Chili con car­ne aus dem Slow Coo­ker

Chili con carne aus dem Slow Cooker

»Chili con carne« bzw. »Chili«. Ein echter Küchenklassiker und nach wie vor ein in Deutschland sehr bekanntes und beliebtes Pfannengericht. Außer Hackfleisch sind noch weitere gesunde Zutaten wie Gemüsepaprika, Zwiebeln und Chilischoten Bestandteil des Rezeptes. Auch das verwendete Tomatenmark darf man getrost auf die Liste der »guten Zutaten« setzen. Warum das so ist, verrät Ihnen Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf » in seiner anschließenden Nährwert- und Gesundheitsanalyse.

Statt in der Pfanne, haben wir das Gericht auf Niedrigtemperatur im Slow Cooker gegart, um so die volle Aromenvielfalt aus den Zutaten herauszukitzeln. Um der Schärfe des Chili con carne etwas entgegenzusetzen, haben wir statt Schmand einen großen Löffel »Original griechischen Joghurt« dazu serviert.

Chili con carne aus dem Slow Cooker

Zu »Chili con carne aus dem Slow Coo­ker« passt ein kräf­ti­ger, fruch­ti­ger Rot­wein. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen guten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
Original-Chi­li-con car­ne-Re­zept

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 500 g Rinderhack
  • 1 Dose (400g) geschälte Tomaten
  • 1 Dose oder ein Glas Erbsen
  • 240 g Reis, z.B. Basmati-Reis
  • 1 gelbe und eine rote Gemüsepaprika
  • 2 grüne und zwei rote Chilischoten
  • 2 weiße Zwiebeln
  • 2–4 Knoblauchzehen, je nach Größe
  • 1 Bund frische Petersilie
  • ½ TL Chilipulver (entfällt bei Verwendung der "Molon-labe-Gewürzmischung)
  • 2–4 TL (alternativ zum Chilipulver) Spyridoula’s 300% – Molon labe », je nach gewünschtem Schärfegrad
  • ¼ TL Kreuzkümmel - gemahlen
  • ½ Dose (200g) Kidneybohnen
  • 1 kleine Dose Tomatenmark oder Mark aus der Tube
  • 1 TL Bio-Kokosblütenzucker
  • 200 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
  • 2 TL Paprikapulver - edelsüß (entfällt bei Verwendung der Molon labe-Gewürzmischung!)
  • 2–3 EL leicht-fruchtiges Olivenöl »
  • 1 Tasse frische Erbsen - alternativ TK-Ware
  • 150 g Mais
  • 1 EL Senf - mittelscharf
  • 20 g dunkle Schokolade mit mind. 70% Kakaoanteil
  • 200 g original »Griechischer Joghurt« mit 10 % Fettanteil
  • 1–2 Fsp. Salzflocken und
  • Pfeffer aus der Mühle, mittelgrob gemahlen

Gewürzmischung »Molon labe«

Wir sind ja eigentlich keine Freunde von Gewürzmischungen und kombinieren stattdessen lieber selbst die zum Gericht passenden Gewürze. Aber was sich hier in der Packung verbirgt, ist in der Tat eine beeindruckende, pfeffrige Aromenvielfalt, die unserem Gericht perfekte Schärfe und Geschmack verliehen hat. Molon labe: »Kommt und holt sie Euch! ...«

Zubereitung:

1) Paprika waschen und trockentupfen. Kerngerippe entfernen und Paprika in mundgerechte Stücke schneiden. Chilischoten waschen und in Ringe schneiden. Je nach gewünschtem Schärfegrad das Kerngerippe entfernen oder lassen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken.

2.1) Rinderhack mit Zwiebeln in einer tiefen Pfanne auf mittlerer bis hoher Temperatur (max.: 180 Grad) in etwas Öl anbraten. Chilischotenringe und Knoblauch zugeben und kurz mitgaren.
Basiswissen: Brattemperaturen für Öle und Fette »

2.2) Pfanneninhalt in eine Hälfte schieben, Temperatur erhöhen und Tomatenmark in der anderen Hälfte der Pfanne kräftig anrösten. Danach mit den anderen Zutaten vermengen und Pfanne vom Herd ziehen.

3) Pfanneninhalt zusammen mit den restlichen Zutaten - ausgenommen Erbsen - einschließlich Gewürze und Schokoraspel in den Slow Cooker geben. Deckel auflegen und Chili con carne auf Einstellung »LOW« (ca. 80–85°) 6–8 Std. im Crock-Pot schmoren lassen.
Wichtig: Während des Garens den Deckel stets aufgelegt lassen!

4) TK-Erbsen auftauen lasssen. Kurz vor Ende der Garzeit den Reis gemäß Packungsanweisung kochen und bis zum Servieren im Kochwasser warm halten.

