Zaubertrank (Meis­ter-To­ni­kum-Re­zept) à la Ger­ne­ko­chen

Zaubertrank – Meister-Tonikum-Rezept

Zaubertrank – Meister-Tonikum-Rezept

Wir wissen nicht, ob der Druide »Mi­ra­cu­lix« der Schöp­fer die­ses »Zau­ber­tranks« war, aber wir wis­sen de­fi­ni­tiv, dass al­le da­rin ent­hal­ten­en Zu­ta­ten po­si­ti­ve Wir­kun­gen auf un­ser­en Or­ga­nis­mus und so­mit auf un­se­re Ge­sund­heit ha­ben.

Hier kommen die stärksten na­tür­li­chen An­ti­bio­ti­ka zu­sam­men. Je­de für sich ist schon ge­sund, zu­sam­men bil­den sie ein un­schlag­bar­es Team, wel­ches un­lieb­sa­men Schäd­ling­en un­se­res Or­ga­nis­mus wirk­sam ent­ge­gen­tritt.

Wir wollen hier keine Ver­sprech­ungen ab­ge­ben. Von der Wirk­sam­keit oder Un­wirk­sam­keit des To­ni­kums soll sich bitte je­der selbst über­zeu­gen. Ver­such macht klug und das ganz oh­ne Ri­si­ken und Ne­ben­wir­kun­gen! Au­ßer dem Ge­schmack! ;-)

Unser »Zaubertrank (Meis­ter-To­ni­kum-Re­zept) à la Ger­neko­chen« hält sich auch un­ge­kühlt sehr lan­ge. Man kann al­so im­mer ei­nen Vor­rat da­von griff­be­reit ha­ben, um der nächs­ten, sich ankündigenden Grip­pe oder Er­käl­tung – ganz ohne Chemie – kräf­tig »ein­zu­hei­zen«.

Tipp: Für die Zu­be­re­itung un­be­dingt Kü­chen­hand­schu­he tra­gen. Zum ei­nen, weil fri­sche – sehr schar­fe – Chi­­li­­scho­­ten ver­ar­bei­tet wer­den. Zum an­de­ren, weil fri­sche Kur­ku­ma-Wur­zeln EX­TREM fär­ben!

Meister-Tonikum-Rezept

Zutaten für ein 1 Liter-Weckglas:

Für den Einkaufszettel:

  • 3 gehäufte EL frische Kurkuma-Wur­zel, fein ge­hackt (er­satz­wei­se Kurkuma­pul­ver)
  • 3 gehäufte EL frischer Ingwer, fein ge­hackt
  • 5–6 EL fein gehackter Knoblauch
  • 5–6 EL fein gehackte Zwiebeln
  • 2 frische, scharfe Peperoni
  • 2 EL geriebener Meerrettich
  • 3 gehäufte EL Moringa oleifera – Blätter getrocknet
  • 700 ml Apfelessig, naturtrüb, am besten Demeter-Qualität

Zubereitung:

1.1) Kurkuma, Ing­wer, Zwie­beln und Knob­lauch schä­len. Pe­pe­ro­ni wa­schen und tro­cken­tup­fen. Al­le Zu­ta­ten klein ha­cken. Da­bei Hand­schu­he tra­gen! Ein Stück Meer­ret­tich schä­len. Mit ei­ner fei­nen Kü­chen­rei­be 2 EL der Wur­zel ab­rei­ben.

1.2) 700 ml Apfelessig mit einen Messbecher abmessen.

1.3) Alle Zutaten in ein ausreichend großes Weckglas geben und dieses bis zum Rand mit Apfelessig auf­fül­len. Op­ti­mal ist es, wenn das Glas so di­men­sio­niert ist, dass es zu zwei Dritteln mit den Zutaten und zu einem Drittel mit Ap­fel­es­sig gefüllt ist. Weck­glas mit einem Einmachgummi luftdicht verschließen und das Glas kräftig schütteln.

2) Glas an einem trockenen und kühlen Ort auf­be­wah­ren und einmal morgens sowie einmal abends auf den Kopf stellen bzw. umdrehen und kräf­tig schütteln.

3) Nach 14 Tagen ist der Gärprozess abgeschlossen. Sie können nun das Tonikum durch ein feines Kü­chen­sieb pas­sie­ren und in geeignete Gläser oder Fla­schen umfüllen.

Anwendung und Dosierung: Es liegt in der Natur der Zutaten, dass das Tonikum einen sehr scharfen und intensiven Geschmack besitzt. Mit einer Scheibe Zi­trus­frucht, egal ob Zitrone, Orange oder Limette, lässt sich der Geschmack etwas mildern. Mit Wasser verdünnen, solte man es dagegen nicht, da es sonst sein Wirkung verliert.

