Weißer Spargel mit Orangen-Ma­yon­nai­se

– fein mariniert mit frisch-fruch­ti­ger Zitrus­no­te

Weißer Spargel mit Orangen-Mayonnaise Weißer Spargel mit Orangen-Mayonnaise

synonym

Weißer Spargel mit Orangen-Mayon­nai­se – fein ma­ri­niert mit frisch-fruch­ti­ger Zi­trus­no­te

Weißer Spargel zählt zu den klassischsten Zu­tat­ten der Früh­lings­kü­che – in unserem spa­nischen Re­zept zeigt er sich je­doch von einer be­son­ders fei­nen und aro­matisch aus­ba­lan­cier­ten Seite. Nach dem scho­nen­den Ga­ren in ei­nem Sud aus Salz, Zu­cker und Butt­er wird der Spar­gel biss­fest ab­ge­kühlt und an­schlie­ßend in einer leich­ten Ma­ri­na­de aus Spar­gel­sud, Es­sig, Ge­wür­zen und ei­nem Hauch Oran­gen­li­kör ver­edelt. So ent­steht eine ele­gan­te Kom­bi­na­tion aus zar­ter Tex­tur und frisch-fruch­tiger Wür­ze.

Die dazu gereichte Oran­gen-Ma­yon­nai­se bringt eine in­ten­sive Zi­trus­note ins Spiel, die durch ihre cre­mi­ge Struk­tur einen span­nen­den Kon­trast zur fei­nen Säu­re der Ma­ri­na­de bil­det. Durch die Re­duk­tion von frisch ge­press­tem Oran­gen­saft und Zest­en ent­steht ei­ne kon­zen­trier­te Aro­ma­tik, die den Spar­gel ge­schmack­lich unter­streicht, ohne ihn zu über­decken.

Neben seinem feinen Ge­schmack über­zeugt das Ge­richt auch durch sei­ne aus­ge­wo­ge­ne Zu­sam­men­set­zung: Spar­gel lie­fert wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe und steht für eine leich­te, sai­so­nale Küche, wäh­rend die hoch­wertige Ma­yon­nai­se auf Ba­sis von Oliven­öl eine be­wusste Al­ter­na­ti­ve zu klas­si­schen Va­rian­ten dar­stellt.

Vorspeise oder Hauptgericht

Das Rezept eignet sich perfekt als raf­fi­nier­te Vor­spei­se. Ser­viert mit Lachs, Thun­fisch oder Kalbs­filet, wird da­raus ein eben­so leich­tes wie ele­gan­tes Haupt­ge­richt. Die Kom­bi­na­tion aus ma­ri­nier­ter Fri­sche und cre­mi­ger Zi­trus­no­te macht es zu ei­nem mo­der­nen Spar­gel­ge­richt, das Ge­nuss und Gesund­heit auf ele­gan­te Wei­se ver­bindet.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Weißer Spargel mit Orangen-Mayon­nai­se« ser­vie­ren wir ei­nen mit­tel­kräf­ti­gen Sau­vign­on blanc mit aus­ge­präg­ter Frucht aus dem spa­nischen Rued­a. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
Weißer Spargel mit Orangen-Mayon­nai­se

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 1 kg weißer Spargel
  • 2 Orangen
  • etwas Salz, Zucker
  • 1 TL Butter

Für die Marinade:

  • 3 EL Weißwein- oder Sherry-Essig
  • 3 EL Orangenlikör
  • etwas Salz und Pfeffer
  • ½ TL Cayenne-Pfeffer oder Pi­ment d'Es­pe­lette
  • 6-7 EL Olivenöl

Für die Orangen-Mayonnaise:

  • 2 frische Eigelb (Eier nicht älter als 2 Tage!)
  • 150–200 ml stabmixergeeignetes, leicht-fruchtiges Olivenöl »
    (alternativ: Traubenkernöl oder Pflanzen­öl, z. B. Sonnen­blu­men­öl)
  • 1–2 TL (je nach Geschmack) Früh­lings- oder Som­mer­blü­ten­ho­nig
  • 1,5 TL Dijon-Senf, z. B. Lö­wen­senf »Me­di­um wür­zig« (dun­kel­grün)
  • 1 EL Bio Apfelessig naturtrüb oder Weißweinessig
  • 1 TL Estragon und/oder alternativ:
    1 TL Moringa oleifera – Blätter getrocknet
  • 2 gehäufte EL original griechischer Joghurt
  • etwas Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Prise Salz (ersatzweise 2 Sardellen) und
  • 1 Prise feiner schwarzer Pfeffer
  • 2 Orangen, eine da­von un­be­han­delt (Bio-Oran­ge)
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz (ersatzweise 2 Sardellen) und
  • 1 Prise Cayennepfeffer oder *Piment d'Espelette »

