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Grünkohl mit Kartoffeln, Würstchen und Speck
– westfälischer Klassiker mit Kartoffeln, Speck und Hirschbratwurst
Grünkohl mit Kartoffeln, Würstchen & Speck
Der traditionelle Grünkohleintopf nach Omas Art, auch bekannt als »Westfälischer Grünkohl mit Mettwurst«, gehört zu den beliebten Herbst- und Wintergerichten in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Wie bei vielen regionalen Klassikern gibt es auch beim Grünkohl zahlreiche Rezeptvarianten, die sich vor allem bei der Wahl der Wurst und der Speckeinlage unterscheiden.
Klassisch kommen geräucherte Mettwürste oder Mettenden in den Eintopf. Auch Kassler wird gerne als Einlage verwendet. Dazu passt durchwachsener Räucherspeck, der dem Grünkohl seine kräftige und herzhafte Würze verleiht. Kartoffeln machen den Eintopf sättigend und runden das traditionelle Gericht ab.
Für unsere Variante haben wir das aktuelle Wildangebot genutzt und die klassischen Mettenden durch würzige Hirschbratwürste ersetzt. Die Würste werden vorab in der Pfanne kräftig angebraten und kommen erst anschließend in den Grünkohl. So entstehen zusätzliche Röstaromen, die hervorragend mit dem herzhaften Eintopf harmonieren.
Abgerundet wird unser Grünkohl mit etwas Chili und frisch abgeriebener Muskatnuss. So bleibt der Charakter des klassischen Gerichts erhalten, bekommt aber eine kleine, bewusst gesetzte Abwandlung.
Zu »Grünkohleintopf mit Kartoffeln, Würstchen und Speck«, passt ein kräftiger »Grauburgunder«, z. B. aus der Pfalz. Da wir das Gericht aber mit Hirschbratwürstchen und Chilipulver abgewandelt haben, ist unser Tipp ein fruchtiger, mittelkräftiger »Spätburgunder«. Einfach mal auf unser Weintipp-Icon tippen und mehr erfahren. Wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Warum Du unser Grünkohl-Rezept ausprobieren solltest
- Westfälischer Klassiker: Herzhafter Grünkohl mit Kartoffeln, Speck und Wurst gehört zu den beliebten Herbst- und Wintergerichten der Region
- Unsere Wildvariante: Statt klassischer Mettwurst kommen würzige Hirschbratwürste in unseren Grünkohleintopf
- Kräftige Röstaromen: Die Hirschbratwürste werden separat angebraten und erst anschließend mit dem Grünkohl vermengt
- Herzhafte Speckeinlage: Durchwachsener Räucherspeck gibt dem Eintopf eine kräftige Würze und passt hervorragend zum Grünkohl
- Sättigende Kartoffeln: Festkochende Kartoffeln machen aus dem Grünkohl ein vollständiges und angenehm sättigendes Eintopfgericht
- Fein abgeschmeckt: Eine kleine Menge Chili und frisch abgeriebene Muskatnuss geben unserem Rezept zusätzliche Würze, ohne den typischen Grünkohlgeschmack zu überdecken
- Vielseitig abwandelbar: Wer es klassischer mag, kann die Hirschbratwürste problemlos durch geräucherte Mettwürste oder Mettenden ersetzen
- Einfach nachzukochen: Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung führt auch Kochanfänger sicher ans Ziel
Rezept:
Grünkohl mit Chili und Hirschbratwurst (unsere spezielle Variante)
Zutaten für 4 Personen
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Einkaufszettel:
- 1 kg frischer Grünkohl (küchenfertig)
- 1,2 kg Kartoffeln, festkochend
- 5 Wildbratwürste (Wildschwein oder Hirsch) Feinschmecker-Hirschbratwürste »
- 5 Wildbratwürste (Wildschwein oder Hirsch) Feinschmecker-Hirschbratwürste
- alternativ: 4 geräucherte Mettwürste (klassisch)
- 1 große Gemüsezwiebel oder 2–3 weiße Zwiebeln
- 100 g durchwachsender Räucherspeck
- 500 ml Gemüsebrühe
- 20 g Butterschmalz (Braune Butter) oder klassisch: Schweineschmalz
- 1–2 Prisen Muskatnussabrieb
- etwas Salz und
- Pfeffer aus der Mühle
Optional:
- 1 TL Chilipfeffer für unsere spezielle Rezeptvariante
Rezeptvarianten:
Statt geräucherte Mettwurst(enden), kann man auch
- Kohlwürste
- Chiliwürste oder – so wie wir –
- Hirschbratwürste
als Zutat verwenden.
