Kaninchen auf mallorqui­nische Art

– klassisch oder im Slow Coo­ker

Kaninchen auf mallorquinische Art Kaninchen auf mallorquinische Art

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Kaninchen auf mallorquinische Art

Die mal­lor­qui­ni­sche Kü­che ist ge­prägt von rus­ti­ka­len, aro­ma­tisch tie­fen Schmor­ge­rich­ten, die ihre Wur­zeln in der bäu­er­li­chen Tra­di­tion der In­sel ha­ben. Ein be­son­ders cha­rak­ter­vol­les Bei­spiel da­für ist „Ka­nin­chen auf mal­lor­qui­ni­sche Art“, ein herz­haf­tes Ge­richt, das ge­schmack­lich an Klas­si­ker wie Coq au Vin er­in­nert und zu­gleich die me­di­ter­ra­ne Leich­tig­keit von Mal­lor­ca wi­der­spie­gelt.

Moderne oder klassische Zubereitung

Im »Slow Cooker« oder ganz klas­sisch in ei­ner tra­di­tio­nel­len »Grei­xo­nei­ra« lang­sam ge­schmort, ent­fal­tet das Ka­nin­chen in Weiß­wein und ei­nem Schuss Rot­wein­es­sig ein viel­schich­ti­ges Aro­ma, das durch Ge­wür­ze wie Sa­fran, Zimt, Nel­ken und Pfef­fer ei­ne war­me, fein aus­ba­lan­cier­te Tie­fe er­hält. To­ma­ten, Knob­lauch und Zwie­beln sor­gen für ei­ne fruch­tig-wür­zi­ge Ba­sis, wäh­rend die de­ko­ra­ti­ven Oran­gen­schei­ben dem Ge­richt ei­ne fri­sche, leicht süß­li­che No­te ver­lei­hen.

Ge­ra­de die­se Kom­bi­na­ti­on aus kräf­ti­ger Schmor­kü­che und me­di­ter­ra­ner Fri­sche macht das Re­zept so be­son­ders viel­sei­tig: Es kann so­wohl heiß – als woh­lig wär­men­des Haupt­ge­richt – als auch kalt als er­fri­schen­de, aro­ma­tisch in­ten­si­ve Spei­se ge­nos­sen wer­den – ide­al für war­me Ta­ge. Die­ses Ge­richt ver­eint da­mit Ge­nuss und ei­ne be­kömm­li­che Leich­tig­keit, die ty­pisch für die In­sel­kü­che ist und sich her­vor­ra­gend in ei­ne mo­der­ne, ge­sund­heits­be­wuss­te Er­näh­rung in­te­grie­ren lässt.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Kaninchen auf mallorqui­nische Art em­pfeh­len wir ge­mäß dem Leit­satz der Ana­lo­gie einen mit­tel­kräf­ti­gen, säu­re­be­ton­ten Rot­wein aus Mal­lor­ca, der die me­di­ter­ra­ne Wür­ze und die Zwie­bel-To­ma­ten-Sau­ce ide­al ba­lan­ciert. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
Kaninchen auf mallor­qui­ni­sche Art

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 4 große *Lapinchen-Keulen » aus der Eifel
  • 1 große Zwiebel
  • 1 ganze Knoblauchknolle
  • 2 große Tomaten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 Pfefferkörner
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 Nelken
  • 2 Msp. Zimt
  • einige Safranfäden (Safran­stroh als preis­wer­ter Er­satz. Er­hält­lich im tür­ki­schen Le­bens­mit­tel­han­del)
  • 500 ml trockener Weißwein
  • 50 ml Rotweinessig
  • Olivenöl zum Bra­ten
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

1) Kaninchenteile waschen und trockentupfen. Anschließend salzen, pfeffern und mit Mehl bestäuben. Orange waschen und in Scheiben schneiden. To­ma­ten abbrausen. Zwie­beln pel­len und in Scheiben schneiden.  Rest­li­che Zu­ta­ten be­reit­stel­len.

2) Tomaten kreuzweise ein­rit­zen. An­schlie­ßend in ko­chen­dem Was­ser blan­chie­ren bis die Haut sich löst. Mit kal­tem Was­ser ab­schre­cken, ent­häu­ten und in gro­be Stü­cke schnei­den.

3) Olivenöl mittelstark erhit­zen. Ka­nin­chen­keu­len rund­he­rum gold­braun an­bra­ten. Hit­ze re­du­zieren. Keu­len gut aus­brat­en und an­schlie­ßend in den Slow Coo­ker oder in ein ofen­fes­tes Ton­ge­fäß (Grei­xo­nei­ra) ge­ben.

4.1) Zuerst die in Scheiben geschnit­te­ne Zwie­bel und die Knob­lauch­knol­le im ver­blie­be­nen Brat­fett an­bra­ten. An­schlie­ßend die To­ma­ten­stü­cke hin­zu­fü­gen und mit­bra­ten.

