DDR-Jägerschnitzel mit Tomatensauce
DDR-Jägerschnitzel mit Tomatensauce
Ein bekanntes und auch heute noch beliebtes Gericht. Die dazu gehörende Nudelsauce entstammt der DDR-Schulküche, weshalb sie auch als »Schulsauce« bekannt ist.
Wer aber hinter dem hier verwendeten Jägerschnitzel – ganz gemäß dem Namen – Schnitzelfleisch vermutet, muss sich eines besseren belehren lassen. Da Schnitzelfleisch in der ehemaligen DDR in der Fleischtheke des Metzgers oft nicht erhältlich war, wurden die DDR-Köche erfinderisch und kreierten aus panierter Jagdwurst kurzerhand das berühmte »DDR-Jägerschnitzel«.
Statt Olivenöl zum Anschwitzen der Zwiebel, kommt für die Tomaten- bzw. Nudelsauce Butter zum Einsatz, was geschmacklich aber auch eine leckere Alternative darstellt.
Unser Tipp: Das Rezept ist einfach und schnell umzusetzen und deshalb gerade auch in der Woche, wenn's schnell gehen soll, eine leckere und herzhafte Rezeptidee. Übrigens: Durch das Frittieren, erhält die Jagdwurst einen herzhaft-deftigen Geschmack. Unsere bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung führt wie immer auch Kochanfänger sicher ans Ziel ...
Zu unserem »DDR-Jägerschnitzel mit Tomatensauce«, harmoniert ein fruchtiger Merlot-Rosé ganz prächtig. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Wir wünschen mit unserem Rezeptklassiker beim Nachkochen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept:
DDR-Jägerschnitzel mit Tomatensauce
Zutaten für 4 Personen
Für den Einkaufszettel:
- 4 fingerdicke Scheiben Jagdwurst à 150 g
- 1 Zwiebel
- 1 Stich Butter
- 1 EL Mehl für die Schul- alias Nudelsauce
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Prise Zucker
- 1 Ei Größe »M«
- 1 El geschlagene Sahne
- 400 g Tomatenketchup
- 400 g Penne rigate »
oder - 400 g Fussili »
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
Das benötigt man zusätzlich:
- Mehl und Semmelbrösel zum Panieren
- Eine ausreichend dimensionierte Bratpfanne
- 250 g Butterschmalz zum Frittieren
Unsere besondere Pasta-Empfehlung:
Lecker und gesund: Pasta aus Khorasan-Weizen. Eine alte und rekultivierte, äußerst nährstoffreiche Weizensorte.
Khorasan-Weizen ist eine Jahrtausende alte, jedoch über lange Zeit in Vergessenheit geratene Getreidesorte, die seit einiger Zeit erfolgreich rekultiviert wurde. Bekannt geworden ist der natürliche Hybrid aus »Hartweizen« und einer »Weizen-Wildform« unter den geschützten Markennamen »Kamut®«.
Gegenüber modernen Sorten, unterscheidet sich Kamut® mit gleich einer ganzen Reihe positiver Merkmale. So besitzt Khorasan alias Kamut einen erheblich höheren Eiweißanteil sowie hervorragende Klebereigenschaften. Das prädestiniert das Mehl als erste Wahl für elastische Teige. Ein echter Geheimtipp für leckere Brote und sensationellen Pizzateig. Und das Beste zum Schluss: Kamut ist einfach unglaublich lecker!
Zubereitung:
1) Zwiebel pellen und klein hacken. Jagdwurst in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Restliche Zutaten bereitstellen.
2.1) Mehl in einen Teller geben. Jagdwurstscheiben rundherum mehlieren.
2.2) Ei in einem tiefen Teller aufschlagen und verquirlen. Mit einer feinen Küchenreibe etwas Bio-Zitronenschale, Muskatnuss und die geschlagene Sahne dazugeben. Alles gut verrühren. Mehlierte Jagdwurst durch die Ei-Sahnemischung ziehen.
2.3) Jagdwurst abschließend in Semmelbrösel wenden. Damit die Panierung »fluffig« bleibt, darauf achten, dass die Brösel nur leicht angedrückt werden.
Panierung oder Panade – Gibt's da einen Unterschied?