Serviertipp:

Den Reis am besten in einer separaten Schüssel servieren, sodass sich jeder so viel daraus nehmen kann, wie er möchte.

5) Erbsen unter das Chili heben und nur kurz erhitzen.

Wichtig: Durch das lange Garen verliert das Chili einen großen Teil seiner Schärfe, deshalb Chili con carne nochmals mit Salz und Pfeffer sowie "Molon labe" (alternativ: Chilipulver) abschmecken. Danach auf Tellern anrichten und mit etwas grob gehackter - oder gezupfter - Petersilie bestreuen. Das Hackfleischgericht zusammen mit dem Reis servieren.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Rindfleisch

– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12

Rindfleisch

Neben hochwerti­gem Ei­weiß ent­hält Rind- wie auch Lamm­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B2, B6 und B12 so­wie wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Zink und Se­len. Vi­ta­min B1 ist eben­falls vor­han­den, je­doch in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei­spiels­wei­se in Schwei­ne­fleisch.

Besonders Eisen und Vi­ta­min B12 spie­len ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen. Vi­ta­min B12 kann in re­le­van­ten Men­gen fast nur üb­er tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den.

Eisen ist nicht allein für die Blut­bil­dung, son­dern auch für den Mus­kel­auf­bau re­le­vant, da es ei­ne Schlüs­sel­rol­le beim Sau­er­stoff­trans­port zu den Mus­kel­zel­len spielt. Ei­ne aus­rei­chen­de Sau­er­stoff­ver­sor­gung ist für un­se­re Mus­keln die Vo­raus­set­zung für Leis­tung, Re­ge­ne­ra­tion und Wachs­tum.

Daher lässt sich feststellen, dass eine rein ve­gane Er­nährung oh­ne Sup­ple­mente nicht als voll­stän­dig aus­ge­wo­gen be­trach­tet wer­den kann. Be­reits 150 g Lamm- oder Rin­der­filet kön­nen den Ta­ges­be­darf eines Er­wach­se­nen an Vi­ta­min B12 de­cken und leis­ten zu­gleich ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Ei­sen­ver­sor­gung.

Kulinarische Verwendung:

Rindfleisch zählt zu den viel­sei­tigs­ten Fleisch­sor­ten über­haupt und ist aus der in­ter­na­tio­na­len Kü­che nicht weg­zu­den­ken. Je nach Teil­stück lässt es sich bra­ten, schmo­ren, gril­len oder roh ge­nie­ßen – et­wa als fei­nes Carpac­cio oder wür­zi­ges Ta­tar.

Zu den be­son­ders ed­len Cuts ge­hö­ren Filet, Ent­re­côte und Hüft­steak, die durch ihre zar­te Kon­sis­tenz und den kräf­ti­gen, aro­ma­ti­schen Ge­schmack über­zeu­gen. Für Schmor­ge­rich­te eig­nen sich hin­ge­gen Schul­ter, Wade oder Brust, die durch lang­sa­mes Garen in Wein, Brühe oder Ge­mü­se­sud be­son­ders saf­tig wer­den.

Auch in der mo­der­nen, leich­ten Küche spielt Rind­fleisch ei­ne wich­ti­ge Rol­le – et­wa in Form von kurz­ge­bra­te­nen Asia-Wok-Ge­rich­ten oder als pro­te­in­rei­ches Steak mit fri­schen Bei­la­gen.
So steht Rind­fleisch für in­ten­si­ven, ei­weiß­rei­chen Ge­nuss und kraft­vol­le Aro­men, die sich na­he­zu je­der Koch­kul­tur an­pas­sen las­sen.

Kidneybohnen

– kraftvoller, pflanzli­cher Ge­nuss – na­tür­lich pro­te­in­reich

Kidneybohnen

Kidneybohnen sind die Sa­men der Gar­ten­boh­ne und zeich­nen sich durch ih­re dunk­le, rot­brau­ne Far­be so­wie ih­re cha­rak­te­ris­ti­sche, nieren­för­mi­ge Ge­stalt aus. Ur­sprüng­lich stam­men sie aus Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka und ha­ben sich über Spa­ni­en und Por­tu­gal in Eu­ro­pa eta­bliert. Heu­te sind sie ein fes­ter Be­stand­teil vie­ler in­ter­na­tio­na­ler Kü­chen und gel­ten als klas­si­sche Zu­tat für herz­haf­te Ge­rich­te mit sub­stan­zi­el­lem Cha­rak­ter.

