Risotto mit grünem und weißem Spargel
– Risotto con asparagi verdi e bianchi – ricetta
»Risotto mit grünem und weißem Spargel«
Wie gelingt ein unwiderstehlich leckerer, sahnig-cremiger Risotto? Unser Rezept verrät, worauf man achten muss.
Als geschmacklichen und sensorischen Kontrast, haben wir unser saisonales Risottogericht mit erntefrischem grünen und weißen Spargel kombiniert. Der grüne Spargel, bewusst »al dente« gegart, präsentierte sich mit leicht knackigen Biss im cremigen Risotto. Ein herrlicher geschmacklicher und sensorischer Kontrast! Als Garnitur, gesellte sich dazu noch weißer Spargel, den wir im Knuspermantel goldbraun frittiert haben.
Es sind bestimmte italienische Reissorten, durch deren ungewöhnliche Eigenschaften ein Risotto gelingt. Deren Korn ist von einer weichen Stärke namens »Amylopektin« umhüllt. Bereitet man Risotto richtig zu – unser Rezept zeigt genau wie es geht – löst sich die Stärke beim Kochen auf und bildet eine »Sahnige Bindung« mit den Reiskörnern. Dadurch verschmelzen die Reiskörner mit den Zutaten des Risottos, egal, ob es sich dabei um Gemüse, Fisch, Fleisch, Meeresfrüchte oder andere Zutaten handelt.
Genau das ist ein Risotto, dessen Genuss man nicht vergisst!
Wir haben – wie auch bei unseren anderen Risottogerichten – die Sorte »Carnaroli« verwendet. Unter Kennern und Profiköchen, gilt sie als die qualitativ beste Reissorte für ein Risotto. Besonders lecker und gesund ist »Acquerello-Reis« aus dem Piemont. Dieser wird mit dem Eiswasser des Mont Blanc gewässert und 1–3 Jahre lang gelagert, bevor er in den Handel kommt. 20 sorgfältig durchgeführte Arbeitsschritte gewährleisten die hohe Qualität des Produktes. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellungsverfahren trennt der Produzent die Getreideschalen, in denen die meisten gesunden Inhaltsstoffe sitzen, nicht vom Korn, was diese Reissorte so besonders wertvoll macht. Das dieser Aufwand sich auch im Preis des Produktes niederschlagen muss, liegt auf der Hand.
Wer eine preiswertere Alternative sucht, dem empfehlen wir den Carnaroli-Reis des Herstellers mit dem Anfangsbuchstaben »O«. Aber aufgepasst, wir meinen nicht das Standard-Programm in transparenten Tüten, sondern die hochwertige Produktschiene, in brauner, blickdichter Verpackung (wie man sie z. B. auch für Brote verwendet). Die Qualität dieses Produktes ist ebenfalls hervorragend und hat uns überzeugt. Leider bekommt man es nicht überall zu kaufen. Auch wir mussten erst einmal danach suchen.
Zu »Risotto mit grünem und weißem Spargel« harmoniert ein knackiger »Weißburgunder« oder »Gutedel« bzw. »Chasselas«, wie er in der Schweiz heißt, mit ausreichend frischer Säure. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept: Risotto mit grünem und weißem Spargel
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
- 300 g italienischer Risotto-Reis (wir empfehlen für dieses Gericht die Sorte »Arborio« oder »Carnaroli«)
- 8 Stangen grüner Spargel
- 6 Stangen weißer Spargel
- 2 EL bestes, leicht-fruchiges Olivenöl für das Risotto
- 50 ml Olivenöl für das Brat- bzw. Frittierfett
- 45 g Butter für das Risotto
- 50 g Butter für das Brat- bzw. Frittierfett
- 1 Ei Größe »M«
- Vollkorn-Semmelbrösel
- 2 kleine Schalotten
- 1 Knoblauchzehe
- 200 ml trockener Weißwein
- 800 ml Gemüse-Fond, selbstgemacht oder a. d. Glas
- 1 Msp. Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
- etwas gemahlener Pfeffer a. d. Mühle
Hinweis: Bei höheren Gartemperaturen, als den im Rezept angegebenen, wird evtl. etwas mehr Flüssigkeit benötigt!
