Affi­liate-Links. Wenn Du über einen dieser Links et­was kaufst, er­halten wir eine kleine Pro­vi­sion. Für Dich ent­stehen da­durch keine Mehr­kos­ten.

Für den Einkaufszettel:

  • 450 g türkische Sucuk (s. a. unse­ren Clean-Ea­ting-Tipp!)
  • 300 g Hokkaido-Kürbis
  • 200 g frische Pfifferlinge
  • 1 ganze, mittelgroße Zucchini
  • 360 g Feta PDO
  • 400 g original griechischer Jo­ghurt mit 15 % Fett­an­teil
  • 4 Stängel frischer Salbei
  • 2 große Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1–2 gehäufte TL »Griechische Kräuter­but­ter«, je nach per­sön­licher Vor­liebe der Inten­si­tät
  • Olivenöl zum Bra­ten
  • 2 Fsp. griechisches Paprikapulver » (ersatzweise Paprikapulver La Vera)
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Griechische Kräuterbutter

Spyridoula's 100% GRIECHISCHE KRÄUTERBUTTER

Schmeckt wunderbar zu 

  • gegrilltem Fleisch
  • Fisch oder 
  • Gemüse sowie in einem 
  • auf dem Grill oder im Backofen zubereiteten Baguette 

(Baguette ein-, aber nicht durch­schnei­den und in die Schnit­te die selbst­ge­mach­te Kräuter­but­ter schmie­ren, dann in Alu­fo­lie in den Ofen bzw. auf den Grill).

Unser Clean-Eating-Tipp:

– Sucuk ohne Nitritpökel­salz

Unsere Empfehlung: Achte beim Kauf auf »Oh­ne Zusatz­stof­fe« oder »Her­ge­stellt nach al­ter Tra­di­tion« [d. h.: luft­ge­trock­net und fer­men­tiert, oh­ne to­xi­sche Ni­tri­te und Ni­tra­te (E250/E251)]

Der Lieferant Eksioglu bewirbt das Pro­dukt mit dem Ver­pa­ckungs­hin­weis:

»Nach 100 Jahre alter Tra­dition«

Und tatsächlich, man glaubt es kaum. Auf der Zu­ta­ten­lis­te fin­den sich aus­schließ­lich:

  • Rindfleisch, 95 % (Wow!)
  • Kochsalz
  • Gewürze
  • Dextrose (Traubenzucker) und sonst nichts!

Seltener Fund: Der Lieferant heißt »Eksi­oglu«, was so­viel wie »Sohn des Eksi« bzw. »aus der Fa­milie Eksi«, be­deutet. 

Das Pro­dukt ist sowohl im Ein­zel­han­del als auch im On­li­ne­han­del er­hält­lich. (Al­le An­ga­ben ohne Ge­währ!)

Hier bestellen und genießen

1) Kürbis und Zucchini waschen, Kür­bis put­zen. Beide in Wür­fel schnei­den. Feta in dau­men­dicke Wür­fel schnei­den. Knob­lauch und Scha­lot­ten pel­len und klein ha­cken. Sal­bei ab­brau­sen, tro­cken­schüt­teln und grob klein ha­cken. Pfif­fer­linge vor­sich­tig mit ei­nem Kü­chen­pin­sel säu­bern. Sucuk pel­len, in mund­ge­rechte Stü­cke schnei­den. Grie­chi­schen Jo­ghurt in eine Schüss­el ge­ben und mit der Kräu­ter­butter-Ge­würz­mi­schung ver­men­gen.

2.1) Den gewürzten griechischen Jo­ghurt in ei­nen ofen­fes­ten Topf ge­ben. 

2.2) Kürbis, Zucchini, Su­cuk und Knob­lauch in den Topf fül­len, mit et­was Oliven­öl be­träu­feln.

3) Hirtentopf bei 200 Grad Ober-Un­ter­hitze für 30 Min. in den Ofen schie­ben.

4) Pfanne dreiviertelstark er­hit­zen. Pfif­fer­lin­ge. Scha­lot­ten­spal­ten und Salbei in But­ter und Oli­ven­öl un­ter ge­le­gent­li­chem Wen­den 8–10 Min. bra­ten.