Jeden Tag einen Eßlöffel bis max. ein Schnaps­gläs­chen davon hilft unseren Organismus dabei das Immunsystem zu stärken und so evtl. Erkältungen präventiv entgegenzutreten. Hat es Sie dann trotz aller Vorbeugung doch einmal erwischt, erhöhen Sie die Dosis auf 5–6 EL pro Tag.

Tipps: Die vergorenen Zutaten können Sie ebenfalls noch nutzen und prima in der Küche verwenden. Hierzu alle Zu­ta­ten in einen Mixbecher geben und mit drei gehäuften EL Honig süßen. Das ist notwendig, da der Apfelessig mit seiner Säure geschmacklich sehr dominant hervortritt. Und das auch Honig sehr gesund ist, wusste schon Hippókrates! ;-)

Alle Zutaten mit dem Zauberstab, bzw. Stabmixer fein pürieren und ggf. noch mit Gewürzen ab­schme­cken. Aus der Paste lassen sich durch Zu­ga­be von frischen Kräutern oder bunter Paprika exzellente Thai-Curry-Pasten herstellen. Frei von Kon­ser­vie­rungs­stof­fen und bedenklichen »E-XXX«-Auflistungen. Eine tolle Basis für au­then­ti­sche Thai-Gerichte.

Oder Sie kombinieren 1 TL Paste mit Olivenöl und haben so ein extrem leckeres und gesundes Sa­lat­dres­sing. Der Kreativität sind – wie fast immer  – keine Grenzen gesetzt.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Apfelessig in Bio-Qua­li­tät

– natürliche Kraft für Ge­nuss, Vi­ta­li­tät und in­ne­re Ba­lan­ce

Gemäß Überlie­fe­run­gen wuss­te schon Hip­po­kra­tes – um et­wa 400 vor Chris­tus der Be­grün­der der mo­der­nen Me­di­zin – um die ge­sun­de Wir­kung von Ho­nig und Ap­fel­es­sig und soll die­se bei­den Schät­ze der Na­tur als Haupt­heil­mit­tel ver­wen­det ha­ben.

Ap­fel­es­sig wird aus fri­schen, rei­fen Äp­feln pro­du­ziert. Der Her­stel­lungs­pro­zess un­ter­liegt ei­nem stren­gen Kon­troll­ver­fah­ren, um die Qua­li­tät des Es­sigs si­cher­zu­stel­len. Ap­fel­es­sig ent­hält wert­vol­le In­halts­stof­fe wie Pek­tin – ei­ne Fa­ser, die schlech­tes Cho­les­te­rin senkt so­wie den Blut­druck re­gu­liert – und be­sitzt noch wei­te­re, äu­ßerst po­si­ti­ve Ei­gen­schaf­ten.

Erhöhter Calciumbedarf mit zu­neh­men­dem Al­ter

Ge­ra­de äl­te­re Men­schen ha­ben ei­nen er­höh­ten Cal­ci­um­be­darf. Ap­fel­es­sig hilft un­se­rem Or­ga­nis­mus da­bei, Cal­ci­um aus den Nah­rungs­mit­teln auf­zu­neh­men – wich­tig für den Er­halt un­se­rer Kno­chen­fes­tig­keit. Auch ei­nem Ka­li­um­man­gel wirkt Ap­fel­es­sig ent­ge­gen, was da­mit ein­her­ge­hen­de Pro­ble­me wie Haar­aus­fall, brü­chi­ge Nä­gel und Zäh­ne, Na­sen­ne­ben­höh­len­ent­zün­dun­gen und ei­ne lau­fen­de Na­se ver­mei­den hilft.

Kulinarische Verwendung:

Apfelessig ist weit mehr als nur ein tra­di­tio­nel­les Haus­mit­tel – er ist auch ein Aro­ma­trä­ger und na­tür­li­cher Ver­fei­ne­rer in der Kü­che. Be­son­ders har­mo­nisch wirkt er in Salat­dres­sings, Ma­ri­na­den für Ge­flü­gel und Ge­mü­se oder als er­fri­schen­der Zu­satz in Ge­trän­ken und De­tox-Shots (z. B. mit Was­ser, Ho­nig und Ing­wer). Auch beim Ein­le­gen von Ge­mü­se oder als Sprit­zer über fer­ti­gen Ge­rich­ten sorgt er für Fri­sche, Ba­lance und ei­ne fei­ne Säu­re­no­te.

