Thunfischsteak medium-rare mit buntem Spargelsalat
Thunfischsteak medium rare
Bei diesem Gericht haben wir uns als Hauptbestandteil fangfrischen Thunfisch in Sushi-Qualität aus Leinenfang gegönnt. So frisch auf dem Teller, kann man den Fisch – vergleichbar mit einem guten Rindersteak – ohne Bedenken »medium-roh« essen. Auf der sommerlichen Terrasse oder im schattigen Garten genossen, ein kulinarisches Erlebnis. Die fruchtigen Aromen lassen einen in südliche Gefilde hinwegträumen und dort verweilen.
Kombiniert haben wir unser perfekt auf den Punkt gebratenes »Filet« in würzig-aromatischer Fenchelsamen-Thymian-Kruste mit bunten Spargelsalat und schwarzen Venere-Reis aus dem Piemont.
Durch das Marinieren mit einer herzhaften Orangensaft-Vinaigrette, bekommt der Spargel ein unglaublich fruchtiges Aroma. Garniert wird das Ganze mit sauber filetierten Orangenfilets und frittierten Kapernäpfeln, welche durch das Frittieren ein schier unglaubliches Aroma entfalten. Schon allein das ist für sich ein eigenes Geschmackserlebnis, alles zusammen, ein echter Gaumen- und Augenschmaus.
Zu unserem Thunfisch-Steakrezept »Thunfischsteak medium rare mit buntem Spargelsalat« harmoniert z. B. ein fruchtbetonter »Arneis« aus dem Piemont, ein frisch-fruchtiger Malagousiá » von Chalkidiki oder ein fruchtbetonter »Assyrtiko« von Santorin(i). Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Bon appetito - wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept Thunfischsteak medium rare mit buntem-Spargelsalat
Zutaten für 4 Personen
Hinweis zu Affiliate-Links
Die mit einem * Sternchen gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn Du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Für den Einkaufszettel:
- 4 Thunfischfilets in Sushi-Qualität, am besten Leinenfang
- je 12 Stangen weißer und grüner Spargel, am besten tagesfrisch gestochen
- 1 Packung schwarzen Venere-Reis
- 1 große Orange
- 1 kleine Zitrone
- 2 EL Fenchelsamen
- 4–5 Zweige Thymian
- 12 Kapernäpfel
- Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig » zum Frittieren
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
- 3–4 Knoblauchzehen, am besten franz. Knoblauch
- 1 Handvoll frische Minzblätter
Zubereitung:
1) Den Piemont-Reis - wir haben zum Abwiegen eine Digitale Küchenwaage verwendet - gemäß der Gebrauchsanleitung auf der Packung ca. 40–45 min. bei 100 C° kochen. Dazu zuerst eine halbe, kleingehackte Schalotte und eine Knoblauchzehe in einen tiefen Topf geben und in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze anrösten, dann mit ca. 150 ml trockenen Weißwein ablöschen, den Reis zugeben und ebenfalls kurz anschmoren. Nun mit etwas Brühe aufschütten und die Temperatur wie oben beschrieben auf den Siedepunkt des Wassers reduzieren. Nach und nach immer etwas Brühe nachschütten und dabei ca. alle 30–60 Sek. den Reis umrühren.
2) Die Orange quer legen und links und rechts das untere und obere Ende der Orange abschneiden. Dann die Orange hochkant stellen und mit einem scharfen Messer die Schale der Haut von oben nach unten so abschneiden, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Dann die Orange wieder quer legen und vorsichtig die einzelnen Filets aus den Trennhäuten herausschneiden, sprich filetieren. Den dabei austretenden Saft wie auch den Saft der beiden abgetrennten Kappen auffangen und mit 2 EL Weißweinessig, 5–6 EL Olivenöl und etwas Salz und Pfeffer zu einem Dressing bzw. einer Vinaigrette durch ständiges rühren/schlagen verarbeiten.