Schnitzel, Fisch oder eben Jagdwurst in einer schönen, knusprigen »Panade«. Jeder weiß, was damit gemeint ist. Aber ist der Begriff auch handwerklich korrekt? Obwohl umgangssprachlich mehr als geläufig, ist er es in der Tat nicht! Unter einer Panade versteht man in der professionellen Gastronomie ein Füll- und Lockerungsmittel (z. B. eingeweichtes Weißbrot oder Brötchen für Hackmassen). Eine knusprige Umhüllung dagegen, wird korrekt als »Panierung« und eben NICHT als »Panade« bezeichnet.
Quelle: gastronomische-akademie.de »
Zubereitung »DDR-Schulsauce«
3.1) Pfanne auf hohe Temperatur erhitzen. Tomatenmark kräftig anrösten, bis es schwarze Stellen bekommt. Zucker hinzufügen und mit dem Tomatenmark karamellisieren lassen. Tomatenmark an den Pfannenrand schieben. Hitze um die Hälfte reduzieren. Zwiebeln in Butter anschwitzen. Anschließend mit Mehl bestäuben.
3.2) Ketchup hinzufügen und mit den anderen Zutaten vermengen. Sauce mit aufgelegtem Deckel warm halten.
4) Pasta gemäß Packungsanweisung in heißem Salzwasser »al dente« kochen lassen und danach warm halten. Am Ende der Garzeit eine kleine Tasse Nudelwasser abschöpfen und die Tomatensauce damit binden. So erhält sie eine besonders sämige Konsistenz.
5) Panierte Jagdwurst auf dreiviertel Hitze in reichlich Butterschmalz frittieren. DDR-Jägerschnitzel dabei fleissig mit Bratfett übergießen, damit sie auch von oben schön knusprig werden. Schnitzel auf Küchenpapier abtropfen lassen und abtupfen, so bleibt die Panierung knusprig.
Unser Tipp: Der Saucenbinder-Trick
Entgegen den meisten Rezeptanweisungen empfehlen wir, die Pasta nicht in »REICHLICH SALZWASSER« zu garen, sondern stattdessen nur soviel Wasser zu verwenden, dass sie gerade damit bedeckt sind. (Garvorgang beobachten und ggf. etwas Wasser nachschütten.)
So erhält das Nudelwasser eine höhere »Klebstoffdichte« vom ausgeschwemmten Nudeleiweiß und sorgt so für eine schöne Bindung und sämige Konsistenz der Tomatensauce.
Workshops & Basiswissen:
Tomatenketchup selber machen, aus frischen Tomaten und ohne Zucker
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Schweinefleisch
– zart im Biss, reich an B-Vitaminen
Bio-Haltung vorausgesetzt, liefert Schweinefleisch hochwertiges Eiweiß sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Besonders bemerkenswert ist sein hoher Gehalt an Vitamin B1 (Thiamin) – Schweinefleisch gehört hier zu den Spitzenreitern unter allen Fleischsorten. Darüber hinaus enthält es nennenswerte Mengen an Vitamin B2, B6 und B12 sowie Mineralstoffe und Spurenelemente.
Vitamin B12 ist für die Bildung roter Blutkörperchen unentbehrlich und kann in relevanten Mengen fast ausschließlich nur über tierische Lebensmittel aufgenommen werden. Bei rein pflanzlicher (veganer) Ernährung muss es daher über Supplemente oder angereicherte Produkte zugeführt werden.
Im direkten Vergleich liefert rotes Fleisch wie Rind oder Lamm zwar deutlich mehr Vitamin B12 pro Portion, Schweinefleisch trägt jedoch – insbesondere durch seinen hohen Thiamin-Gehalt – wesentlich zu einer ausgewogenen Ernährung bei.
Kulinarische Verwendung:
Schweinefleisch bietet eine außergewöhnliche Vielfalt in der Küche – von traditionellen Schmorgerichten bis zu modernen, leichten Zubereitungen. Zartes Schweinefilet oder Schweinemedaillons eignen sich hervorragend zum Kurzbraten, während Nacken oder Schulter als aromatische Grundlage für Braten, Pulled Pork oder Gulasch dienen.
Auch Schnitzel, Koteletts und Kamm- alias Nackensteaks sind beliebte Klassiker, die sich durch würzige Panaden oder feine Kräuterkrusten verfeinern lassen. In der mediterranen Küche wird Schweinefleisch häufig mit Rosmarin, Thymian und Knoblauch kombiniert, in der asiatischen Küche mit Ingwer, Sojasauce und Sesamöl.
