Iberico vom Grill mit Erdbeer-Eli­xier-Jas­mi­ne-Ket­chup

Iberico vom Grill

schweinenacken

Iberico vom Grill mit Erdbeer-Elixier-JAS­MI­NE-Ketchup

Ein außergewöhnliches Steak­re­zept, mit ei­nem eben­so au­ßer­ge­wöhn­li­chen Ket­chup, den wir mit Eli­xier JASMINE » ver­fei­nert ha­ben. Wer bei Schwein vom Grill die Na­se rümpft, hat noch kein spa­ni­sches »DU­ROC-Schwein« und erst recht kein »IBE­RI­CO-Schwein« pro­biert.

Der Ge­schmack des Ibe­ri­cos ist ein­fach fan­tas­tisch. Ei­nmal ge­nos­sen, will man es im­mer wie­der mal ge­nie­ßen. Für den Grill haben wir Na­cken ge­wählt, da die­ser gut durch­wach­sen und be­son­ders aro­ma­tisch ist. Zu­dem bleibt das zar­te Fleisch su­per­saf­tig.

Den Spitz­na­men »Oli­ven­schwein«, ver­dankt das Ibe­ri­co sei­ner Fä­hig­keit Ome­ga 3-Fett­säu­ren in sei­ne Fett­zel­len ein­zu­la­gern. Er­näh­rungs­wis­sen­schaft­lich, ist die­ser Quer­ver­weis al­ler­dings nicht kor­rekt, da Oli­ven­öl zwar über ei­nen ho­hen An­teil an »Ein­fach un­gesät­tig­ten Fett­säu­ren«, aber über kei­ne »Ome­ga 3-Fett­säu­ren« ver­fügt.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Iberico vom Grill« bzw. »Ibe­ri­co-Na­cken­bra­ten-Re­zept« passt ein frucht­be­ton­ter Rot­wein mit nur de­zen­tem, wei­chen Tan­nin, z. B. ein Agi­or­gí­ti­ko von der Pe­lo­pon­nes oder un­ser spe­zi­el­ler Ger­ne­ko­chen-Wein­tipp, das »Blut Ju­pi­ters«, ein fruch­ti­ger San­gio­ve­se aus der Wein­bau­re­gion »Chi­an­ti«, im Zen­trum der Tos­ca­na, ganz her­vor­ra­gend. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
Iberico Nackenbraten

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 1,2 kg Iberico-Schweinenacken (z. B. Großmarkt)
  • 750 g frische, reife Erdbeeren
  • 3 Rote Zwiebeln (alternativ: Schalotten)
  • 2–3 Knoblauchzehen (je nach Größe)
  • 1 kleine, rote Chilischote
  • 3–4 EL mittelfruchtiges Olivenöl
  • 3 EL Kokosblütenzucker
  • 1 TL Curry
  • 1 Sternanis
  • 3 Gewürznelken
  • 2–3 Lorbeerblätter (je nach Größe)
  • etwas feines Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle für den Ketchup
  • etwas grobes Salz, z. B. Pyramiden- oder Meersalz)
  • Steakpfeffer oder schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 30 ml Spyridoula's Elixier JASMINE »

Zubereitung:

1) Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob ha­cken. Erd­bee­ren ab­brau­sen und in klei­­ne Stü­cke schnei­den. Die Chi­li­­scho­te eben­falls wa­­schen, der Län­ge nach hal­bie­ren und mit ei­­nem Kü­­chen­­mes­­ser das Ge­rip­pe und die Sa­men aus­kratzen und Schote klein ­ha­­cken.

2.1) Olivenöl in einer Schmor­pfan­ne er­hitzen. Zu­erst die Zwie­bel bei mitt­le­rer Hit­ze an­­schwit­­zen. Dann den Knob­lauch zu­fü­gen und eben­­falls kurz an­schwit­zen.