3) Den grünen und weißen Spargel waschen und schälen. Den Grünen nur an den Stielansätzen etwas schälen und evtl. vorhandene holzige Enden abschneiden. Die Stangen danach mit einem sehr scharfen Küchenmesser schräg in ca. 2–3 cm lange, dünne Scheiben schneiden. Den Spargel zusammen mit der in Streifen geschnittenen Minze gut mit der Vinaigrette verrühren. Ausschlaggebend für das Ergebnis ist die frische des Spargels. Wir haben tagesfrischen Spargel verarbeitet.
4) Die Thunfisch Ober- und Unterseiten mit etwas Olivenöl bestreichen. Den Fenchelsamen in einem Mörser gut zerdrücken, Thymianblätter klein hacken und beides miteinander vermengen. Die Mischung dann auf die eingeölten Thunfischfilets verteilen und danach gut andrücken.
5) So viel Olivenöl in eine kleine, beschichtete Pfanne geben das die Kapernäpfel halb im Olivenöl liegen. Dann die Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und die Kapernäpfel schön knusprig braten, dabei öfter wenden.
6) Eine – für die 4 Filets – ausreichend großen Fischpfanne mit wenig Öl einpinseln und die Pfanne mit den vorher geschälten und halbierten Knoblauchzehen gut ausreiben. Dann die Pfanne auf ca. 170 C° erhitzen und die Filets ca. 1 Min. pro Seite kräftig anbraten. Der Bratvorgang lässt sich gut kontrollieren, da sich durch den Bratvorgang die Farbgebung der Filets von außen nach innen verändert. Ist die Bratseite ca. 1 kleinen Finger dick weiß geworden, ist es Zeit die Filets zu wenden und den Bratvorgang zu wiederholen.
Achtung: Beim Braten gut aufpassen, sonst sind die Filets ruck, zuck durchgebraten!
7) Die Thunfischfilets in fingerdicke Scheiben schneiden und zusammen mit dem bereits auf dem Teller angerichteten Spargelsalat, den Orangenfilets, den frittierten Kapernäpfeln und einem Minzblatt – wie auf unseren Fotos zu sehen – kunstvoll arrangieren.
Serviertipp: Um das kombinierte Farbenspiel allerZutaten am besten zur Geltung zu bringen, eignen sich am besten große, weiße Teller.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Thunfisch
– Eiweißpower aus dem Meer
Mit rund 25 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm zählt Thunfisch (altgriechisch: »thýnnos«, ich eile, ich rase) zu den großen Eiweißlieferanten. Er enthält sogar mehr Eiweiß als Rind- oder Schweinefleisch.
Durch die hohe biologische Wertigkeit kann unser Organismus die im Eiweiß enthaltenen Aminosäuren, essentiell für den Aufbau und Erhalt von Muskeln, Gewebe und Zellen, fast vollständig aufnehmen. Kombiniert mit ebenfalls eiweißreichen, roten oder schwarzen Linsen oder Kidneybohnen erhöht sich die biologische Wertigkeit und somit der positive gesundheitliche Aspekt um ein Weiteres. Das liegt daran, dass durch diese Kombination die verschiedenen Aminosäuren noch besser vom menschlichen Körper verwertet werden können.
Thunfisch ist in Bezug auf seine Teilstücke im Schnitt relativ fettarm. Aus einem niedrigen Fettgehalt resultiert aber leider auch ein geringer Gehalt an wertvollen »einfach und mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren«. Hier können fettreiche Fischarten wie z. B. Hering, Makrele, Sardinen und Sardellen mit ihrem hohen Gehalt einen Thunfisch locker übertreffen.
Lediglich das Bauchfleisch des beliebten Speisefisches ist fettreich und belegt in der Fischarten-Rangfolge der Omega-3-Fettsäuren-Lieferanten sogar Platz 1.
Besser aus dem Glas als aus der Dose
Vorsicht sollte man allerdings unter gesundheitlichen Aspekten beim Griff zum »Thunfisch aus der Dose« walten lassen und stattdessen lieber zum Glas greifen. In der Dose ist der Fisch meist mit Schadstoffen (wie z. B. Weichmachern aus der inneren Dosenbeschichtung) belastet. Zudem steht Thunfisch in der Nahrungskette weit oben. Im Laufe seines oft langen Lebens kann er deshalb relevante Mengen an Schwermetallen in seinem Organismus ansammeln.