Ingwer

– scharfe Wurzel mit wohltuender Wir­kung

Ingwer zählt zu den äl­tes­ten Heil- und Ge­würz­pflan­zen der Welt und wird seit Jahr­tau­sen­den so­wohl in der asia­ti­schen als auch in der mit­tel­meer­län­di­schen Kü­che ver­wen­det. Sei­ne mar­kan­te, leicht schar­fe Note ver­dankt er den äthe­ri­schen Öl­en und Scharf­stof­fen wie Gin­ge­rol, Sho­gaol und Zingeron, die nicht nur für den cha­rak­te­ris­ti­schen Ge­schmack, son­dern auch für sei­ne zahl­rei­chen po­si­ti­ven Ge­sund­heits­ef­fek­te ver­ant­wort­lich sind.

Ingwer wirkt stark ent­zün­dungs­hem­mend, anti­bak­te­ri­ell und anti­oxi­da­tiv. Zu­dem för­dert er die Durch­blu­tung, regt den Stoff­wech­sel an und kann das Im­mun­sys­tem un­ter­stüt­zen. In der na­tür­li­chen Heil­kun­de wird Ing­wer häu­fig bei Er­käl­tun­gen, Ver­dau­ungs­pro­ble­men und Rei­se­übel­keit ein­ge­setzt.

Er ent­hält ne­ben den ge­nann­ten Wirk­stof­fen auch wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Kal­zi­um, Eisen und Ka­li­um sowie Vitamine der B-Gruppe und Vi­ta­min C. Frisch ge­schnit­ten, ge­presst oder ge­trock­net eig­net sich Ing­wer her­vor­ra­gend für Ge­trän­ke, Cur­rys, Sau­cen oder als aro­ma­ti­scher Tee.

Sein wärmender Charakter und die an­re­gen­de Wir­kung ma­chen ihn zu ei­nem uni­ver­sel­len Be­glei­ter – vom Früh­stück bis zur De­tox-Kur.

Kulinarische Verwendung:

Ingwer ist ein echter Aromenver­stär­ker und fin­det in der Kü­che welt­weit viel­sei­ti­ge An­wen­dung. Frisch ge­ras­pelt oder fein ge­hackt ver­leiht er Cur­rys, Wok-Ge­rich­ten, Sau­cen, Sup­pen und Ma­ri­na­den ei­ne fri­sche, leicht schar­fe Wür­ze. In der Back­kü­che sorgt ge­trock­ne­ter oder kan­dier­ter Ing­wer in Kek­sen, Ku­chen oder Kom­pot­ten für ei­nen exo­ti­schen Ak­zent.

Auch in der Ge­trän­ke­zu­be­rei­tung ist Ing­wer un­ver­zicht­bar – ob als Ing­wer­tee, Ing­wer­was­ser, in Smoothies oder als Grund­la­ge für selbst­ge­mach­tes Ginger Ale. In Kom­bi­na­tion mit Zi­tro­ne, Honig oder Kur­ku­ma ent­steht ein be­son­ders stär­ken­der Im­mun­drink.

Durch sei­ne fri­sche Schär­fe passt Ing­wer zu Fisch, Ge­flü­gel, Ge­mü­se und auch zu süß-sau­ren Ge­rich­ten. Wer ihn leicht an­rös­tet, ent­fal­tet zu­sätz­lich sei­ne vol­le Tie­fe und ei­ne an­ge­nehm war­me Wür­ze.

Kurkuma alias Gelbwurzel

– warmer Aromenschatz für Ge­nuss und Ge­sund­heit

Kurkuma gehört als Teil der Ing­wer­fa­mi­lie zu den tra­di­ti­ons­rei­chen Heil- und Ge­würz­pflan­zen Asi­ens und wird seit Jahr­hun­der­ten als aro­ma­tis­che und ge­sund­heits­för­dern­de Wur­zel ge­schätzt. Das knal­lig oran­ge­far­be­ne Rhi­zom, oft als »Gel­ber Ing­wer« oder »Saf­ran­wur­zel« be­zeich­net, ent­hält bis zu fünf Pro­zent äthe­ri­sche Öle und rund drei Pro­zent Cur­cu­min, jenem na­tür­li­chen Farb­stoff, der für sei­ne in­ten­siv wir­ken­den Ge­sund­heits­ef­fek­te ver­ant­wort­lich ist. 

