Lapin en paquets

– Mediterrane Kanin­chen­keu­len aus dem Slow Coo­ker

Lapin en paquets – Mediterrane Kaninchenkeulen aus dem Slow Cooker Lapin en paquets – Mediterrane Kaninchenkeulen aus dem Slow Cooker

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Lapin en paquets – Mediterrane Kaninchen­keulen aus dem Slow Coo­ker

Ein außer­ge­wöhn­li­ches, medi­ter­ra­nes Ka­nin­chen­ge­richt, wel­ches im Speck­man­tel und mit frischen, pro­ven­za­li­schen Kräu­tern be­son­ders aro­ma­tisch auf den Tel­ler kommt. Ka­nin­chen gilt in der pro­ven­za­li­schen Kü­che seit je­her als fei­nes, aro­ma­ti­sches Fleisch mit zar­ter Tex­tur und ho­her Viel­sei­tig­keit. Durch das scho­nen­de Ga­ren im Pa­ket ent­fal­ten sich die Aro­men be­son­ders in­ten­siv und ver­lei­hen dem Ge­richt sei­nen ty­pi­schen süd­fran­zö­si­schen Cha­rak­ter.

Thymian ist dabei – neben Ros­marin, Lor­beer, Ba­si­li­kum, Boh­nen­kraut und Pe­ter­si­lie – der Haupt­dar­stel­ler un­ter den ver­wen­deten Kräu­tern und bil­det zu­sam­men mit gehack­tem (mil­dem fran­zö­si­schem) Knob­lauch die Pa­nie­rung der Ka­nin­chen­keu­len.

Eingewickelt in Speck ent­ste­hen so unwi­der­steh­li­che »Ka­nin­chen-Pa­ke­te« sprich: « La­pin en pa­quets ».

Wir haben uns be­wusst für Ka­nin­chen aus Frei­land­hal­tung ent­schie­den. Eine Top-Ad­res­se und un­sere Em­pfeh­lung ist die Ka­nin­chen­­zucht der Fam. Lam­mers aus Eus­kir­chen-Fla­mers­heim in der Ei­fel.

In der Pro­vence, der Hei­mat­re­gion die­ses me­di­ter­ra­nen Schmor­ge­rich­tes, mischt man ein paar Tage vor der Schlach­tung Thy­mian un­ter das Ka­nin­chen­fut­ter, so­dass das Fleisch der Ka­nin­chen den Ge­schmack des Thy­mians an­nimmt.

Gernekochen-Weintipp

Zu « Lapin eu paquets » bzw. un­se­rem »Ka­nin­chen im Slow Coo­ker« bzw. »Me­di­ter­ra­ne Ka­nin­chen­keu­len aus dem Slow Coo­ker« ser­vie­ren wir ei­nen fruch­ti­gen, leicht- bis mit­tel­kräf­ti­gen Rot­wein, z. B. ei­nen Man­seng Noir, mit aus­ge­präg­ter Frucht und Säu­re­struk­tur so­wie außer­ge­wöhn­li­chen kräut­ri­gen No­ten. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen guten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
« Lapin en paquets » (Ka­nin­chen-Pa­ke­te) im Speck­man­tel

Zutaten für 4 Personen

Hinweis zu Affiliate-Links

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Für den Einkaufszettel:

  • 4 große *Lapinchen-Keulen » aus der Eifel
  • 200 g Magerspeck, möglichst dünn ge­schnit­ten
  • 2 provenzalische (violette) Knoblauchknollen
  • 1 kg frische Tomaten (alternativ zwei Dosen geschälte Tomaten)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2–3 TL Bio-Kokosblütenzucker (altern.: Rohrzucker)
  • 1 Bund Thymian
  • 1 Bund Rosmarin
  • 2–3 Lorbeerblätter, je nach Größe
  • 2–3 Zweige Rosmarin
  • 1 TL Bohnenkraut getrocknet
  • 1 Bund frische Blattpetersilie
  • 1 Bund frischer Basilikum
  • 4–6 EL Olivenöl, leicht-fruchtig »
  • 1 Msp. Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Für das Kartoffelgratin bzw. »Gratin dauphinois«:
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • ½ l Milch
  • 250 ml Sahne
  • 3 Knoblauchzehen
  • etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss

Alternativer Beilagentipp:

Auch « Pommes de terre à la Macaire » oder Tagliatelle passen hervorragend zu diesem Tomaten-Schmorgericht.

Zubereitung:

1) Tomaten waschen, kreuzweise ein­rit­zen und 1–2 Min. in ko­­chen­­dem Was­ser blan­chie­ren. To­ma­ten aus dem Was­ser neh­­men und noch in hei­ßem Zu­­stand mit ei­nem Kü­chen­mes­ser ent­häu­ten. To­ma­ten da­nach in klei­ne Stü­cke schnei­­den.

