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Sauerkraut mit Kassler
– herzhaftes Kassler mit frischem Sauerkraut, Apfel und Meerrettich
Sauerkraut mit Kassler aus dem Slow Cooker
Kassler, alias Kasseler, ist ein echter Klassiker der deutschen Küche. Für unser Rezept verwenden wir einen gepökelten und leicht geräucherten Schweinenacken, den man auch als Kasslerkamm bezeichnet. Durch die schonende Zubereitung im Slow Cooker wird das Fleisch besonders zart und saftig.
Traditionell wird Kassler gerne mit Sauerkraut und Kartoffeln serviert. Wir haben uns für frisches Sauerkraut vom Metzger unseres Vertrauens entschieden und kombinieren es mit Zwiebeln und Apfel. Lorbeer, Wacholder, Piment und Kümmel sorgen für die typische herzhafte Würze.
Eine besondere Note bekommt unser Sauerkraut durch Meerrettichsenf. In älteren Kochbüchern findet sich Meerrettichsenf häufig als Zutat zu Kassler. Diese Kombination hat uns zu einer eigenen kleinen Rezeptidee inspiriert: Wir haben das traditionelle Gericht mit getrockneten Blättern von Moringa oleifera, dem sogenannten Meerrettichbaum, verfeinert. Das ist natürlich keine klassische Zutat des Kasslers mit Sauerkraut, sondern unsere persönliche Interpretation.
Ob man sich dafür entscheidet oder den Klassiker ganz traditionell zubereitet, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Denn auch ohne unsere kleine Moringa-Interpretation bleibt Sauerkraut mit Kassler ein einfaches, kräftiges und wunderbar herzhaftes Gericht.
Kleines Küchenwissen:
Kassler ist kein bestimmtes Teilstück vom Schwein, sondern bezeichnet gepökeltes und meist leicht geräuchertes Schweinefleisch. Je nach Teilstück kommen beispielsweise Kamm, Kotelett, Schweinelachs oder Schulter zum Einsatz. Unser Kasslerkamm stammt aus dem Schweinenacken und eignet sich durch seine saftige Struktur besonders gut für die schonende Zubereitung.
Kassler und Sauerkraut gehören dabei zu den klassischen Kombinationen der deutschen Küche. Ob mit Salzkartoffeln, Kartoffelpüree oder – wie bei unserem Rezept – einer anderen passenden Beilage: Der herzhafte Klassiker lässt sich einfach zubereiten und ist gerade in der kalten Jahreszeit ein echtes Wohlfühlgericht.
Zu »Sauerkraut mit Kassler« passt ein »Edelzwicker« bzw. »Chasselas«, wie er in der Schweiz genannt wird, oder »Grüner Veltliner« – ein »Pfeffriger«, wie er in Österreich genannt wird – ganz hervorragend. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Warum Du dieses Sauerkraut-mit-Kassler-Rezept ausprobieren solltest
- Ein echter Klassiker der deutschen Küche: Herzhaftes Kassler und aromatisches Sauerkraut ergeben eine Kombination, die nicht ohne Grund seit Generationen beliebt ist
- Saftiger Kasslerkamm: Wir verwenden gepökelten und leicht geräucherten Schweinenacken, der durch die schonende Zubereitung besonders zart und saftig wird
- Frisches Sauerkraut vom Metzger: Unser Sauerkraut kaufen wir frisch beim Metzger unseres Vertrauens. Zusammen mit Zwiebel und Apfel entsteht daraus eine angenehm herzhafte und zugleich leicht fruchtige Begleitung zum Kassler
- Meerrettichsenf für die besondere Würze: Die Kombination aus Dijon-Senf und scharfem Meerrettich bringt eine kräftige, pikante Note ins Gericht und passt hervorragend zum Kassler
- Unsere besondere Note mit Moringa: Als persönliche Interpretation des Klassikers haben wir getrocknete Blätter von Moringa oleifera, dem »Meerrettichbaum«, verwendet. Die Idee dazu entstand aus dem traditionellen Meerrettichsenf, der in älteren Rezepten häufig als Zutat für Kassler genannt wird