Curcumin wirkt stark an­ti­oxi­da­tiv, kann Ent­zün­dun­gen lin­dern und wird in der wis­sen­schaft­li­chen Li­te­ra­tur häu­fig im Zu­sam­men­hang mit zel­lu­lä­rem Schutz und krea­ti­ver Aus­rich­tung be­glei­tend­er The­ra­pi­en er­wähnt. Dar­über hin­aus unterstützt Kur­ku­ma die Ver­dau­ung, re­gelt durch sei­ne Bit­ter­stof­fe die Gal­len­pro­duk­ti­on und för­dert ei­nen ru­hi­gen Stoff­wech­sel.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch bringt Kurku­ma ei­ne war­me, er­dig-wür­zi­ge No­te in Cur­rys, Sup­pen, Rei­s­ge­rich­te oder Pflan­zen­milch-Drinks wie die bekannte Goldene Milch »

Frisch gerieben ent­fal­tet es be­son­de­re In­ten­sität, wäh­rend die ge­trock­ne­te Va­ri­an­te mild und farb­stark würzt und Ge­rich­ten ei­ne sanft exo­ti­sche Tie­fe ver­leiht. In Kom­bi­na­ti­on mit schwar­zem Pfef­fer wird die Cur­cu­min-Auf­nah­me üb­ri­gens deut­lich ver­bes­sert, was Kur­ku­ma auch aus er­näh­rungs­phy­sio­lo­gi­scher Sicht be­son­ders wert­voll macht.

Meerrettich

– natürliche Schärfe für Ge­nuss und Ge­sund­heit

Meerrettich gehört zu den tradi­tions­rei­chen Wur­zel­ge­mü­sen Mit­tel­eu­ro­pas und wird seit Jahr­hun­der­ten als wür­zen­de und ge­sund­heits­för­dern­de Pflan­ze ge­schätzt. Die scharf­wür­zi­ge Wur­zel ent­fal­tet ihr Aro­ma durch na­tür­li­che Senf­öle, die beim Rei­ben frei­ge­setzt wer­den und so­fort ih­re in­ten­si­ven Fri­sche­no­ten ent­wi­ckeln.

Ernährungs­phy­sio­lo­gisch lie­fert Meer­ret­tich wert­vol­le Glu­co­si­no­la­te, die für sei­ne an­ti­mi­kro­bi­el­len und durch­blu­tungs­för­dern­den Ei­gen­schaf­ten ver­ant­wort­lich sind. Sie un­ter­stüt­zen die Atem­we­ge, öff­nen die Na­sen­ne­ben­höh­len und kön­nen da­zu bei­tra­gen, ers­ten An­zei­chen ei­nes Schnup­fens ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Zudem enthält die Wurzel Vi­ta­min C, Cal­ci­um und Ka­li­um, die das Im­mun­sys­tem stär­ken und wich­ti­ge Stoff­wech­sel­pro­zes­se un­ter­stüt­zen. Die Scharf­stof­fe re­gen den Kreis­lauf an, för­dern die Durch­blu­tung und kön­nen so­gar die Ver­dau­ung sti­mu­lie­ren.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch bringt Meer­ret­tich ei­ne fri­sche, pfeff­rig­-schar­fe No­te in Ge­rich­te und eig­net sich frisch ge­rie­ben zu ge­koch­tem Rind­fleisch, Fisch, Rü­ben­sa­la­ten, Veg­gie-­Bowls oder als Aro­ma­grund­la­ge für sau­cen­ar­ti­ge Bei­la­gen

Auch in Joghurt-Dips, Apfelmeer­ret­tich oder als fri­sche Wür­zung für Sand­wi­ches sorgt er für hel­le, leich­te Schär­fe und ver­bin­det so aro­ma­ti­schen Ge­nuss mit ei­nem deut­li­chen Ge­sund­heits­mehr­wert.

Paprika und Peperoni

– gesunde Vitaminpower für Genie­ßer

Paprika gehören zur Fami­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se und tau­chen je nach Ge­schmack und Schär­fe­grad un­ter ver­schie­de­nen Be­zeich­nung­en wie Chi­li­scho­ten, Pfef­fe­ro­nen, Pe­pe­ro­ni, Pe­pe­ron­ci­ni usw. auf. Im Ver­gleich zu Zi­tro­nen be­sit­zen sie ein­en zwei- bis drei­mal so ho­hen Vi­ta­min C-Gehalt, ein Vitamin, das ja be­kann­ter­wei­se wich­tig für un­se­re Ab­wehr­kräf­te ist.