2.1) Tomatenstücke und Tomatenmark in et­was Oli­ven­öl an­schwit­z­en. Mit Zu­cker ka­ra­mel­li­sie­ren und auf klei­ner bis mitt­le­rer Tem­pe­ra­tur min­des­tens 30 Min. ein­ko­chen. Je län­ger man die To­ma­ten­sau­ce kö­cheln lässt (einreduzieren), desto in­ten­si­ver und so­mit in­ten­si­ver wird ihr To­ma­ten­geschmack.

2.2) Ros­ma­rin, Pe­ter­si­lie und Ba­si­li­kum wa­schen, ab­trop­fen und klein ha­cken. Fri­sche Kräu­ter und Boh­nen­kraut kurz vor En­de der Garzeitzu­ge­ben. Mit Pfef­fer und Salz und evtl einer Msp. Zi­tro­nen­scha­len­ab­rieb ab­­schmeck­­en.

3.1) Kaninchenkeulen und Thy­mi­an ab­brau­sen und tro­cken­tup­fen. Knob­lauch schä­len und zu­sam­men mit dem Thy­mi­an klein ­ha­ck­en. Speck, Lor­­beer­­blät­­ter und Kü­chen­garn be­­­reit­­­le­­­gen.

3.2) Kaninchenkeulen salzen und pfef­fern. (Op­tio­nal mit et­was Mus­kat­nuss­ab­rieb oder ge­mah­le­nem Ko­­ri­an­­der­­sa­­men ver­­fei­­nern). Thy­mian-Kno­blauch-Pa­­nie­r­ung mit 1–2 klei­nen Zwei­gen Thy­mi­an und ei­nem Lor­beer­blatt auf die Keu­len ver­tei­len und fest an­­drü­ck­en. Je­de Keu­le mit 2–3 Schei­ben Ma­­ger­­speck ein­­wi­­ckeln und die Schei­ben kreuz­wei­se mit Kü­­chen­­garn fi­xie­ren.

Und bitteschön! Unsere « Lapin en paquets » sind bereit für die Pfanne.

4) Schmiedeeiserne Bratpfanne oder Guss­ei­sen­pfan­ne mit et­was Speck oder But­ter­schmalz aus­rei­ben, auf mittlere bis hohe Tem­pe­ra­tur erhitzen, und Kaninchenpakete von allen Seiten an­bra­ten.

5.) Tomatenmus in den Crock-Pot füllen. Ka­nin­chen­keu­len darauf legen und mit Kräu­tern be­­streu­­en. Deckel auflegen und « La­pins en pa­quets » 4 Std. auf Einstellung  »LOW« schmoren lassen.

Wichtig: Während des Garens den Deckel stets auf­ge­legt lassen! Wenn es mangels Zeit einmal schnel­ler ge­hen muss, kann man das Gericht al­ter­na­tiv 1 Std. auf »HIGH« und 2 Std. auf »LOW« schmoren.

Gratin dauphinois Rezept

1) Für das Gratin dauphinois Kartoffeln wa­schen, schälen und mit der Kü­chen­ma­schi­ne in dünne Schei­ben ras­peln.

Garantiert OHNE eingebau­te Obso­les­zenz:

Unsere Braun-Küchenmaschine verrichtet nun seit sage und schrei­be 34(!) Jahren klag­los ihren Dienst. Ein guter Grund wie wir finden, einmal ein Danke­schön für soviel »Treue und Dienst­eifer« aus­zu­spre­chen. ;-)

2.1) Eine Knoblauchzehe schälen, die Rest­lichen klein­­ ha­cken. Auf­lauf­form mit der ge­schäl­ten Kno­blauch­zehe aus­rei­ben und mit Butter einfetten.

Etwas Milch auf den Boden gießen und Kar­tof­fel­schei­ben leicht überlappend darauf verteilen. Sahne angießen und mit Salz, Pfef­fer, ge­hack­tem Kno­blauch und Muskat würzen. Die nächste Lage Kar­toffelscheiben darüber schich­ten und so wei­ter ver­fahren bis die Form ge­füllt ist.

2.2) Zum Schluss mit Milch und Sah­ne auf­fül­len, bis die Kar­­tof­­feln be­deckt sind.