Ein besonderer Tipp für Feinschmecker ist geschmorter Schweinebauch oder *confiertes Schweinekarrée – eine Kombination aus zarter Textur und tiefem, aromatischem Geschmack. Ob gebraten, geschmort oder gegrillt – Schweinefleisch lässt sich wunderbar vielseitig zubereiten und bietet dabei ein breites Spektrum von rustikal bis elegant.
(*Confieren: Für eine besonders feine, nährstoffschonende Zubereitung empfiehlt sich das sanfte Garen bei niedriger Temperatur oder das Sous-vide-Verfahren.)
Hühnerei
– das unterschätzte Kraftpaket im Kleinformat
Hühnereier besitzen durchschnittlich 7 g Proteine und damit einen hohen Gehalt an biologisch wertvollen Substanzen. Biologisch wertvoll deshalb, da die im Ei enthaltenen Proteine einen hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren mit einem sehr guten Gleichgewicht aufweisen. Der Proteingehalt eines Hühnereis wird deshalb als Referenzwert angesehen. Ein Vergleich mit anderen Lebensmitteln macht dies deutlich: Zwei Hühnereier enthalten dieselbe Menge an Proteinen wie bspw. 100 g Fisch oder 100 g Fleisch.
Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g genau so hoch wie der Proteingehalt. Es ist vor allem im Eigelb und weniger im Eiweiß enthalten. Bei den Fettsäuren im Ei handelt es sich zu zwei Dritteln um ungesättigte Fettsäuren.
Etwas in Verruf kam eine Zeit lang der Verzehr von Ei aufgrund seines – mit ca. 180 mg – recht hohen Cholesteringehalts, was man jedoch auf keinen Fall überbewerten sollte, da solche Warnungen und Einstufungen meist gewissen Trends unterliegen und sich somit auch wieder ändern können. Zudem besitzen Hühnereier einen hohen Vitamin-A-, D- und E-Anteil und enthalten die Spurenelemente Eisen und Zink.
Mehl bzw. Getreide
– Energielieferant mit Köpfchen
Entgegen häufiger Aussagen besitzt Getreide keine großen Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür punktet es mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten und deckt – bezogen auf 100 g – fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffbedarfs bei gleichzeitig sehr geringem Fettgehalt.
Darüber hinaus liefert Getreide wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink – wichtige Komponenten für Muskel- und Nervenfunktionen – und beinhaltet Vitamine der B-Gruppe, die unseren Stoffwechsel unterstützen.
Für Menschen, die auf Fleisch verzichten möchten, also Vegetarier und Veganer (bei veganer Ernährung: Pasta secca ohne Ei!), liegt Getreide damit voll im Trend und ist ein fester Bestandteil des modernen Speiseplans geworden.
Für Personen mit Glutenunverträglichkeit ist Getreide jedoch ungeeignet. Auch Diabetiker oder Low-Carb-Anhänger halten sich wegen des hohen Kohlenhydratanteils besser zurück.
Kulinarische Verwendung:
Getreide bildet die Basis unzähliger Speisen und ist einer der wichtigsten Grundbausteine unserer Ernährung. In Form von Mehl dient es als Hauptzutat für Brot, Brötchen, Kuchen, Pasta, Pizzateig und Backwaren aller Art.
Als ganzes Korn, gequollen oder gekocht, wird es in Salaten, Aufläufen, Suppen oder vegetarischen Bratlingen verwendet. Gemahlen, geröstet oder als Flocken und Brei (z. B. Hafer, Dinkel, Hirse oder Bulgur) eignet es sich für eine vollwertige Frühstücks- oder Beilagenküche.
In der modernen Ernährung gewinnen alternative Mehlsorten – etwa aus Hafer, Hirse, Reis, Buchweizen oder Mandeln – zunehmend an Bedeutung, da sie glutenfrei und oft mineralstoffreicher sind. Dadurch lässt sich klassische Backkunst mit individuellen Ernährungsformen verbinden.