Die Vitamine A und E, sind eben­falls in Pap­ri­ka ent­hal­ten. Vit­a­min A un­ter­stützt die Seh­kraft un­se­rer Au­gen und ist – ähn­lich wie das Vi­ta­min B 12, wel­ches in tie­ri­schem Ei­weiß ent­halten ist – mit­ver­ant­wort­lich für die Blut­bil­dung un­se­res Kör­pers. Vi­ta­min E wird als das Frucht­bar­keits-Vi­ta­min be­zeich­net.

Auch wichtige Mi­ne­ral­stof­fe wie Ka­lium, Mag­ne­si­um, Cal­ci­um und To­co­phe­rol sind in den ver­schie­de­nen Pa­pri­ka­sor­ten ent­hal­ten. So­mit ist Paprika als »ge­sun­de« Ge­mü­se­so­rte ein­zu­stu­fen.

Außerdem enthalten gel­be wie auch ro­te Pap­ri­ka Be­ta­ka­ro­tin. Den höchs­ten Nähr­wert be­sitzt ro­te Pa­pri­ka, da­rauf folgen die oran­ge­far­be­nen und gel­­ben Pa­pri­ka. Grüne Gemüsepaprika, ist die nähr­stoff­ärms­te aller Sor­ten. Ge­nau wie Meer­ret­tich und auch Ing­wer, sti­mu­lie­ren Chi­li­scho­ten mit ih­ren an­ti­bio­ti­schen Ei­gen­schaf­ten unseren Blut­kreis­lauf und ver­bes­sern so un­se­re Durch­blu­tung.

Kulinarsiche Verwendung:

Paprika zählt zu den wandlungsfähigsten Gemüsesorten überhaupt – ob roh, gegart, gegrillt oder gefüllt, sie verleiht Gerichten Farbe, Frische und eine angenehm süß-würzige Note.

Roh genießt man Paprika ger­ne in Sa­la­ten, Ge­mü­se­plat­ten oder Dips (et­wa mit Hum­mus oder Frisch­kä­se). In der war­men Kü­che ent­fal­tet sie durch Rös­ten und Schmo­ren ihr vol­les Aro­ma – klas­sisch in Dol­ma (ge­füll­te Pap­ri­ka mit Reis und Hack­fleisch), im un­ga­ri­schen Gu­lasch oder als Be­stand­teil me­di­ter­ra­ner Ge­rich­te wie Ra­ta­tou­il­le oder Pa­el­la.

Gegrillt oder im Ofen ge­rös­tet ent­wi­ckelt sie ein in­ten­si­ves, leicht ka­ra­mel­li­ges Aro­ma, das be­son­ders gut mit Oli­ven­öl, Knob­lauch und Kräu­tern har­mo­niert. Auch in Sau­cen, Sup­pen oder Ein­töp­fen (z. B. Pap­ri­ka­sup­pe oder Let­scho) spielt sie eine tra­gen­de Rol­le.

Nicht zuletzt sorgt die schar­fe Va­ri­an­te – Chili oder Pe­pe­ro­ni – für be­le­ben­de Wür­ze und för­dert dank ihres Cap­sai­cin-Ge­halts so­gar die Durch­blu­tung und den Stoff­wech­sel. Paprika steht somit für far­ben­fro­hen Ge­nuss und na­tür­li­che Vi­ta­li­tät – ein ech­tes Mul­ti­ta­lent der leich­ten Kü­che.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Moringa oleifeira

– geballte Pflanzenkraft im Über­fluss

Die in Bezug auf Nähr­wert und ge­sun­de Er­näh­rung po­si­tiv ein­zu­stu­fen­den In­halts­stof­fe, die in Mo­rin­ga ent­hal­ten sind, sind so zahl­reich und be­sit­zen so vie­le zu be­trach­ten­de As­pek­te, dass ei­ne Ana­ly­se mei­ner­seits hier den Rah­men spreng­en wür­de.

Es sei nur so viel ge­sagt, dass Mo­rin­ga in di­rek­tem Ver­gleich mit an­de­ren, hoch­wer­tig ein­zu­stu­fen­den Le­bens­mit­teln in qua­si nicht ver­gleich­ba­rem Aus­maß ein Top-Lie­fe­rant von für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus äu­ßerst wert­vol­len Nähr­stof­fen ist.

Egal ob Pro­te­ine, Vi­ta­mi­ne, Mi­ne­ra­lien und auch An­ti­oxi­dan­tien. Mo­rin­ga bie­tet al­les im Über­fluss und be­sitzt so­mit in der Pflan­zen­welt qua­si ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal. Je­der, der sich nä­her für die po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten von Mo­rin­ga in­te­res­siert, wird bei ei­ner ent­spre­chen­den In­ter­net­re­cher­che fün­dig wer­den.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)
 

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen u. Slow Cooking

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