Schwertfischsteak auf Maulbeer-Walnuss-Sauce
– Filéto xifiá me sáltsa apó moúra kai karídia
Schwertfischsteak auf Maulbeer-Walnuss-Sauce
Dieses Rezept stammt ursprünglich aus der griechischen Antike. Wir haben es wieder neu aufleben lassen und das mediterrane Steakrezept modern interpretiert. Die Basis- und Hauptzutat bei diesem Gericht sind Maulbeeren. Es gibt weiße, rote und schwarze. Sie zählen zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Unsere Maulbeersauce haben wir noch mit gerösteten Walnusskernen verfeinert, die hervorragend mit dem Geschmack der Beeren harmoniert haben.
Außer nach Griechenland, haben wir noch einen Abstecher nach Italien gemacht und uns dort schwarze Tagliatelle mit Tomaten-Salsa als Beilage zu unserem mediterranen Gericht besorgt. Das passt nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch hervorragend zu unserem Schwertfischsteak-Rezept
Zu »Schwertfischsteak auf Maulbeer-Walnuss-Sauce« harmoniert ein »Asprouda Serron«, gekeltert aus einer griechischen autochthonen Rebe, wie sie in dieser außergewöhnlichen Top-Qualität insbesondere in der Region »Sérres« in Makedonien, Griechenland, vorkommt. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren.
Auch ein kräftiger Assyrtiko » von Santorin(i) oder Róbola » von Kefaloniá wären denkbare Alternativen und uns somit eine Empfehlung wert. Kalí órexi – wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept:
Schwertfischsteak auf Maulbeer-Walnuss-Sauce
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
- 4 frische Schwertfischsteaks à 200 g
- 125 g weiße Bio Maulbeeren, naturbelassen
- 1 Packung schwarze Tagliatelle
- 1 kleine, grüne Peperoni
- 1 Limette
- 4 EL Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
- 200 ml Weißwein trocken
- 1 Becher Schlagsahne
- 150 ml frische Milch
- 1 Schuss (ca. 10 cl) Ouzo
- 10 ml Spyridoula`s 100% CHOICE Elixir JASMINE »
- 1 Zweig Thymian
- 1 Zweig Rosmarin
- 1 handvoll Walnüsse
- 1 Lorbeerblatt
- etwas gemahlener Koriandersamen
- 1–2 Spritzer grüner Tabasco
- 2 mittelgroße Strauchtomaten
- 1 kleiner Bund frische Petersilie
- 1 Schalotte
- 1 unbehandelte Zitrone (Bio-Zitrone)
- 1 Prise Zucker
- 1 EL Aceto Balsamico weiß
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
Das benötigt man zusätzlich:
- 1 Zester-Küchenreibe
Zubereitung:
1) Maulbeeren mindestens 2 Std. in Weißwein einweichen. Alternativ am Vorabend einlegen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. So haben wir es gemacht!
2) Peperoni waschen, halbieren und entkernen. Danach mit einem scharfen Messer längs in sehr feine, ca. 1,5 cm lange Streifen schneiden. Tomaten, Petersilie und Schalotte ebenfalls gut waschen. Tomaten in feine Würfel schneiden, Schalotte schälen und klein hacken.
3) Saucentopf auf mittlerer Stufe erhitzen, Beeren im vorhandenen Weinsud mit den Kräutern ca. 30 Min. weichkochen.
4.1) In der Zwischenzeit für die Tomaten-Salsa eine Vinaigrette herstellen. Dafür einen EL Aceto Balsamico«, Zitronensaft und Zucker in eine Schale geben. Unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen das Olivenöl tröpchenweise zufügen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Schalotte und 1 EL gehackte Petersilie zufügen. Vinaigrette mit Pfeffer und Salz abschmecken.
4.2) Tomatenwürfel in eine Schale geben und mit der Vinaigrette vermengen.
5) Walnüsse nicht zu fein hacken. Nüsse anschließend in einer Bratpfanne auf mittlerer Hitze rösten, bis sie eine schöne goldbraune Farbe bekommen. Danach sofort aus der Pfanne nehmen.
