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Weißer Spargel in Morchelsahne
– cremig-erdige Morchelaromatik trifft auf feinen Spargel
Weißer Spargel in Morchelsahne 👉 – cremig-erdige Morchelaromatik trifft auf feinen Spargel
Weißer Spargel gehört zu den edelsten Zutaten der Frühlingsküche und zeigt sich in dieser Variante von seiner besonders raffinierten Seite. In Kombination mit einer aromatischen Morchelsahne entsteht ein Gericht, das klassische Eleganz mit intensiver Geschmackstiefe verbindet. Die feinen, leicht nussigen und erdigen Noten der Morcheln harmonieren dabei hervorragend mit der milden Süße des Spargels und verleihen dem Gericht seine aromatische Komplexität.
Edler Frühjahrsbote
Für die Zubereitung haben wir getrocknete Morcheln verwendet, die nach dem Wässern nicht nur ihre ursprüngliche Größe zurückerlangen, sondern auch durch ihr besonders konzentriertes Aroma überzeugen. Gerade diese intensive, leicht erdige Note macht sie geschmacklich oft interessanter als frische Morcheln und sorgt für eine tiefgründige Basis der Sauce.
Unser Tipp: Beim Morchelkauf nicht geizen!
Morcheln sind nicht billig und es gibt sie in verschiedenen Qualitätsstufen. Top-Qualität ist immer handverlesen, mit besonders schönen Exemplaren, ganz ohne Morchelbruch (Teilstücke und Krümel), die man im Gesamtgewicht mitbezahlen muss. Es lohnt sich also, beim Kauf von Morcheln nicht allein auf den günstigsten Preis zu schielen.
Die Morchelsahne selbst entsteht durch das sanfte Dünsten von Schalotten in Butter, bevor die Morcheln hinzugefügt und sorgfältig gegart werden. Ein Schuss Sherry bringt zusätzliche Tiefe und eine feine, leicht süßliche Würze ins Spiel, während die anschließende Reduktion mit Sahne für eine cremige, elegante Konsistenz sorgt. Durch das Passieren der Sauce entsteht eine besonders feine Textur, die den Spargel samtig umhüllt, ohne ihn zu überdecken.
Auch ernährungsphysiologisch überzeugt das Gericht durch seine ausgewogene Komposition: Spargel liefert wertvolle Mineralstoffe und steht für eine leichte, saisonale Küche, während Morcheln mit ihrem intensiven Aroma bereits in kleinen Mengen für delikaten Geschmack sorgen.
Haute cuisine – Leben wie Gott in Frankreich
In der Küche lässt sich dieses Gericht vielseitig einsetzen und eignet sich sowohl als edle Hauptspeise à la Haute cuisine als auch als Bestandteil eines mehrgängigen Menüs. In Kombination mit einem kleinen Filetsteak und frisch geröstetem Pfeffer entfaltet sich ein harmonisches Zusammenspiel aus zarter Struktur, würziger Tiefe und feiner Frühlingsfrische – ein Genuss, der klassische Küche modern interpretiert und Genuss und Gesundheit stilvoll vereint.
Unsere bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung führt dich wie immer sicher ans Ziel!
Rezept:
Weißer Spargel in Morchelsahne mit Rinderfilet
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
- 1 kg weißer Spargel
- 1 Prise Zucker
- 40 g getrocknete Morcheln
- Butter zum Braten
- 1 Schalotte
- 1 Stich (20 g) eiskalte Butter
- 60 ml trockener Sherry
- 250 ml Schalgsahne
- *Piment d'Espelette » (alternativ Cayenne-Pfeffer)
- Piment d'Espelette (alternativ Cayenne-Pfeffer)
- Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
Für die Steaks:
-
1000 g (für 4 Rindersteaks als »Chateaubriand-Cut«) Rinderfilet dry-aged am Stück, vonSchelkle »
Unsere Erfahrung: Vom Fleischkauf im Supermarkt – teilweise sogar als »Maredo-Qualität« etikettiert – sind wir inzwischen mehr als enttäuscht, um nicht zu sagen frustriert. Wir haben es x-mal bei verschiedenen Quellen probiert und sind dabei IMMER auf die Nase gefallen. Unser Tipp: Probiere doch einmal vonSchelkle Albweiderind und/oder Salers-Rind ».
