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Klassischer Schichtsalat
– Der beliebte Partysalat nach altem Rezept der 70er- und 80er-Jahre
Klassischer Schichtsalat – Der beliebte Partysalat nach altem Rezept der 1970er-und 1980er Jahre
Die einzelnen Schichten des Salates werden in festgelegter Reihenfolge hinzugefügt. Das ist wichtig, denn nur so, können sich die verschiedenen Schichtaromen optimal entfalten. Unser Rezept hält sich deshalb genau an diese Reihenfolge. Für unsere Version haben wir den Klassiker behutsam modernisiert, ohne das er dabei seinen Charakter verliert. Bio-Gemüse, ungezuckerte Ananas, frische Bio-Eier und hochwertige Zutaten sorgen für einen natürlichen Geschmack.
Statt industriell hergestellter Mayonnaise oder Miracle Whip verwenden wir unsere selbstgemachte Premium-Mayonnaise, die wir mit original griechischem Joghurt kombinieren. So bleibt der typische Geschmack erhalten, während der Salat gleichzeitig leichter und bewusster genossen werden kann.
Warum Du diesen klassischen Schichtsalat ausprobieren solltest
- Klassischer Partysalat der 1970er-Jahre – beliebt in Westdeutschland und der DDR
- Hausgemachte Premium-Mayonnaise mit griechischem Joghurt statt industrieller Fertigprodukte
- Bio-Zutaten und ungezuckerte Ananas für natürlichen Geschmack
- Fruchtig-herzhafte Schichtung mit Apfel, Ananas, Schinken, Käse und Ei
- Perfekt zum Vorbereiten – über Nacht durchgezogen schmeckt er besonders aromatisch
Rezept:
Klassischer Schichtsalat
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
- 380 g (Abtropfgewicht) Sellerieraspel a. d. Glas
- 1 große Stange Porree alias Lauch
- 285 g (Abtropfgewicht) Mais a. d. Glas
- 270 g (Abtropfgewicht) Ananas a. d. Glas
- 1-2 Äpfel, je nach Größe
- 200 g Kochschinken in Scheiben
- 200 g Gouda in Scheiben
- 3 Eier »Größe M«
- 380 g Mayonnaise
Für unsere selbstgemachte Mayonnaise:
- 2 frische Eigelb (Eier nicht älter als 2 Tage!)
-
150–200 ml leicht-fruchtiges Olivenöl »
-
150–200 ml leicht-fruchtiges Olivenöl
(alternativ: Traubenkernöl oder Pflanzenöl, z. B. Sonnenblumenöl) - 1–2 TL (je nach Geschmack) Frühlings- oder Sommerblütenhonig
- 1,5 TL Dijon-Senf, z. B. Löwensenf »Medium würzig« (dunkelgrün)
- 1 EL Bio Apfelessig naturtrüb oder Weißweinessig
-
1 TL Estragon und/oder alternativ:
1 TL Moringa oleifera – Blätter getrocknet - 2 TL original griechischer Joghurt (10 % Fett)
- etwas Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
- 1 Spritzer Zitronensaft
- 1 Prise Salz (ersatzweise 2 Sardellen) und
- 1 Prise feiner schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
1) Premium-Mayonnaise à la Gernekochen » als Basis des späteren Salatdressings zubereiten und in den Kühlschrank stellen.
2) Porree sorgfältig waschen und putzen. Das Wurzelende und die dunkelgrünen, harten Blattspitzen abschneiden. Restlichen, zarten Porree mit kochendem Wasser übergießen und kurz darin blanchieren lassen.
3) Äpfel waschen und entkernen, dickschalige Sorten schälen. Scheibenkäse und Kochschinken in kleine Würfel schneiden. Den blanchierten Porree in Ringe schneiden. Eier in Scheiben schneiden. Ein Ei für die spätere Garnitur vierteln. Restliche Zutaten bereitstellen.
4.1) Sandwich-Methode: Zuerst beginnst Du mit einer Schicht Sellerie, danach folgt eine Schicht Poree und anschließend noch einmal eine Schicht Sellerie.
4.2) Nach der zweiten Sellerieschicht folgt die Maisschicht.
4.3) Auf den Mais folgt die Apfelschicht.
