Filetsteak mit cremiger Pfefferrahmsauce
– klassisches »Steak au Poivre« mit grünem Pfeffer
Filetsteak mit cremiger Pfefferrahmsauce – klassisches »Steak au Poivre« mit grünem Pfeffer
Ein Filetsteak mit cremiger Pfefferrahmsauce zählt zu den großen Klassikern der französischen Bistroküche und ist international als « Steak au poivre » bekannt. Die Kombination aus saftig gebratenem, »medium rare« Rinderfilet, grob zerstoßenem Pfeffer und einer samtigen Rahmsauce mit feiner Cognacnote sorgt für eine perfekte Balance aus Würze und Eleganz.
Im Bistro werden als Beilage traditionell Pommes frites serviert. Wir haben uns stattdessen für Rosmarinkartoffeln entschieden und diese noch mit geschmortem, mediterranem Gemüse kombiniert.
Für dieses Rezept verwenden wir das besonders zarte Mittelstück des Rinderfilets, auch als »Chateaubriand« bezeichnet. Dieser hochwertige Cut zeichnet sich durch seine feine Faserstruktur und gleichmäßige Dicke aus und eignet sich ideal für ein gleichmäßig gegartes Steak mit aromatischer Kruste. International wird für ein klassisches Steak au Poivre häufig auch Filet Mignon verwendet. Entscheidend ist jedoch stets die Qualität des Filets und das präzise Anbraten bei hoher Hitze, wodurch durch das vorhergehende Salzen eine schöne Kruste mit brauner Farbe und typischen Röstgeschmack entsteht (Maillard-Reaktion).
Die cremige Pfefferrahmsauce mit grünem Pfeffer verbindet eine angenehme, pikante Schärfe mit milder Rahmigkeit und unterstreicht den natürlichen Fleischgeschmack, ohne ihn zu überdecken. Das Ergebnis ist ein elegantes Steakgericht wie im Restaurant, das mit wenigen, sorgfältig abgestimmten Zutaten maximale Aromatiefe erreicht und sowohl für besondere Anlässe als auch für einen genussvollen Abend zuhause überzeugt.
Pfanne & Backofen (klassisch vorwärts)
Zubereitet haben wir unsere Steaks klassisch vorwärts, also der Kombination aus Pfanne und Backofen. Unsere bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung führt dich wie immer sicher ans Ziel!
Zu »Steak au Poivre« harmoniert ein kräftiger, finessenreicher Rotwein aus dem Bordeaux. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept:
»Steak au Poivre« mit grünem Pfeffer
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
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- 1000 g (für 4 Steaks) Rinderfilet als »Chateaubriand-Cut«, dry-aged am Stück
- 2–3 Zweige Rosmarin
- Reichlich Butter zum Finalisieren der Steaks
Für die Pfefferrahmsauce:
- 50 g grüne Pfefferkörner (in Lake a. d. Glas)
- 1 Schalotte, kleingehackt
- 4 EL Olivenöl
- 400 ml Rinderfond a. d. Glas
- 1 Schuss Cognac zum Ablöschen
- 1 Becher Schlagsahne
- 1–2 Stich Butter
- 1 TL Kartoffel- bzw. Speisestärke, in etwas Wasser aufgelöst
- 1 TL Senf
- etwas grobes Salz, (z. B. Pyramiden- oder Meersalz)
- Bunter Steakpfeffer, im Mörser grob zerstoßen
Für die Beilagen:
- 600 g festkochende Kartoffeln
- 4 Zweige gehackter Rosmarin
- 1 Aubergine
- 1 Zucchini
- 1 halber Broccoli
- 1 rote Gemüsepaprika
- 1 EL Butterschmalz
- 4 EL Olivenöl
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
Das benötigt man zusätzlich:
- 1 Braten-Kernthermometer
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Tipp: Filetsteaks perfekt braten
Steak-Brattemperatur: Je nach Herd und verwendeter Pfanne, kann die Temperatureinstellung (niedrig, mittel, hoch) unterschiedliche Temperaturen erzeugen. Die optimale Brattemperatur für Steaks liegt bei 150–200 Grad. Liegt die Brattemperatur darunter, gelingt das Anbraten der Steaks nicht, liegt sie darüber, verbrennt die Oberfläche – das Steak wird bitter. Deshalb vor dem Anbraten einfach den »Wassertropfen-Test« machen. Dazu ein paar Tropfen kalten Wassers in die Pfanne spritzen. Wenn die Tropfen zerplatzen und verdampfen, hat die Pfanne die richtige Arbeitstemperatur erreicht.
