Moussaka – Griechischer Au­ber­gi­nen-Hack-Auf­lauf

Moussaka - Griechischer Auberginen-Hack-Auflauf

Moussaka – Griechischer Au­ber­gi­nen-Hack-Auf­lauf. Ein ech­ter Klas­si­ker und ei­nes der be­kann­tes­ten Ofen­ge­rich­te der grie­chi­schen Kü­che. »Meli­tza­nes ti­ga­ni­tes« (ge­bra­te­ne Au­ber­gi­nen­schei­ben) kom­bi­niert mit Hack, To­ma­ten, Kar­tof­fel­schei­ben und ei­ner klas­si­schen Bé­cha­mel­sau­ce sind die Ba­sis des Ge­rich­tes. Wir ha­ben Rin­der­hack ver­wen­det, aber auch die Kom­bi­na­tion von Rin­der- und Lamm­hack ist bei ei­nem Mous­sa­ka kei­ne Sel­ten­heit und passt eben­falls sehr gut zu die­sem Ge­richt.

Polí nóstima, sehr le­cker!

Gernekochen-Weintipp

Zu »Moussaka – Griechischer Au­ber­gi­nen-Hack-Auf­lauf« ser­vie­ren wir ei­nen mit­tel­kräf­ti­gen Ná­ous­sa, mit zwar prä­sen­tem, aber wei­chem Tan­nin. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Ka­lí óre­xi – wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Moussaka Originalrezept

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 600 g Kartoffeln, überwiegend festkochend
  • 1 TL Kümmel
  • 600 g Rinderhack, z. B. aus der Schulter oder Keule
  • 100 g geriebener, griechischer Graviera-Käse »
  • 4 Tomaten, z. B. San-Marzano
  • 3 weiße Zwiebeln, mittelgroß
  • 2 mittelgroße Auberginen
  • 150 ml mild-aromatisches Olivenöl » zum Braten
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1–2 EL Tomatenmark
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 TL getrockneter Oregano
  • 200 ml trockener Weißwein
  • ½ TL Zimt, z.b. Ceylon-Zimt
  • 1 Ei, Größe M, für das Hack
  • etwas Salz und 
  • Pfeffer aus der Mühle

Das benötigt man zusätzlich:

  • Fett für die Auflaufform
  • 3 EL Semmelbrösel zum ausstreuen der Form

Für die Béchamel-Sauce:

  • ½ l Milch + ¼ l Kalbsbrühe
  • 40 g Butter
  • 4 EL Mehl
  • 1 Msp. geriebene Muskatnuss
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 Eier, Größe M
  • 2–4 Zehen Knoblauch, je nach Größe

Bechamelsauce

Wie so oft, gibt es auch für die Zu­­be­­rei­­tung ei­­ner Bé­­cha­­mel-Sau­­ce nicht nur ei­ne Re­­zept-Ver­­sion. Ge­­gen­­über ei­­ner »Ve­­lou­té« wird bei ei­ner Bé­­cha­mel-Sau­­ce kei­ne Sah­­ne, son­­dern Milch ver­­wen­­det.

Will man ei­ne schnee­­wei­ße Sau­­ce – z. B. für ein fei­­nes Fisch­­ge­­richt – lässt man die Brü­­he weg und be­­rei­tet sie nur mit ei­­nem drei­­vier­­tel Li­­ter Milch zu. Für un­­ser Ofen­­ge­­richt je­­doch, muss die Sau­­ce nicht schnee­w­eiß sein. Ei­ne schö­­ne, gold­­gel­­be Far­­be ist hier so­­gar aus­­drück­­lich er­­wünscht und sie be­­kommt durch die Kalbs­­brü­­he ei­­nen aro­­ma­­ti­­sche­­ren Ge­­schmack. Au­­ßer­­dem ha­­ben wir noch Knob­­lauch hin­­zu­­ge­­fügt, denn da sind wir uns wohl ei­nig: Ein Mous­­sa­­ka oh­­ne Kno­b­lauch geht gar nicht!

Zubereitung:

1) Kartoffeln in Salzwasser mit 1 TL Kümmel garen. Pellen, zugedeckt abkühlen lassen. Auberginen waschen, abtrocken und der Länge nach in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und übereinandergeschichtet ca. 20 Min. ruhen lassen.

2) Zwiebeln und Knoblauch schälen und mit einem scharfen Messer klein hacken. Petersilie abbrausen, trockentupfen und ebenfalls klein hacken. Zitrone halbieren, 2 EL Zitronensaft auspressen und bereitstellen.