5.1) Die gebratenen Pfiffer­linge sofort aus der Pfan­ne in den Hirten­topf fül­len.

5.2) Anschließend noch die Feta­würfel da­rauf ver­teilen …

6) Hirtentopf mit grie­chi­schem Pa­prika­pulver be­streuen noch für ein paar Mi­nu­ten unter den auf 240 Grad vor­ge­heiz­ten Ofen­grill stel­len, bis der Feta an­fängt zu schmel­zen. Hirten­topf auf vor­ge­wärm­ten Tel­lern ver­tei­len und so­fort ser­vie­ren.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Hokkaido-Kürbis

– nussig-aromati­scher Ge­nuss mit wert­vol­len Nähr­stof­fen

Hokkaido-Kürbis

Wie der Name be­reits ver­mu­ten lässt, stammt die Kür­bis­sor­te ur­sprüng­lich aus Ja­pan. In Deutsch­land ist der Hok­kai­do-Kür­bis seit ei­ni­gen Jahr­zehn­ten fest eta­bliert und er­freut sich gro­ßer Be­liebt­heit. Das liegt un­ter an­de­rem dar­an, dass sei­ne Scha­le im Ge­gen­satz zu vie­len an­de­ren Kür­bis­sor­ten pro­blem­los mit­ver­zehrt wer­den kann, was die Zu­be­rei­tung be­son­ders ein­fach und all­tags­taug­lich macht. Sein fa­ser­ar­mes, saf­ti­ges Frucht­fleisch über­zeugt zu­dem durch ein fein-nus­si­ges Aro­ma, das leicht an Ess­kas­ta­ni­en er­in­nert.

Im Vergleich zu an­de­ren Kür­bis­sen weist der Hok­kai­do ei­ne re­la­tiv ho­he Nähr­stoff­dich­te auf, da sein Frucht­fleisch we­ni­ger was­ser­reich ist. Gleich­zei­tig lie­fert er wich­ti­ge Bal­last­stof­fe und kann durch sei­nen Ka­li­um­ge­halt den Flüs­sig­keits­haus­halt des Kör­pers un­ter­stüt­zen.

Besonders hervorzu­he­ben ist sein ho­her Ge­halt an Be­ta-Ca­ro­tin, das im Kör­per zu Vi­ta­min A um­ge­wan­delt wird und ei­ne wich­ti­ge Rol­le für Seh­kraft, Haut und Zel­l­schutz spielt. Er­gänzt wird das Nähr­stoff­pro­fil durch Vi­ta­mi­ne der B-Fa­mi­lie, ins­be­son­de­re B1, B2 und B6, die den Ener­gie­stoff­wech­sel und das Ner­ven­sys­tem un­ter­stüt­zen. Durch sei­ne na­tür­li­che Fett­armut und sei­ne gu­te Sät­ti­gungs­wir­kung eig­net sich der Hok­kai­do-Kür­bis zu­dem her­vor­ra­gend für ei­ne be­wuss­te und fi­gur­ori­en­tier­te Er­näh­rung.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch zählt der Hokkai­do-Kür­bis zu den viel­sei­tigs­ten Kür­bis­sor­ten. Durch sei­ne ess­ba­re Scha­le kann er un­ge­schält ver­ar­bei­tet wer­den, was ihn be­son­ders prak­tisch für die schnel­le Kü­che macht. Klas­sisch wird er für cre­mi­ge Kür­bis­sup­pen ver­wen­det, bei de­nen sein nussi­ges Aro­ma be­son­ders gut zur Gel­tung kommt. Auch im Ofen ge­rös­tet ent­wi­ckelt er ei­ne an­ge­neh­me Sü­ße und eig­net sich her­vor­ra­gend als Bei­la­ge zu Fleisch, Fisch oder ve­ge­ta­ri­schen Ge­rich­ten.

Darüber hin­aus lässt sich Hok­kai­do viel­sei­tig in der mo­der­nen Kü­che ein­set­zen – et­wa in Ri­sot­to, Pas­ta, Cur­rys oder als Fül­lung für Auf­läu­fe. Pü­riert kann er Sau­cen ei­ne cre­mi­ge Kon­sis­tenz ver­lei­hen oder als Ba­sis für ve­ge­ta­ri­sche Auf­stri­che die­nen. Selbst in sü­ßen Zu­be­rei­tun­gen wie Ku­chen oder Des­serts fin­det er Ver­wen­dung und über­zeugt dort mit sei­ner mil­den, na­tür­li­chen Sü­ße.