6.1) Nachdem die Beeren 30 Min. eingekocht wurden, Thymian- und Rosmarinzweig sowie Lorbeer entfernen. Peperonistreifen und Sahne in den Saucentopf geben, gut verrühren und mit dem Zauberstab alias Stabmixer fein pürieren.
6.2) Beerenmus durch ein Küchensieb in einen anderen Behälter umschütten, Mus im Sieb noch mit einem Löffel gut ausdrücken.
6.3) Die Maulbeersauce wieder zurück in den Kochtopf geben, Milch und Ouzo zugeben, gut umrühren und noch etwas einkochen lassen. Mit Limettensaft, Gewürzen, Elixier JASMINE und etwas Zitronenschalenab abschmecken.
7) Tagliatelle gemäß Packungsanweisung bissfest garen, vom Herd ziehen und im Wasser warm halten.
8) Schwertfischsteaks – je nach Dicke – auf beiden Seiten nicht länger als 1–2 Min. auf hoher Temperatur braten. Kerntemperaturen für Fisch »
9) Sauce und Walnüsse auf die Teller geben, und mit den Schwertfischsteaks belegen. Tagliatelle abschütten und neben den Steaks garnieren. Etwas Tomaten-Salsa obenauf fügen und die Teller noch mit je einem oder zwei Petersilienblättern garnieren. Steaks noch mit grobem, schwarzen Pfeffer bestreuen und sofort servieren.
Serviertipp:
Wir haben die Schwertfischsteaks noch mit ein paar kleinen Johannisbeertomaten garniert. Hat man diese nicht zur Hand, kann man als Ersatz kleine Tomatenwürfel nehmen.
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Schwertfisch
– edler Meeresgenuss – kraftvoll im Biss, reich an Omega-3
Der Schwertfisch ist ein imposanter Hochseeräuber, der Längen von bis zu fünf Metern erreichen kann. Sein markantes, schwertähnliches Rostrum dient dazu, Beuteschwärme zu verletzen oder zu desorientieren. Er lebt vorwiegend in tropischen und subtropischen Meeren, durchstreift aber auch gemäßigte Zonen und zählt zu den charakteristischen Speisefischen der internationalen Küche.
Ernährungsphysiologisch gehört der Schwertfisch zu den mittelfetten Meeresfischen. Er liefert hochwertiges, leicht verdauliches Eiweiß und einen moderaten Fettgehalt mit einem nennenswerten Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die zur normalen Herzfunktion beitragen können. Zudem enthält er Vitamine der B-Gruppe, insbesondere B12 und Niacin, sowie Vitamin A. Mineralstoffe wie Phosphor und Jod unterstützen Knochen- beziehungsweise Schilddrüsenfunktion, während Eisen und weitere Spurenelemente das Nährstoffprofil abrunden. Aufgrund seiner Stellung am Ende der Nahrungskette kann er jedoch erhöhte Methylquecksilberwerte aufweisen, weshalb ein maßvoller Konsum empfohlen wird.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch überzeugt sein festes, saftiges Fleisch mit einer Konsistenz, die eher an Kalbfleisch als an klassischen Fisch erinnert. Die kompakte Struktur macht ihn ideal für Grill oder Pfanne, da Steaks formstabil bleiben und schöne Röstaromen entwickeln. Kurz und heiß gegart, bleibt er saftig; eine zu lange Garzeit sollte vermieden werden.
Mediterran mit Olivenöl, Zitrone und Kräutern zubereitet, entsteht ein kraftvoller, aromatischer und gleichzeitig nährstoffreicher Genuss, der Gesundheit und Kulinarik überzeugend verbindet.
Maulbeeren
– fruchtig, mild und voller Nährstoffe
Maulbeeren sind die saftreichen Sammelfrüchte des Maulbeerbaums und werden seit Jahrhunderten in Asien und im Mittelmeerraum geschätzt. Frisch gepflückt überzeugen sie mit einem mild-süßlichen, leicht honigartigen Aroma, während getrocknete Exemplare eine intensivere, karamellähnliche Note entfalten.
