Filetsteak mit cremiger Pfeffer­rahm­sauce

– klassisches »Steak au Poivre« mit grü­nem Pfeffer

Filetstak mit cremiger Pfefferrahmsauce – Steak au Poivre Filetstak mit cremiger Pfefferrahmsauce – Steak au Poivre

Steak au Poivre Filetsteak Chateaubriand Pfeffersteak

Filetsteak mit cre­mi­ger Pfeffer­rahm­sauce – klas­sisches »Steak au Poivre« mit grü­nem Pfef­fer

Ein Filet­steak mit cre­mi­ger Pfef­fer­rahm­sauce zählt zu den großen Klas­sikern der fran­zösi­schen Bistro­küche und ist in­ter­na­tio­nal als « Steak au poi­vre » be­kannt. Die Kom­bi­na­tion aus saf­tig ge­bra­te­nem, »medium rare« Rin­der­filet, grob zer­sto­ße­nem Pfef­fer und ei­ner sam­ti­gen Rahm­sau­ce mit fei­ner Cog­nac­no­te sorgt für ei­ne per­fek­te Ba­lan­ce aus Wür­ze und Ele­ganz.

Im Bistro werden als Beilage tra­di­tio­nell Pom­mes fri­tes ser­viert. Wir ha­ben uns statt­des­sen für Ros­ma­rin­kar­tof­feln ent­schie­den und diese noch mit ge­schmor­tem, me­di­ter­ra­nem Ge­mü­se kom­bi­niert.

Für dieses Rezept verwenden wir das be­son­ders zarte Mit­tel­stück des Rinder­filets, auch als »Cha­teau­briand« be­zeich­net. Die­ser hoch­wer­tige Cut zeich­net sich durch sei­ne fei­ne Fa­ser­struktur und gleich­mä­ßi­ge Dicke aus und eig­net sich ide­al für ein gleich­mä­ßig ge­gartes Steak mit aro­ma­ti­scher Krus­te. In­ter­na­tional wird für ein klas­sis­ches Steak au Poiv­re häuf­ig auch Fi­let Mig­non ver­wen­det. Ent­schei­dend ist je­doch stets die Qua­lität des Fi­lets und das prä­zis­e An­braten bei ho­her Hitze, wo­durch durch das vor­her­ge­hen­de Sal­zen eine schö­ne Krus­te mit brau­ner Farbe und ty­pi­schen Röst­ge­schmack ent­steht (Mail­lard-Reak­tion).

Die cremige Pfeffer­rahm­sauce mit grü­nem Pfef­fer ver­bind­et eine an­ge­neh­me, pi­kan­te Schär­fe mit mil­der Rahmig­keit und unter­streicht den na­tür­lichen Fleisch­ge­schmack, oh­ne ihn zu über­dec­ken. Das Er­geb­nis ist ein ele­gan­tes Steak­ge­richt wie im Res­tau­rant, das mit we­ni­gen, sorg­fäl­tig ab­ges­timm­ten Zu­ta­ten ma­xi­male Aroma­tiefe er­reicht und sow­ohl für be­son­de­re An­lässe als auch für ei­nen genuss­vollen Abend zu­hau­se über­zeugt.

Pfanne & Backofen (klas­sisch vor­wärts)

Zubereitet haben wir un­se­re Steaks klas­sisch vor­wärts, al­so der Kom­bi­na­tion aus Pfan­ne und Back­ofen. Un­se­re be­bil­der­te Schritt-für-Schritt-An­lei­tung führt dich wie im­mer si­cher ans Ziel!

Gernekochen-Weintipp

Zu »Steak au Poivre« har­mo­niert ein kräf­ti­ger, fi­nes­sen­rei­cher Rot­wein aus dem Bor­deaux. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen guten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!


Rezept:
»Steak au Poivre« mit grü­nem Pfef­fer

Zutaten für 4 Personen

Hinweis zu Affiliate-Links

Die mit einem * Sternchen ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind Affi­liate-Links. Wenn Du über ei­nen die­ser Links et­was kaufst, er­hal­ten wir eine klei­ne Pro­vi­sion. Für Dich ent­ste­hen da­durch kei­ne Mehr­kos­ten.