Pfifferlinge alias Gelböhrchen

– der aromatische und nahrhafte Schatz des Wal­des

Pfifferlinge alias Gelböhrchen

Im früheren Ostpreu­ßen, vor al­lem in Ma­su­ren, kann­te man sie un­ter dem Na­men »Gelb­öhr­chen«. Im Vogt­land hei­ßen sie »Gelb­schwäm­me­le«. Die schmack­haften Wald­pil­ze sind ein hoch­wer­ti­ger Ei­weiß­lie­fe­rant mit sehr we­nig Fett und auch nur ei­nem ge­rin­gen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten: idea­le Vo­raus­set­zun­gen für fi­gur­be­wuss­te Ge­nie­ßer. Aus dem in den gel­ben Pil­zen enthaltenen Be­ta-Ca­ro­tin kann un­ser Or­ga­nis­mus wert­vol­les Vi­ta­min A her­stel­len. Zu­dem ver­fü­gen Pfif­fer­lin­ge über ei­nen ho­hen Ge­halt an Ei­sen und Ka­li­um, beides wich­ti­ge Mi­ne­ral­stoff­lie­fe­r­an­ten.

Der lös­li­che Bal­last­stoff Be­ta-Glu­can, den man auch in Ha­fer­flo­cken fin­det, ist auch in Pil­zen ent­hal­ten. Er ist be­son­ders un­se­rem Darm bzw. dem Mi­kro­bi­om (Darm­flo­ra) zu­träg­lich und re­gu­liert zu­gleich den Blut­zu­cker­spie­gel.

Re­gel­mä­ßig wird vor dem über­mä­ßi­gen Ver­zehr von Wald­pil­zen ge­warnt, da die­se an­geb­lich durch den Re­ak­tor­un­fall von Tscher­no­byl im­mer noch be­las­tet sein kön­nen. Die Em­pfeh­lung für ei­nen un­be­denk­li­chen Ge­nuss be­läuft sich auf ca. 200 g pro Wo­che. Stil­len­de Müt­ter und Klein­kin­der soll­ten ge­mäß den Em­pfeh­lun­gen ge­ne­rell auf den Ge­nuss von Wald­pil­zen ver­zich­ten. Da mir hier­zu die not­wen­di­gen wis­sen­schaft­li­ch­en Stu­dien feh­len, kann ich die­se Aus­sa­ge we­der be­stä­ti­gen noch de­men­tie­ren.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch gehören Pfif­fer­lin­ge zu den be­lieb­tes­ten Wald­pil­zen und über­zeu­gen durch ihr fein-wür­zi­ges, leicht pfef­fri­ges Aro­ma. Be­son­ders klas­sisch wer­den sie in der Pfan­ne mit et­was But­ter und Zwie­beln an­ge­bra­ten und ent­fal­ten da­bei ih­ren vol­len Ge­schmack. In Kom­bi­na­ti­on mit fri­schen Kräu­tern eig­nen sie sich her­vor­ra­gend als Bei­la­ge zu Fleisch­ge­rich­ten oder als aro­ma­ti­sche Er­gän­zung zu Kar­tof­feln und Pas­ta.

Auch in cremigen Sau­cen, et­wa zu Schnit­zel oder Ge­flü­gel, sind Pfif­fer­lin­ge ein ech­ter Klas­si­ker der sai­so­na­len Kü­che. Dar­über hin­aus las­sen sie sich gut in Ri­sot­to, Ome­letts oder herz­haf­te Tar­tes in­te­grie­ren. In der mo­der­nen Kü­che fin­den sie zu­dem Ver­wen­dung in leich­ten Som­mer­ge­rich­ten, bei­spiels­wei­se in Sa­la­ten oder als fei­nes Top­ping für Bowls, wo sie ei­nen wür­zi­gen und na­tür­li­chen Wald­ak­zent set­zen.