Als Speckeinlage passen fettreiche, eben durchwachsene Sorten wie
-
Tiroler Speck,
italienischer Speck oder klassisch:
durchwachsener Bauchspeck
- Tiroler Speck,
- italienischer Speck oder klassisch:
- durchwachsener Bauchspeck
Zubereitung:
1) Zwiebeln schälen und klein hacken. Speck würfeln. Kartoffeln schälen, in nicht zu kleine Stücke schneiden und mit den restlichen Zutaten bereitstellen.
2) Schweine- oder Butterschmalz (wir haben in Bezug auf unsere Hirschbratwürste Butterschmalz verwendet) mittelstark bis stark erhitzen. Zuerst den Speck anbraten. Dann die Zwiebelwürfel zugeben und ebenfalls kurz anbraten.
3) Hitze reduzieren. Grünkohl hinzufügen, mit Gemüsebrühe (50 ml Brühe für später beiseite stellen) aufgießen und ca. 30 Min. garen.
4) Kartoffelstücke hinzufügen und (sortenabhängig) ca. 30 Min mitgaren lassen. (Man kann den Gargrad mit einem Stahlpicker prüfen!)
5) Am Ende der Garzeit eine handvoll Kartoffelstücke entnehmen und mit der beiseite gestellten Brühe pürieren.
6) Kartoffelpürree unter den Grünkohl geben und gut miteinander vermengen. Grünkohleintopf mit Pfeffer, Salz, Muskatnussabrieb und – je nach Vorliebe – 1–2 TL Chilipulver abschmecken.
7) Pfanne mit Speckschwarte einreiben, mittelstark bis stark erhitzen und Hirschbratwürste darin von allen Seiten braten. (Verwendet man Mettwürstchen, können wir uns auch das Braten in Schweineschmalz sehr gut vorstellen. Dazu am besten die Würstchen schon vorher schräg in mundgerechte Stücke schneiden, sodass sie schön knusprig werden.)
8) Gebratene Wurstenden in den Grünkohleintopf geben und mit diesem vermengen.
(Anmerkung: Es gibt Rezeptvarianten, bei denen die Wurst einfach zusammen mit dem Grünkohl gegart wird. Wir wollten allerdings auf schöne, kräftigen Röstaromen nicht verzichten und haben uns deshalb für das Braten in der Pfanne entschieden.)
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Grünkohl
– Grünkohl – gesunder Genuss mit kräftiger Frische
Grünkohl alias Braunkohl gilt seit der Antike als wertvolles Wintergemüse, das bereits im alten Rom als »sabellinischer Kohl« geschätzt wurde und heute vor allem in Norddeutschland, NRW und anderen regionalen Traditionsgebieten einen festen Platz in der saisonalen Küche hat. Auch in Italien, wo die dunkle und etwas festere Variante als »Cavolo Nero« verwendet wird, hat sich das Blattgemüse als aromatischer Grundpfeiler in vielen Landgerichten etabliert. Sein charakteristischer, leicht nussiger Geschmack und die frische Bitternote machen ihn zu einem unterschätzten Kulinarik-Klassiker, der mit der richtigen Zubereitung ein ausgesprochen vielseitiges Profil entfaltet.