Von einem übertriebenen Thunfischverzehr ist also abzuraten. Soll es trotzdem mal Thunfisch (aus der Konserve) sein, achtet man beim Kauf am besten darauf, dass dieser im »eigenen Saft« eingelegt wurde. Bei Thunfisch, der in Sonnenblumenöl konserviert wurde, steigt der Fettgehalt um ein Vielfaches. Für Diäten ist er somit nicht mehr geeignet.
Weißer und grüner Spargel
– zarte Frische, vollgepackt mit Vitaminen und Genuss
Der botanische Name »Asparagus« des kaiserlichen Gemüses leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet »junger Trieb«. Auch unter den Synonymen »Essbares Elfenbein« oder »Weißes Gold« ist Spargel bekannt. Aus über 200 Arten der Gattung Spargel sind in Deutschland vor allem der weiße und der grüne Spargel sehr beliebt. Aber auch violetter Spargel gewinnt in letzter Zeit an Popularität. Genau wie weißer Spargel eignet er sich alternativ zum Garen auch hervorragend als Rohkostsalat, was den Vorteil mit sich bringt, dass die in Spargel enthaltenen Vitamine erhalten bleiben.
Und das sind bei Spargel vor allem die Vitamine A und C. Das fettarme Gemüse verfügt zudem über einen mehr als respektablen Mineralstoffgehalt (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor). Letzterer ist genau wie Calcium ein wichtiger Bestandteil unserer Knochen.
Es gibt also gute Gründe, die Spargelzeit zu nutzen und das schmackhafte Gemüse so oft wie möglich in unseren Speiseplan zu integrieren.
Kulinarische Verwendung:
Spargel gilt als eine der elegantesten Gemüsesorten der saisonalen Küche und bietet je nach Farbvariante unterschiedliche Aromen und Texturen:
Weißer Spargel wird vor allem gekocht, gedünstet oder vakuumgegart, wobei sein zartes, leicht bittermandelartiges Aroma besonders gut in Kombination mit Butter, Zitrone, Sauce hollandaise oder feinem Schinken zur Geltung kommt.
Grüner Spargel ist aromatischer und kräftiger im Geschmack. Er kann auch kurz angebraten, gegrillt oder im Ofen geröstet werden – so bleibt sein nussiges, frisches Aroma voll erhalten.
Roh in feinen Streifen gehobelt, lässt sich grüner wie auch violetter Spargel als leichte Rohkost mit Olivenöl, Parmesan und Zitronensaft servieren – ein aromatisches Frühlingsgericht mit erfrischendem Biss. In Risottos, Pasta oder Quiches verleiht Spargel eine edle, saisonal geprägte Note, die sich harmonisch mit Kräutern wie Estragon, Basilikum oder Kerbel verbindet.
Kombinationstipp:
Ein Spritzer Zitronensaft oder ein paar Flocken Butter heben das feine Aroma des Spargels besonders hervor. Mit frischen Erdbeeren, Bärlauch oder geräuchertem Lachs lassen sich spannende Frühlingskompositionen kreieren – für einen leichten, natürlichen Genuss, der Gesundheit und Eleganz verbindet.
Erbsen
– klein, rund, nährstoffreich
Die Erbse gehört botanisch zur großen Familie der Hülsenfrüchte und ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil unserer Ernährung. In Deutschland werden vor allem die klassischen Gartenerbsen kultiviert, doch auch Kichererbsen und Zuckererbsen gehören zu den beliebten Vertretern dieser Pflanzenfamilie.
Ihr geringer Fettanteil und der hohe Proteingehalt machen Erbsen zu einem wertvollen Nahrungsmittel – insbesondere für eine ausgewogene, vegetarische oder vegane Ernährung. Zudem enthalten sie reichlich Ballaststoffe, die den Stoffwechsel unterstützen und lange satt machen.