2.2) Erdbeeren und klein ge­hack­te Chi­li­scho­te in die Pfan­­ne ge­ben. Pfan­nen­mit­te frei­schie­ben, Ko­­kos­­blü­­ten­­zu­­cker kurz ka­­ra­­mel­­li­­sie­r­en las­sen und mit den Erd­­bee­­ren ver­men­gen. Rest­li­che Ge­wür­ze zu­ge­ben und die Erd­bee­ren bei klei­ner bis mitt­le­rer Hit­ze min­des­tens 50–60 min. lang ein­­ko­ch­en. Je län­ger, des­to in­­ten­­si­­ver und le­cke­rer!

3) Nach dem Einkochen Lor­beer, Nel­ken und Stern­anis ent­­neh­­men. Die ein­ge­koch­ten Erd­bee­ren in ei­nen Mix­­be­­ch­er ge­­ben und den Ket­chup mit dem Zau­­ber­­stab, bzw. Stab­mi­xer fein pü­rie­ren. Mit Salz und Pfef­fer und ca. 30 ml Jas­mi­ne-Eli­xier ab­­schme­cken und in ei­ne aus­ge­koch­te Ket­chup­fla­sche um­fül­len.

4) Den Schweinenacken auf dem Grill bei in­di­rek­ter Hit­­ze – je nach Grill­tem­pe­ra­tur und Fleisch­grö­ße – ca. 90–120 min. lang gril­len, bis ei­ne Kern­tem­pe­ra­tur von 65° Cel­si­us er­reicht ist. Da­nach noch 20 Min. ru­hen las­sen, da­mit der im Kern kon­zen­trierte Fleisch­saft sich wie­der im gan­zen Fleisch­stück ver­teilt.

Zubereitungs­tipp – Kern­tem­pe­ra­tur für Schwei­ne­na­cken

Für die ge­naue Kon­trol­le der Fleisch­tem­pe­ra­tur, ha­ben wir ein Bra­ten-Kern­ther­mo­me­ter ver­wen­det. Für un­­se­­ren Ibe­ri­co-Schwei­ne­na­cken – me­dium rare ge­gart – em­pfeh­len wir ei­ne Kern­tem­pe­ra­tur von 65° Cel­sius.

Serviertipp: Den Bra­ten ha­ben wir mit ei­nem gro­ßen, sehr schar­fen Küchenmesser (altern. nimmt man ein elek­tri­sches Mes­ser) quer zur Fa­ser in 2 cm di­cke Schei­ben ge­schnit­ten.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Iberico-Schweinefleisch

– zart im Biss, reich an B-Vi­ta­mi­nen

Iberico-Schweinefleisch

Hochwertiges Schweine­fleisch wie das vom Ibe­ri­co-Schwein, wel­ches nicht aus Mas­sen­tier­hal­tung stammt, lie­fert hoch­wer­ti­ges Ei­weiß so­wie wich­ti­ge Vi­ta­mi­ne und Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders be­mer­kens­wert ist sein ho­her Ge­halt an Vi­ta­min B1 (Thiamin) – Schwei­ne­fleisch ge­hört hier zu den Spit­zen­rei­tern un­ter al­len Fleisch­sor­ten. Das Vi­ta­min ist es­sen­tiell für den Ener­gie­stoff­wech­sel, spielt eine zen­tra­le Rol­le in der Funk­tion des Ner­ven­sys­tems, un­ter­stützt das Herz-Kreis­lauf­sys­tem und för­dert das Wachs­tum. Nicht we­ni­ge Fak­ten al­so, die für das Vi­ta­min B1 spre­chen.

Darüber hinaus enthält hoch­wer­ti­ges Schwei­ne­fleisch nen­nens­wer­te Men­gen an Vi­ta­min B2, B6 und B12 so­wie Mi­ne­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te.

Vitamin B12 ist für die Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen un­ent­behr­lich und kann in re­le­van­ten Men­gen fast aus­schließ­lich nur üb­er tie­ri­sche Le­bens­mit­tel auf­ge­nom­men wer­den. Bei rein pflanz­li­cher (ve­ga­ner) Er­näh­rung muss es da­her über Supp­le­men­te oder an­ge­rei­cher­te Pro­duk­te zu­ge­führt wer­den.