Feta bzw. Schaf- oder Schaf-Zie­gen-Misch­kä­se

– frisch-würziger Genuss mit geball­ter Nähr­stoff­po­wer

Feta

Feta, der tradi­tio­nel­le grie­chi­sche Salz­la­ken­kä­se, wird üb­er­wie­gend aus Schaf­milch oder ei­ner Mi­schung aus Schaf- und Zie­gen­milch her­ge­stellt. Wäh­rend im Grie­chischen »Feta« über­setzt ins Deutsche ei­gent­lich nur »Schei­be« be­deu­tet, ist die Na­mens­ge­bung in Grie­chen­land und weit da­rü­ber hi­naus im­mer schon ein Sy­no­nym für den be­lieb­ten Kä­se ge­we­sen. Doch nicht im­mer war Fe­ta drin, wenn »Fe­ta« drauf­stand.

(Tipp: Unsere 6-tei­li­ge Ar­ti­kel­se­rie Griechische Käsesorten » könn­te Dich auch in­te­res­sie­ren.)

Um den Verbrau­cher zu schüt­zen, ist es aber nun schon seit vie­len Jah­ren ge­setz­lich ge­re­gelt, dass nur au­then­ti­scher Fe­ta aus Grie­chen­land sich Fe­ta nen­nen darf. Zu er­ken­nen ist er an ei­nem oran­ge­gel­ben Sie­gel mit der Be­zeich­nung »PDO« für »Pro­tec­ted De­sig­na­tion Of Ori­gin« bzw. »G. U.« für »Ge­schütz­te Ur­sprungs­be­zeich­nung«. 

In unserer Griechen­land-Rei­se­re­por­ta­ge kannst Du mehr da­rü­ber er­fah­ren: Feta PDO – Let's get real! »

Schaf- und Ziegenkäse, die wohl äl­tes­ten Kä­se der Welt, schme­cken nicht nur aus­ge­spro­chen gut, son­dern sind zu­dem auch noch ge­sund.

Beide sind reich an hoch­wer­ti­gem Ei­weiß und ent­hal­ten wich­ti­ge Vi­ta­mi­ne wie B2 (Riboflavin) und B12 so­wie fett­lös­li­che Vi­ta­mi­ne wie A und D. Da­rüber hin­aus lie­fern sie wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe, ins­be­son­de­re Cal­ci­um, Phos­phor und Zink, die für Kno­chen, Zäh­ne und Stoff­wech­sel­pro­zes­se von zen­tra­ler Be­deu­tung sind.

Besonders der ho­he Cal­ci­um­ge­halt macht sie zu ei­nem wich­ti­gen Be­stand­teil ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Er­näh­rung – be­reits 50 g kön­nen et­wa ein Drit­tel des Ta­ges­be­darfs de­cken.

Zudem ist Feta von Natur aus laktose­arm und da­mit für vie­le Men­schen gut ver­träg­lich. Sein ge­rin­ger Lak­to­se­an­teil ent­steht durch die Fer­men­ta­tion in Salz­la­ke.

Geschmack­lich über­zeugt Fe­ta durch sein frisch­wür­zi­ges Aro­ma, das durch den ho­hen An­teil an Schaf­milch­fett und die spe­zi­el­le Fer­men­ta­tion ge­prägt wird. Sein Ge­halt an Vi­ta­min B12 und sein hoch­wer­ti­ges Ei­weiß ma­chen ihn – wie an­de­re tie­ri­sche Le­bens­mit­tel – zu ei­nem wich­ti­gen Bau­stein in ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Er­näh­rung.

Bemerkenswert ist zu­dem der ver­gleichs­weise ho­he Na­tri­um­ge­halt, der durch die Rei­fung in Salz­la­ke ent­steht. Ge­schmack­lich über­zeugt Fe­ta durch sein wür­zig-fri­sches Aro­ma, das durch den ho­hen An­teil an Schaf­milch­fett und die spe­zi­el­le Fer­men­ta­tion ge­prägt wird.