Zubereitung Steaks:
– Pfanne & Backofen (klassisch vorwärts)
1) Steaks eine halbe Stunde vor dem Braten salzen. Pfanne erhitzen, Butterschmalz hinzufügen. Steaks von allen Seiten anbraten, bis sie eine schöne Bräunung bekommen haben.
2) Backofen auf 80–140 Grad vorheizen. Steaks auf einem Gitter (Blech darunter!) auf Zieltemperatur (Medium rare 52–54°) ziehen lassen.
Tipp: So ein Kernthermometer gibt's inzwischen auch sehr preiswert als kabellose Variante: *BFOUR-Fleischthermometer kabellos »
2) Backofen auf 80–140 Grad vorheizen. Steaks auf einem Gitter (Blech darunter!) auf Zieltemperatur (Medium rare 52–54°) ziehen lassen.
Zubereitung Pfefferrahmsauce:
3.1) Pfanne mit Olivenöl mittelstark erhitzen. Gehackte Schalotten kurz darin anschwitzen, aber nicht bräunen.
3.2) Angeschwitzte Schalotte mit einem Schuss Cognac ablöschen. Anschließend den Rinderfond dazugießen.
3.3) Hitze reduzieren. Grüne Pfefferkörner, gemörserten bunten Pfeffer, Butter und Sahne zugeben. Sauce auf mittlerer Temperatur köcheln lassen.
3.4) Die einreduzierte Sauce mit Speisestärke binden und final mit Senf und Salz abschmecken.
Steaks finalisieren:
4) Steaks nach Erreichen der gewünschten Kerntemperatur aus dem Ofen nehmen. Pfanne mit Butter und Rosmarin erhitzen und Steaks von beiden Seiten 15 Sekunden erhitzen, sodass sie auch außen heiß auf die vorgewärmten Teller kommen. Mit einem Teil der Pfefferrahmsauce einen Saucenspiegel bilden, Steaks darauf setzen und noch mit etwas Pfefferrahmsauce übergießen. Beilagen daneben arrangieren und Steaks sofort servieren.
Beilagenempfehlung:
Im Bistro wird ein »Steak au Poivre« klassisch mit Pommes frites serviert. Uns stand jedoch dieses Mal der Sinn nach gebratenen Rosmarinkartoffeln, die wir mit herrlichem mediterranen Schmorgemüse, unserer speziellen »Ratatouille-Variante«, kombiniert haben.
Rosmarinkartoffeln
Unsere Rosmarinkartoffeln haben wir in etwas Butterschmalz und Olivenöl goldgelb gebraten, gesalzen und mit gehacktem Rosmarin bestreut.
Ratatouille
Für unsere spezielle Ratatouille-Variante haben wir Gemüsepaprika, Aubergine, Zucchini, Broccoli und Schalotten miteinander kombiniert und in reichlich Olivenöl gebraten.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Rindfleisch
– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12
Neben hochwertigem Eiweiß enthält Rind- wie auch Lammfleisch die lebenswichtigen Vitamine B2, B6 und B12 sowie wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Selen. Vitamin B1 ist ebenfalls vorhanden, jedoch in geringeren Mengen als beispielsweise in Schweinefleisch.
Besonders Eisen und Vitamin B12 spielen eine zentrale Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen. Vitamin B12 kann in relevanten Mengen fast nur über tierische Produkte aufgenommen werden.