Frantoio Franci Frantoio Biologico, 100% Frantoio
Sortenreines Olivenöl in Premium-Qualität.
Mit fruchtigen Noten von grünen Oliven, Gras, feinen Mandelnuancen und frischen Kräutern im Geschmack, besticht es mit seiner klaren Fruchtigkeit und harmonischer Balance aus Bitterkeit und Schärfe. Ideal für
- Salate, Antipasti und Gemüsegerichte
- Pasta, Risotto und mediterrane Klassiker
- Zu Fisch, Geflügel und leichten Fleischgerichten
- Zum Verfeinern von Saucen, Dressings und Dips
Zubereitung:
1) Spargel abbrausen und trockenschütteln. Spargelenden abschneiden und Spargel schälen (beim grünen Spargel nur das untere Drittel schälen). Spargel danach schräg in ca. 5–6 cm große Stücke schneiden.
2) Schalotten und Knoblauch pellen und fein hacken. Butter und Olivenöl bereitstellen.
3.1) 15 g Butter, Olivenöl und gehackten Zwiebel-Knoblauch-Mix in einen großen Topf geben und mittelstark (Cooking Chef 140°, Stufe 1) erhitzen. Zutaten mit einem langen Kochlöffel ca. 1 Min. ständig umrühren, bis die Zwiebel glasig ist.
3.2) Risotto hinzufügen und ca. 2 Min. (Cooking Chef 140°, Stufe 2) auf mittlerer Hitze umrühren, bis die Reiskörner mit dem Bratfett überzogen sind.
3.3) Wein zugießen und Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren (Cooking Chef 100°, Stufe 2). Risotto mit einem langen Kochlöffel ca. 2–3 Min. ständig umrühren, bis der Wein ganz aufgesogen wurde.
3.4) 100 ml siedenden Fond zufügen, Hitze reduzieren (Cooking Chef 100°, Stufe 2) und Risotto in 5–6 Sekunden-Intervallen regelmäßig umrühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Leider ist das fleissige Rühren unerlässlich, da der Risotto sonst am Topfboden kleben und anbrennen würde. (Bei unserer Zubereitung hat diese Arbeit die 'Cooking Chef' übernommen.) Ist keine Flüssigkeit mehr im Topf, weitere 100 ml Fond zugießen und ständig weiterrühren. Danach den restlichen Fond nur noch schlückchenweise zugeben. Der Risotto soll leicht feucht, aber nicht mehr flüssig sein. Nach dem Fertiggaren noch die restliche Butter unterrühren und Risotto mit etwas gemahlenem Pfeffer abschmecken.
4) Zwei Teller mit Eigelb und Paniermehl vorbereiten. Eigelb verquirlen, Spargelstücke durch das Eigelb ziehen und danach panieren.
5) Olivenöl und Butter in einer Pfanne mittelstark erhitzen. Weißen Spargel darin von allen Seiten goldbraun frittieren. Tipp: Das gelingt besonders gut, wenn man mit einem Esslöffel in Intervallen etwas Brat- bzw. Frittierfett über den Spargel gießt.
6) Je nach gewünschtem Gargrad 2–4 Min. vor Fertigstellung des Risottos den grünen Spargel zufügen und vorsichtig unterheben. Risotto auf Tellern oder in Schalen anrichten, mit dem fritierten, weißen Spargelstücken garnieren und geriebenem Parmesan finalisieren.
Welcher Reis zu welchem Risotto?