3.1) Zuerst die gehackten Schalotten auf kleiner bis mittlerer Temperatur in Butter anschwitzen. Dann den Knoblauch zugeben und nur ganz kurz anschwitzen, da er sonst schnell verbrennt. Mehl zugeben und hellgelb anrösten.

3.2) Unter Rühren 2 EL Milch zufügen, sodass keine Klümpchen entstehen. Dann erst Brühe und restliche Milch zufügen und unter Rühren 5 - 6 Min. weiterköcheln lassen, bis sich eine schöne, cremige Konsistenz ergeben hat.

3.3) Mit einem Löffel den Schaum am Saucenrand abschöpfen. Mit Salz und Pfeffer, Muskatnussabrieb und dem bereitgestellten Zitronensaft abschmecken und Topf vom Herd nehmen.

3.4) Zwei Eier verquirlen, mit der Hälfte des Graviera-Käses unter die Sauce ziehen, aber auf keinen Fall mehr kochen lassen, da die Eier sonst gerinnen.

4.1) Rinderhack ohne Fett in einer beschichteten Schmorpfanne auf hoher Temperatur so lange braten, bis es komplett Farbe bekommen hat. Ab und zu umrühren, aber nicht ständig rühren, sonst bekommt das Hack keine Röstaromen.

4.2) Etwas Olivenöl in die Pfanne geben. Zwiebeln und Knoblauch zugeben und nur kurz (ca. 1 Min.) mitbraten lassen. Mit dem Kochlöffel den Pfanneninhalt in eine Hälfte schieben und in der anderen das Tomatenmark ohne Rühren kräftig anrösten. Danach mit Weißwein ablöschen, Zimt, Oregano, Pfeffer und Salz zufügen und alles vermengen. Hitze auf die Hälfte reduzieren und Hack weiterköcheln lassen bis die Flüssigkeit komplett verdampft ist. Restlichen Graviera und Semmelbrösel zufügen und vermengen. Zum Schluss noch die gehackte Petersilie unterheben.

5) Nachdem das Salz das Wasser aus den Auberginenscheiben gezogen hat, diese in reichlich Olivenöl auf mittlerer Temperatur von beiden Seiten goldbraun braten.

(!) Wie gesund Olivenöl ist, welche positive Auswirkungen es auf unseren Organismus hat und wie und warum Auberginen trotz nicht vorhandener einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren trotzdem noch zu eben diesen kommen, verrät Ihnen >Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf in untenstehender Nährwert- und Gesundheitsanalyse.

6) Backofen auf 200 Grad vorheizen. Tomaten waschen, trocknen und mit den gepellten Kartoffeln in Scheiben schneiden. Auflaufform einfetten und mit Semmelbrösel ausstreuen.
Das noch übrige Ei unter die Hackmasse mengen. Zuerst die Hälfte der Auberginenscheiben in die Form legen.
Danach eine Schicht Kartoffel-und Tomatenscheiben abwechselnd und leicht überlappend darauf schichten. Hackmasse als nächste Schicht einfüllen. Zum Schluss noch die Béchamel-Sauce darüber gießen.

7) Moussaka im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene ca. 50 Min. goldbraun backen.

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen u. Slow Cooking

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Rindfleisch

– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12

Rindfleisch

Neben hochwerti­gem Ei­weiß ent­hält Rind- wie auch Lamm­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B2, B6 und B12 so­wie wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Zink und Se­len. Vi­ta­min B1 ist eben­falls vor­han­den, je­doch in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei­spiels­wei­se in Schwei­ne­fleisch.

Besonders Eisen und Vi­ta­min B12 spie­len ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen. Vi­ta­min B12 kann in re­le­van­ten Men­gen fast nur üb­er tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den.

Eisen ist nicht allein für die Blut­bil­dung, son­dern auch für den Mus­kel­auf­bau re­le­vant, da es ei­ne Schlüs­sel­rol­le beim Sau­er­stoff­trans­port zu den Mus­kel­zel­len spielt. Ei­ne aus­rei­chen­de Sau­er­stoff­ver­sor­gung ist für un­se­re Mus­keln die Vo­raus­set­zung für Leis­tung, Re­ge­ne­ra­tion und Wachs­tum.