👉 Das Salz lässt sich auch durch zwei Sar­del­len, die man mit dem Zau­ber­stab zer­klei­nert, er­set­zen. Keine Angst: Die May­on­naise er­hält da­durch kei­nen Fisch­ge­schmack, da­für aber wert­vol­le »Ome­ga 3-Fett­säu­ren«.

1.1) Orangen quer legen und links und rechts das un­te­re und obe­re Ende der Orange abschneiden. Dann die Orangen hoch­kant stel­len und die Scha­le der Haut von oben nach unten so ab­schnei­den, dass die weiße Haut mit entfernt wird. Aus der Oran­gen­scha­le 2–3 Oran­gen­zes­ten schnei­den.

1.2) Oran­gen wieder quer legen und vorsichtig die ein­zel­nen Filets aus den Trennhäuten he­raus­schnei­den, sprich fi­le­tie­ren.

2) Spargel schälen, die Enden ab­schnei­den. Rest­li­che Zu­ta­ten be­reit­stel­len.

3) Ca. 1 Liter Wasser erhitzen. Spar­gel in dem mit Salz, Zu­cker und But­ter ge­würz­ten Was­ser biss­fest ko­chen.

4.1) Spargel herausheben und zum Ma­ri­nie­ren in ein pas­sen­des Ge­fäß ge­ben. Spargel­sud oh­ne De­ckel bei gro­ßer Hit­ze auf ⅛ Liter ein­ko­chen und an­schlie­ßend et­was ab­küh­len las­sen.

4.2) Ein­re­du­zier­ten Sud, Oli­ven­öl, Oran­gen­li­kör, Es­sig, Salz, Pfef­fer und Cay­en­ne­pfeffer (oder Piment d'Es­pe­lette) zu ei­ner Ma­ri­na­de ver­rüh­ren und über den Spar­gel gie­ßen.

4.3) Abschließend noch die Orangenfilets hinzufügen, sodass diese mit­ma­ri­nieren und ihren Ge­schmack in­ten­si­vie­ren kön­nen. Spar­gel und Oran­gen­fi­lets min­des­tens 30 Min. ma­ri­nie­ren las­sen. Den Spargel da­bei hin und wie­der wen­den.

5.1) Orange heiß abwaschen und mit ei­nem Kü­chen­tuch ab­trock­nen. Mit ei­nem Zes­ten­rei­ßer von der gan­zen Scha­le fei­ne Zes­ten ab­zie­hen. Ein paar da­von für die spä­te­re De­ko bei­sei­te­le­gen.

5.2) Orangen anschließend hal­bie­ren und mit ei­ner Zi­trus­pres­se aus­pres­sen.

6.1) Orangensaft mit Fruchtfleisch, Zes­ten und Zu­cker in ei­nen Sau­cen­topf alias *Stiel­kas­se­ro­le » ge­ben und ein­re­du­zie­ren. Schaum da­bei ge­legentlich mit ei­nem Löf­fel ab­schöp­fen.

6.2) Nachdem der Orangen­saft auf ein Drit­tel ein­re­du­ziert ist, Frucht­fleisch und Zes­ten ent­fer­nen.

6.3) Orangensaft bis auf 2-3 EL wei­ter ein­re­du­zie­ren, bis er ei­ne si­rup­ar­ti­ge, qua­si  »lack­ar­tige« Kon­sis­tenz be­kom­men hat. Oran­gen­si­rup in eine Scha­le oder Tas­se ge­ben und vor der wei­te­ren Ver­ar­bei­tung er­kal­ten las­sen.