Eisen ist nicht allein für die Blutbildung, sondern auch für den Muskelaufbau relevant, da es eine Schlüsselrolle beim Sauerstofftransport zu den Muskelzellen spielt. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung ist für unsere Muskeln die Voraussetzung für Leistung, Regeneration und Wachstum.
Daher lässt sich feststellen, dass eine rein vegane Ernährung ohne Supplemente nicht als vollständig ausgewogen betrachtet werden kann. Bereits 150 g Lamm- oder Rinderfilet können den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B12 decken und leisten zugleich einen wertvollen Beitrag zur Eisenversorgung.
Kulinarische Verwendung:
Rindfleisch zählt zu den vielseitigsten Fleischsorten überhaupt und ist aus der internationalen Küche nicht wegzudenken. Je nach Teilstück lässt es sich braten, schmoren, grillen oder roh genießen – etwa als feines Carpaccio oder würziges Tatar.
Zu den besonders edlen Cuts gehören Filet, Entrecôte und Hüftsteak, die durch ihre zarte Konsistenz und den kräftigen, aromatischen Geschmack überzeugen. Für Schmorgerichte eignen sich hingegen Schulter, Wade oder Brust, die durch langsames Garen in Wein, Brühe oder Gemüsesud besonders saftig werden.
Auch in der modernen, leichten Küche spielt Rindfleisch eine wichtige Rolle – etwa in Form von kurzgebratenen Asia-Wok-Gerichten oder als proteinreiches Steak mit frischen Beilagen.
So steht Rindfleisch für intensiven, eiweißreichen Genuss und kraftvolle Aromen, die sich nahezu jeder Kochkultur anpassen lassen.
Kartoffeln alias Erdäpfel
– natürliche Energie, die schmeckt
Kartoffeln, in bestimmten Regionen Deutschlands sowie einigen Nachbarländern auch als »Erdäpfel« oder »Grundbirnen« bzw. »Grumbeeren« (Pfalz)) und weiteren Regionalnamen bekannt, gehören wie auch Tomaten und Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse.
Gemäß statistischen Umfragen ist die Knollenfrucht nach wie vor der Deutschen liebste Beilage und das ist auch gar nicht schlecht.
Kartoffeln sind vitamin- und mineralstoffreich und dabei noch kalorienarm. Vor allem das Vitamin-C ist in nennenswerten Mengen in der Nutzpflanze enthalten. Des weiteren besitzen die Knollen einen hohen Eiweißanteil, der in Kombination mit den in unserem Rezept verwendeten Eiern sehr gut von unserem Organismus resorbiert und in körpereigenes Eiweiß transformiert werden kann.
Gekochte Kartoffeln wirken sich allerdings stark auf den Blutzucker aus, da die Stärke durch den Kochvorgang als nahezu reine Glucose im Dünndarm aufgenommen wird.
Lässt man die Kartoffel nach dem Kochvorgang erkalten und verarbeitet sie dann erst weiter, bildet sich eine »Resistente Stärke«, die sich wesentlich günstiger auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. So werden z. B. Bratkartoffeln klassischerweise aus ERKALTETEN Kartoffeln hergestellt.
Kulinarische Verwendung:
Kartoffeln sind aus der Küche kaum wegzudenken – ob als cremiges Püree, knusprige Bratkartoffeln, herzhafte Gratins oder feine Suppen. Sie lassen sich in unzähligen Variationen zubereiten und passen zu nahezu jedem Gericht. Ihr zarter, neutraler Geschmack macht sie zu einem idealen Basislebensmittel für leichten und gesunden Genuss.
Broccoli
– grüne Power für Muskeln, Herz und Nerven
Broccoli ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Enthalten sind die Vitamine C, Beta-Karotin und Niacin. Außer Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen enthält Broccoli viel Magnesium, welches gleich mehrere Körperfunktionen wie Muskeltätigkeit, Herzfunktion und Nervenreizübertragung wie auch die körpereigene Hormonproduktion positiv beeinflusst.