4.4) Auf die Apfelschicht kommt eine Schicht Ananas.
4.5) Anschließend der Schinken.
4.6) Und da Schinken und Käse wunderbar harmonieren, folgt nun natürlich die Käseschicht.
4.7) Als letzte Schicht legst Du auf die Käseschicht noch die Eischeiben.
5) Möchteste Du unsere Dressingvariante ausprobieren, fügst Du der Mayonnaise nun noch 2 Teelöffel griechischen Joghurt hinzu. Ansonsten bleibt es ganz klassisch bei der Mayonnaise oder Miracle Whip.
6) Nun kommt im letzten Arbeitsschritt das Dressing auf den Salat. Bevor wir unseren Schichtsalat über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank gestellt haben, haben wir ihm noch mit etwas Lauch, Eispalten, Schinken und Mais eine kleine Garnitur verliehen.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Knollensellerie alias Sellerie
– aromatischer Allrounder für leichten Genuss mit Nährstoffpower
Knollensellerie zählt zu den aromatischsten Gemüsesorten der heimischen Küche und ist – zusammen mit Karotten, Lauch und Petersilie – ein fester Bestandteil des klassischen Suppengrüns. Die knollige Wurzel aus der Familie der Doldenblütler wird in Mitteleuropa seit Jahrhunderten kultiviert und geschätzt – nicht nur wegen ihres ausgeprägten Geschmacks, sondern auch wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften.
Knollensellerie enthält ätherische Öle, die verdauungsfördernd, entwässernd und entzündungshemmend wirken. Zudem ist er reich an Vitamin C, Vitamin K, Folat und den B-Vitaminen, welche Stoffwechsel und Nervenfunktion unterstützen. Die enthaltenen Mineralstoffe, vor allem Kalium, Calcium, Natrium und Phosphor, tragen zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt bei.
Das aromatische, leicht herbe Aroma des Selleries stammt von seinen natürlichen Phenylpropanoiden – sekundären Pflanzenstoffen, die antioxidativ wirken und zur Stärkung des Immunsystems beitragen.
Kulinarische Verwendung
Knollensellerie ist eine vielseitige Zutat, die in keiner Küche fehlen sollte. Er dient als Grundlage für Brühen, Suppen und Fonds, verleiht Gemüseeintöpfen Tiefe und Fleischgerichten eine feine Würze. Fein geraspelt verwandelt er sich in Selleriesalat – klassisch mit Apfel und Joghurt oder elegant mit Walnuss und Zitrone.
Als Püree oder Gemüsebeilage harmoniert er wunderbar mit Wild, Rind, Fisch oder Geflügel, während gerösteter Sellerie aus dem Ofen mit Olivenöl und Thymian zu den modernen Stars der vegetarischen Küche zählt. Auch in cremigen Risottos oder feinen Soßen bringt er eine unverwechselbare, warme Aromatik ein.
Porree alias Lauch
– leichter Genuss mit viel Gesundheit
»Allium porrum«, auch »Lauch« genannt, ist eine krautige Pflanze und gehört zur Familie des aus dem Mittelmeerraum stammenden Ackerlauchs. Geschmacklich ist sie eine milde Variante der Zwiebel und des Knoblauchs. Da das Zwiebelgemüse winterfest ist, wird es in Deutschland gerne und oft im heimischen Garten angebaut. Unterschieden wird zwischen Winterlauch und Sommerlauch, wobei letzterer die etwas dünnere und mildere Variante darstellt.
An Nährstoffen sind in Lauch die Mineralstoffe Eisen und Kalium enthalten, die beide für den Gesunderhalt unseres Organismus eine wichtige Rolle spielen. Auch mit Vitamin C kann Porree punkten, welches freilich beim Erhitzen zum größten Teil verlorengeht.
Mais
– sonnig-süßer Genuss mit wertvollen Ballaststoffen
Mais zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Heute gehört er zu den wichtigsten Getreidepflanzen und wird weltweit vielfältig verwendet. Sein natürlich süßliches Aroma, die saftigen Körner und seine leuchtend gelbe Farbe machen ihn zu einer beliebten Zutat in vielen Küchen der Welt.