7.1) Eigelb, Honig, Senf, Pfeffer und Salz in ei­nen Mix­be­cher ge­ben und unter stän­di­gem Zu­fluss (dün­ner Strahl) des Oli­ven­öls mit dem *Zauberstab, bzw. Stab­mixer » (Auf­satz: Quirl­schei­be) so lan­ge auf­mi­xen, bis die May­on­nai­se eine schö­ne, fes­te Kon­sis­tenz be­kom­men hat.

7.2) Essig, Honig, Grie­chi­schen Jo­ghurt, Mo­rin­ga olei­fe­ra und/­oder Es­tra­gon zu­ge­ben.

8) Den erkalteten Orangen­si­rup zu­fü­gen. Mit der Ba­sis-Ma­yon­naise ver­men­gen. Ma­yon­nai­se vor dem Ver­zehr für 30 Min. in den Kühl­schrank stel­len.

9) Spargel und Orangenfilets anrichten. Orangen-Mayonnaise in kleine Schäl­chen ge­ben, mit den in Ar­beits­schritt 5.1 bei­sei­te­ge­leg­ten Orangenzesten garnieren und zu­sam­men mit dem Spar­gel und den Filets ser­vie­ren.

Tipp: Wer aus der Vorspeise eine Haupt­mahl­zeit ma­chen möch­te, kann das »spa­nische Spargel­ge­richt« mit in Weiß­wein ge­düns­te­ten – oder alternativ gebratenen – Lachs kom­bi­nie­ren.

Nur wenige Olivenöle, wie z. B. das von uns ver­wen­de­te, eig­nen sich für die Zu­be­rei­tung ei­ner Ma­yon­nai­se, da die meis­ten Oli­ven­öle durch die ho­he Schlag­fre­quenz des Mi­xers bit­ter wer­den. Al­ter­na­tiv zu un­se­rem spe­zi­el­len Oli­ven­öl, eig­nen sich Trau­ben­kern­öl oder al­ter­na­tive Pflan­zen­öle, wie bspw. Son­nen­blu­men­öl.

Eine auf Basis von Oli­ven­öl pro­du­zier­te Ma­yon­nai­se be­sitzt je­doch ge­gen­üb­er an­de­ren Pflan­zen­öl­en ei­nen viel bes­se­ren Ge­schmack. Au­ßer­dem ver­fügt Oli­ven­öl über ei­nen ho­hen An­teil ein­fach un­ge­sät­tig­ter Fett­säu­ren, die sich güns­tig auf den Fett­stoff­wech­sel aus­wir­ken. Mehr In­for­ma­tio­nen da­zu, fin­dest Du in der zu die­sem Re­zept ge­hö­ren­den Nähr­wert- und Ge­sund­heits­ana­ly­se von

Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf ».

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Weißer und grüner Spargel

– zarte Frische, vollgepackt mit Vita­mi­nen und Ge­nuss

Weißer und grüner Spargel

Der botani­sche Na­me »Asparagus« des kai­ser­li­chen Ge­mü­ses lei­tet sich aus dem Grie­chi­schen ab und be­deu­tet »junger Trieb«. Auch unt­er den Sy­no­ny­men »Ess­ba­res El­fen­bein« oder »Wei­ßes Gold« ist Spar­gel be­kannt. Aus über 200 Ar­ten der Gat­tung Spar­gel sind in Deutsch­land vor al­lem der wei­ße und der grüne Spar­gel sehr be­liebt. Aber auch vio­let­ter Sparg­el ge­winnt in letz­ter Zeit an Po­pu­la­ri­tät. Genau wie wei­ßer Spar­gel eig­net er sich al­ter­na­tiv zum Ga­ren auch her­vor­ra­gend als Roh­kost­sa­lat, was den Vor­teil mit sich bringt, dass die in Spar­gel ent­hal­tenen Vi­ta­mi­ne er­hal­ten blei­ben.

Und das sind bei Spar­gel vor al­lem die Vi­ta­mi­ne A und C. Das fett­ar­me Ge­mü­se ver­fügt zu­dem über ei­nen mehr als res­pek­tab­len Mi­ne­ral­stoff­ge­halt (Ka­li­um, Cal­ci­um, Mag­ne­si­um, Ei­sen und Phosphor). Letz­te­rer ist ge­nau wie Cal­ci­um ein wich­ti­ger Be­stand­teil un­se­rer Kno­chen.

