Bärlauch-Pesto mit Pinienkernen
– Leckeres und gesundes Kräuterpesto-Rezept
Bärlauch-Pesto mit Pinienkernen
Ein aromatisches Bärlauch-Pesto mit Pinienkernen ist der perfekte Frühlingsklassiker für alle, die frische, natürliche Küche lieben. Wenn der würzige Duft von frischem Bärlauch durch die Küche zieht, ist die Saison für eine der beliebtesten Pesto-Varianten des Jahres eröffnet. In Kombination mit fein gerösteten Pinienkernen entsteht ein besonders harmonisches Geschmacksbild aus leichter Schärfe, nussiger Tiefe und frischer Grünnote.
Im Vergleich zum klassischen Basilikum-Pesto überzeugt Bärlauch-Pesto durch seinen intensiveren, leicht knoblauchartigen Charakter, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Es eignet sich hervorragend als schnelle Pastasauce, als aromatischer Brotaufstrich oder als feines Topping für Bowls, Gemüse- und Fleischgerichte. Durch die hochwertigen Zutaten ist es nicht nur ein kulinarischer Genuss, sondern liefert zudem wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
Ein selbstgemachtes Bärlauch-Pesto ist zudem die ideale Möglichkeit, die kurze Saison des wilden Knoblauchgewächses voll auszukosten und den Frühling geschmacklich einzufangen. Ob klassisch mit Parmesan, vegan abgewandelt oder in individuellen Variationen – die Zubereitung ist unkompliziert und schnell umgesetzt.
Für die Zubereitung unseres »Bärlauch-Pesto à la Gernekochen« haben wir ein hochwertiges, leicht fruchtiges BIO-Olivenöl verwendet, welches die hohe Schlagfrequenz eines Stab- oder Standmixers verträgt, ohne bitter zu werden.
Dass Olivenöl zu den äußerst gesunden Lebensmitteln zählt, hat sich – gottseidank – mittlerweile herumgesprochen.
Wie gesund unser Bärlauch-Pesto ist, verrät Dir unser Michael in seiner anschließenden Nährwert- und Gesundheitsanalyse ».
Wir wünschen wie stets einen Guten Appetit und wohl bekomm's!
Bärlauchpesto Rezept mit Pinienkernen
Zutaten für 4 Personen:
Für den Einkaufszettel:
- 125 g frischer Bärlauch
- 50 g Pinienkerne
- 30 g fein geriebener Parmesan
-
125 ml Bio-Organic-Premium-Olivenöl »
(Olivensorte: »Patrinía«, stabmixergeeignet) -
125 ml Bio-Organic-Premium-Olivenöl
(Olivensorte: »Patrinía«, stabmixergeeignet)
- 1 EL Moringa oleifera – Blätter getrocknet
- 1 Msp. Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
- etwas Salz und
- feiner schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung:
1) Pinienkerne in einer Bratpfanne auf mittlere Temperatur ohne Fett rösten. Den Röstvorgang unbedingt beobachten, damit die Kerne nicht verbrennen. Nach dem Rösten die Pinienkerne sofort aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
2) Währenddessen Bärlauch waschen und klein hacken.
3) Parmesan mit einer feinen Küchenreibe klein reiben.
4) Bis auf den Parmesan alle Zutaten in einen Mixbecher geben und mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Zitronenschalenabrieb, Pfeffer und Salz abschmecken. Abschließend noch den Parmesan zufügen und mit den restlichen Zutaten vermengen. Fertig!
Pesto selber machen – warum es sich lohnt!
Die im Handel erhältlichen »Industrie-Pestos«, werden fast ausschließlich mit minderwertigen Pflanzenölen, oder bestenfalls, mit billigen und ebenfalls minderwertigen Olivenölen produziert.
Die Qualität des Öls bestimmt die Qualität des Pestos
Gerade für ein Pesto, sollte man auf Discounter-Qualität verzichten und stattdessen ein hochwertiges Olivenöl verwenden. Die Qualität des Öls, bestimmt die Qualität des Pestos und somit das Geschmacks- und Genusserlebnis!
Außerdem verfügt hochwertiges Olivenöl über einen hohen Anteil einfach ungesättigter Fettsäuren, die sich günstig auf unseren Fettstoffwechsel auswirken. Mehr Informationen dazu, finden Sie in der zu diesem Rezept gehörenden Nährwert- und Gesundheitsanalyse von
Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf ».
Pesto-Haltbarkeit
Nach dem Abkühlen, das Pesto am besten in ein Weckglas füllen und in den Kühlschrank stellen. So hält es sich einige Tage und eignet sich auch prima zum Verschenken. Wer Pesto auf Vorrat zubereiten möchte, kann die Weckgläser im Wasserbad luftdicht verschließen.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Bärlauch
– das unterschätzte Frühlingskraut, natürlich, würzig und gesund
Seine kurze Erntesaison kürt Spargel zum König unter den Gemüsesorten. Diese Wertschätzung kommt beim Frühlingskraut Bärlauch leider nicht zum Tragen. Zu Unrecht, denn auch seine Saison ist besonders kurz – sie dauert von Anfang März bis Mitte Mai – und Bärlauch ist gesund!