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- 1000 g (für 4 Steaks) Rinderfilet als »Chateaubriand-Cut«, dry-aged am Stück
Zubereitung:
1) Morcheln 30-60 Min. in Wasser einweichen. Spargel putzen, Enden abschneiden. Schalotten pellen und klein hacken. Restliche Zutaten bereitstellen.
2) Morchelwasser abschütten, Morcheln mit einem Küchentuch trockentupfen.
3.1) Butter mittelstark erhitzen. Morcheln zufügen, 15 Min. braten, damit die natürlichen Giftstoffe der Morcheln neutralisiert werden. Schalotten hinzufügen und kurz glasig dünsten.
3.2) Pfanneninhalt mit einem Schuss Sherry ablöschen, kurz aufkochen lassen und danach auf die Hälfte einreduzieren.
3.3) Zur Intensivierung des Geschmacks eine Kelle Morchelwasser dazugeben.
3.4) Anschließend 150 ml Sahne zugießen. Auf mittlerer Temperatur alles um die Hälfte einreduzieren.
3.5) Morcheln vorübergehend entnehmen, Morchelsahne durch ein Sieb passieren, Schalotten so entfernen.
4) Die von den Schalotten befreite Morchelsahne mit dem Stabmixer aufmixen, sodass sie schön schaumig wird.
5.1) Die aufgemixte Morchelsahne nun in einen Saucentopf geben. Für den Geschmack und eine schöne, cremige Konsistenz einen Stich kalte Butter unterrühren.
5.2) Restliche Sahne steif schlagen und unterheben.
5.3) Morcheln wieder hinzufügen, Morchelsahne mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken.
6) Steaks von beiden Seiten scharf braten. Pfanne vom Herd ziehen, Steaks mit aufgelegtem Declel ruhen lassen, bis sie eine Kerntemperatur von 52-54 Grad erreicht haben.
2) Backofen auf 80–140 Grad vorheizen. Steaks auf einem Gitter (Blech darunter!) auf Zieltemperatur (Medium rare 52–54°) ziehen lassen.
Tipp: So ein Kernthermometer gibt's inzwischen auch sehr preiswert als kabellose Variante: *BFOUR-Fleischthermometer kabellos »
2) Backofen auf 80–140 Grad vorheizen. Steaks auf einem Gitter (Blech darunter!) auf Zieltemperatur (Medium rare 52–54°) ziehen lassen.
8) In der Zwischenzeit ca. 1 Liter Wasser erhitzen. Spargel in mit Salz, Zucker und Butter gewürzten Wasser bissfest kochen.
9) Spargel in Morchelsahne auf vorgewärmten Tellern anrichten und sofort servieren.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Weißer und grüner Spargel
– zarte Frische, vollgepackt mit Vitaminen und Genuss
Der botanische Name »Asparagus« des kaiserlichen Gemüses leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet »junger Trieb«. Auch unter den Synonymen »Essbares Elfenbein« oder »Weißes Gold« ist Spargel bekannt. Aus über 200 Arten der Gattung Spargel sind in Deutschland vor allem der weiße und der grüne Spargel sehr beliebt. Aber auch violetter Spargel gewinnt in letzter Zeit an Popularität. Genau wie weißer Spargel eignet er sich alternativ zum Garen auch hervorragend als Rohkostsalat, was den Vorteil mit sich bringt, dass die in Spargel enthaltenen Vitamine erhalten bleiben.
Und das sind bei Spargel vor allem die Vitamine A und C. Das fettarme Gemüse verfügt zudem über einen mehr als respektablen Mineralstoffgehalt (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor). Letzterer ist genau wie Calcium ein wichtiger Bestandteil unserer Knochen.
Es gibt also gute Gründe, die Spargelzeit zu nutzen und das schmackhafte Gemüse so oft wie möglich in unseren Speiseplan zu integrieren.
Kulinarische Verwendung:
Spargel gilt als eine der elegantesten Gemüsesorten der saisonalen Küche und bietet je nach Farbvariante unterschiedliche Aromen und Texturen:
Weißer Spargel wird vor allem gekocht, gedünstet oder vakuumgegart, wobei sein zartes, leicht bittermandelartiges Aroma besonders gut in Kombination mit Butter, Zitrone, Sauce hollandaise oder feinem Schinken zur Geltung kommt.