- Ideal für den Slow Cooker: Das langsame Garen bei niedriger Temperatur ist unkompliziert und sorgt dafür, dass sich die Aromen von Kassler, Sauerkraut, Apfel und Gewürzen harmonisch miteinander verbinden
- Einfach nachzukochen: Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung führt auch Kochanfänger sicher ans Ziel
Rezept:
Kassler mit Sauerkraut aus dem Slow Cooker
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
- 1,2 kg Kassler (Schweinenacken bzw. »Kassler Kamm«, gepökelt und leicht geraucht)
- 2 EL Meerrettichsenf (wir haben dafür Dijon-Senf mit scharfem Meerrettich a. d. Glas vermengt)
- 1 große Gemüsezwiebel
- 1 Apfel (z. B. Granny Smith)
- 600 g frisches Sauerkraut vom Metzger Ihres Vertrauens
- 400 ml Geflügelfond a. d. Glas
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren
- 3 Pimentkörner
- 1 TL Kümmel
- 1 TL schwarze Pfefferkörner
- 2 Eßlöffel Moringa oleifera – Blätter getrocknet
- etwas Salz und
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Das benötigt man zusätzlich:
- Slow Cooker 3,5 l
- Römertopf (alternativ)
- Bräter (alternativ)
Zubereitung:
1) Zwiebel schälen und klein hacken. Apfel waschen und schälen. Kerngehäuse entfernen und Äpfel in kleine Stücke schneiden.
2) Kassler von allen Seiten mit Meerrettichsenf bestreichen.
3) Zwiebel- und Apfelwürfel in den Slow Cooker geben, aromatisierten Schweinenacken und Sauerkraut darauf legen. Gewürze zugeben, noch mit etwas Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und Slow Cooker mit Geflügelfond bis max. drei Viertel auffüllen.
4) Deckel auflegen und Sauerkraut mit Kassler im Slow Cooker 7 Std. auf Stufe »LOW« garen.
Slow-Cooking-Vorteile: Beim Garen auf Niedrigtemperatur entfällt das Wenden des Bratens, ebenso die Gefahr des Anbrennens, und er wird unglaublich zart und saftig.
Garen im Römertopf oder Bräter:
Alternativ zum Slow Cooker kann man das Gericht auch auf Niedrigtemperatur im Römertopf oder Bräter im Backofen garen. Dabei am besten ein Braten-Kernthermometer verwenden. Die Langzeit-Gartemperatur sollte bei 80 – max. 85° liegen. Die Garzeit beträgt dabei ebenfalls ca. 6–8 Stunden, je nach Gewicht und Größe des Kasslers.
Zubereitungstipp – Kerntemperatur für Kassler:
Wer sicher gehen will, kann für die genaue Kontrolle der Fleischtemperatur im Slow Cooker ein Fleischthermometer verwenden. Für unser Kassler – well done gegart – empfehlen wir eine Kerntemperatur von 64–68°C.
Wir haben dieses Mal darauf verzichtet und ganz auf die stabile Niedrigtemperatur unseres Slow Cookers bzw. Crock-Pots vertraut.
Für nähere Informationen – auch zu anderen Kerntemperaturen – haben wir einen ausführlichen Beitrag verfasst. Siehe Hinweis weiter unten!
Der hohe Vitamin C-Anteil macht Sauerkraut so gesund, denn wie jeder weiß, unterstützt Vitamin C unseren Organismus bei der Abwehr von Erkältungskrankheiten, und da Sauerkraut so gut wie gar kein Fett enthält, ist es auch für figurbewusste Genießer ein echter Tipp auf dem Speisezettel. Zudem ist es reich an Ballaststoffen, die im Zusammenspiel mit der natürlichen, in Sauerkraut enthaltenen Milchsäure eine verdauungsfördernde Wirkung auf unseren Stoffwechsel haben. Die Milchsäurebakterien wiederum sorgen für eine gute Darmflora (Mikrobiom), eine wichtige Voraussetzung für ein starkes Immunsystem.