Zusätzlich lieert Broccoli reichlich Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung wichtig sind und das Sättigungsgefühl unterstützen.
Seine sekundären Pflanzenstoffe – insbesondere Sulforaphan – wirken entzündungshemmend und werden in Studien auch mit krebspräventiven Eigenschaften in Verbindung gebracht.
Kulinarische Verwendung:
In der Küche zeigt sich Broccoli äußerst vielseitig: Er kann sowohl gedämpft als auch kurz gebraten oder im Ofen geröstet werden und behält dabei seine farbintensive Frische und dezente Süße. Er passt perfekt zu mediterranen Gerichten, asiatischen Wok-Varianten oder einfach als Beilage zu Fisch und Geflügel. Auch als Püree, Suppe oder im Salat entfaltet Broccoli sein aromatisch-nussiges Profil und trägt zu einer leichten, vitaminreichen Küche bei.
Auberginen alias Melitzanes alias Melanzane
– samtig im Biss, voller Antioxidantien, stark im Zellschutz
Auberginen zählen zu den fettarmen und kalorienarmen Gemüsesorten. Was zuerst gut klingt, relativiert sich schnell, wenn man bedenkt, dass das Gemüse somit keine nennenswerten Mengen an für unseren Organismus wertvollen »einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren« aufweist.
Dafür punktet die Gemüsesorte mit einem Vielfaltspektrum an gesunden Inhaltsstoffen: Provitamin A, Vitamin C, geringe Mengen an Vitamin B6, Ballaststoffe und Fruchtzucker. Hinzu kommt ein hoher Anteil an Magnesium und Kalium – wichtige Mineralstoffe für Herz, Muskeln und den Gesunderhalt des Körpers.
Besonders in der Schale steckt zudem der sekundäre Pflanzenstoff Nasunin, ein Anthocyan mit starker antioxidativer Wirkung, der Zellen vor Schaden durch freie Radikale schützt. Damit leistet die Aubergine auch einen Beitrag zur Krebsprävention und zum Zellschutz.
Und die wertvollen, nicht vorhandenen Fettsäuren?
Theorie vs. Praxis: Worin brät man in der Regel Auberginen? Richtig – in Olivenöl! Die Früchte saugen das Öl wie ein Schwamm auf und kompensieren so ihr eigenes Manko. Allerdings sollte man dabei sparsam sein: Schonendes Dünsten oder Grillen erhält Nährstoffe und vermeidet zu viel Fett.
Et voilà! Wer hätte das gedacht?
Kulinarische Verwendung
Kulinarisch eignet sich die Aubergine auf vielfältige Weise: ob gegrillt, sanft gedünstet, gebraten oder als Herzstück in Aromasaucen, Currys, Lasagnen oder Ratatouille. Die Frucht saugt beim Braten in Öl ein feines Aroma auf, das ihrem natürlich erdigen Geschmack Tiefe verleiht, während schonendes Dünsten die vitaminiösen Inhaltsstoffe erhält. Auch als frische Scheiben im Salat oder gefüllte Varianten mit Käse, Nüssen oder Kräutern zeigt sich Aubergine von ihrer aromatischen Seite. So lässt sich die leichte, fettarme Gemüsesorte optimal in die Alltagsküche integrieren und verbindet Genuss und Gesundheit auf natürliche Weise.
Zucchini
– zarter Biss, mild im Geschmack und voller Nährstoffpower
Zucchini zählt zu den vitamin- und mineralstoffreichen Gemüsesorten. Sie ist mit nur rund 20 kcal pro 100 g sehr kalorienarm und besteht zu etwa 95 % aus Wasser. Neben Pro-Vitamin A und verschiedenen B-Vitaminen liefert sie auch Vitamin C sowie wertvolle Ballaststoffe. Darüber hinaus enthält Zuchini eine Vielzahl wichtiger Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Eisen, Jod, Kalium, Kupfer, Magnesium, Phosphor und Selen. Antioxidantien wie Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin unterstützen zusätzlich den Zellschutz und die Augengesundheit. Durch ihren milden Geschmack und die vielseitige Verwendung eignet sich Zuchini ideal für eine ausgewogene und leichte Küche.