Für den Einkaufszettel:

  • 1000 g (für 4 Rindersteaks als »Chateaubriand-Cut«) Rinderfilet dry-aged am Stück, vonSchelkle »

    Unsere Erfahrung: Vom Fleischkauf im Supermarkt – teil­wei­se sogar als »Ma­re­do-Qualität« eti­ket­tiert – sind wir in­zwi­schen mehr als ent­täuscht, um nicht zu sa­gen frus­triert. Wir ha­ben es x-mal bei ver­schie­de­nen Quel­len pro­biert und sind da­bei IM­MER auf die Na­se ge­fal­len. Unser Tipp: Probiere doch einmal vonSchelkle Alb­weide­rind und/oder Salers-Rind ».

    Hier er­hältst Du ech­te Pre­mi­um-Qua­li­tät für Dein Geld.

  • 2–3 Zweige Rosmarin
  • Reichlich Butter zum Finalisieren der Steaks

Für die Pfefferrahmsauce:

  • 50 g grüne Pfefferkörner (in Lake a. d. Glas)
  • 1 Schalotte, kleingehackt
  • 4 EL Olivenöl
  • 400 ml Rinderfond a. d. Glas
  • 1 Schuss Cognac zum Ablöschen
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1–2 Stich Butter
  • 1 TL Kartoffel- bzw. Speisestärke, in et­was Was­ser auf­ge­löst
  • 1 TL Senf
  • etwas grobes Salz, (z. B. Pyramiden- oder Meer­salz)
  • Bunter Steakpfeffer, im Mörser grob zer­stoßen

Für die Beilagen:

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 4 Zweige gehackter Rosmarin
  • 1 Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 halber Broccoli
  • 1 rote Gemüsepaprika
  • 1 EL Butterschmalz
  • 4 EL Olivenöl
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Das benötigt man zusätzlich:

  • 1 Braten-Kernthermometer

Gutes Fleisch zu kau­fen, soll­te kei­ne Glücks­sa­che sein! – No Print

vonSchelkle – Die beste Haltungs­form - als Grund­la­ge für ex­zel­len­ten Ge­schmack

Schlechte Fleisch­qua­li­tät für teu­res Geld zu be­kom­men, ist sehr är­ger­lich. Des­halb möch­ten wir dir heu­te ei­ne be­son­de­re Em­pfeh­lung aus­spre­chen. Bei un­se­rem Por­tals­part­ner »vonSchelkle« kannst Du dir si­cher sein, im­mer ab­so­lu­te Top-Qua­li­tät für dein Geld zu be­kom­men. Pro­bie­re es doch ein­fach mal aus!

Tipp: Filetsteaks perfekt braten

Steak-Brattemperatur: Je nach Herd und ver­wen­de­ter Pfanne, kann die Tem­pe­ra­tur­ein­stel­lung (nied­rig, mit­tel, hoch) un­ter­schied­li­che Tem­pe­ra­tu­ren er­zeu­gen. Die op­ti­ma­le Brat­tem­pe­ra­tur für Steaks liegt bei 150–200 Grad. Liegt die Brat­tem­pe­ra­tur da­run­ter, ge­lingt das An­bra­ten der Steaks nicht, liegt sie da­rü­ber, ver­brennt die Ober­fläche – das Steak wird bit­ter. Des­halb vor dem An­bra­ten ein­fach den »Was­ser­trop­fen-Test« ma­chen. Da­zu ein paar Trop­fen kal­ten Was­sers in die Pfan­ne sprit­zen. Wenn die Trop­fen zer­plat­zen und ver­damp­fen, hat die Pfan­ne die rich­ti­ge Ar­beits­tem­pe­ra­tur er­reicht.

Zubereitung Steaks:

– Pfanne & Back­ofen (klas­sisch vor­wärts)

1) Steaks eine halbe Stunde vor dem Bra­ten sal­zen. Pfan­ne er­hit­zen, But­ter­schmalz hin­zu­fü­gen. Steaks von al­len Seit­en an­bra­ten, bis sie eine schö­ne Bräu­nung be­kom­men ha­ben.