Butter bzw. »Gute Butter« und Butterschmalz
– cremiger Genuss voller wertvoller Omega-3-Fettsäuren
Nachdem Butter über Jahrzehnte hinweg systematisch schlechtgeredet wurde, ohne dies auf wissenschaftliche Studien zu stützen, ist sie zwischenzeitlich von ihrem schlechten Ruf »freigesprochen« worden – und das völlig zu Recht.
Butter besitzt einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die eben NICHT – wie lange Zeit behauptet – schlecht für unseren Organismus sind. Aber auch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in Butter enthalten.
Gegenüber Olivenöl kann sie zudem noch mit einem echten Plus punkten: Abhängig von der Nahrung, die Kühe zu sich nehmen, besitzt Butter die für den Menschen zwingend erforderlichen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Je mehr frisches Gras (Stichwort: Freilandhaltung!) eine Kuh zu sich nimmt, desto höher der Omega-3-Anteil in der Milch und deren Produkten.
Hier können sich z. B. der deutsche Marktführer Kerrygold sowie eine Handvoll weiterer Hersteller mit der Qualität ihrer Butter und den darin enthaltenen gesunden Fettsäuren ganz klar aus der Menge der Butterproduzenten hervorheben.
Freilandhaltung vorausgesetzt, verdient Butter ihren Namen »Gute Butter«, den ihr bereits unsere Großeltern gegeben haben, also völlig zu Recht.
Butterschmalz
Wie auch Claudia und Jürgen in ihren Rezepten mit Butterschmalz schreiben, gibt es viele Namen für »Braune Butter«, die vom Milcheiweiß befreite (geläuterte) Variante der Basisbutter. Um den Begriff »Ghee« wird seit geraumer Zeit ein Hype gemacht, dabei handelt es sich dabei um nichts anderes als eben braune Butter.
Mit dem Begriff »Ghee« ist allerdings auch eine Lebensphilosophie verbunden. Das hat auch die Industrie erkannt und so kommt es, dass man Ghee im Verkaufsregal meist höherpreisig vorfindet als eben »ordinäres« Butterschmalz, das ja bereits mehr als teuer genug ist.
Greifen Sie in diesem Fall also ruhig zum Butterschmalz. Artgerechte Freilandhaltung zur Erzeugung des Rohstoffs Butter vorausgesetzt, ist dieser eine ebenso gute und zudem preiswertere Wahl.
Tomatenketchup aus Schältomaten (Pomodori Pelati)
– sonnengereift, gesund und voller Geschmack
Außer einem hohen Wasseranteil enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.
Erhitzt gesünder als roh
Zudem sind Tomaten einige der wenigen Gemüsesorten, deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sich durch Erhitzen verbessern, statt sich zu verschlechtern. Gemeint sind die in Tomaten enthaltenen Polyphenole, sogenannte Antioxidantien, wirksame Fänger der zellschädigenden »freien Radikalen«, die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre machen.
Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide gehörende Farbstoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirkstoff allein ist bereits ein guter Grund, regelmäßig Tomaten auf den Speisezettel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten voraussetzend!
Kulinarische Verwendung:
Tomaten sind die Allrounder der mediterranen Küche und bilden die Basis zahlreicher Klassiker – von Pasta- und Pizza-Saucen über Suppen und Eintöpfe bis hin zu frischen Salaten.
Roh entfalten sie ihr volles Aroma besonders in Caprese (mit Mozzarella, Basilikum und Olivenöl) oder in sommerlichen Tomatensalaten mit roten Zwiebeln und Balsamico. In Kombination mit Kräutern wie Thymian, Oregano und Rosmarin entstehen aromatische Dressings oder Bruschetta-Beläge.
Durch Erhitzen intensiviert sich der Geschmack und das wertvolle Lycopin wird besser verfügbar – ideal in Tomatensaucen, Ratatouille, Shakshuka oder als Grundlage für Risotto und Gemüsepfannen. Im Ofen langsam geschmorte oder getrocknete Tomaten entwickeln ein tiefes, süß-würziges Aroma, das besonders gut zu Fleisch, Fisch oder Antipasti passt.
Auch in der feinen Küche spielen sie eine Rolle – etwa als Tomatenconsommé, Sorbet oder Tatar aus confierten Tomaten.
Tomaten stehen somit für Sonnenreife, mediterrane Frische und gesunden Genuss, der in nahezu jeder Küche der Welt seine kulinarische Heimat gefunden hat.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)
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