Auch ihr Vitamin- und Mineralstoffgehalt kann sich sehen lassen: Erbsen liefern bedeutende Mengen an Folsäure, Vitamin C, Vitamin K sowie B-Vitaminen. Zudem stecken in ihnen wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Zink, die für einen gesunden Stoffwechsel, starke Knochen und ein intaktes Immunsystem unverzichtbar sind.
Kulinarische Verwendung:
Erbsen sind in der Küche äußerst vielseitig verwendbar: ob als cremige Suppe, leichter Sommersalat oder Beilage zu Fisch und Fleisch – sie sorgen stets für frischen, natürlichen Genuss und unterstützen eine gesunde, ausgewogene Ernährung.
Risotto bzw. Reis
– das vielseitige, gesunde Korn. Natürlich leicht und voller Genuss
Reis zählt zu den ältesten und wichtigsten Kulturpflanzen der Welt. Er ist in vielen Ländern Asiens das Hauptnahrungsmittel und gehört auch bei uns zu den beliebtesten Beilagen. Besonders wertvoll sind naturbelassene Varianten wie Vollkorn- oder Parboiled-Reis, da sie – im Gegensatz zu stark polierten Sorten – noch wertvolle Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten.
Reis ist von Natur aus glutenfrei und leicht verdaulich, was ihn für Menschen mit empfindlichem Magen oder Unverträglichkeiten ideal macht. Er liefert wertvolle Kohlenhydrate, die als langsam verfügbare Energiequelle den Blutzuckerspiegel stabil halten. Zugleich enthält er wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalium sowie Vitamine der B-Gruppe (insbesondere Niacin und Thiamin), die für Stoffwechsel und Nervensystem von Bedeutung sind.
Kulinarische Verwendung:
Da Reis kaum Fett enthält und je nach Zubereitung kalorienarm bleibt, eignet er sich ideal für eine leichte, bewusst gesunde Ernährung und ist oft Hauptbestandteil aromatischer asiatischer Gerichte.
In der internationalen Küche spielt Reis eine zentrale Rolle: als Risotto in Italien, als Paella in Spanien, als Sushi in Japan oder als Curry-Reis in Indien. Auch als Reissalat, gefüllte Paprika, Reissuppe oder Reisauflauf, als Beilage oder in in Salaten findet er vielseitige Verwendung.
Für einen hohen Nährstoffgehalt lohnt es sich, Natur- oder Parboiled-Reis zu verwenden, da diese Varianten mehr Ballast- und Mineralstoffe enthalten als weißer Langkornreis. In Kombination mit Gemüse, Kräutern oder Hülsenfrüchten wird Reis zu einem vollwertigen, leichten und zugleich sättigenden Gericht.
Zitrusfüchte
– der frische geschmackliche Akzent der Mittelmeerküche
Zitronen, Mandarinen, Limetten und Orangen zählen zu den am häufigsten angebauten Zitrusfrüchten der Welt. Bei der Orange – oder umgangssprachlich Apfelsine – handelt es sich übrigens um eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse.
Reich an Vitaminen und Antioxidantien
Zitrusfrüchte enthalten große Mengen an Vitamin C, das unser Immunsystem stärkt und die Abwehrkräfte mobilisiert. Darüber hinaus liefern sie Vitamine der B-Gruppe, Folsäure sowie die Mineralstoffe Kalium, Phosphor und Eisen. Letzteres spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen.
Neben Vitaminen punkten Zitrusfrüchte mit sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden – sie wirken antioxidativ und schützen unsere Zellen vor freien Radikalen.
Wer auf seine Kalorienbilanz achtet, darf bei Orangen, Zitronen & Co. gerne zugreifen: Zitrusfrüchte gehören zu den kalorienarmen Lebensmitteln und erfrischen durch ihren natürlichen Säuregehalt auf gesunde Weise.
Kulinarische Verwendung:
In der mediterranen Küche verleihen Zitrusfrüchte mit ihrem feinen Säurearoma vielen Gerichten – von Salaten bis Fisch – Frische, Frucht (Frucht = Schalenabrieb) und geschmackliche Balance.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)