Im direkten Vergleich ist ro­tes Fleisch wie Rind deut­lich rei­cher an Vi­ta­min B12 als han­dels­üb­li­ches Schwei­ne­fleisch. Eine Aus­nahme bil­det hoch­wer­ti­ger Ibe­ri­co-Schin­ken, der durch Er­näh­rung und spe­zi­el­le Rei­fung au­ßer­ge­wöhn­lich viel B12 en­thal­ten kann.

Wertvolle Omega-3-Fettsäuren
Einzigartig – sowohl im Ge­schmack als auch aus ge­sund­heit­li­cher Sicht – wird das Fleisch durch die spe­zi­el­le Er­näh­rung des Ibe­ri­co-Schweins. Die frei­lau­fen­den Tie­re er­näh­ren sich über­wie­gend von Eic­heln, die für das cha­rak­te­ris­tisch nussige Aroma ver­ant­wort­lich sind. Dank die­ser ei­chel­ba­sierten Ernährung ist das Fleisch reich an Ome­ga-3-Fett­säuren und das Ibe­ri­co be­sitzt zu­dem die sel­te­ne Fä­hig­keit, diese in sei­nen Fett­zel­len ein­zu­lag­ern – wo­durch wir beim Ver­zehr di­rekt ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Kulinarische Verwendung:

Premium-Schweinefleisch wie Ibe­ri­co, Du­roc oder Man­ga­litz­a steht für höchs­te Fleisch­qua­li­tät, fei­ne Mar­mo­rie­rung und ein un­ver­wech­sel­ba­res, nu­an­cier­tes Aro­ma. Dank sei­nes ho­hen in­tra­mus­ku­lä­ren Fett­an­teils bleibt es selbst bei star­ker Hit­ze­ein­wir­kung saf­tig und ent­fal­tet sei­nen cha­rak­te­ris­ti­schen Ge­schmack be­son­ders gut bei sanf­tem Bra­ten, Gril­len oder Sous-vide-Ga­ren.

Ein Iberico-Karrée oder Du­roc-Co­te­lettes las­sen sich ide­al bei mitt­le­rer Hit­ze an­bra­ten, wo­bei sich die leicht nussi­ge Aro­ma­tik und die fei­ne Fett­tex­tur voll ent­fal­ten. Für Gour­mets emp­fiehlt sich das kurz­ge­bra­te­ne Se­creto Ibe­ri­co – ein ver­deck­ter Muskel­schnitt zwi­schen Schul­ter und Rücken, der als Delikatesse gilt. Auch Mangalitza-Speckschinken oder Du­roc-Kar­ree vom Holz­grill sind be­lieb­te Bei­spie­le für die Hoch­kü­che.

In der gastronomischen Praxis wird Pre­mi­um-Schwei­ne­fleisch häu­fig wie ein ed­les Rin­der­stück be­han­delt: ru­hig kurz­ge­bra­ten, mit Kerntem­pe­ra­tur­kon­trol­le und mit aro­ma­ti­schen Be­glei­tern wie Ros­ma­rin, Thym­ian, schwar­zem Knob­lauch, Fen­chel­sa­men oder Ap­fel-Chut­ney ser­viert. In der asia­ti­schen Kü­che fin­det man Pre­mi­um-Schwei­ne­fleisch eh­er sel­ten. Kom­bi­niert wird es dort meis­tens mit Ing­wer, So­ja­sauce und Se­sam­öl.

(Kulinarischer Tipp: Ibe­ri­co oder Du­roc mit leicht an­ge­rös­te­ten Eichel­s­plit­tern und Oli­venöl ser­vie­ren – ein di­rek­tes Zi­tat sei­ner Her­kunft und Er­näh­rung, das Aro­ma­tik und Ge­sund­heit in per­fek­tem Gleich­klang ver­bin­det.)