3)  Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ob­er-/­Un­ter­hit­ze) vor­hei­zen und Katoffel-Gratin für ca. 35–40 Min. in den Backofen ge­­ben. Kurz vor En­de der Gar­zeit Gratin mit Butterflocken ver­seh­en und kurz unter dem Ofengrill über­back­en.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Kaninchenfleisch

– leichter und gesunder Genuss

Kaninchenfleisch

Ka­nin­chen­fleisch gilt als ei­ne der mager­sten und gleich­zei­tig nährstoffreichsten Fleisch­sor­ten und blickt auf ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on in der eu­ro­pä­i­schen Kü­che zu­rück. Be­reits seit dem Mit­tel­al­ter wird es ins­be­son­de­re in Frank­reich, Ita­li­en und Spa­ni­en ge­schätzt, wo es als fei­nes, gut be­kömm­li­ches Fleisch für All­tags- wie Fest­ge­rich­te gilt. Sein hel­les, zar­tes Fleisch be­sitzt ei­ne fei­ne Fa­ser­struk­tur und ein mil­des Aro­ma, das sich gut mit Kräu­tern, Ge­mü­se und leich­ten Saucen kom­bi­nie­ren lässt.

Er­näh­rungs­phy­sio­lo­gisch ist Ka­nin­chen­fleisch ein hoch­wer­ti­ger und er­gie­bi­ger Ei­weiß­lie­fe­rant mit ei­nem aus­ge­wo­ge­nen Ami­no­säu­ren­pro­fil. Zu­dem lie­fert es Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, die für die Blut­bil­dung und den Sau­er­stoff­trans­port im Kör­per wich­tig sind. Durch den sehr ge­rin­gen Fett- und Cho­le­ste­rin­ge­halt zählt Ka­nin­chen­fleisch zu den be­son­ders leich­ten Fleisch­sor­ten und eig­net sich da­her gut für ei­ne be­wuss­te, fi­gur­ori­en­tier­te Er­näh­rung. Gleich­zei­tig ist es gut ver­dau­lich und wird häu­fig auch in der Scho­kost ein­ge­setzt.

Kulinarische Verwendung:

In der Kü­che eig­net sich Ka­nin­chen­fleisch be­son­ders gut zum Schmo­ren, da die­se Zu­be­rei­tungs­art das Fleisch zart hält und ei­nen Groß­teil der wert­vol­len In­halts­stof­fe be­wahrt. Klas­si­sche Re­zep­te fin­den sich vor al­lem in der me­di­ter­ra­nen fran­zö­si­schen Kü­che, et­wa bei Lapin en paquets », bei dem Ka­nin­chen­fleisch mit Kräu­tern und Ge­mü­se sanft ge­gart wird. Auch in anderen me­di­ter­ra­nen Ge­rich­ten wird es häu­fig mit Oli­ven­öl, Knob­lauch, Thymian oder Ros­ma­rin kom­bi­niert. Ne­ben dem Schmo­ren eig­net sich Ka­nin­chen auch zum Bra­ten oder für Ragouts, wo sein fei­nes Aro­ma gut mit leich­ten Saucen har­mo­niert und ei­ne ab­wechs­lungs­rei­che Al­ter­na­ti­ve zu klas­si­schem Geflü­gel oder Schwein bie­tet.

Tomaten alias Paradeiser

– sonnengereift, ge­sund und vol­ler Ge­schmack

Tomaten alias Paradeiser

Außer einem hohen Was­ser­an­teil ent­hal­ten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind To­ma­ten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de In­halts­stof­fe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt sich zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­ge­nann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »frei­en Ra­di­kalen«, die – so­bald aktiv – ih­rem Na­men al­le Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff al­lein ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Kulinarische Verwendung:

Tomaten sind die All­roun­der der me­di­ter­ra­nen Kü­che und bil­den die Ba­sis zahl­rei­cher Klas­si­ker – von Pas­ta- und Pizza-Saucen über Sup­pen und Ein­töp­fe bis hin zu fri­schen Sa­la­ten.

Roh ent­fal­ten sie ihr vol­les Aro­ma be­son­ders in Ca­pre­se (mit Mo­z­za­rel­la, Ba­si­li­kum und Oli­ven­öl) oder in som­mer­li­chen To­ma­ten­sa­la­ten mit ro­ten Zwie­beln und Bal­sa­mi­co. In Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Thy­mi­an, Ore­ga­no und Ros­ma­rin ent­ste­hen aro­ma­ti­sche Dres­sings oder Bru­schet­ta-Be­lä­ge.

Durch Er­hit­zen in­ten­si­viert sich der Ge­schmack und das wert­vol­le Ly­co­pin wird bes­ser ver­füg­bar – ide­al in To­ma­ten­sau­cen, Ra­ta­touille, Sha­kshu­ka oder als Grund­la­ge für Ri­sot­to und Ge­mü­se­pfan­nen. Im Ofen lang­sam ge­schmor­te oder ge­trock­ne­te To­ma­ten ent­wi­ckeln ein tie­fes, süß-wür­zi­ges Aro­ma, das be­son­ders gut zu Fleisch, Fisch oder An­ti­pas­ti passt.