Ernährungsphysiologisch punkten Maulbeeren mit einer beachtlichen Vielfalt an Mineralstoffen wie Eisen, Calcium, Mangan, Magnesium und Kalium. Hinzu kommen die Vitamine A, C, E und K sowie mehrere Vertreter der B-Gruppe.
Besonders hervorzuheben ist ihr Gehalt an phenolischen sekundären Pflanzenstoffen, darunter Anthocyane und andere Antioxidantien, die zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress beitragen können. Durch diese Nährstoffdichte entsteht ein natürlicher Mehrwert für eine ausgewogene, pflanzenbasierte Ernährung. Beim Kauf empfiehlt sich naturbelassene Bio-Qualität, um Pestizidrückstände oder geschwefelte Produkte zu vermeiden.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch sind Maulbeeren weit mehr als eine Zutat für Süßspeisen. Frisch eignen sie sich für Desserts, Joghurt, Müsli oder als fruchtige Komponente in Salaten.
Getrocknet setzen sie aromatische Akzente in Backwaren oder Nussmischungen.
Spannend wird es in der herzhaften Küche: Ihr feinsüßes Aroma harmoniert ausgezeichnet mit Wild, Geflügel oder Fisch. In einer Maulbeer-Walnusssauce entfalten sie beispielsweise eine fruchtig-nussige Tiefe, die ein kurz gegrilltes oder gebratenes Schwertfischsteak elegant kontrastiert.
Auch als Basis für Chutneys oder Reduktionen lassen sie sich einsetzen und verleihen Gerichten eine moderne, kreative Signatur. So verbinden Maulbeeren natürliche Süße, Antioxidantienreichtum und kulinarische Vielseitigkeit zu einem leichten und gesunden Genuss mit charaktervollem Aroma.
Walnüsse
– knackiger Genuss für Körper und Geist
Die Walnuss zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde bereits in der Antike hochgeschätzt. Ursprünglich aus Zentralasien stammend, fand sie früh ihren Weg nach Europa und ist heute aus der mediterranen wie auch der heimischen Küche nicht mehr wegzudenken. Ihre charakteristische, leicht bitter-nussige Aromatik sowie ihre knackige Textur machen sie zu einer vielseitigen Zutat in süßen und herzhaften Gerichten.
Ernährungsphysiologisch gehören Walnüsse zu den besonders nährstoffreichen Lebensmitteln. Sie zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren aus, insbesondere an Omega-3-Fettsäuren, die eine wichtige Rolle für Herz- und Gefäßgesundheit spielen können. Trotz ihrer relativ hohen Kaloriendichte gilt die Fettzusammensetzung als ernährungsphysiologisch wertvoll und kann sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.
Darüber hinaus liefern Walnüsse pflanzliches Eiweiß sowie wichtige Ballaststoffe, die zu einem lange anhaltenden Sättigungsgefühl beitragen und die Verdauung unterstützen können. Besonders hervorzuheben ist ihr Gehalt an Vitaminen der B-Gruppe, insbesondere Vitamin B6, das den Energiestoffwechsel und das Nervensystem unterstützt. Auch Vitamin E ist enthalten und wirkt als Antioxidantionsschutz für unsere Zellen.
An Mineralstoffen bieten Walnüsse unter anderem Magnesium, Kalium, Zink und Eisen, die wichtige Funktionen im Körper übernehmen – von der Muskel- und Nerventätigkeit bis hin zur Unterstützung des Immunsystems. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, darunter Polyphenole, können zusätzlich einen Beitrag zum Zellschutz leisten.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch sind Walnüsse äußerst vielseitig einsetzbar und bereichern sowohl süße als auch herzhafte Gerichte. Ihr aromatischer, leicht herber Geschmack harmoniert besonders gut mit frischen Salaten, Käse, Obst oder herbstlichen Gemüsegerichten. Geröstet entfalten sie ein noch intensiveres Aroma und eignen sich hervorragend als Topping für Bowls oder Suppen.