Soll ein Reis locker und körnig oder lieber »klebrig« sein? Bei einem italienischen Risotto stellt sich diese Frage nicht. Ein Risotto ist nur dann ein gelungenes Risotto, wenn der Reis eine sämige bzw. cremige Bindung besizt. Denn es ist der Schmelz, der für ein herrliches Mundgefühl sorgt und dem Genießer oder der Genießerin ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Drei bekannte Risotto-Reissorten gibt es in Italien:
1) Arborio alias Avorino-Reis
Die Reissorte Arborio stammt aus dem Piemont, aus dem gleichnamigen Ort Arborio. Sie gilt als absoluter Favorit der Italiener. Das verdankt sie ihren besonderen Eigenschaften. Ihre Körner sind so groß wie die der Carnaroli, aber dicker und bauchiger. Trotz fantastischer Cremigkeit, sind die Reiskörner nach 16–18 Minuten Kochzeit noch »al dente«, haben also noch Biss.
Unser Tipp:
Arborio ist die perfekte Wahl für ein
- Risotto mit Meeresfrüchten
- Risotto mit grünem Spargel oder auch ein
- Steinpilz-Risotto
ist die Sorte prädestiniert.
2) Carnaroli-Reis
Carnaroli besitzt ein ovales, ca. 8 mm langes Korn, welches nach 16–18 Min. Kochzeit gleichmäßig von cremiger Reisstärke umschlossen wird. Kocht man Carnaroli nicht länger als empfohlen, behält das Korn seinen schönen Biss und sorgt so für ein tolles Mundgefühl.
Unser Tipp:
Carnaroli eignet sich prächtig für ein klassisches
- Risotto alla milanese bzw. »Safran-Risotto«
3) Vialone-Reis
Vialone ein mit ca. 5 Millimetern etwas kleineres, eher rundes Reiskorn und zählt damit zu den Mittelkorn-Reissorten. Eine Eigenschaft von Vialone ist, dass sie besonders viel Flüssigkeit aufnehmen kann. Nach bereits 15–18 Min. Kochzeit entsteht so aus der Sorte ein besonders cremiges Risotto
Unser Tipp:
Vialone empfiehlt sich für deftige, gehaltvolle Risotti:
- Risotto mit gebratener Salsicce
- oder gebratener Hühnerleber
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Reis
– das vielseitige, gesunde Korn. Natürlich leicht und voller Genuss
Reis zählt zu den ältesten und wichtigsten Kulturpflanzen der Welt. Er ist in vielen Ländern Asiens das Hauptnahrungsmittel und gehört auch bei uns zu den beliebtesten Beilagen. Besonders wertvoll sind naturbelassene Varianten wie Vollkorn- oder Parboiled-Reis, da sie – im Gegensatz zu stark polierten Sorten – noch wertvolle Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten.
Reis ist von Natur aus glutenfrei und leicht verdaulich, was ihn für Menschen mit empfindlichem Magen oder Unverträglichkeiten ideal macht. Er liefert wertvolle Kohlenhydrate, die als langsam verfügbare Energiequelle den Blutzuckerspiegel stabil halten. Zugleich enthält er wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalium sowie Vitamine der B-Gruppe (insbesondere Niacin und Thiamin), die für Stoffwechsel und Nervensystem von Bedeutung sind.
Kulinarische Verwendung:
Da Reis kaum Fett enthält und je nach Zubereitung kalorienarm bleibt, eignet er sich ideal für eine leichte, bewusst gesunde Ernährung und ist oft Hauptbestandteil aromatischer asiatischer Gerichte.
In der internationalen Küche spielt Reis eine zentrale Rolle: als Risotto in Italien, als Paella in Spanien, als Sushi in Japan oder als Curry-Reis in Indien. Auch als Reissalat, gefüllte Paprika, Reissuppe oder Reisauflauf, als Beilage oder in in Salaten findet er vielseitige Verwendung.
Für einen hohen Nährstoffgehalt lohnt es sich, Natur- oder Parboiled-Reis zu verwenden, da diese Varianten mehr Ballast- und Mineralstoffe enthalten als weißer Langkornreis. In Kombination mit Gemüse, Kräutern oder Hülsenfrüchten wird Reis zu einem vollwertigen, leichten und zugleich sättigenden Gericht.