Daher lässt sich feststellen, dass eine rein ve­gane Er­nährung oh­ne Sup­ple­mente nicht als voll­stän­dig aus­ge­wo­gen be­trach­tet wer­den kann. Be­reits 150 g Lamm- oder Rin­der­filet kön­nen den Ta­ges­be­darf eines Er­wach­se­nen an Vi­ta­min B12 de­cken und leis­ten zu­gleich ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Ei­sen­ver­sor­gung.

Kulinarische Verwendung:

Rindfleisch zählt zu den viel­sei­tigs­ten Fleisch­sor­ten über­haupt und ist aus der in­ter­na­tio­na­len Kü­che nicht weg­zu­den­ken. Je nach Teil­stück lässt es sich bra­ten, schmo­ren, gril­len oder roh ge­nie­ßen – et­wa als fei­nes Carpac­cio oder wür­zi­ges Ta­tar.

Zu den be­son­ders ed­len Cuts ge­hö­ren Filet, Ent­re­côte und Hüft­steak, die durch ihre zar­te Kon­sis­tenz und den kräf­ti­gen, aro­ma­ti­schen Ge­schmack über­zeu­gen. Für Schmor­ge­rich­te eig­nen sich hin­ge­gen Schul­ter, Wade oder Brust, die durch lang­sa­mes Garen in Wein, Brühe oder Ge­mü­se­sud be­son­ders saf­tig wer­den.

Auch in der mo­der­nen, leich­ten Küche spielt Rind­fleisch ei­ne wich­ti­ge Rol­le – et­wa in Form von kurz­ge­bra­te­nen Asia-Wok-Ge­rich­ten oder als pro­te­in­rei­ches Steak mit fri­schen Bei­la­gen.
So steht Rind­fleisch für in­ten­si­ven, ei­weiß­rei­chen Ge­nuss und kraft­vol­le Aro­men, die sich na­he­zu je­der Koch­kul­tur an­pas­sen las­sen.

Tomaten alias Paradeiser

– sonnengereift, ge­sund und vol­ler Ge­schmack

Tomaten alias Paradeiser

Außer einem hohen Was­ser­an­teil ent­hal­ten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind To­ma­ten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de In­halts­stof­fe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt sich zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­ge­nann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »frei­en Ra­di­kalen«, die – so­bald aktiv – ih­rem Na­men al­le Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff al­lein ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Kulinarische Verwendung:

Tomaten sind die All­roun­der der me­di­ter­ra­nen Kü­che und bil­den die Ba­sis zahl­rei­cher Klas­si­ker – von Pas­ta- und Pizza-Saucen über Sup­pen und Ein­töp­fe bis hin zu fri­schen Sa­la­ten.

Roh ent­fal­ten sie ihr vol­les Aro­ma be­son­ders in Ca­pre­se (mit Mo­z­za­rel­la, Ba­si­li­kum und Oli­ven­öl) oder in som­mer­li­chen To­ma­ten­sa­la­ten mit ro­ten Zwie­beln und Bal­sa­mi­co. In Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Thy­mi­an, Ore­ga­no und Ros­ma­rin ent­ste­hen aro­ma­ti­sche Dres­sings oder Bru­schet­ta-Be­lä­ge.

Durch Er­hit­zen in­ten­si­viert sich der Ge­schmack und das wert­vol­le Ly­co­pin wird bes­ser ver­füg­bar – ide­al in To­ma­ten­sau­cen, Ra­ta­touille, Sha­kshu­ka oder als Grund­la­ge für Ri­sot­to und Ge­mü­se­pfan­nen. Im Ofen lang­sam ge­schmor­te oder ge­trock­ne­te To­ma­ten ent­wi­ckeln ein tie­fes, süß-wür­zi­ges Aro­ma, das be­son­ders gut zu Fleisch, Fisch oder An­ti­pas­ti passt.

Auch in der fei­nen Kü­che spie­len sie ei­ne Rol­le – et­wa als To­ma­ten­con­som­mé, Sor­bet oder Ta­tar aus con­fier­ten To­ma­ten.

To­ma­ten ste­hen so­mit für Son­nen­rei­fe, me­di­ter­ra­ne Fri­sche und ge­sun­den Ge­nuss, der in na­he­zu je­der Kü­che der Welt sei­ne ku­li­na­ri­sche Hei­mat ge­fun­den hat.