Ernährungsphysiologisch zählt Grünkohl zu den nährstoffreichsten Gemüsesorten überhaupt und punktet mit einer ausgesprochen dichten Mikronährstoff-Struktur. Der hohe Vitamin-C-Gehalt übertrifft sogar den der meisten Zitrusfrüchte und trägt damit zu einer robusten Immunabwehr bei, während seine natürlichen Antioxidantien die Zellen vor fortschreitender Oxidation schützen. Zugleich bietet Grünkohl einen überraschend hohen Pflanzeneiweißanteil, was ihn im Winter zu einem wertvollen Baustein für eine ausgewogene Ernährung macht. Selen, Vitamin E und Carotinoide unterstützen die körpereigene Abwehr, wohingegen Calcium und Magnesium den Knochenstoffwechsel und die Muskelfunktion fördern. Bemerkenswert ist auch der Gehalt an Ballaststoffen, die für eine ruhige Verdauung sorgen und lang anhaltende Sättigung spenden. Damit erfüllt Grünkohl den Anspruch eines echten »Genuss-und-Gesundheit«-Lebensmittels, das nährstoffreich ist, ohne belastend zu wirken.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch zeigt sich Grünkohl äußerst anpassungsfähig, da er sich je nach Zubereitungsmethode bemerkbar wandelt: klassisch lange geschmort mit Zwiebeln, Senf und herzhaften Zutaten wie Kartoffeln und Fleisch, kurz angebraten als aromatische Beilage oder fein geschnitten und nur kurz blanchiert, um in Pasta, Suppen oder Risotto oder gar einer deftigen Grünkohlpizza » einen tiefgrünen, mineralischen Akzent zu setzen. Auch in modernen Interpretationen – etwa als knapp gebackener Grünkohlchip, in Kombination mit Zitrus und Olivenöl oder als kräftige Basis für winterliche Salate – entfaltet er seine markante, leicht süßlich-bittere Aromatik. So wird er zu einem saisonalen Gemüse, das sowohl in traditionellen als auch in zeitgenössischen Küchenkonzepten glänzen kann.
Kartoffeln alias Erdäpfel
– natürliche Energie, die schmeckt
Kartoffeln, in bestimmten Regionen Deutschlands sowie einigen Nachbarländern auch als »Erdäpfel« oder »Grundbirnen« bzw. »Grumbeeren« (Pfalz)) und weiteren Regionalnamen bekannt, gehören wie auch Tomaten und Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse.
Gemäß statistischen Umfragen ist die Knollenfrucht nach wie vor der Deutschen liebste Beilage und das ist auch gar nicht schlecht.
Kartoffeln sind vitamin- und mineralstoffreich und dabei noch kalorienarm. Vor allem das Vitamin-C ist in nennenswerten Mengen in der Nutzpflanze enthalten. Des weiteren besitzen die Knollen einen hohen Eiweißanteil, der in Kombination mit den in unserem Rezept verwendeten Eiern sehr gut von unserem Organismus resorbiert und in körpereigenes Eiweiß transformiert werden kann.
Gekochte Kartoffeln wirken sich allerdings stark auf den Blutzucker aus, da die Stärke durch den Kochvorgang als nahezu reine Glucose im Dünndarm aufgenommen wird.
Lässt man die Kartoffel nach dem Kochvorgang erkalten und verarbeitet sie dann erst weiter, bildet sich eine »Resistente Stärke«, die sich wesentlich günstiger auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. So werden z. B. Bratkartoffeln klassischerweise aus ERKALTETEN Kartoffeln hergestellt.
Kulinarische Verwendung:
Kartoffeln sind aus der Küche kaum wegzudenken – ob als cremiges Püree, knusprige Bratkartoffeln, herzhafte Gratins oder feine Suppen. Sie lassen sich in unzähligen Variationen zubereiten und passen zu nahezu jedem Gericht. Ihr zarter, neutraler Geschmack macht sie zu einem idealen Basislebensmittel für leichten und gesunden Genuss.
Hirschfleisch
– kraftvoller Geschmack, wertvolle Nährstoffer
Hirschfleisch zählt zu den klassischen Wildspezialitäten. Es ist aromatisch, leicht würzig und hat im Vergleich zu Reh eine festere Struktur und eine dunklere Farbe. Trotzdem gilt es noch immer als fettarm und punktet mit hochwertigem Eiweiß sowie zahlreichen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Damit ist es für eine bewusste Ernährung ebenfalls sehr interessant.
Reich an B-Vitaminen und Eisen
Hirschfleisch ist eine sehr gute Quelle für die Vitamine B2, B6 und B12. Diese sind entscheidend für Energiestoffwechsel, Nervenfunktion und Blutbildung. Zudem liefert es viel gut bioverfügbares Eisen, was die Blutbildung unterstützt und zur Sauerstoffversorgung des Körpers beiträgt.