Es gibt also gu­te Gründe, die Spar­gel­zeit zu nut­zen und das schmack­haf­te Ge­mü­se so oft wie mög­lich in un­se­ren Spei­se­plan zu in­te­grie­ren.

Kulinarische Verwendung:

Spargel gilt als eine der ele­gan­tes­ten Ge­mü­se­sor­ten der sai­so­na­len Kü­che und bie­tet je nach Farb­va­ri­an­te un­ter­schied­li­che Aro­men und Tex­tu­ren:

Weißer Spargel wird vor al­lem ge­kocht, ge­düns­tet oder vakuumgegart, wo­bei sein zar­tes, leicht bit­ter­man­del­ar­ti­ges Aro­ma be­son­ders gut in Kom­bi­na­ti­on mit But­ter, Zi­tro­ne, Sau­ce hollandaise oder fei­nem Schin­ken zur Gel­tung kommt.

Grü­ner Spar­gel ist aro­ma­ti­scher und kräf­ti­ger im Ge­schmack. Er kann auch kurz an­ge­braten, ge­grillt oder im Ofen ge­rös­tet wer­den – so bleibt sein nussi­ges, fri­sche­s Aro­ma voll er­hal­ten.

Roh in fei­nen Strei­fen ge­ho­belt, lässt sich grü­ner wie auch vio­let­ter Spar­gel als leich­te Roh­kost mit Oli­ven­öl, Par­me­san und Zi­tro­nensaft ser­vie­ren – ein aro­ma­ti­sches Früh­lings­ge­richt mit er­fri­schen­dem Biss. In Risot­tos, Pas­ta oder Quiches ver­leiht Spar­gel ei­ne edle, sai­so­nal ge­präg­te No­te, die sich har­mo­nisch mit Kräu­tern wie Es­tra­gon, Ba­si­li­kum oder Ker­bel ver­bin­det.

Kombinationstipp:

Ein Spritzer Zitronensaft oder ein paar Flo­cken But­ter he­ben das fei­ne Aro­ma des Spar­gels be­son­ders her­vor. Mit frischen Erd­bee­ren, Bär­lauch oder ge­räu­cher­tem Lachs las­sen sich span­nende Früh­lings­kom­po­si­tionen kre­ie­ren – für ei­nen leichten, na­tür­li­chen Ge­nuss, der Ge­sund­heit und Ele­ganz ver­bin­det.

Zitrusfüchte

– der frische geschmackliche Akzent der Mit­tel­meerkü­che

Zitrusfüchte

Zitronen, Mandarinen, Limet­ten und Oran­gen zäh­len zu den am häu­figs­ten an­ge­bau­ten Zit­rus­früch­ten der Welt. Bei der Oran­ge – oder um­gangs­sprach­lich Ap­fel­si­ne – han­delt es sich üb­ri­gens um ei­ne Kreu­zung aus Man­da­ri­ne und Pam­pel­mu­se.

Reich an Vi­ta­mi­nen und An­ti­oxi­dan­ti­en

Zit­rus­früch­te ent­hal­ten gro­ße Men­gen an Vi­ta­min C, das un­ser Im­mun­sys­tem stärkt und die Ab­wehr­kräf­te mo­bi­li­siert. Da­rü­ber hin­aus lie­fern sie Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, Fol­säu­re so­wie die Mi­ne­ral­stof­fe Ka­li­um, Phos­phor und Ei­sen. Letz­te­res spielt ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen.

Ne­ben Vi­ta­mi­nen punk­ten Zit­rus­früch­te mit se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen wie Fla­vo­noi­den – sie wir­ken an­ti­oxi­da­tiv und schüt­zen un­se­re Zel­len vor frei­en Ra­di­ka­len.

Wer auf sei­ne Ka­lo­ri­en­bi­lanz ach­tet, darf bei Oran­gen, Zi­tro­nen & Co. ger­ne zu­grei­fen: Zit­rus­früch­te ge­hö­ren zu den ka­lo­ri­en­ar­men Le­bens­mit­teln und er­fri­schen durch ih­ren na­tür­li­chen Säu­re­ge­halt auf ge­sun­de Wei­se.

Kulinarische Verwendung:

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che ver­lei­hen Zi­trus­früch­te mit ih­rem fei­nen Säu­re­a­ro­ma vie­len Ge­rich­ten – von Sa­la­ten bis Fisch – Fri­sche, Frucht (Frucht = Scha­len­ab­rieb) und ge­schmack­li­che Ba­lan­ce.