2) Backofen auf 80–140 Grad vor­hei­zen. Steaks auf ei­nem Git­ter (Blech da­runter!) auf Ziel­tem­pe­ra­tur (Me­di­um rare 52–54°) zie­hen las­sen.

Tipp: So ein Kern­ther­mo­me­ter gibt's in­zwi­schen auch sehr preis­wert als ka­bel­lo­se Va­ri­an­te: *BFOUR-Fleisch­thermo­meter kabellos »

Zubereitung Pfefferrahmsauce:

3.1) Pfanne mit Olivenöl mittel­stark er­hit­zen. Ge­hack­te Scha­lot­ten kurz da­rin an­schwit­zen, aber nicht bräu­nen.

3.2) Angeschwitzte Schalotte mit ei­nem Schuss Cog­nac ab­lö­schen. An­schlie­ßend den Rin­der­fond da­zu­gie­ßen.

3.3) Hitze reduzie­ren. Grüne Pfeffer­kör­ner, ge­mör­ser­ten bun­ten Pfef­fer, But­ter und Sah­ne zu­ge­ben. Sau­ce auf mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur kö­cheln las­sen.

3.4) Die einreduzierte Sauce mit Spei­se­stär­ke bin­den und fi­nal mit Senf und Salz ab­schme­cken.

Steaks finalisieren:

4) Steaks nach Erreichen der gewünschten Kern­tem­pe­ra­tur aus dem Ofen neh­men. Pfan­ne mit Butter und Ros­ma­rin er­hit­zen und Steaks von bei­den Sei­ten 15 Se­kun­den er­hit­zen, so­dass sie auch au­ßen heiß auf die vor­ge­wärm­ten Tel­ler kom­men. Mit ei­nem Teil der Pfef­fer­rahm­sauce ei­nen Sau­cen­spie­gel bil­den, Steaks da­rauf set­zen und noch mit et­was Pfef­fer­rahm­sau­ce über­gie­ßen. Bei­la­gen da­ne­ben ar­ran­gie­ren und Steaks so­fort ser­vie­ren.

Beilagenempfehlung:

Im Bistro wird ein »Steak au Poivre« klas­sisch mit Pom­mes frites ser­viert. Uns stand je­doch die­ses Mal der Sinn nach ge­bra­te­nen Ros­ma­rin­kar­tof­feln, die wir mit herr­li­chem me­di­ter­ra­nen Schmor­ge­mü­se, unserer spe­zi­el­len »Rata­touille-Va­ri­ante«, kom­bi­niert ha­ben.

Rosmarinkartoffeln

Unsere Rosmarinkartoffeln ha­ben wir in et­was But­ter­schmalz und Oli­ven­öl gold­gelb ge­bra­ten, ge­sal­zen und mit ge­hack­tem Ros­ma­rin be­streut.

Ratatouille

Für unsere spezielle Rata­tou­ille-Va­ri­an­te ha­ben wir Ge­mü­se­pap­rika, Au­ber­gine, Zuc­chi­ni, Broc­co­li und Scha­lot­ten mit­ein­an­der kom­bi­niert und in reich­lich Oliv­en­öl ge­bra­ten.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Rindfleisch

– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12

Rindfleisch

Neben hochwerti­gem Ei­weiß ent­hält Rind- wie auch Lamm­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B2, B6 und B12 so­wie wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Zink und Se­len. Vi­ta­min B1 ist eben­falls vor­han­den, je­doch in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei­spiels­wei­se in Schwei­ne­fleisch.

Besonders Eisen und Vi­ta­min B12 spie­len ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen. Vi­ta­min B12 kann in re­le­van­ten Men­gen fast nur üb­er tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den.

Eisen ist nicht allein für die Blut­bil­dung, son­dern auch für den Mus­kel­auf­bau re­le­vant, da es ei­ne Schlüs­sel­rol­le beim Sau­er­stoff­trans­port zu den Mus­kel­zel­len spielt. Ei­ne aus­rei­chen­de Sau­er­stoff­ver­sor­gung ist für un­se­re Mus­keln die Vo­raus­set­zung für Leis­tung, Re­ge­ne­ra­tion und Wachs­tum.