Ernährungsphysiologisch liefert Mais komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß. Zudem enthält er wertvolle B-Vitamine, Magnesium und Kalium, die den Energiestoffwechsel, die Muskelfunktion und das Nervensystem unterstützen. Die gelben Pflanzenfarbstoffe Lutein und Zeaxanthin gelten außerdem als wertvolle Antioxidantien und können zur Gesundheit der Augen beitragen.
Dank seiner ausgewogenen Nährstoffzusammensetzung und seines angenehm süßlichen Geschmacks ist Mais eine vielseitige Zutat für eine abwechslungsreiche Ernährung, bei der Genuss und Gesundheit harmonisch miteinander verbunden werden.
Kulinarische Verwendung:
Mais lässt sich auf vielfältige Weise verwenden. Frische oder gekochte Maiskolben sind ein beliebter Begleiter zu Grillgerichten, während Maiskörner Salate, Suppen, Eintöpfe oder mediterrane Gemüsepfannen bereichern. Er passt hervorragend zu Fisch, Geflügel und Meeresfrüchten und sorgt mit seiner natürlichen Süße für einen angenehmen geschmacklichen Kontrast zu würzigen oder pikanten Zubereitungen.
Äpfel
– frischer, knackiger Genuss mit wertvollen Ballaststoffen
Äpfel sind reich an Pektin, einem Ballaststoff, der für unsere Darmgesundheit wichtig ist. Wie viele andere Obstsorten auch besitzen Äpfel zudem einen hohen Vitamin-C-Anteil. Das macht sie zweifelsfrei zu einem gesunden Lebensmittel.
»An apple a day keeps the doctor away.«
Ein Apfel allein – wie wir es von einem alten englischen Sprichwort her kennen – hält jedoch den Doktor nicht fern. Wie immer ist es stattdessen das Zusammenspiel verschiedener, sich ergänzender Nährstoffbausteine, welches uns bei der Erhaltung unserer Gesundheit unterstützt. Oder auf den Punkt gebracht: eine ausgewogene, nicht einseitige und somit gesunde Ernährung.
Ananas
– tropischer Fruchtgenuss mit frischer Leichtigkeit
Die Ananas stammt ursprünglich aus Südamerika und zählt heute zu den beliebtesten Tropenfrüchten weltweit. Mit ihrem saftig-süßen Fruchtfleisch und der angenehm feinsäuerlichen Note bringt sie exotisches Aroma in zahlreiche Gerichte. Zugleich überzeugt sie durch ihren hohen Wassergehalt und ihre erfrischende Leichtigkeit.
Ernährungsphysiologisch liefert Ananas vor allem Vitamin C, Mangan und Ballaststoffe. Vitamin C unterstützt das Immunsystem und den Zellschutz, während Mangan eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel und für gesunde Knochen spielt. Zudem enthält Ananas das Enzym Bromelain, das Eiweiße spalten kann und traditionell mit einer guten Verdauung in Verbindung gebracht wird.
Dank ihrer ausgewogenen Nährstoffzusammensetzung und ihres fruchtig-frischen Geschmacks ist Ananas eine hervorragende Zutat für eine abwechslungsreiche Ernährung, bei der Genuss und Gesundheit ideal miteinander verbunden werden.
Kulinarische Verwendung:
Ananas schmeckt hervorragend pur, im Obstsalat oder in Smoothies. Sie verfeinert Desserts, Kuchen und Sorbets ebenso wie herzhafte Gerichte. Besonders gut harmoniert sie mit Geflügel, Schweinefleisch, Garnelen oder Fisch und sorgt in Currys, Woks oder mediterranen Sommersalaten oder einem klassischen Schichtsalat für eine angenehme fruchtige Frische. Auch gegrillt entfaltet sie ein intensives Aroma und passt hervorragend zu süßen wie auch herzhaften Zubereitungen.
Kochschinken
– eiweißreich, fettarm – in Maßen genießen
Kochschinken zählt zu den beliebtesten Aufschnittwaren und wird aus der Keule des Schweines hergestellt. Durch seine milde Würzung und seinen geringen Fettgehalt gilt er im Vergleich zu vielen anderen Wurstwaren als relativ mager und vielseitig einsetzbar.