Das Kraut besitzt die gleichen gesundheitsförderlichen Effekte und ein ähnliches Aroma wie Knoblauch – mit einem herausragenden Vorteil: Von einer unangenehmen »Knoblauchfahne« bleiben wir verschont. Ein wahres Geschmackserlebnis – ohne mögliche Beschwerden des Büronachbarn oder Unannehmlichkeiten im Kundengespräch. Grund genug, die Bärlauchsaison in vollen Zügen zu nutzen – und vor allem zu genießen.
Bärlauch enthält eine Vielzahl wertvoller Wirkstoffe, darunter Vitamin C, Eisen, Magnesium und die schwefelhaltigen Verbindungen Alliin und Allicin, die antibakteriell und durchblutungsfördernd wirken. Er regelt Blutdruck und Cholesterinspiegel, stärkt das Immunsystem und hat gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Verdauung.
Kulinarische Verwendung:
Bärlauch ist eine echte Frühlingsdelikatesse, die in der Küche auf vielfältige Weise einsetzbar ist. Fein gehackt verleiht er Butter, Quark oder Kräuterfrischkäse eine würzige Note. Als Pesto » mit Olivenöl, Parmesan und Pinienkernen ist er eine aromatische Alternative zu Basilikumpesto. Auch in Risotto, Pasta, Suppen oder als Würze für Omeletts und Kartoffelgerichte zeigt sich Bärlauch von seiner besten Seite. Er sollte jedoch stets frisch verarbeitet werden, da sein Aroma schnell verfliegt.
Moringa oleifeira
– geballte Pflanzenkraft im Überfluss
Die in Bezug auf Nährwert und gesunde Ernährung positiv einzustufenden Inhaltsstoffe, die in Moringa enthalten sind, sind so zahlreich und besitzen so viele zu betrachtende Aspekte, dass eine Analyse meinerseits hier den Rahmen sprengen würde.
Es sei nur so viel gesagt, dass Moringa in direktem Vergleich mit anderen, hochwertig einzustufenden Lebensmitteln in quasi nicht vergleichbarem Ausmaß ein Top-Lieferant von für den menschlichen Organismus äußerst wertvollen Nährstoffen ist.
Egal ob Proteine, Vitamine, Mineralien und auch Antioxidantien. Moringa bietet alles im Überfluss und besitzt somit in der Pflanzenwelt quasi ein Alleinstellungsmerkmal. Jeder, der sich näher für die positiven Eigenschaften von Moringa interessiert, wird bei einer entsprechenden Internetrecherche fündig werden.
Parmesan alias Parmigiano Reggiano
– edler Genuss mit Kraft, Charakter und Nährstoffpower
Der Parmigiano Reggiano, bei uns besser bekannt als Parmesan, ist einer der ältesten und edelsten Hartkäse der Welt. Seine Herkunft ist streng geschützt – nur Käse aus den italienischen Provinzen Parma, Reggio Emilia, Modena, Bologna (westlich des Rheins) und Mantua (südlich des Po) darf diese Bezeichnung tragen.
Hergestellt wird er aus roher Kuhmilch, die mit Naturlab gedickt und in traditionellen Kupferkesseln verarbeitet wird. Der reifende Käselaib – rund 40 kg schwer – darf mindestens 12 Monate ruhen, oft aber auch 24 oder gar 36 Monate, um sein volles, vielschichtiges Aroma zu entfalten.
Der Naturreifeprozess verleiht Parmesan seine bekannte kristalline Textur und den intensiven, nussig-würzigen Geschmack. Gleichzeitig ist er leicht verdaulich, da ein Großteil des Milchzuckers während der Reifung abgebaut wird. Mit seinem hohen Gehalt an Kalzium, Phosphor, Eiweiß und den Vitaminen A, B2 und B12 ist er ein wertvoller Energielieferant für Muskeln und Nerven.
Kulinarische Verwendung:
Parmesan ist ein echter Allrounder der italienischen Küche. Frisch gehobelt verfeinert er Pasta, Risotto, Carpaccio oder Pizza; in gebrochenen Stücken gereicht wird er zu Wein oder Balsamico zu einem edlen Aperitif. Auch als Geschmacksträger in Saucen oder Suppen zeigt er seine Finesse. Sein intensives Aroma verleiht selbst schlichten Gerichten Tiefe und Charakter – ein klassisches Beispiel für italienische Einfachheit mit raffiniertem Effekt.
Tipp: Die Rinde des Parmesan nicht wegwerfen, sondern beim Einreduzieren einer Tomatensauce für eine besondere, aromatische Note mitkochen lassen.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)