Auberginen alias Melitza­nes alias Melan­za­ne

– samtig im Biss, voller Anti­oxi­dan­tien, stark im Zell­schutz

Auberginen

Au­ber­gi­nen zäh­len zu den fett­ar­men und ka­lo­ri­en­ar­men Ge­mü­se­sor­ten. Was zu­erst gut klingt, re­la­ti­viert sich schnell, wenn man be­denkt, dass das Ge­mü­se so­mit kei­ne nen­nens­wer­ten Men­gen an für un­se­ren Or­ga­nis­mus wert­vol­len »ein­fach und mehr­fach un­ge­sät­tig­ten Fett­säu­ren« auf­weist.

Dafür punk­tet die Ge­mü­se­sor­te mit ei­nem Viel­falt­spek­trum an ge­sun­den In­halts­stof­fen: Pro­vi­ta­min A, Vi­ta­min C, ge­rin­ge Men­gen an Vi­ta­min B6, Bal­last­stof­fe und Frucht­zu­cker. Hin­zu kommt ein ho­her An­teil an Mag­ne­si­um und Ka­li­umwich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe für Herz, Mus­keln und den Ge­sund­er­halt des Kör­pers.

Be­son­ders in der Scha­le steckt zu­dem der se­kun­dä­re Pflan­zen­stoff Na­su­nin, ein Antho­cy­an mit star­ker an­tio­xi­da­ti­ver Wir­kung, der Zel­len vor Scha­den durch freie Ra­di­ka­le schützt. Da­mit leis­tet die Au­ber­gi­ne auch ei­nen Bei­trag zur Krebs­prä­ven­ti­on und zum Zell­schutz.

Und die wert­vol­len, nicht vor­han­de­nen Fett­säu­ren?

Theo­rie vs. Pra­xis: Wo­rin brät man in der Re­gel Au­ber­gi­nen? Rich­tig – in Oli­ven­öl! Die Früch­te sau­gen das Öl wie ein Schwamm auf und kom­pen­sie­ren so ihr ei­ge­nes Man­ko. Al­ler­dings soll­te man da­bei spar­sam sein: Schon­en­des Dün­sten oder Grillen er­hält Nähr­stof­fe und ver­mei­det zu viel Fett.

Et voilà! Wer hät­te das ge­dacht?

Kulinarische Verwendung

Kulinarisch eignet sich die Au­ber­gi­ne auf viel­fäl­tige Wei­se: ob ge­grillt, sanft ge­düns­tet, ge­bra­ten oder als Herz­stück in Aro­ma­sau­cen, Cur­rys, Lasagnen oder Rat­atou­ille. Die Frucht saugt beim Braten in Öl ein fei­nes Aroma auf, das ih­rem na­tür­lich er­di­gen Ge­schmack Tie­fe ver­leiht, wäh­rend schonen­des Dün­sten die vi­tami­ni­ösen In­halts­stof­fe er­hält. Auch als fri­sche Schei­ben im Sa­lat oder ge­füllte Va­ri­an­ten mit Käse, Nüs­sen oder Kräu­tern zeigt sich Au­ber­gi­ne von ih­rer aro­ma­ti­schen Sei­te. So lässt sich die leich­te, fett­arme Gemüsesorte op­ti­mal in die All­tags­küche in­teg­rie­ren und ver­bin­det Ge­nuss und Ge­sund­heit auf na­tür­liche Wei­se.

Kartoffeln alias Erd­äp­fel

– natürliche Energie, die schmeckt

Kartoffeln

Kartoffeln, in bestimm­ten Re­gio­nen Deutsch­lands so­wie ei­ni­gen Nach­bar­län­dern auch als »Erd­äp­fel« oder »Grund­bir­nen« bzw. »Grum­bee­ren« (Pfalz)) und wei­te­ren Re­gio­nal­na­men be­kannt, ge­hö­ren wie auch To­ma­ten und Pap­ri­ka zur Fa­mi­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se.

Gemäß statistischen Umfragen ist die Knol­len­frucht nach wie vor der Deut­schen liebs­te Bei­la­ge und das ist auch gar nicht schlecht.

Kartoffeln sind vi­ta­min- und mi­ne­ral­stoff­reich und da­bei noch ka­lo­ri­en­arm. Vor al­lem das Vi­ta­min-C ist in nen­nens­wer­ten Men­gen in der Nutz­pflan­ze ent­hal­ten. Des wei­te­ren be­sit­zen die Knollen ei­nen ho­hen Ei­weiß­an­teil, der in Kom­bi­na­tion mit den in un­se­rem Re­zept ver­wen­de­ten Ei­ern sehr gut von un­se­rem Or­ga­nis­mus re­sor­biert und in kör­per­ei­ge­nes Ei­weiß trans­for­miert werden kann.