Auch in der fei­nen Kü­che spie­len sie ei­ne Rol­le – et­wa als To­ma­ten­con­som­mé, Sor­bet oder Ta­tar aus con­fier­ten To­ma­ten.

To­ma­ten ste­hen so­mit für Son­nen­rei­fe, me­di­ter­ra­ne Fri­sche und ge­sun­den Ge­nuss, der in na­he­zu je­der Kü­che der Welt sei­ne ku­li­na­ri­sche Hei­mat ge­fun­den hat.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Kartoffeln alias Erd­äp­fel

– natürliche Energie, die schmeckt

Kartoffeln

Kartoffeln, in bestimm­ten Re­gio­nen Deutsch­lands so­wie ei­ni­gen Nach­bar­län­dern auch als »Erd­äp­fel« oder »Grund­bir­nen« bzw. »Grum­bee­ren« (Pfalz)) und wei­te­ren Re­gio­nal­na­men be­kannt, ge­hö­ren wie auch To­ma­ten und Pap­ri­ka zur Fa­mi­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se.

Gemäß statistischen Umfragen ist die Knol­len­frucht nach wie vor der Deut­schen liebs­te Bei­la­ge und das ist auch gar nicht schlecht.

Kartoffeln sind vi­ta­min- und mi­ne­ral­stoff­reich und da­bei noch ka­lo­ri­en­arm. Vor al­lem das Vi­ta­min-C ist in nen­nens­wer­ten Men­gen in der Nutz­pflan­ze ent­hal­ten. Des wei­te­ren be­sit­zen die Knollen ei­nen ho­hen Ei­weiß­an­teil, der in Kom­bi­na­tion mit den in un­se­rem Re­zept ver­wen­de­ten Ei­ern sehr gut von un­se­rem Or­ga­nis­mus re­sor­biert und in kör­per­ei­ge­nes Ei­weiß trans­for­miert werden kann.

Gekochte Kartoffeln wir­ken sich al­ler­dings stark auf den Blut­zu­cker aus, da die Stär­ke durch den Koch­vor­gang als na­he­zu rei­ne Glu­co­se im Dünn­darm auf­ge­nom­men wird.

Lässt man die Kartof­fel nach dem Koch­vor­gang er­kal­ten und ver­ar­bei­tet sie dann erst wei­ter, bil­det sich ei­ne »Re­sis­ten­te Stär­ke«, die sich we­sent­lich güns­ti­ger auf den Blut­zu­cker­spie­gel aus­wirkt. So wer­den z. B. Brat­kar­tof­feln klas­si­scher­wei­se aus ER­KALTE­TEN Kar­toffeln her­ge­stellt.

Kulinarische Verwendung:

Kartoffeln sind aus der Küche kaum weg­zu­den­ken – ob als cre­mi­ges Pü­ree, knusp­ri­ge Brat­kar­tof­feln, herz­haf­te Gra­tins oder fei­ne Sup­pen. Sie las­sen sich in un­zäh­li­gen Va­ria­tio­nen zu­be­rei­ten und pas­sen zu na­he­zu je­dem Ge­richt. Ihr zar­ter, neu­tra­ler Ge­schmack macht sie zu ei­nem idea­len Ba­sis­le­bens­mit­tel für leich­ten und ge­sun­den Ge­nuss.

Räucherspeck

– besser nicht zu oft ge­nießen

Räucherspeck

So lecker er auch ist: Zu oft – im Sin­ne von re­gel­mä­ßig – soll­te man ihn nicht auf sei­nen Spei­se­zet­tel set­zen, da das für die Pö­ke­lung und Kon­ser­vie­rung des Schin­kens ver­wen­de­te Nitrit­pökel­salz auf­grund zahl­rei­cher, in den letzten Jah­ren durch­ge­führ­ter Stu­dien im Ruf steht, in­di­rekt krebs­er­re­gend zu sein. 

Achtung: Nitrite sind toxisch!

Nitrite sind für sich al­lein be­reits für den Men­schen to­xisch, doch da­mit nicht ge­nug. Be­son­ders bei starker Er­hit­zung (z. B. Gril­len) be­güns­tigt Na­tri­um­ni­trit im sau­ren Mi­lieu des Ma­gens die Ent­steh­ung sogenannter »Ni­tro­sa­mi­ne«, die von der Wis­sen­schaft als krebs­er­re­gend ein­ge­stuft wer­den. Oder an­ders for­mu­liert: Wer Le­bens­mit­tel, die mit Ni­tri­tpö­kel­salz halt­bar ge­macht wurden, zu oft kon­su­miert, setzt sich da­mit ei­nem er­höh­ten Krebs­ri­si­ko aus!

Petition: Schluss mit den Nitriten, die unserer Nahrung zugesetzt werden »

 

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)