Ernährungsphysiologisch liefert Kochschinken hochwertiges Eiweiß sowie wichtige B-Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen und Zink. Damit kann er zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen und eignet sich durch seinen vergleichsweise geringen Fettgehalt auch für leichte Gerichte.
Für die Haltbarkeit und die typische rosa Farbe wird Kochschinken jedoch in der Regel mit Nitritpökelsalz hergestellt. Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass beim regelmäßigen Verzehr von verarbeitetem Fleisch das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen ansteigen kann. Als mögliche Ursache gilt unter anderem die Bildung von Nitrosaminen, die bei starker Erhitzung oder unter bestimmten Bedingungen im Körper entstehen können.
So lecker Kochschinken auch ist, empfiehlt es sich daher, ihn nicht regelmäßig oder in größeren Mengen zu verzehren. Gelegentlich genossen kann er durchaus Teil einer abwechslungsreichen Ernährung sein.
Kulinarische Verwendung:
Kochschinken eignet sich hervorragend als Belag für Brot und Brötchen, verfeinert Salate, Omeletts und Nudelgerichte und ist eine beliebte Zutat für Aufläufe, Quiches oder Pizzen. Durch sein mildes Aroma harmoniert er besonders gut mit Käse, Eiern, frischem Gemüse und feinen Kräutern. Trotz seiner vielseitigen Verwendbarkeit sollte er aufgrund der Herstellungsweise eher als gelegentliche Delikatesse denn als tägliches Grundnahrungsmittel betrachtet werden.
Gouda
– aromatischer Schnittkäse mit wertvollen Nährstoffen
Gouda zählt zu den beliebtesten Schnittkäsen Europas und stammt ursprünglich aus den Niederlanden. Je nach Reifegrad entwickelt er ein mildes bis würziges Aroma und überzeugt durch seine cremige Konsistenz. Ob als Brotbelag, zum Überbacken oder pur genossen – Gouda gehört zu den vielseitigsten Käsesorten überhaupt.
Ernährungsphysiologisch liefert Gouda hochwertiges Eiweiß, reichlich Calcium sowie Vitamin B12 und Phosphor. Diese Nährstoffe unterstützen unter anderem den Erhalt gesunder Knochen und Zähne, den Energiestoffwechsel sowie die normale Funktion des Nervensystems. Durch seinen natürlich hohen Eiweißgehalt sorgt er zudem für eine gute Sättigung.
Für die Reifung von Käselaiben können je nach Sorte Zusatzstoffe wie Natriumnitrat oder das Antischimmelmittel Natamycin (E235) zum Einsatz kommen. Natamycin wird ausschließlich zur Behandlung der Käserinde verwendet und darf nicht nennenswert in das Käseinnere eindringen. Bei bereits in Scheiben geschnittenem Gouda sind zusätzliche Konservierungsstoffe hingegen heute nicht üblich.
In Maßen genossen ist Gouda ein nährstoffreiches Lebensmittel und kann einen wertvollen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten. Aufgrund seines Fett- und Salzgehalts empfiehlt es sich jedoch, ihn – wie viele Käsesorten – bewusst und nicht in allzu großen Mengen zu genießen.
Kulinarische Verwendung:
Gouda eignet sich hervorragend als Brotbelag, für Sandwiches und kalte Platten. Durch seine guten Schmelzeigenschaften ist er außerdem eine beliebte Zutat für Pizzen, Aufläufe, Gratins und Nudelgerichte. Milder Gouda harmoniert besonders gut mit frischem Obst und Salaten, während länger gereifte Sorten mit ihrem kräftigen Aroma auch auf Käseplatten oder als Begleiter zu Brot und Wein überzeugen.
Hühnereier
– das unterschätzte Kraftpaket im Kleinformat
Hühnereier besitzen durchschnittlich 7 g Proteine und damit einen hohen Gehalt an biologisch wertvollen Substanzen. Biologisch wertvoll deshalb, da die im Ei enthaltenen Proteine einen hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren mit einem sehr guten Gleichgewicht aufweisen. Der Proteingehalt eines Hühnereis wird deshalb als Referenzwert angesehen. Ein Vergleich mit anderen Lebensmitteln macht dies deutlich: Zwei Hühnereier enthalten dieselbe Menge an Proteinen wie bspw. 100 g Fisch oder 100 g Fleisch.
Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g genau so hoch wie der Proteingehalt. Es ist vor allem im Eigelb und weniger im Eiweiß enthalten. Bei den Fettsäuren im Ei handelt es sich zu zwei Dritteln um ungesättigte Fettsäuren.
Etwas in Verruf kam eine Zeit lang der Verzehr von Ei aufgrund seines – mit ca. 180 mg – recht hohen Cholesteringehalts, was man jedoch auf keinen Fall überbewerten sollte, da solche Warnungen und Einstufungen meist gewissen Trends unterliegen und sich somit auch wieder ändern können. Zudem besitzen Hühnereier einen hohen Vitamin-A-, D- und E-Anteil und enthalten die Spurenelemente Eisen und Zink.
Kulinarische Verwendung:
Hühnereier lassen sich in der Küche außerordentlich vielseitig einsetzen und können sowohl pur als auch in Kombination mit anderen Lebensmitteln genossen werden. Sie eignen sich zum Kochen, Braten, Pochieren oder Backen, dienen als Bindemittel, Lockerungsmittel und Verfeinerung in Saucen, Aufläufen und Teigen und ergänzen zahlreiche Gerichte auf einfache und geschmackvolle Weise.
Mayonnaise
– der Klassiker mit großen Qualitätsunterschieden
Mayonnaise gehört zu den bekanntesten kalten Saucen der Welt und besteht im Kern aus Öl, Eigelb und Essig oder Zitronensaft. Sie überzeugt durch ihre cremige Konsistenz und ihr mildes Aroma und ist aus zahlreichen Salaten, Sandwiches oder kalten Büfetts nicht wegzudenken.
Ernährungsphysiologisch ist Mayonnaise vor allem ein Lieferant hochwertiger Fette. Je nach verwendetem Pflanzenöl enthält sie unter anderem ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamin E, das zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beiträgt. Aufgrund ihres hohen Fettgehalts sollte sie jedoch bewusst und in Maßen genossen werden.
Große Unterschiede zeigen sich bei den Zutaten. Während eine klassische Mayonnaise mit wenigen Grundzutaten wie Öl, Eigelb, Essig, Senf und Gewürzen auskommt, enthalten viele Industrieprodukte zusätzlich Stabilisatoren, Verdickungsmittel, Aromen oder Konservierungsstoffe. Diese Zusätze sind zwar zugelassen, aus kulinarischer Sicht lohnt es sich jedoch, einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen.
Wer etwas Zeit mitbringt, kann Mayonnaise auch leicht selbst zubereiten und die Zutaten selbst bestimmen. Für Fertigprodukte empfiehlt es sich, auf eine möglichst kurze und nachvollziehbare Zutatenliste zu achten.
Kulinarische Verwendung:
Mayonnaise ist die klassische Grundlage für Kartoffel-, Nudel- und Schichtsalate und eignet sich ebenso als Dip oder Brotaufstrich. Mit frischen Kräutern, Joghurt, Zitronensaft oder Gewürzen lässt sie sich in wenigen Minuten zu leichten und aromatischen Varianten verfeinern.
Griechischer Joghurt
– vollmundiger, cremiger Genuss mit wertvollem Eiweiß
Griechischer Joghurt vs. »Joghurt griechischer Art«
Joghurt – der Eiweißlieferant
»Original griechischer Joghurt« weist gegenüber dem deutschen Molkereierzeugnis mit der Bezeichnung »Joghurt griechischer Art« einen wesentlich höheren Fettgehalt auf. Dieser kann bis zu 10 Prozent betragen. Das macht ihn zwar gehaltvoller, aber auch geschmackvoller und cremiger in seiner Konsistenz. Der Import aus Griechenland macht also Sinn!
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch ist griechischer Joghurt vielseitig einsetzbar. Klassisch als Dessert, wie z. B. Joghurt mit Honig oder in der Kombination mit Früchten wie z. B. Erdbeeren oder Aprikosen: Aprikosencreme mit griechischem Joghurt ».
Das griechischer Joghurt aber nicht allein als Dessert oder gesunder Teil eines Frühstücks sein muss, zeigt unser Kartoffelsalatrezept.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)