Kulinarische Verwendung:

Feta ist in der Küche ein wah­res Mul­ti­ta­lent – ob klas­sisch im grie­chi­schen Sa­lat, über­ba­cken mit To­ma­ten und Oli­ven im Ofen, als cre­mi­ge Fül­lung in Pas­te­ten und Ge­mü­se oder als wür­zi­ges Top­ping zu ge­grill­tem Ge­mü­se. Sein fri­scher, leicht sal­zi­ger Ge­schmack ver­leiht vie­len Ge­rich­ten ei­nen Hauch von Me­di­ter­ra­ne­m Ge­nuss und un­ter­stützt ei­ne ge­sun­de, aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung.

Tipp: Wenn Du mehr über Fe­ta und wei­te­re be­lieb­te grie­chi­sche Kä­se­sor­ten er­fah­ren möch­test, dann schau Dir un­se­ren Fach­ar­ti­kel da­zu an.

Griechische Käsesorten und Weine

Sucuk – Türkische Knoblauch­wurst

– würzig, kraftvoll und charak­ter­stark, mit reich­lich Ei­weiß- und Mi­ne­ral­stoff­po­wer

Sucuk

Sucuk, die tra­di­tio­nel­le, luft­ge­trock­ne­te Knob­lauch­wurst aus der Tür­kei, hat sich in den letz­ten Jah­ren auch in Eu­ro­pa zu ei­ner be­lieb­ten De­li­ka­tes­se ent­wi­ckelt. Sie wird klas­si­scher­wei­se aus fein zer­klei­ner­tem Rind­fleisch her­ge­stellt, das mit Salz, ge­trock­ne­tem Knob­lauch, Pa­pri­ka, Kreuz­küm­mel, Pfef­fer und an­de­ren Ge­wür­zen ver­fei­nert und an­schlie­ßend in ei­nem lan­gen Rei­fungs­pro­zess luft­ge­trock­net wird. Die­se Rei­fung sorgt für die ty­pi­sche, leicht fer­men­tier­te Wür­ze und das in­ten­si­ve Aro­ma, das Sucuk so cha­rak­te­ris­tisch macht.

Er­näh­rungs­phy­sio­lo­gisch ist Sucuk ei­ne aus­ge­präg­te Ei­weiß­quel­le, die mit et­wa 25 Pro­zent Pro­te­in punk­tet und wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Phos­phor und Zink lie­fert. Zu­gleich ent­hält sie aber auch ei­nen re­la­tiv ho­hen Fett­an­teil, da­von ei­nen Teil ge­sät­tig­ter Fet­te, was ei­nen maß­vol­len Ge­nuss emp­feh­lens­wert macht. Auf­grund des hohen Würz­gra­des und der in­ten­si­ven Aro­men eig­net sich Sucuk be­son­ders gut, um Ge­rich­ten ei­nen mar­kan­ten Cha­rak­ter zu ver­lei­hen, oh­ne gro­ße Men­gen ver­wen­den zu müs­sen.

Und das für den Menschen toxische Nitritpökelsalz?

Bei traditionell hergestellter Sucuk, wie sie in der Tür­kei oder in hand­werk­li­chen Be­trie­ben ge­fer­tigt wird, wer­den Ni­tri­te und Ni­tra­te in der Regel nicht verwendet. Die­se Va­ri­an­ten sind luft­ge­trock­net und fer­men­tiert, das heißt, Milch­säu­re­bak­te­rien sen­ken den pH-Wert, wo­durch sich die Wurst auf na­tür­li­che Wei­se kon­ser­viert. Salz, Knob­lauch und Ge­wür­ze wir­ken zu­sätz­lich an­ti­mi­kro­bi­ell. Das er­gibt das ty­pi­sche Aro­ma und die sta­bi­le Halt­bar­keit, ganz ohne che­mi­sche Zu­satz­stof­fe.

Kurz gesagt:
– Traditionell fermentierte, au­then­ti­sche Su­cuk (z. B. aus der Tür­kei oder von hand­werk­li­chen Metz­gern) kommt meist oh­ne Ni­trit/Nitrat (E250/E251) aus.
– Industrieprodukte, vor al­lem im Super­markt, ent­hal­ten so gut wie im­mer Ni­trit­pö­kel­salz zur Stan­dard­kon­ser­vie­rung.