Grüner Spargel ist aromatischer und kräftiger im Geschmack. Er kann auch kurz angebraten, gegrillt oder im Ofen geröstet werden – so bleibt sein nussiges, frisches Aroma voll erhalten.
Roh in feinen Streifen gehobelt, lässt sich grüner wie auch violetter Spargel als leichte Rohkost mit Olivenöl, Parmesan und Zitronensaft servieren – ein aromatisches Frühlingsgericht mit erfrischendem Biss. In Risottos, Pasta oder Quiches verleiht Spargel eine edle, saisonal geprägte Note, die sich harmonisch mit Kräutern wie Estragon, Basilikum oder Kerbel verbindet.
Kombinationstipp:
Ein Spritzer Zitronensaft oder ein paar Flocken Butter heben das feine Aroma des Spargels besonders hervor. Mit frischen Erdbeeren, Bärlauch oder geräuchertem Lachs lassen sich spannende Frühlingskompositionen kreieren – für einen leichten, natürlichen Genuss, der Gesundheit und Eleganz verbindet.
Morcheln
– intensiv im Aroma, reich an wertvollen Nährstoffen
Die Morchel (Morchella), eine hochgeschätzte Gattung essbarer Schlauchpilze, zählt zu den begehrtesten Frühjahrspilzen Europas. Sie wächst vor allem in lichten Laubwäldern, Auengebieten und auf kalkhaltigen Böden und ist an ihrer charakteristischen, wabenartigen Hutstruktur leicht zu erkennen.
Ihr Farbspektrum reicht von hellem Ocker bis zu dunklem Braun, wobei der hohle Fruchtkörper aus Hut und Stiel besteht und eine leicht brüchige, dennoch elastische Konsistenz aufweist. Roh sind Morcheln giftig und müssen daher vor dem Verzehr stets gründlich erhitzt werden.
Ernährungsphysiologisch bestehen Morcheln zu einem großen Teil aus Wasser, liefern aber dennoch eine bemerkenswerte Dichte an Mikronährstoffen. Sie enthalten verschiedene B-Vitamine, insbesondere B2 und Niacin, die eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel spielen und zur Unterstützung des Nervensystems beitragen. Zudem sind sie eine gute Quelle für Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Phosphor, die wichtig für Zellfunktionen, Sauerstofftransport und Knochengesundheit sind.
Ergänzt wird ihr Profil durch Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung fördern können, sowie durch antioxidative Verbindungen, die dazu beitragen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Aufgrund ihrer natürlichen Herkunft gilt auch hier die Empfehlung, Waldpilze nur in maßvollen Mengen zu konsumieren.
Kulinarische Verwendung:
Edel und aromatisch: Kulinarisch gehören Morcheln zu den edelsten Speisepilzen und zeichnen sich durch ihr intensives, fein-würziges Aroma mit leicht nussigen und erdigen Noten aus. Besonders klassisch ist die Zubereitung in Sahnesaucen, etwa zu Pasta, Geflügel oder Kalb, wo sie ihr volles Geschmackspotenzial entfalten. Auch in Butter angeschwenkt und mit frischen Kräutern verfeinert, entstehen aromatische Beilagen mit hoher Tiefe.
Getrocknete Morcheln sind besonders ergiebig und entwickeln nach dem Einweichen ein noch konzentrierteres Aroma, das sich ideal für feine Fonds, Risottos oder edle Pilzfarcen eignet.
In der modernen Küche werden sie auch gerne mit Spargel kombiniert oder als raffinierte Komponente in vegetarischen Gerichten eingesetzt – ein exklusiver Saisonpilz für feinen Genuss und gesundheitsbewusste Küche.
Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Butter alias Gute Butter
– cremiger Genuss voller wertvoller Omega-3-Fettsäuren
Nachdem Butter über Jahrzehnte hinweg systematisch schlechtgeredet wurde, ohne dies auf wissenschaftliche Studien zu stützen, ist sie zwischenzeitlich von ihrem schlechten Ruf »freigesprochen« worden – und das völlig zu Recht.