Hühnereier

– das unterschätzte Kraftpa­ket im Klein­for­mat

Hühnereier

Hühnereier be­sit­zen durch­schnitt­lich 7 g Pro­te­ine und da­mit ei­nen ho­hen Ge­halt an bio­lo­gisch wert­vol­len Subs­tan­zen. Bio­lo­gisch wert­voll des­halb, da die im Ei ent­hal­te­nen Pro­te­ine ei­nen ho­hen A­nteil an es­sen­ti­ell­en Ami­no­säuren mit ei­nem sehr gu­ten Gleich­ge­wicht auf­weis­en. Der Pro­te­in­ge­halt ei­nes Hüh­ner­eis wird des­halb als Re­fe­renz­wert an­ge­se­hen. Ein Ver­gleich mit an­de­ren Le­bens­mit­teln macht dies deut­lich: Zwei Hüh­ner­ei­er ent­hal­ten die­sel­be Men­ge an Pro­te­in­en wie bspw. 100 g Fisch oder 100 g Fleisch.

Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g ge­nau so hoch wie der Pro­te­in­ge­halt. Es ist vor all­em im Ei­gelb und we­niger im Ei­weiß ent­halten. Bei den Fett­säu­ren im Ei handelt es sich zu zwei Dritteln um un­ge­sät­tig­te Fet­tsäuren.

Etwas in Verruf kam eine Zeit lang der Ver­zehr von Ei auf­grund sei­nes – mit ca. 180 mg – recht ho­hen Cho­les­te­rin­ge­halts, was man je­doch auf keinen Fall über­be­wer­ten soll­te, da solc­he Warnungen und Ein­stu­fun­gen meist ge­wissen Trends un­ter­lie­gen und sich so­mit auch wie­der än­dern kön­nen. Zu­dem be­sit­zen Hüh­ner­ei­er einen ho­hen Vitamin-A-, D- und E-An­teil und ent­hal­ten die Spu­ren­ele­men­te Ei­sen und Zink.

Kulinarische Verwendung:

Hühnereier lassen sich in der Kü­che au­ßer­or­dent­lich viel­sei­tig ein­set­zen und kön­nen so­wohl pur als auch in Kom­bi­na­tion mit an­de­ren Le­bens­mit­teln ge­nos­sen wer­den. Sie eig­nen sich zum Ko­chen, Bra­ten, Po­chieren oder Ba­cken, die­nen als Bin­de­mit­tel, Lo­cke­rungs­mit­tel und Ver­fei­ne­rung in Sau­cen, Auf­läufen und Tei­gen und er­gänzen zahl­rei­che Ge­rich­te auf ein­fa­che und ge­schmack­vol­le Wei­se.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

Moringa oleifeira

– geballte Pflanzenkraft im Über­fluss

Moringa oleifeira

Die in Bezug auf Nähr­wert und ge­sun­de Er­näh­rung po­si­tiv ein­zu­stu­fen­den In­halts­stof­fe, die in Mo­rin­ga ent­hal­ten sind, sind so zahl­reich und be­sit­zen so vie­le zu be­trach­ten­de As­pek­te, dass ei­ne Ana­ly­se mei­ner­seits hier den Rah­men spreng­en wür­de.

Es sei nur so viel ge­sagt, dass Mo­rin­ga in di­rek­tem Ver­gleich mit an­de­ren, hoch­wer­tig ein­zu­stu­fen­den Le­bens­mit­teln in qua­si nicht ver­gleich­ba­rem Aus­maß ein Top-Lie­fe­rant von für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus äu­ßerst wert­vol­len Nähr­stof­fen ist.

Egal ob Pro­te­ine, Vi­ta­mi­ne, Mi­ne­ra­lien und auch An­ti­oxi­dan­tien. Mo­rin­ga bie­tet al­les im Über­fluss und be­sitzt so­mit in der Pflan­zen­welt qua­si ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal. Je­der, der sich nä­her für die po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten von Mo­rin­ga in­te­res­siert, wird bei ei­ner ent­spre­chen­den In­ter­net­re­cher­che fün­dig wer­den.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)