Ernährungs­phy­sio­lo­gisch über­zeu­gen Kid­ney­boh­nen durch ih­ren ho­hen Ge­halt an pflanz­li­chem Ei­weiß und kom­ple­xen Koh­len­hy­dra­ten. Mit rund 20–25 g Pro­te­in pro 100 g Tro­cken­wa­re tra­gen sie be­son­ders in ve­ge­ta­ri­schen und ve­ga­nen Er­näh­rungs­for­men zur De­ckung des Ei­weiß­be­darfs bei, oh­ne tie­ri­sche Pro­duk­te ein­zu­set­zen. Gleich­zei­tig lie­fern sie ei­nen be­acht­li­chen An­teil an Bal­last­stof­fen, die zur nor­ma­len Ver­dau­ung bei­tra­gen und ein lang an­hal­ten­des Sät­ti­gungs­ge­fühl för­dern. Ihr Fett­ge­halt ist sehr ge­ring, wo­bei sie na­he­zu kein Cholesterin ent­hal­ten. Zu­dem ent­hal­ten sie wich­ti­ge Mi­kro­nähr­stof­fe wie Fol­säu­re, Ei­sen, Ma­gne­si­um und Ka­li­um, die un­ter an­de­rem für Blut­bil­dung, Mus­kel­funk­tion und Ener­gie­stoff­wech­sel re­le­vant sind. Durch ih­ren nied­ri­gen gly­kä­mi­schen In­dex füh­ren sie zu ei­nem ver­gleichs­wei­se mo­de­ra­ten An­stieg des Blut­zu­cker­spie­gels, was sie – in an­ge­mes­se­nen Por­tio­nen – auch für ei­ne be­wuss­te, blut­zu­cker­sta­bi­le Er­näh­rung in­ter­es­sant macht. Ro­he Boh­nen sind je­doch un­ver­träg­lich und müs­sen vor dem Ver­zehr gründ­lich ge­gart wer­den, da sie na­tür­li­che To­xi­ne ent­hal­ten, die erst durch Hit­ze un­schäd­lich wer­den.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch sind Kid­ney­boh­nen äu­ßerst viel­sei­tig ein­setz­bar. Sie bil­den die Ba­sis für klas­si­sche Schmor­ge­rich­te wie Chi­li con car­ne, ver­lei­hen Sa­la­ten ei­ne sät­ti­gen­de Kom­po­nen­te und eig­nen sich her­vor­ra­gend für ve­ge­ta­ri­sche Brat­lin­ge oder Boh­nen­pas­ten. In Kom­bi­na­ti­on mit Ge­trei­de­pro­duk­ten wie Reis ent­steht ei­ne bio­lo­gisch hoch­wer­ti­ge Pro­te­in­kom­bi­na­ti­on. Auch pü­riert als Auf­strich oder leicht an­ge­rös­tet als kna­cki­ge To­pping­va­ri­an­te bie­ten sie krea­ti­ven Spiel­raum in der mo­der­nen Kü­che. So ste­hen Kid­ney­boh­nen für ei­nen kräf­ti­gen, pflanz­li­chen Ge­nuss mit ech­tem Mehr­wert für Ge­sund­heit und Sät­ti­gung.

Paprika und Peperoni

– gesunde Vitaminpower für Genie­ßer

Paprika und Peperoni

Paprika gehören zur Fami­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se und tau­chen je nach Ge­schmack und Schär­fe­grad un­ter ver­schie­de­nen Be­zeich­nung­en wie Chi­li­scho­ten, Pfef­fe­ro­nen, Pe­pe­ro­ni, Pe­pe­ron­ci­ni usw. auf. Im Ver­gleich zu Zi­tro­nen be­sit­zen sie ein­en zwei- bis drei­mal so ho­hen Vi­ta­min C-Gehalt, ein Vitamin, das ja be­kann­ter­wei­se wich­tig für un­se­re Ab­wehr­kräf­te ist.

Die Vitamine A und E, sind eben­falls in Pap­ri­ka ent­hal­ten. Vit­a­min A un­ter­stützt die Seh­kraft un­se­rer Au­gen und ist – ähn­lich wie das Vi­ta­min B 12, wel­ches in tie­ri­schem Ei­weiß ent­halten ist – mit­ver­ant­wort­lich für die Blut­bil­dung un­se­res Kör­pers. Vi­ta­min E wird als das Frucht­bar­keits-Vi­ta­min be­zeich­net.

Auch wichtige Mi­ne­ral­stof­fe wie Ka­lium, Mag­ne­si­um, Cal­ci­um und To­co­phe­rol sind in den ver­schie­de­nen Pa­pri­ka­sor­ten ent­hal­ten. So­mit ist Paprika als »ge­sun­de« Ge­mü­se­so­rte ein­zu­stu­fen.