Erdbeeren

– zart im Biss, reich an B-Vi­ta­mi­nen

Erdbeeren

Schon unsere Vorfahren, die Jä­ger und Samm­ler, hat­ten die aro­ma­ti­schen Erd­bee­ren als Nah­rungs­mit­tel für sich ent­deckt. Die Na­mens­ge­bung »Bee­re« ist al­ler­dings bo­ta­nisch nicht ganz kor­rekt, denn Erd­bee­ren ge­hö­ren streng ge­nom­men nicht zu den Bee­ren, son­dern zu den so­ge­nann­ten Sam­mel­nuss­früch­ten. Die ei­gent­li­chen Früch­te sind da­bei die kleinen, gelb­lich schim­mern­den Nüss­chen auf der Ober­flä­che der ro­ten Frucht.

Ernährungsphysiologisch zeich­nen sich Erd­bee­ren durch ih­ren mo­de­ra­ten Zu­cker­ge­halt bei gleich­zei­tig ge­rin­ger Ka­lo­rien­dich­te aus. Da­für ent­hal­ten sie um­so mehr Vi­ta­min C und zäh­len da­mit zu den vi­ta­min­rei­chen hei­mi­schen Früch­ten. Vi­ta­min C un­ter­stützt das Im­mun­sys­tem, wirkt als Antioxidant und trägt zum Schutz un­se­rer Zel­len vor oxi­da­ti­vem Stress bei. Zu­dem lie­fern Erd­bee­ren Fol­säu­re und Ei­sen, die bei­de wich­ti­ge Funk­tio­nen bei der Blut­bil­dung über­neh­men. Mi­ne­ral­stof­fe wie Ka­li­um und Mag­ne­si­um tra­gen zur nor­ma­len Herz- und Mus­kel­funk­ti­on bei, wäh­rend Cal­ci­um ei­nen Bau­stein für Kno­chen und Zäh­ne dar­stellt.

Besonders interessant sind auch die zahl­rei­chen se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fe der Erd­bee­re. Da­zu zählen un­ter an­de­rem das Fla­vo­noid Kaemp­fe­rol so­wie die na­tür­li­che El­lag­säu­re. Die­se Pflan­zen­stof­fe wir­ken an­ti­oxi­da­tiv und kön­nen da­zu bei­tra­gen, freie Ra­di­ka­le im Or­ga­nis­mus zu neu­tra­li­sie­ren. Da­durch un­ter­stüt­zen sie den Kör­per beim Schutz vor Zell­schä­den und leis­ten ei­nen Bei­trag zu ei­ner aus­ge­wo­ge­nen und ge­sund­heits­be­wuss­ten Er­näh­rung.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch sind Erdbee­ren au­ßer­ge­wöhn­lich viel­sei­tig ein­setz­bar. Klas­sisch ge­hö­ren sie zu Des­serts, Ku­chen und Tor­ten oder wer­den mit Jo­ghurt, Quark oder Eis­creme kom­bi­niert. Auch als fri­scher Obst­sa­lat oder leicht ge­zu­ckert mit Sah­ne sind sie ein be­lieb­ter sai­so­na­ler Ge­nuss.

In der mo­der­nen Kü­che fin­den Erd­bee­ren je­doch auch im herz­haf­ten Be­reich Ver­wen­dung, etwa in Sa­la­ten mit Bal­sa­mi­co, zu Zie­gen­kä­se oder als fruch­ti­ge Kom­po­nen­te zu ge­grill­tem Ge­flü­gel und Fisch. Eben­so eig­nen sie sich her­vor­ra­gend für Mar­me­la­den, Frucht­saucen oder Smoothies und brin­gen mit ih­rem fri­schen, süß-säu­er­li­chen Aro­ma ei­nen leich­ten, som­mer­li­chen Ak­zent in zahl­rei­che Ge­rich­te.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Paprika und Peperoni

– gesunde Vitaminpower für Genie­ßer

Paprika und Peperoni

Paprika gehören zur Fami­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se und tau­chen je nach Ge­schmack und Schär­fe­grad un­ter ver­schie­de­nen Be­zeich­nung­en wie Chi­li­scho­ten, Pfef­fe­ro­nen, Pe­pe­ro­ni, Pe­pe­ron­ci­ni usw. auf. Im Ver­gleich zu Zi­tro­nen be­sit­zen sie ein­en zwei- bis drei­mal so ho­hen Vi­ta­min C-Gehalt, ein Vitamin, das ja be­kann­ter­wei­se wich­tig für un­se­re Ab­wehr­kräf­te ist.