4.2) Lorbeerblätter, Pfefferkör­ner, Wac­hol­der­beer­en, Nel­ken, Sa­fran oder Sa­fran­stroh und Zimt da­zu­ge­ben.

4.3) Mit Wein und Essig auf­gießen und kurz auf­ko­chen las­sen.

5) Variante 1 – (Slow Cooker): Ka­nin­chen­keu­len mit dem Pfan­nen­in­halt auf­gie­ßen. De­ckel schlie­ßen, Crock-Pot auf »LOW« stel­len und Ka­nin­chen ca. 2,5 Std. ga­ren.  Wich­tig: Wäh­rend des Ga­rens den De­ckel stets auf­ge­legt las­sen! Kurz vor En­de der Gar­zeit den Gar­grad mit ei­nem Stahl­picker prü­fen. 

Knob­lauch­knol­le he­raus­neh­men und beim Ser­vie­ren oben­auf le­gen. Mallor­qui­ni­sches Ka­nin­chen mit Oran­gen­schei­ben gar­nie­ren.

5) Variante 2 – (klas­sisch): Ka­nin­chen­keu­len mit dem Pfan­nen­inhalt auf­gie­ßen, bis die Keu­len ganz mit Flüs­sig­keit be­deckt sind.

6) Greixoneira in den Back­ofen schie­ben. Die Ka­ninchen­keu­len bei 200 °C eine Stun­de schmo­ren las­sen. Kurz vor En­de der Gar­zeit den Gar­grad mit ei­nem Stahl­picker prü­fen. Die Knob­lauch­knol­le he­raus­neh­men und beim Ser­vie­ren oben­auf le­gen. Mallor­qui­ni­sches Ka­nin­chen mit Oran­gen­schei­ben gar­nie­ren.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Kaninchenfleisch

– leichter und gesunder Genuss

Kaninchenfleisch

Ka­nin­chen­fleisch gilt als ei­ne der mager­sten und gleich­zei­tig nährstoffreichsten Fleisch­sor­ten und blickt auf ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on in der eu­ro­pä­i­schen Kü­che zu­rück. Be­reits seit dem Mit­tel­al­ter wird es ins­be­son­de­re in Frank­reich, Ita­li­en und Spa­ni­en ge­schätzt, wo es als fei­nes, gut be­kömm­li­ches Fleisch für All­tags- wie Fest­ge­rich­te gilt. Sein hel­les, zar­tes Fleisch be­sitzt ei­ne fei­ne Fa­ser­struk­tur und ein mil­des Aro­ma, das sich gut mit Kräu­tern, Ge­mü­se und leich­ten Saucen kom­bi­nie­ren lässt.

Er­näh­rungs­phy­sio­lo­gisch ist Ka­nin­chen­fleisch ein hoch­wer­ti­ger und er­gie­bi­ger Ei­weiß­lie­fe­rant mit ei­nem aus­ge­wo­ge­nen Ami­no­säu­ren­pro­fil. Zu­dem lie­fert es Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, die für die Blut­bil­dung und den Sau­er­stoff­trans­port im Kör­per wich­tig sind. Durch den sehr ge­rin­gen Fett- und Cho­le­ste­rin­ge­halt zählt Ka­nin­chen­fleisch zu den be­son­ders leich­ten Fleisch­sor­ten und eig­net sich da­her gut für ei­ne be­wuss­te, fi­gur­ori­en­tier­te Er­näh­rung. Gleich­zei­tig ist es gut ver­dau­lich und wird häu­fig auch in der Scho­kost ein­ge­setzt.

Kulinarische Verwendung:

In der Kü­che eig­net sich Ka­nin­chen­fleisch be­son­ders gut zum Schmo­ren, da die­se Zu­be­rei­tungs­art das Fleisch zart hält und ei­nen Groß­teil der wert­vol­len In­halts­stof­fe be­wahrt. Klas­si­sche Re­zep­te fin­den sich vor al­lem in der me­di­ter­ra­nen fran­zö­si­schen Kü­che, et­wa bei Lapin en paquets », bei dem Ka­nin­chen­fleisch mit Kräu­tern und Ge­mü­se sanft ge­gart wird. Auch in anderen me­di­ter­ra­nen Ge­rich­ten wird es häu­fig mit Oli­ven­öl, Knob­lauch, Thymian oder Ros­ma­rin kom­bi­niert. Ne­ben dem Schmo­ren eig­net sich Ka­nin­chen auch zum Bra­ten oder für Ragouts, wo sein fei­nes Aro­ma gut mit leich­ten Saucen har­mo­niert und ei­ne ab­wechs­lungs­rei­che Al­ter­na­ti­ve zu klas­si­schem Geflü­gel oder Schwein bie­tet.