Daher lässt sich feststellen, dass eine rein ve­gane Er­nährung oh­ne Sup­ple­mente nicht als voll­stän­dig aus­ge­wo­gen be­trach­tet wer­den kann. Be­reits 150 g Lamm- oder Rin­der­filet kön­nen den Ta­ges­be­darf eines Er­wach­se­nen an Vi­ta­min B12 de­cken und leis­ten zu­gleich ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Ei­sen­ver­sor­gung.

Kulinarische Verwendung:

Rindfleisch zählt zu den viel­sei­tigs­ten Fleisch­sor­ten über­haupt und ist aus der in­ter­na­tio­na­len Kü­che nicht weg­zu­den­ken. Je nach Teil­stück lässt es sich bra­ten, schmo­ren, gril­len oder roh ge­nie­ßen – et­wa als fei­nes Carpac­cio oder wür­zi­ges Ta­tar.

Zu den be­son­ders ed­len Cuts ge­hö­ren Filet, Ent­re­côte und Hüft­steak, die durch ihre zar­te Kon­sis­tenz und den kräf­ti­gen, aro­ma­ti­schen Ge­schmack über­zeu­gen. Für Schmor­ge­rich­te eig­nen sich hin­ge­gen Schul­ter, Wade oder Brust, die durch lang­sa­mes Garen in Wein, Brühe oder Ge­mü­se­sud be­son­ders saf­tig wer­den.

Auch in der mo­der­nen, leich­ten Küche spielt Rind­fleisch ei­ne wich­ti­ge Rol­le – et­wa in Form von kurz­ge­bra­te­nen Asia-Wok-Ge­rich­ten oder als pro­te­in­rei­ches Steak mit fri­schen Bei­la­gen.
So steht Rind­fleisch für in­ten­si­ven, ei­weiß­rei­chen Ge­nuss und kraft­vol­le Aro­men, die sich na­he­zu je­der Koch­kul­tur an­pas­sen las­sen.

Kartoffeln alias Erd­äp­fel

– natürliche Energie, die schmeckt

Kartoffeln

Kartoffeln, in bestimm­ten Re­gio­nen Deutsch­lands so­wie ei­ni­gen Nach­bar­län­dern auch als »Erd­äp­fel« oder »Grund­bir­nen« bzw. »Grum­bee­ren« (Pfalz)) und wei­te­ren Re­gio­nal­na­men be­kannt, ge­hö­ren wie auch To­ma­ten und Pap­ri­ka zur Fa­mi­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se.

Gemäß statistischen Umfragen ist die Knol­len­frucht nach wie vor der Deut­schen liebs­te Bei­la­ge und das ist auch gar nicht schlecht.

Kartoffeln sind vi­ta­min- und mi­ne­ral­stoff­reich und da­bei noch ka­lo­ri­en­arm. Vor al­lem das Vi­ta­min-C ist in nen­nens­wer­ten Men­gen in der Nutz­pflan­ze ent­hal­ten. Des wei­te­ren be­sit­zen die Knollen ei­nen ho­hen Ei­weiß­an­teil, der in Kom­bi­na­tion mit den in un­se­rem Re­zept ver­wen­de­ten Ei­ern sehr gut von un­se­rem Or­ga­nis­mus re­sor­biert und in kör­per­ei­ge­nes Ei­weiß trans­for­miert werden kann.

Gekochte Kartoffeln wir­ken sich al­ler­dings stark auf den Blut­zu­cker aus, da die Stär­ke durch den Koch­vor­gang als na­he­zu rei­ne Glu­co­se im Dünn­darm auf­ge­nom­men wird.

Lässt man die Kartof­fel nach dem Koch­vor­gang er­kal­ten und ver­ar­bei­tet sie dann erst wei­ter, bil­det sich ei­ne »Re­sis­ten­te Stär­ke«, die sich we­sent­lich güns­ti­ger auf den Blut­zu­cker­spie­gel aus­wirkt. So wer­den z. B. Brat­kar­tof­feln klas­si­scher­wei­se aus ER­KALTE­TEN Kar­toffeln her­ge­stellt.