Gesunde Fettsäuren
Obwohl Hirschfleisch etwas mehr Fett als Reh enthält, ist es dennoch deutlich magerer als konventionelles Rind- oder Schweinefleisch. Es bietet einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, darunter wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Diese stammen von der natürlichen Ernährung der Tiere mit Kräutern, Gräsern und Knospen und wirken sich positiv auf Herz-Kreislauf-Gesundheit und Stoffwechsel aus. Natürliche Herkunft – pures Aroma Da Rehe in freier Wildbahn leben, ist das Fleisch frei von Hormonen, Wachstumsfördern oder Futtermittelzusätzen. Dies sorgt nicht nur für ein natürliches, aromatisches Geschmackserlebnis, sondern macht Rehfleisch auch zu einem besonders ursprünglichen und nachhaltigen Lebensmittel.
Räucherspeck
– besser nicht zu oft genießen
So lecker er auch ist: Zu oft – im Sinne von regelmäßig – sollte man ihn nicht auf seinen Speisezettel setzen, da das für die Pökelung und Konservierung des Schinkens verwendete Nitritpökelsalz aufgrund zahlreicher, in den letzten Jahren durchgeführter Studien im Ruf steht, indirekt krebserregend zu sein.
Achtung: Nitrite sind toxisch!
Nitrite sind für sich allein bereits für den Menschen toxisch, doch damit nicht genug. Besonders bei starker Erhitzung (z. B. Grillen) begünstigt Natriumnitrit im sauren Milieu des Magens die Entstehung sogenannter »Nitrosamine«, die von der Wissenschaft als krebserregend eingestuft werden. Oder anders formuliert: Wer Lebensmittel, die mit Nitritpökelsalz haltbar gemacht wurden, zu oft konsumiert, setzt sich damit einem erhöhten Krebsrisiko aus!
Petition:Schluss mit den Nitriten, die unserer Nahrung zugesetzt werden »
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöloder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Butter alias Gute Butter
– cremiger Genuss voller wertvoller Omega-3-Fettsäuren
Nachdem Butter über Jahrzehnte hinweg systematisch schlechtgeredet wurde, ohne dies auf wissenschaftliche Studien zu stützen, ist sie zwischenzeitlich von ihrem schlechten Ruf »freigesprochen« worden – und das völlig zu Recht.
Butter besitzt einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die eben NICHT – wie lange Zeit behauptet – schlecht für unseren Organismus sind. Aber auch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in Butter enthalten.
Gegenüber Olivenöl kann sie zudem noch mit einem echten Plus punkten: Abhängig von der Nahrung, die Kühe zu sich nehmen, besitzt Butter die für den Menschen zwingend erforderlichen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Je mehr frisches Gras (Stichwort: Freilandhaltung!) eine Kuh zu sich nimmt, desto höher der Omega-3-Anteil in der Milch und deren Produkten.
Hier können sich z. B. der deutsche Marktführer Kerrygold sowie eine Handvoll weiterer Hersteller mit der Qualität ihrer Butter und den darin enthaltenen gesunden Fettsäuren ganz klar aus der Menge der Butterproduzenten hervorheben.
Freilandhaltung vorausgesetzt (gem. Bio-Verordnung mindestens 120 Tage im Jahr), verdient Butter ihren Namen »Gute Butter«, den ihr bereits unsere Großeltern gegeben haben, also völlig zu Recht.
Butterschmalz
Wie auch Claudia und Jürgen in ihren Rezepten mit Butterschmalz schreiben, gibt es viele Namen für »Braune Butter«, die vom Milcheiweiß befreite (geläuterte) Variante der Basisbutter. Um den Begriff »Ghee« wird seit geraumer Zeit ein Hype gemacht, dabei handelt es sich dabei um nichts anderes als eben braune Butter.
Mit dem Begriff »Ghee« ist allerdings auch eine Lebensphilosophie verbunden. Das hat auch die Industrie erkannt und so kommt es, dass man Ghee im Verkaufsregal meist höherpreisig vorfindet als eben »ordinäres« Butterschmalz, das ja bereits mehr als teuer genug ist.
Greifen Sie in diesem Fall also ruhig zum Butterschmalz. Artgerechte Freilandhaltung zur Erzeugung des Rohstoffs Butter vorausgesetzt, ist dieser eine ebenso gute und zudem preiswertere Wahl.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oecotrophologe)