Wie bei allen Gemüsen gilt natürlich auch bei Sauerkraut: Je mehr ich das Kraut erhitze, desto weniger kann ich von den vorhandenen Vitaminen und – im Falle des Sauerkrauts – Milchsäurebakterien profitieren. Ich habe allerdings schon als Kind gerne mal rohes Sauerkraut vom Metzger roh aus der Hand gegessen und das hat sich bis heute nicht geändert.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Rohes Sauerkraut
– die verdauungsfördernde Vitamin-C-Bombe
Nicht nur in Deutschland, sondern bereits im antiken Griechenland und Ungarn war Sauerkraut bekannt und beliebt. Das hat sich bis heute – insbesondere auch in den osteuropäischen Balkanländern – nicht geändert. So erlebt das Gemüse immer noch und immer wieder die wunderbare »Metamorphose« vom ordinären Weißkohl zum feinen Sauerkraut.
Sauerkraut wird meist aus Weißkohl, seltener aus Spitzkohl, hergestellt. Damit aus dem Kohl leckeres Sauerkraut wird, schneidet man ihn zuerst in feine Streifen und zerstampft und presst ihn anschließend kräftig.
Dem dabei austretenden Saft wird Salz zugesetzt, welches diesen bei der Konservierung des Krauts unterstützt und ihm noch weiter Flüssigkeit entzieht. Milchsäurebakterien sind für die nun einsetzende Gärung und auch für den säuerlichen Geschmack des zukünftigen Sauerkrauts verantwortlich. Der Gärvorgang dauert mehrere Wochen, in denen der Kohl immer wieder erneut gestampft und gepresst wird, bis er seine Marktreife erreicht hat.
Rohes Sauerkraut – die verdauungsfördernde Vitamin C-Bombe
Der hohe Vitamin C-Anteil macht Sauerkraut so gesund, denn wie jeder weiß, unterstützt Vitamin C unseren Organismus bei der Abwehr von Erkältungskrankheiten, und da Sauerkraut so gut wie gar kein Fett enthält, ist es auch für figurbewusste Genießer ein echter Tipp auf dem Speisezettel. Zudem ist es reich an Ballaststoffen, die im Zusammenspiel mit der natürlichen, in Sauerkraut enthaltenen Milchsäure eine verdauungsfördernde Wirkung auf unseren Stoffwechsel haben. Die Milchsäurebakterien wiederum sorgen für eine gute Darmflora (Mikrobiom), eine wichtige Voraussetzung für ein starkes Immunsystem.
Wie bei allen Gemüsen gilt natürlich auch bei Sauerkraut: Je mehr ich das Kraut erhitze, desto weniger kann ich von den vorhandenen Vitaminen und – im Falle des Sauerkrauts – Milchsäurebakterien profitieren. Ich habe allerdings schon als Kind gerne mal rohes Sauerkraut vom Metzger roh aus der Hand gegessen und das hat sich bis heute nicht geändert.
Kasseler-Schweinefleisch
– zart im Biss, reich an B-Vitaminen
Bio-Haltung vorausgesetzt, liefert Schweinefleisch hochwertiges Eiweiß sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Besonders bemerkenswert ist sein hoher Gehalt an Vitamin B1 (Thiamin) – Schweinefleisch gehört hier zu den Spitzenreitern unter allen Fleischsorten. Darüber hinaus enthält es nennenswerte Mengen an Vitamin B2, B6 und B12 sowie Mineralstoffe und Spurenelemente.
Vitamin B12 ist für die Bildung roter Blutkörperchen unentbehrlich und kann in relevanten Mengen fast ausschließlich nur über tierische Lebensmittel aufgenommen werden. Bei rein pflanzlicher (veganer) Ernährung muss es daher über Supplemente oder angereicherte Produkte zugeführt werden.
Im direkten Vergleich liefert rotes Fleisch wie Rind oder Lamm zwar deutlich mehr Vitamin B12 pro Portion, Schweinefleisch trägt jedoch – insbesondere durch seinen hohen Thiamin-Gehalt – wesentlich zu einer ausgewogenen Ernährung bei.
Und Kasseler?
Durch den Pökelprozess enthält Kasseler im Vergleich zu frischem Schweinefleisch jedoch erhöhte Mengen an Salz sowie Nitritpökelsalz. Ein maßvoller Konsum ist daher aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert, insbesondere für Menschen mit Bluthochdruck oder einer salzsensitiven Ernährung. Gelegentlich genossen und im Rahmen einer insgesamt ausgewogenen Kost kann Kasseler dennoch einen Beitrag zur Eiweiß- und B-Vitamin-Versorgung leisten, sollte jedoch nicht als tägliches Fleischprodukt eingeplant werden.