Mein Tipp: Ein Blick auf das Klein­ge­druck­te lohnt sich. In der Zu­ta­ten­liste darf kein »Nitrit­pö­kel­salz« oder »E250/E251« auf­ge­führt sein. Ach­te auf Be­griffe wie »fer­men­tiert«, »luft­ge­trock­net«, »ohne Zusatz­stof­fe«, »kon­ser­vie­rungs­frei«, »nach alter Tradition« oder »hand­werk­lich« – das sind oft Hin­weise auf ei­ne tra­di­tio­nel­le­re Her­stel­lung OHNE Nitrite und Nitrate.

Kulinarische Verwendung:

In der Ku­li­na­rik zeigt sich Sucuk viel­sei­tig. Tra­di­tio­nell wird sie in der tür­ki­schen Kü­che in Schei­ben ge­schnit­ten und in der Pfan­ne kurz an­ge­bra­ten, wo­durch sie ihr Fett leicht ab­gibt und ei­nen in­ten­si­ven Duft ent­fal­tet. So ver­fei­nert sie Ei­er­ge­rich­te wie Sucuklu Yumurta, be­glei­tet als wür­zi­ge Kom­po­nen­te Piz­zen, Pas­ta oder Ge­mü­se­spei­sen und passt auch kalt, in dün­nen Schei­ben ge­schnit­ten, auf Vor­spei­sen­plat­ten oder zu Fla­den­brot mit Hummus. In der mo­der­nen Fusi­on-Kü­che fin­det Sucuk zu­neh­mend Ein­zug in Bur­ger, Que­sa­di­llas oder als her­z­haf­te Kom­po­nen­te in Bowl-Kon­zep­ten.

Zucchini

– zarter Biss, mild im Ge­schmack und voller Nähr­stoff­po­wer

Zucchini

Zuc­chi­ni zählt zu den vi­ta­min- und mi­ne­ral­stoff­rei­chen Ge­mü­se­sor­ten. Sie ist mit nur rund 20 kcal pro 100 g sehr ka­lo­ri­en­arm und be­steht zu etwa 95 % aus Was­ser. Ne­ben Pro-Vi­ta­min A und ver­schie­de­nen B-Vi­ta­mi­nen lie­fert sie auch Vi­ta­min C so­wie wert­vol­le Bal­last­stof­fe. Da­rü­ber hin­aus ent­hält Zu­chi­ni eine Viel­zahl wich­ti­ger Mi­ne­ral­stof­fe und Spur­en­ele­men­te wie Cal­ci­um, Ei­sen, Jod, Ka­li­um, Kup­fer, Mag­ne­si­um, Phos­phor und Se­len. An­tio­xi­dan­tien wie Be­ta-Ca­ro­tin, Lu­tein und Ze­axan­thin un­ter­stüt­zen zu­sätz­lich den Zell­schutz und die Au­gen­ge­sund­heit. Durch ih­ren mil­den Ge­schmack und die viel­sei­ti­ge Ver­wen­dung eig­net sich Zu­chi­ni ideal für eine aus­ge­wo­ge­ne und leich­te Kü­che.

Kulinarische Verwendung:

Zucchini ist ein echtes Allroundtalent in der gesunden Küche – leicht, vielseitig und wunderbar kombinierbar. Ob roh, gebraten, gegrillt, gedünstet oder überbacken – ihr milder Geschmack und die zarte Textur machen sie zu einer idealen Basis für zahlreiche Gerichte.

Klassiker wie gefüllte Zucchini mit mediterraner Kräuterfüllung, Zucchini-Gratin oder gegrillte Zucchinischeiben mit Olivenöl und Knoblauch zeigen ihre Vielseitigkeit ebenso wie moderne Varianten, etwa Zoodles (Zucchini-Nudeln) als kohlenhydratarme Pasta-Alternative.

In Kombination mit Tomaten, Paprika und Auberginen ist sie ein fester Bestandteil der französischen Küche – etwa im Ratatouille, wo sie mit anderen Sommergemüsen harmonisch verschmilzt. Auch in leichten Currys, Aufläufen oder als Zutat in mediterranen Gemüsepfannen entfaltet sie ihr feines Aroma.

Zucchini steht damit für sommerlich-leichten Genuss mit wertvollen Vitalstoffen und natürlicher Frische.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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