Außerdem enthalten gel­be wie auch ro­te Pap­ri­ka Be­ta­ka­ro­tin. Den höchs­ten Nähr­wert be­sitzt ro­te Pa­pri­ka, da­rauf folgen die oran­ge­far­be­nen und gel­­ben Pa­pri­ka. Grüne Gemüsepaprika, ist die nähr­stoff­ärms­te aller Sor­ten. Ge­nau wie Meer­ret­tich und auch Ing­wer, sti­mu­lie­ren Chi­li­scho­ten mit ih­ren an­ti­bio­ti­schen Ei­gen­schaf­ten unseren Blut­kreis­lauf und ver­bes­sern so un­se­re Durch­blu­tung.

Kulinarische Verwendung:
Paprika zählt zu den wandlungsfähigsten Gemüsesorten überhaupt – ob roh, gegart, gegrillt oder gefüllt, sie verleiht Gerichten Farbe, Frische und eine angenehm süß-würzige Note.

Roh genießt man Paprika ger­ne in Sa­la­ten, Ge­mü­se­plat­ten oder Dips (et­wa mit Hum­mus oder Frisch­kä­se). In der war­men Kü­che ent­fal­tet sie durch Rös­ten und Schmo­ren ihr vol­les Aro­ma – klas­sisch in Dol­ma (ge­füll­te Pap­ri­ka mit Reis und Hack­fleisch), im un­ga­ri­schen Gu­lasch oder als Be­stand­teil me­di­ter­ra­ner Ge­rich­te wie Ra­ta­tou­il­le oder Pa­el­la.

Gegrillt oder im Ofen ge­rös­tet ent­wi­ckelt sie ein in­ten­si­ves, leicht ka­ra­mel­li­ges Aro­ma, das be­son­ders gut mit Oli­ven­öl, Knob­lauch und Kräu­tern har­mo­niert. Auch in Sau­cen, Sup­pen oder Ein­töp­fen (z. B. Pap­ri­ka­sup­pe oder Let­scho) spielt sie eine tra­gen­de Rol­le.

Nicht zuletzt sorgt die schar­fe Va­ri­an­te – Chili oder Pe­pe­ro­ni – für be­le­ben­de Wür­ze und för­dert dank ihres Cap­sai­cin-Ge­halts so­gar die Durch­blu­tung und den Stoff­wech­sel. Paprika steht somit für far­ben­fro­hen Ge­nuss und na­tür­li­che Vi­ta­li­tät – ein ech­tes Mul­ti­ta­lent der leich­ten Kü­che.

Tomaten alias Paradeiser

– sonnengereift, ge­sund und vol­ler Ge­schmack

Tomaten alias Paradeiser

Außer einem hohen Was­ser­an­teil ent­hal­ten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind To­ma­ten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de In­halts­stof­fe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt sich zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­ge­nann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »frei­en Ra­di­kalen«, die – so­bald aktiv – ih­rem Na­men al­le Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff al­lein ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Kulinarische Verwendung:

Tomaten sind die All­roun­der der me­di­ter­ra­nen Kü­che und bil­den die Ba­sis zahl­rei­cher Klas­si­ker – von Pas­ta- und Pizza-Saucen über Sup­pen und Ein­töp­fe bis hin zu fri­schen Sa­la­ten.

Roh ent­fal­ten sie ihr vol­les Aro­ma be­son­ders in Ca­pre­se (mit Mo­z­za­rel­la, Ba­si­li­kum und Oli­ven­öl) oder in som­mer­li­chen To­ma­ten­sa­la­ten mit ro­ten Zwie­beln und Bal­sa­mi­co. In Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Thy­mi­an, Ore­ga­no und Ros­ma­rin ent­ste­hen aro­ma­ti­sche Dres­sings oder Bru­schet­ta-Be­lä­ge.

Durch Er­hit­zen in­ten­si­viert sich der Ge­schmack und das wert­vol­le Ly­co­pin wird bes­ser ver­füg­bar – ide­al in To­ma­ten­sau­cen, Ra­ta­touille, Sha­kshu­ka oder als Grund­la­ge für Ri­sot­to und Ge­mü­se­pfan­nen. Im Ofen lang­sam ge­schmor­te oder ge­trock­ne­te To­ma­ten ent­wi­ckeln ein tie­fes, süß-wür­zi­ges Aro­ma, das be­son­ders gut zu Fleisch, Fisch oder An­ti­pas­ti passt.

Auch in der fei­nen Kü­che spie­len sie ei­ne Rol­le – et­wa als To­ma­ten­con­som­mé, Sor­bet oder Ta­tar aus con­fier­ten To­ma­ten.

To­ma­ten ste­hen so­mit für Son­nen­rei­fe, me­di­ter­ra­ne Fri­sche und ge­sun­den Ge­nuss, der in na­he­zu je­der Kü­che der Welt sei­ne ku­li­na­ri­sche Hei­mat ge­fun­den hat.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)