Butter besitzt einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die eben NICHT – wie lange Zeit behauptet – schlecht für unseren Organismus sind. Aber auch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in Butter enthalten.
Gegenüber Olivenöl kann sie zudem noch mit einem echten Plus punkten: Abhängig von der Nahrung, die Kühe zu sich nehmen, besitzt Butter die für den Menschen zwingend erforderlichen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Je mehr frisches Gras (Stichwort: Freilandhaltung!) eine Kuh zu sich nimmt, desto höher der Omega-3-Anteil in der Milch und deren Produkten.
Hier können sich z. B. der deutsche Marktführer Kerrygold sowie eine Handvoll weiterer Hersteller mit der Qualität ihrer Butter und den darin enthaltenen gesunden Fettsäuren ganz klar aus der Menge der Butterproduzenten hervorheben.
Freilandhaltung vorausgesetzt (gem. Bio-Verordnung mindestens 120 Tage im Jahr), verdient Butter ihren Namen »Gute Butter«, den ihr bereits unsere Großeltern gegeben haben, also völlig zu Recht.
Butterschmalz
Wie auch Claudia und Jürgen in ihren Rezepten mit Butterschmalz schreiben, gibt es viele Namen für »Braune Butter«, die vom Milcheiweiß befreite (geläuterte) Variante der Basisbutter. Um den Begriff »Ghee« wird seit geraumer Zeit ein Hype gemacht, dabei handelt es sich dabei um nichts anderes als eben braune Butter.
Mit dem Begriff »Ghee« ist allerdings auch eine Lebensphilosophie verbunden. Das hat auch die Industrie erkannt und so kommt es, dass man Ghee im Verkaufsregal meist höherpreisig vorfindet als eben »ordinäres« Butterschmalz, das ja bereits mehr als teuer genug ist.
Greifen Sie in diesem Fall also ruhig zum Butterschmalz. Artgerechte Freilandhaltung zur Erzeugung des Rohstoffs Butter vorausgesetzt, ist dieser eine ebenso gute und zudem preiswertere Wahl.
Rindfleisch
– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12
Neben hochwertigem Eiweiß enthält Rind- wie auch Lammfleisch die lebenswichtigen Vitamine B2, B6 und B12 sowie wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Selen. Vitamin B1 ist ebenfalls vorhanden, jedoch in geringeren Mengen als beispielsweise in Schweinefleisch.
Besonders Eisen und Vitamin B12 spielen eine zentrale Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen. Vitamin B12 kann in relevanten Mengen fast nur über tierische Produkte aufgenommen werden.
Eisen ist nicht allein für die Blutbildung, sondern auch für den Muskelaufbau relevant, da es eine Schlüsselrolle beim Sauerstofftransport zu den Muskelzellen spielt. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung ist für unsere Muskeln die Voraussetzung für Leistung, Regeneration und Wachstum.
Daher lässt sich feststellen, dass eine rein vegane Ernährung ohne Supplemente nicht als vollständig ausgewogen betrachtet werden kann. Bereits 150 g Lamm- oder Rinderfilet können den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B12 decken und leisten zugleich einen wertvollen Beitrag zur Eisenversorgung.
Kulinarische Verwendung:
Rindfleisch zählt zu den vielseitigsten Fleischsorten überhaupt und ist aus der internationalen Küche nicht wegzudenken. Je nach Teilstück lässt es sich braten, schmoren, grillen oder roh genießen – etwa als feines Carpaccio oder würziges Tatar.
Zu den besonders edlen Cuts gehören Filet, Entrecôte und Hüftsteak, die durch ihre zarte Konsistenz und den kräftigen, aromatischen Geschmack überzeugen. Für Schmorgerichte eignen sich hingegen Schulter, Wade oder Brust, die durch langsames Garen in Wein, Brühe oder Gemüsesud besonders saftig werden.
Auch in der modernen, leichten Küche spielt Rindfleisch eine wichtige Rolle – etwa in Form von kurzgebratenen Asia-Wok-Gerichten oder als proteinreiches Steak mit frischen Beilagen.
So steht Rindfleisch für intensiven, eiweißreichen Genuss und kraftvolle Aromen, die sich nahezu jeder Kochkultur anpassen lassen.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oecotrophologe)