Weißer und grüner Spargel
– zarte Frische, vollgepackt mit Vitaminen und Genuss
Der botanische Name »Asparagus« des kaiserlichen Gemüses leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet »junger Trieb«. Auch unter den Synonymen »Essbares Elfenbein« oder »Weißes Gold« ist Spargel bekannt. Aus über 200 Arten der Gattung Spargel sind in Deutschland vor allem der weiße und der grüne Spargel sehr beliebt. Aber auch violetter Spargel gewinnt in letzter Zeit an Popularität. Genau wie weißer Spargel eignet er sich alternativ zum Garen auch hervorragend als Rohkostsalat, was den Vorteil mit sich bringt, dass die in Spargel enthaltenen Vitamine erhalten bleiben.
Und das sind bei Spargel vor allem die Vitamine A und C. Das fettarme Gemüse verfügt zudem über einen mehr als respektablen Mineralstoffgehalt (Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor). Letzterer ist genau wie Calcium ein wichtiger Bestandteil unserer Knochen.
Es gibt also gute Gründe, die Spargelzeit zu nutzen und das schmackhafte Gemüse so oft wie möglich in unseren Speiseplan zu integrieren.
Kulinarische Verwendung:
Spargel gilt als eine der elegantesten Gemüsesorten der saisonalen Küche und bietet je nach Farbvariante unterschiedliche Aromen und Texturen:
Weißer Spargel wird vor allem gekocht, gedünstet oder vakuumgegart, wobei sein zartes, leicht bittermandelartiges Aroma besonders gut in Kombination mit Butter, Zitrone, Sauce hollandaise oder feinem Schinken zur Geltung kommt.
Grüner Spargel ist aromatischer und kräftiger im Geschmack. Er kann auch kurz angebraten, gegrillt oder im Ofen geröstet werden – so bleibt sein nussiges, frisches Aroma voll erhalten.
Roh in feinen Streifen gehobelt, lässt sich grüner wie auch violetter Spargel als leichte Rohkost mit Olivenöl, Parmesan und Zitronensaft servieren – ein aromatisches Frühlingsgericht mit erfrischendem Biss. In Risottos, Pasta oder Quiches verleiht Spargel eine edle, saisonal geprägte Note, die sich harmonisch mit Kräutern wie Estragon, Basilikum oder Kerbel verbindet.
Kombinationstipp:
Ein Spritzer Zitronensaft oder ein paar Flocken Butter heben das feine Aroma des Spargels besonders hervor. Mit frischen Erdbeeren, Bärlauch oder geräuchertem Lachs lassen sich spannende Frühlingskompositionen kreieren – für einen leichten, natürlichen Genuss, der Gesundheit und Eleganz verbindet.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Butter alias Gute Butter
– cremiger Genuss voller wertvoller Omega-3-Fettsäuren
Nachdem Butter über Jahrzehnte hinweg systematisch schlechtgeredet wurde, ohne dies auf wissenschaftliche Studien zu stützen, ist sie zwischenzeitlich von ihrem schlechten Ruf »freigesprochen« worden – und das völlig zu Recht.
Butter besitzt einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die eben NICHT – wie lange Zeit behauptet – schlecht für unseren Organismus sind. Aber auch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in Butter enthalten.
Gegenüber Olivenöl kann sie zudem noch mit einem echten Plus punkten: Abhängig von der Nahrung, die Kühe zu sich nehmen, besitzt Butter die für den Menschen zwingend erforderlichen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Je mehr frisches Gras (Stichwort: Freilandhaltung!) eine Kuh zu sich nimmt, desto höher der Omega-3-Anteil in der Milch und deren Produkten.
Hier können sich z. B. der deutsche Marktführer Kerrygold sowie eine Handvoll weiterer Hersteller mit der Qualität ihrer Butter und den darin enthaltenen gesunden Fettsäuren ganz klar aus der Menge der Butterproduzenten hervorheben.
Freilandhaltung vorausgesetzt (gem. Bio-Verordnung mindestens 120 Tage im Jahr), verdient Butter ihren Namen »Gute Butter«, den ihr bereits unsere Großeltern gegeben haben, also völlig zu Recht.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)