Kulinarische Verwendung:

Kartoffeln sind aus der Küche kaum weg­zu­den­ken – ob als cre­mi­ges Pü­ree, knusp­ri­ge Brat­kar­tof­feln, herz­haf­te Gra­tins oder fei­ne Sup­pen. Sie las­sen sich in un­zäh­li­gen Va­ria­tio­nen zu­be­rei­ten und pas­sen zu na­he­zu je­dem Ge­richt. Ihr zar­ter, neu­tra­ler Ge­schmack macht sie zu ei­nem idea­len Ba­sis­le­bens­mit­tel für leich­ten und ge­sun­den Ge­nuss.

Broccoli

– grüne Power für Muskeln, Herz und Ne­rven

Broccoli

Broccoli ist reich an Mi­ne­ral­stof­fen und Vi­ta­mi­nen. Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne C, Be­ta-Ka­ro­tin und Nia­cin. Au­ßer Ka­li­um, Cal­ci­um, Phos­phor und Ei­sen ent­hält Broc­co­li viel Mag­ne­si­um, wel­ches gleich meh­re­re Kör­per­funk­tio­nen wie Mus­kel­tä­tig­keit, Herz­funk­tion und Ner­ven­reiz­über­tra­gung wie auch die kör­per­ei­ge­ne Hor­mon­pro­duk­tion po­si­tiv be­ein­flusst.

Zusätzlich lie­ert Broc­co­li reich­lich Bal­last­stof­fe, die für ei­ne ge­sun­de Ver­dau­ung wich­tig sind und das Sät­ti­gungs­ge­fühl un­ter­stüt­zen.

Seine sekundären Pflanzen­stof­fe – ins­be­son­de­re Sul­fo­ra­phan – wir­ken ent­zün­dungs­hem­mend und wer­den in Stu­di­en auch mit krebs­prä­ven­ti­ven Ei­gen­schaf­ten in Ver­bin­dung ge­bracht.

Kulinarische Verwendung:

In der Küche zeigt sich Broc­co­li äu­ßerst viel­sei­tig: Er kann so­wohl ge­dämpft als auch kurz ge­bra­ten oder im Of­en ge­rös­tet wer­den und be­hält da­bei sei­ne farb­in­ten­si­ve Fri­sche und de­zen­te Sü­ße. Er passt per­fekt zu me­di­ter­ra­nen Ge­rich­ten, asia­ti­schen Wok-Va­ri­an­ten oder ein­fach als Bei­la­ge zu Fisch und Ge­flü­gel. Auch als Pü­ree, Sup­pe oder im Sa­lat ent­fal­tet Broc­coli sein aro­ma­tisch-nus­si­ges Pro­fil und trägt zu ei­ner leich­ten, vi­ta­min­rei­chen Kü­che bei.

Auberginen alias Melitza­nes alias Melan­za­ne

– samtig im Biss, voller Anti­oxi­dan­tien, stark im Zell­schutz

Auberginen

Au­ber­gi­nen zäh­len zu den fett­ar­men und ka­lo­ri­en­ar­men Ge­mü­se­sor­ten. Was zu­erst gut klingt, re­la­ti­viert sich schnell, wenn man be­denkt, dass das Ge­mü­se so­mit kei­ne nen­nens­wer­ten Men­gen an für un­se­ren Or­ga­nis­mus wert­vol­len »ein­fach und mehr­fach un­ge­sät­tig­ten Fett­säu­ren« auf­weist.

Dafür punk­tet die Ge­mü­se­sor­te mit ei­nem Viel­falt­spek­trum an ge­sun­den In­halts­stof­fen: Pro­vi­ta­min A, Vi­ta­min C, ge­rin­ge Men­gen an Vi­ta­min B6, Bal­last­stof­fe und Frucht­zu­cker. Hin­zu kommt ein ho­her An­teil an Mag­ne­si­um und Ka­li­umwich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe für Herz, Mus­keln und den Ge­sund­er­halt des Kör­pers.