Gekochte Kartoffeln wir­ken sich al­ler­dings stark auf den Blut­zu­cker aus, da die Stär­ke durch den Koch­vor­gang als na­he­zu rei­ne Glu­co­se im Dünn­darm auf­ge­nom­men wird.

Lässt man die Kartof­fel nach dem Koch­vor­gang er­kal­ten und ver­ar­bei­tet sie dann erst wei­ter, bil­det sich ei­ne »Re­sis­ten­te Stär­ke«, die sich we­sent­lich güns­ti­ger auf den Blut­zu­cker­spie­gel aus­wirkt. So wer­den z. B. Brat­kar­tof­feln klas­si­scher­wei­se aus ER­KALTE­TEN Kar­toffeln her­ge­stellt.

Kulinarische Verwendung:

Kartoffeln sind aus der Küche kaum weg­zu­den­ken – ob als cre­mi­ges Pü­ree, knusp­ri­ge Brat­kar­tof­feln, herz­haf­te Gra­tins oder fei­ne Sup­pen. Sie las­sen sich in un­zäh­li­gen Va­ria­tio­nen zu­be­rei­ten und pas­sen zu na­he­zu je­dem Ge­richt. Ihr zar­ter, neu­tra­ler Ge­schmack macht sie zu ei­nem idea­len Ba­sis­le­bens­mit­tel für leich­ten und ge­sun­den Ge­nuss.

Zwiebeln und Knoblauch

– natürliches Powerduo für Gesund­heit und Ge­schmack

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein na­tür­li­ches Anti­bio­ti­kum und be­kämp­fen wirk­sam schäd­li­che Pil­ze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men. Die Zwie­bel ist eng mit dem Kno­blauch ver­wandt und be­sitzt ge­gen­über die­sem ei­ne mil­de­re Wir­kung. Die Kom­bi­na­tion der bei­den bringt ein star­kes Duo her­vor.

Bei­de ent­hal­ten wert­vol­le An­ti­oxi­dan­tien, die als Fän­ger »freier Ra­di­ka­ler« un­se­ren Or­ga­nis­mus da­bei hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gat­tung der Li­li­en­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflan­zen ver­fü­gen zu­dem über ei­nen ho­hen Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren.

Ent­hal­ten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 so­wie die Vi­ta­mi­ne C und E. Au­ßer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Ei­sen, Zink und Mag­ne­si­um sind noch ei­ne gan­ze Rei­he wei­te­rer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln und Kno­blauch ent­hal­ten, so­dass man bei­de Pflan­zen durch­aus als hoch­wer­ti­ge Mi­ne­ral­stoff-Lie­fe­ran­ten be­zeich­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Zwie­beln und Kno­blauch bil­den das aromatische Grund­ge­rüst un­zäh­li­ger Ge­rich­te – von der hei­mi­schen bis zur in­ter­na­tio­na­len Kü­che. Ob an­ge­schwitzt, ge­bra­ten, kon­fi­tiert oder roh – ihr Ge­schmack reicht von süß­lich-mild bis kräf­tig-wür­zig und sorgt stets für Tie­fe und Cha­rak­ter.

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che sind sie un­ver­zicht­bar: in Pas­ta­saucen, Ri­sot­tos, Ge­mü­se­ra­gouts, Schmor­ge­rich­ten oder Fisch­zu­be­rei­tun­gen mit Oli­ven­öl und Kräu­tern. Auch in der asi­a­ti­schen, ori­en­ta­li­schen und kre­o­li­schen Kü­che sind sie fes­ter Be­stand­teil von Cur­rys, Dips, Würz­pas­ten und Su­ben.

Kno­blauch­öl oder Zwie­bel­con­fit ver­lei­hen ve­ge­ta­ri­schen wie auch Fleisch­ge­rich­ten ei­nen fei­nen, tief­wür­zi­gen Ak­zent, wäh­rend ge­rös­te­ter oder ge­schmor­ter Kno­blauch ei­ne but­ter­wei­che Süße ent­fal­tet, die be­son­ders zu Lamm, Kalb, Pil­zen oder ge­rös­te­tem Ge­mü­se passt.

So wer­den Zwie­beln und Kno­blauch nicht nur zu Ge­schmacks­trä­gern ers­ter Gü­te, son­dern auch zu Sym­bo­len für Ge­nuss und Ge­sund­heit – ein Duo, das kei­ner Kü­che feh­len soll­te.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)