Kulinarische Verwendung:
Zucchini ist ein echtes Allroundtalent in der gesunden Küche – leicht, vielseitig und wunderbar kombinierbar. Ob roh, gebraten, gegrillt, gedünstet oder überbacken – ihr milder Geschmack und die zarte Textur machen sie zu einer idealen Basis für zahlreiche Gerichte.
Klassiker wie gefüllte Zucchini mit mediterraner Kräuterfüllung, Zucchini-Gratin oder gegrillte Zucchinischeiben mit Olivenöl und Knoblauch zeigen ihre Vielseitigkeit ebenso wie moderne Varianten, etwa Zoodles (Zucchini-Nudeln) als kohlenhydratarme Pasta-Alternative.
In Kombination mit Tomaten, Paprika und Auberginen ist sie ein fester Bestandteil der französischen Küche – etwa im Ratatouille, wo sie mit anderen Sommergemüsen harmonisch verschmilzt. Auch in leichten Currys, Aufläufen oder als Zutat in mediterranen Gemüsepfannen entfaltet sie ihr feines Aroma.
Zucchini steht damit für sommerlich-leichten Genuss mit wertvollen Vitalstoffen und natürlicher Frische.
Butter und Butterschmalz
– cremiger Genuss voller wertvoller Omega-3-Fettsäuren
Nachdem Butter über Jahrzehnte hinweg systematisch schlechtgeredet wurde, ohne dies auf wissenschaftliche Studien zu stützen, ist sie zwischenzeitlich von ihrem schlechten Ruf »freigesprochen« worden – und das völlig zu Recht.
Butter besitzt einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die eben NICHT – wie lange Zeit behauptet – schlecht für unseren Organismus sind. Aber auch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in Butter enthalten.
Gegenüber Olivenöl kann sie zudem noch mit einem echten Plus punkten: Abhängig von der Nahrung, die Kühe zu sich nehmen, besitzt Butter die für den Menschen zwingend erforderlichen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Je mehr frisches Gras (Stichwort: Freilandhaltung!) eine Kuh zu sich nimmt, desto höher der Omega-3-Anteil in der Milch und deren Produkten.
Hier können sich z. B. der deutsche Marktführer Kerrygold sowie eine Handvoll weiterer Hersteller mit der Qualität ihrer Butter und den darin enthaltenen gesunden Fettsäuren ganz klar aus der Menge der Butterproduzenten hervorheben.
Freilandhaltung vorausgesetzt (gem. Bio-Verordnung mindestens 120 Tage im Jahr), verdient Butter ihren Namen »Gute Butter«, den ihr bereits unsere Großeltern gegeben haben, also völlig zu Recht.
Butterschmalz
Wie auch Claudia und Jürgen in ihren Rezepten mit Butterschmalz schreiben, gibt es viele Namen für »Braune Butter«, die vom Milcheiweiß befreite (geläuterte) Variante der Basisbutter. Um den Begriff »Ghee« wird seit geraumer Zeit ein Hype gemacht, dabei handelt es sich dabei um nichts anderes als eben braune Butter.
Mit dem Begriff »Ghee« ist allerdings auch eine Lebensphilosophie verbunden. Das hat auch die Industrie erkannt und so kommt es, dass man Ghee im Verkaufsregal meist höherpreisig vorfindet als eben »ordinäres« Butterschmalz, das ja bereits mehr als teuer genug ist.
Greifen Sie in diesem Fall also ruhig zum Butterschmalz. Artgerechte Freilandhaltung zur Erzeugung des Rohstoffs Butter vorausgesetzt, ist dieser eine ebenso gute und zudem preiswertere Wahl.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)