Die Vitamine A und E, sind eben­falls in Pap­ri­ka ent­hal­ten. Vit­a­min A un­ter­stützt die Seh­kraft un­se­rer Au­gen und ist – ähn­lich wie das Vi­ta­min B 12, wel­ches in tie­ri­schem Ei­weiß ent­halten ist – mit­ver­ant­wort­lich für die Blut­bil­dung un­se­res Kör­pers. Vi­ta­min E wird als das Frucht­bar­keits-Vi­ta­min be­zeich­net.

Auch wichtige Mi­ne­ral­stof­fe wie Ka­lium, Mag­ne­si­um, Cal­ci­um und To­co­phe­rol sind in den ver­schie­de­nen Pa­pri­ka­sor­ten ent­hal­ten. So­mit ist Paprika als »ge­sun­de« Ge­mü­se­so­rte ein­zu­stu­fen.

Außerdem enthalten gel­be wie auch ro­te Pap­ri­ka Be­ta­ka­ro­tin. Den höchs­ten Nähr­wert be­sitzt ro­te Pa­pri­ka, da­rauf folgen die oran­ge­far­be­nen und gel­­ben Pa­pri­ka. Grüne Gemüsepaprika, ist die nähr­stoff­ärms­te aller Sor­ten. Ge­nau wie Meer­ret­tich und auch Ing­wer, sti­mu­lie­ren Chi­li­scho­ten mit ih­ren an­ti­bio­ti­schen Ei­gen­schaf­ten unseren Blut­kreis­lauf und ver­bes­sern so un­se­re Durch­blu­tung.

Kulinarische Verwendung:
Paprika zählt zu den wandlungsfähigsten Gemüsesorten überhaupt – ob roh, gegart, gegrillt oder gefüllt, sie verleiht Gerichten Farbe, Frische und eine angenehm süß-würzige Note.

Roh genießt man Paprika ger­ne in Sa­la­ten, Ge­mü­se­plat­ten oder Dips (et­wa mit Hum­mus oder Frisch­kä­se). In der war­men Kü­che ent­fal­tet sie durch Rös­ten und Schmo­ren ihr vol­les Aro­ma – klas­sisch in Dol­ma (ge­füll­te Pap­ri­ka mit Reis und Hack­fleisch), im un­ga­ri­schen Gu­lasch oder als Be­stand­teil me­di­ter­ra­ner Ge­rich­te wie Ra­ta­tou­il­le oder Pa­el­la.

Gegrillt oder im Ofen ge­rös­tet ent­wi­ckelt sie ein in­ten­si­ves, leicht ka­ra­mel­li­ges Aro­ma, das be­son­ders gut mit Oli­ven­öl, Knob­lauch und Kräu­tern har­mo­niert. Auch in Sau­cen, Sup­pen oder Ein­töp­fen (z. B. Pap­ri­ka­sup­pe oder Let­scho) spielt sie eine tra­gen­de Rol­le.

Nicht zuletzt sorgt die schar­fe Va­ri­an­te – Chili oder Pe­pe­ro­ni – für be­le­ben­de Wür­ze und för­dert dank ihres Cap­sai­cin-Ge­halts so­gar die Durch­blu­tung und den Stoff­wech­sel. Paprika steht somit für far­ben­fro­hen Ge­nuss und na­tür­li­che Vi­ta­li­tät – ein ech­tes Mul­ti­ta­lent der leich­ten Kü­che.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)