Auch in der warmen Küche finden Walnüsse vielfältige Verwendung, etwa in Pastagerichten, Füllungen oder als Basis für aromatische Pesto- oder Mayo-Varianten ». In der süßen Küche sind sie ein Klassiker in Kuchen, Desserts oder in Kombination mit Honig und Früchten. Darüber hinaus eignen sie sich hervorragend als gesunder Snack für zwischendurch und lassen sich problemlos in eine ausgewogene Alltagsernährung integrieren.
Besonders harmonisch wirkt die Kombination aus Walnüssen, mildem Käse und frischen Früchten wie Birnen oder Feigen – ein einfaches, aber geschmacklich ausgewogenes Gericht mit hohem Genussfaktor.
Tomaten alias Paradeiser
– sonnengereift, gesund und voller Geschmack
Außer einem hohen Wasseranteil enthalten Tomaten viele sekundäre Pflanzenstoffe wie auch verschiedene Mineralstoffe. Besonders Kalium stellt für den Menschen einen wichtigen gesundheitlichen Faktor für eine ausgewogene Ernährung dar, da Kalium für die Regulation des Blutdrucks, aber auch für Muskeln und Nerven ein wertvoller Initiator ist.
Erhitzt gesünder als roh
Zudem sind Tomaten einige der wenigen Gemüsesorten, deren gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe sich durch Erhitzen verbessern, statt sich zu verschlechtern. Gemeint sind die in Tomaten enthaltenen Polyphenole, sogenannte Antioxidantien, wirksame Fänger der zellschädigenden »freien Radikalen«, die – sobald aktiv – ihrem Namen alle Ehre machen.
Hervorzuheben ist in diesem Bezug der in Tomaten reichlich enthaltene, zur Familie der Carotinoide gehörende Farbstoff Lycopin. Dieser Farb- bzw. Wirkstoff allein ist bereits ein guter Grund, regelmäßig Tomaten auf den Speisezettel zu stellen. Natürlichen Nährboden bei der Aufzucht der Tomaten voraussetzend!
Kulinarische Verwendung:
Tomaten sind die Allrounder der mediterranen Küche und bilden die Basis zahlreicher Klassiker – von Pasta- und Pizza-Saucen über Suppen und Eintöpfe bis hin zu frischen Salaten.
Roh entfalten sie ihr volles Aroma besonders in Caprese (mit Mozzarella, Basilikum und Olivenöl) oder in sommerlichen Tomatensalaten mit roten Zwiebeln und Balsamico. In Kombination mit Kräutern wie Thymian, Oregano und Rosmarin entstehen aromatische Dressings oder Bruschetta-Beläge.
Durch Erhitzen intensiviert sich der Geschmack und das wertvolle Lycopin wird besser verfügbar – ideal in Tomatensaucen, Ratatouille, Shakshuka oder als Grundlage für Risotto und Gemüsepfannen. Im Ofen langsam geschmorte oder getrocknete Tomaten entwickeln ein tiefes, süß-würziges Aroma, das besonders gut zu Fleisch, Fisch oder Antipasti passt.
Auch in der feinen Küche spielen sie eine Rolle – etwa als Tomatenconsommé, Sorbet oder Tatar aus confierten Tomaten.
Tomaten stehen somit für Sonnenreife, mediterrane Frische und gesunden Genuss, der in nahezu jeder Küche der Welt seine kulinarische Heimat gefunden hat.
Paprika und Peperoni
– gesunde Vitaminpower für Genießer
Paprika gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und tauchen je nach Geschmack und Schärfegrad unter verschiedenen Bezeichnungen wie Chilischoten, Pfefferonen, Peperoni, Peperoncini usw. auf. Im Vergleich zu Zitronen besitzen sie einen zwei- bis dreimal so hohen Vitamin C-Gehalt, ein Vitamin, das ja bekannterweise wichtig für unsere Abwehrkräfte ist.
Die Vitamine A und E, sind ebenfalls in Paprika enthalten. Vitamin A unterstützt die Sehkraft unserer Augen und ist – ähnlich wie das Vitamin B 12, welches in tierischem Eiweiß enthalten ist – mitverantwortlich für die Blutbildung unseres Körpers. Vitamin E wird als das Fruchtbarkeits-Vitamin bezeichnet.
Auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Calcium und Tocopherol sind in den verschiedenen Paprikasorten enthalten. Somit ist Paprika als »gesunde« Gemüsesorte einzustufen.
Außerdem enthalten gelbe wie auch rote Paprika Betakarotin. Den höchsten Nährwert besitzt rote Paprika, darauf folgen die orangefarbenen und gelben Paprika. Grüne Gemüsepaprika, ist die nährstoffärmste aller Sorten. Genau wie Meerrettich und auch Ingwer, stimulieren Chilischoten mit ihren antibiotischen Eigenschaften unseren Blutkreislauf und verbessern so unsere Durchblutung.
Kulinarische Verwendung:
Paprika zählt zu den wandlungsfähigsten Gemüsesorten überhaupt – ob roh, gegart, gegrillt oder gefüllt, sie verleiht Gerichten Farbe, Frische und eine angenehm süß-würzige Note.Roh genießt man Paprika gerne in Salaten, Gemüseplatten oder Dips (etwa mit Hummus oder Frischkäse). In der warmen Küche entfaltet sie durch Rösten und Schmoren ihr volles Aroma – klassisch in Dolma (gefüllte Paprika mit Reis und Hackfleisch), im ungarischen Gulasch oder als Bestandteil mediterraner Gerichte wie Ratatouille oder Paella.
Gegrillt oder im Ofen geröstet entwickelt sie ein intensives, leicht karamelliges Aroma, das besonders gut mit Olivenöl, Knoblauch und Kräutern harmoniert. Auch in Saucen, Suppen oder Eintöpfen (z. B. Paprikasuppe oder Letscho) spielt sie eine tragende Rolle.
Nicht zuletzt sorgt die scharfe Variante – Chili oder Peperoni – für belebende Würze und fördert dank ihres Capsaicin-Gehalts sogar die Durchblutung und den Stoffwechsel. Paprika steht somit für farbenfrohen Genuss und natürliche Vitalität – ein echtes Multitalent der leichten Küche.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Mehl bzw. Getreide
– Energielieferant mit Köpfchen
Entgegen häufiger Aussagen besitzt Getreide keine großen Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür punktet es mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten und deckt – bezogen auf 100 g – fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffbedarfs, bei gleichzeitig sehr geringem Fettgehalt.
Darüber hinaus liefert Getreide wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink – wichtige Komponenten für Muskel- und Nervenfunktionen – und beinhaltet Vitamine der B-Gruppe, die unseren Stoffwechsel unterstützen.
Für Menschen, die auf Fleisch verzichten möchten, also Vegetarier und Veganer (bei veganer Ernährung: Pasta secca ohne Ei!), liegt Getreide damit voll im Trend und ist ein fester Bestandteil des modernen Speiseplans geworden.
Für Personen mit Glutenunverträglichkeit ist Getreide jedoch ungeeignet. Auch Diabetiker oder Low-Carb-Anhänger halten sich wegen des hohen Kohlenhydratanteils besser zurück.
Kulinarische Verwendung:
Getreide bildet die Basis unzähliger Speisen und ist einer der wichtigsten Grundbausteine unserer Ernährung. In Form von Mehl dient es als Hauptzutat für Brot, Brötchen, Kuchen, Pasta, Pizzateig und Backwaren aller Art.
Als ganzes Korn, gequollen oder gekocht, wird es in Salaten, Aufläufen, Suppen oder vegetarischen Bratlingen verwendet. Gemahlen, geröstet oder als Flocken und Brei (z. B. Hafer, Dinkel, Hirse oder Bulgur) eignet es sich für eine vollwertige Frühstücks- oder Beilagenküche.
In der modernen Ernährung gewinnen alternative Mehlsorten – etwa aus Hafer, Hirse, Reis, Buchweizen oder Mandeln – zunehmend an Bedeutung, da sie glutenfrei und oft mineralstoffreicher sind. Dadurch lässt sich klassische Backkunst mit individuellen Ernährungsformen verbinden.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)