Mehl bzw. Getreide

– Energielieferant mit Köpfchen

Mehl bzw. Getreide

Entgegen häufiger Aussagen be­sitzt Ge­trei­de kei­ne gro­ßen Men­gen an pflanz­li­chem Ei­weiß. Da­für punk­tet es mit ei­nem ho­hen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten und deckt – be­zo­gen auf 100 g – fast ein Drit­tel des täg­li­chen Bal­last­stoff­be­darfs, bei gleich­zei­tig sehr ge­rin­gem Fett­ge­halt.

Dar­über hin­aus lie­fert Ge­trei­de wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Ei­sen und Zink – wich­ti­ge Kom­po­nen­ten für Mus­kel- und Ner­ven­funk­tio­nen – und be­inhal­tet Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, die un­se­ren Stoff­wech­sel un­ter­stüt­zen.

Für Men­schen, die auf Fleisch ver­zich­ten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Ve­ga­ner (bei ve­ga­ner Er­näh­rung: Pas­ta sec­ca oh­ne Ei!), liegt Ge­trei­de da­mit voll im Trend und ist ein fes­ter Be­stand­teil des mo­der­nen Spei­se­plans ge­wor­den.

Für Per­so­nen mit Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit ist Ge­trei­de je­doch un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder Low-Carb-Anhänger hal­ten sich we­gen des ho­hen Koh­len­hy­drat­an­teils bes­ser zu­rück.

Kulinarische Verwendung:

Getreide bil­det die Ba­sis un­zäh­li­ger Spei­sen und ist ei­ner der wich­tigs­ten Grund­bau­stei­ne un­se­rer Er­näh­rung. In Form von Mehl dient es als Haupt­zu­tat für Brot, Bröt­chen, Ku­chen, Pas­ta, Piz­za­teig und Back­wa­ren al­ler Art.

Als ganzes Korn, gequollen oder ge­kocht, wird es in Sa­la­ten, Auf­läu­fen, Sup­pen oder vegetarischen Brat­lin­gen ver­wen­det. Gemahlen, ge­rös­tet oder als Flocken und Brei (z. B. Ha­fer, Dink­el, Hirse oder Bul­gur) eig­net es sich für ei­ne voll­wer­ti­ge Früh­stücks- oder Bei­la­gen­kü­che.

In der modernen Ernäh­rung ge­win­nen al­ter­na­ti­ve Mehl­sor­ten – et­wa aus Hafer, Hirse, Reis, Buch­wei­zen oder Man­deln – zu­neh­mend an Be­deu­tung, da sie glu­ten­frei und oft mi­ne­ral­stoff­rei­cher sind. Da­durch lässt sich klas­si­sche Back­kunst mit in­di­vi­du­el­len Er­näh­rungs­for­men ver­bin­den.

Tomaten alias Paradeiser

– sonnengereift, ge­sund und vol­ler Ge­schmack

Tomaten alias Paradeiser

Außer einem hohen Was­ser­an­teil ent­hal­ten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind To­ma­ten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de In­halts­stof­fe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt sich zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­ge­nann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »frei­en Ra­di­kalen«, die – so­bald aktiv – ih­rem Na­men al­le Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff al­lein ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Kulinarische Verwendung:

Tomaten sind die All­roun­der der me­di­ter­ra­nen Kü­che und bil­den die Ba­sis zahl­rei­cher Klas­si­ker – von Pas­ta- und Pizza-Saucen über Sup­pen und Ein­töp­fe bis hin zu fri­schen Sa­la­ten.

Roh ent­fal­ten sie ihr vol­les Aro­ma be­son­ders in Ca­pre­se (mit Mo­z­za­rel­la, Ba­si­li­kum und Oli­ven­öl) oder in som­mer­li­chen To­ma­ten­sa­la­ten mit ro­ten Zwie­beln und Bal­sa­mi­co. In Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Thy­mi­an, Ore­ga­no und Ros­ma­rin ent­ste­hen aro­ma­ti­sche Dres­sings oder Bru­schet­ta-Be­lä­ge.

Durch Er­hit­zen in­ten­si­viert sich der Ge­schmack und das wert­vol­le Ly­co­pin wird bes­ser ver­füg­bar – ide­al in To­ma­ten­sau­cen, Ra­ta­touille, Sha­kshu­ka oder als Grund­la­ge für Ri­sot­to und Ge­mü­se­pfan­nen. Im Ofen lang­sam ge­schmor­te oder ge­trock­ne­te To­ma­ten ent­wi­ckeln ein tie­fes, süß-wür­zi­ges Aro­ma, das be­son­ders gut zu Fleisch, Fisch oder An­ti­pas­ti passt.

Auch in der fei­nen Kü­che spie­len sie ei­ne Rol­le – et­wa als To­ma­ten­con­som­mé, Sor­bet oder Ta­tar aus con­fier­ten To­ma­ten.

To­ma­ten ste­hen so­mit für Son­nen­rei­fe, me­di­ter­ra­ne Fri­sche und ge­sun­den Ge­nuss, der in na­he­zu je­der Kü­che der Welt sei­ne ku­li­na­ri­sche Hei­mat ge­fun­den hat.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)