Be­son­ders in der Scha­le steckt zu­dem der se­kun­dä­re Pflan­zen­stoff Na­su­nin, ein Antho­cy­an mit star­ker an­tio­xi­da­ti­ver Wir­kung, der Zel­len vor Scha­den durch freie Ra­di­ka­le schützt. Da­mit leis­tet die Au­ber­gi­ne auch ei­nen Bei­trag zur Krebs­prä­ven­ti­on und zum Zell­schutz.

Und die wert­vol­len, nicht vor­han­de­nen Fett­säu­ren?

Theo­rie vs. Pra­xis: Wo­rin brät man in der Re­gel Au­ber­gi­nen? Rich­tig – in Oli­ven­öl! Die Früch­te sau­gen das Öl wie ein Schwamm auf und kom­pen­sie­ren so ihr ei­ge­nes Man­ko. Al­ler­dings soll­te man da­bei spar­sam sein: Schon­en­des Dün­sten oder Grillen er­hält Nähr­stof­fe und ver­mei­det zu viel Fett.

Et voilà! Wer hät­te das ge­dacht?

Kulinarische Verwendung

Kulinarisch eignet sich die Au­ber­gi­ne auf viel­fäl­tige Wei­se: ob ge­grillt, sanft ge­düns­tet, ge­bra­ten oder als Herz­stück in Aro­ma­sau­cen, Cur­rys, Lasagnen oder Rat­atou­ille. Die Frucht saugt beim Braten in Öl ein fei­nes Aroma auf, das ih­rem na­tür­lich er­di­gen Ge­schmack Tie­fe ver­leiht, wäh­rend schonen­des Dün­sten die vi­tami­ni­ösen In­halts­stof­fe er­hält. Auch als fri­sche Schei­ben im Sa­lat oder ge­füllte Va­ri­an­ten mit Käse, Nüs­sen oder Kräu­tern zeigt sich Au­ber­gi­ne von ih­rer aro­ma­ti­schen Sei­te. So lässt sich die leich­te, fett­arme Gemüsesorte op­ti­mal in die All­tags­küche in­teg­rie­ren und ver­bin­det Ge­nuss und Ge­sund­heit auf na­tür­liche Wei­se.

Zucchini

– zarter Biss, mild im Ge­schmack und voller Nähr­stoff­po­wer

Zucchini

Zuc­chi­ni zählt zu den vi­ta­min- und mi­ne­ral­stoff­rei­chen Ge­mü­se­sor­ten. Sie ist mit nur rund 20 kcal pro 100 g sehr ka­lo­ri­en­arm und be­steht zu etwa 95 % aus Was­ser. Ne­ben Pro-Vi­ta­min A und ver­schie­de­nen B-Vi­ta­mi­nen lie­fert sie auch Vi­ta­min C so­wie wert­vol­le Bal­last­stof­fe. Da­rü­ber hin­aus ent­hält Zu­chi­ni eine Viel­zahl wich­ti­ger Mi­ne­ral­stof­fe und Spur­en­ele­men­te wie Cal­ci­um, Ei­sen, Jod, Ka­li­um, Kup­fer, Mag­ne­si­um, Phos­phor und Se­len. An­tio­xi­dan­tien wie Be­ta-Ca­ro­tin, Lu­tein und Ze­axan­thin un­ter­stüt­zen zu­sätz­lich den Zell­schutz und die Au­gen­ge­sund­heit. Durch ih­ren mil­den Ge­schmack und die viel­sei­ti­ge Ver­wen­dung eig­net sich Zu­chi­ni ideal für eine aus­ge­wo­ge­ne und leich­te Kü­che.

Kulinarische Verwendung:

Zucchini ist ein echtes Allroundtalent in der gesunden Küche – leicht, vielseitig und wunderbar kombinierbar. Ob roh, gebraten, gegrillt, gedünstet oder überbacken – ihr milder Geschmack und die zarte Textur machen sie zu einer idealen Basis für zahlreiche Gerichte.