Kulinarische Verwendung:
Schweinefleisch bietet eine außergewöhnliche Vielfalt in der Küche – von traditionellen Schmorgerichten bis zu modernen, leichten Zubereitungen. Zartes Schweinefilet oder Schweinemedaillons eignen sich hervorragend zum Kurzbraten, während Nacken oder Schulter als aromatische Grundlage für Braten, Pulled Pork oder Gulasch dienen.
Auch Schnitzel, Koteletts und Kamm- alias Nackensteaks sind beliebte Klassiker, die sich durch würzige Panaden oder feine Kräuterkrusten verfeinern lassen. In der mediterranen Küche wird Schweinefleisch häufig mit Rosmarin, Thymian und Knoblauch kombiniert, in der asiatischen Küche mit Ingwer, Sojasauce und Sesamöl.
Ein besonderer Tipp für Feinschmecker ist geschmorter Schweinebauch oder *confiertes Schweinekarrée – eine Kombination aus zarter Textur und tiefem, aromatischem Geschmack. Ob gebraten, geschmort oder gegrillt – Schweinefleisch lässt sich wunderbar vielseitig zubereiten und bietet dabei ein breites Spektrum von rustikal bis elegant.
(*Confieren: Für eine besonders feine, nährstoffschonende Zubereitung empfiehlt sich das sanfte Garen bei niedriger Temperatur oder das Sous-vide-Verfahren.)
Äpfel
– frischer, knackiger Genuss mit wertvollen Ballaststoffen
Äpfel sind reich an Pektin, einem Ballaststoff, der für unsere Darmgesundheit wichtig ist. Wie viele andere Obstsorten auch besitzen Äpfel zudem einen hohen Vitamin-C-Anteil. Das macht sie zweifelsfrei zu einem gesunden Lebensmittel.
»An apple a day keeps the doctor away.«
Ein Apfel allein – wie wir es von einem alten englischen Sprichwort her kennen – hält jedoch den Doktor nicht fern. Wie immer ist es stattdessen das Zusammenspiel verschiedener, sich ergänzender Nährstoffbausteine, welches uns bei der Erhaltung unserer Gesundheit unterstützt. Oder auf den Punkt gebracht: eine ausgewogene, nicht einseitige und somit gesunde Ernährung.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Kartoffeln alias Erdäpfel
– natürliche Energie, die schmeckt
Kartoffeln, in bestimmten Regionen Deutschlands sowie einigen Nachbarländern auch als »Erdäpfel« oder »Grundbirnen« bzw. »Grumbeeren« (Pfalz)) und weiteren Regionalnamen bekannt, gehören wie auch Tomaten und Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse.
Gemäß statistischen Umfragen ist die Knollenfrucht nach wie vor der Deutschen liebste Beilage und das ist auch gar nicht schlecht.
Kartoffeln sind vitamin- und mineralstoffreich und dabei noch kalorienarm. Vor allem das Vitamin-C ist in nennenswerten Mengen in der Nutzpflanze enthalten. Des weiteren besitzen die Knollen einen hohen Eiweißanteil, der in Kombination mit den in unserem Rezept verwendeten Eiern sehr gut von unserem Organismus resorbiert und in körpereigenes Eiweiß transformiert werden kann.
Gekochte Kartoffeln wirken sich allerdings stark auf den Blutzucker aus, da die Stärke durch den Kochvorgang als nahezu reine Glucose im Dünndarm aufgenommen wird.
Lässt man die Kartoffel nach dem Kochvorgang erkalten und verarbeitet sie dann erst weiter, bildet sich eine »Resistente Stärke«, die sich wesentlich günstiger auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. So werden z. B. Bratkartoffeln klassischerweise aus ERKALTETEN Kartoffeln hergestellt.
Kulinarische Verwendung:
Kartoffeln sind aus der Küche kaum wegzudenken – ob als cremiges Püree, knusprige Bratkartoffeln, herzhafte Gratins oder feine Suppen. Sie lassen sich in unzähligen Variationen zubereiten und passen zu nahezu jedem Gericht. Ihr zarter, neutraler Geschmack macht sie zu einem idealen Basislebensmittel für leichten und gesunden Genuss.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)