Klassiker wie gefüllte Zucchini mit mediterraner Kräuterfüllung, Zucchini-Gratin oder gegrillte Zucchinischeiben mit Olivenöl und Knoblauch zeigen ihre Vielseitigkeit ebenso wie moderne Varianten, etwa Zoodles (Zucchini-Nudeln) als kohlenhydratarme Pasta-Alternative.

In Kombination mit Tomaten, Paprika und Auberginen ist sie ein fester Bestandteil der französischen Küche – etwa im Ratatouille, wo sie mit anderen Sommergemüsen harmonisch verschmilzt. Auch in leichten Currys, Aufläufen oder als Zutat in mediterranen Gemüsepfannen entfaltet sie ihr feines Aroma.

Zucchini steht damit für sommerlich-leichten Genuss mit wertvollen Vitalstoffen und natürlicher Frische.

Butter und Butterschmalz

– cremiger Genuss voller wert­voller Ome­ga-3-Fett­säu­ren

Butter alias Gute Butter

Nachdem Butter über Jahrzehnte hin­weg sys­te­ma­tisch schlecht­ge­re­det wur­de, oh­ne dies auf wis­sen­schaft­li­che Stu­dien zu stützen, ist sie zwi­schen­zeit­lich von ih­rem schlech­ten Ruf »frei­ge­spro­chen« wor­den – und das völ­lig zu Recht.

Butter besitzt ei­nen ho­hen An­teil an ge­sät­tig­ten Fett­säu­ren, die eb­en NICHT – wie lan­ge Zeit be­haup­tet – schlecht für un­se­ren Or­ga­nis­mus sind. Aber auch ein­fach und mehr­fach un­ge­sät­tig­te Fett­säu­ren sind in But­ter ent­hal­ten.

Gegenüber Olivenöl kann sie zu­dem noch mit ei­nem ech­ten Plus­ punk­ten: Ab­hän­gig von der Nah­rung, die Kü­he zu sich neh­men, be­sitzt But­ter die für den Men­schen zwin­gend er­for­der­li­chen Ome­ga-3-Fett­säu­ren EPA und DHA. Je mehr fri­sches Gras (Stich­wort: Frei­land­hal­tung!) ei­ne Kuh zu sich nimmt, des­to hö­her der Ome­ga-3-Anteil in der Milch und de­ren Pro­duk­ten.

Hier können sich z. B. der deut­sche Markt­führer Ker­ry­gold so­wie ei­ne Hand­voll wei­te­rer Her­stel­ler mit der Qua­lität ihrer But­ter und den da­rin ent­hal­te­nen ge­sun­den Fett­säu­ren ganz klar aus der Men­ge der But­ter­pro­du­zen­ten her­vor­he­ben.

Freilandhaltung vorausgesetzt (gem. Bio-Ver­ord­nung min­des­tens 120 Ta­ge im Jahr), ver­dient But­ter ih­ren Na­men »Gu­te But­ter«, den ihr be­reits un­se­re Groß­el­tern ge­ge­ben ha­ben, al­so völ­lig zu Recht.

Butterschmalz

Wie auch Claudia und Jürgen in ih­ren Re­zep­ten mit But­ter­schmalz schrei­ben, gibt es vie­le Na­men für »Braune Butter«, die vom Milcheiweiß befreite (geläuterte) Variante der Ba­sis­but­ter. Um den Be­griff »Ghee« wird seit ge­rau­mer Zeit ein Hy­pe ge­macht, da­bei han­delt es sich dabei um nichts an­de­res als eben brau­ne Butter.

Mit dem Begriff »Ghee« ist aller­dings auch eine Le­bens­phi­lo­so­phie ver­bun­den. Das hat auch die In­dus­trie er­kannt und so kommt es, dass man Ghee im Ver­kaufs­re­gal meist hö­her­prei­sig vor­fin­det als eben »ordinäres« But­ter­schmalz, das ja be­reits mehr als teu­er ge­nug ist.

Greifen Sie in diesem Fall al­so ru­hig zum But­ter­schmalz. Art­ge­rech­te Frei­land­hal­tung zur Er­zeu­gung des Roh­stoffs Butter vo­raus­ge­setzt, ist die­ser ei­ne eben­so gu­te und zu­dem preis­wer­tere Wahl.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)