Schaumige Radieschen-Rote-Bete-Suppe mit Walnuss-Kräuteröl
Schaumige Radieschen-Rote-Bete-Suppe mit Walnuss-Kräuteröl
Rote Bete und Radieschen harmonieren perfekt als Basiszutaten unserer Wintersuppe. Ein echtes Traumpaar! So entstand aus einer klassischen »Rote-Bete-Suppe« unsere spezielle »Radieschen-Rote-Bete-Suppe«. Mit Walnuss-Kräuteröl, Elixier AMELIE », Zimt-Croûtons und einem Klecks cremiger Schlagsahne, erzeugt unsere Wintersuppe eine Aromenexplosion am Gaumen, die jedem Genießer ein »Hmmh, lecker!« entlockt.
Zu »Schaumige Radieschen-Rote-Bete-Suppe«, harmoniert ein cremi;ger Weißburgunder mit zarten mineralischen Noten, z. B. aus dem Weinbaugebiet Nahe in Rheinland-Pfalz. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Rezept Rote-Bete-Suppe
Zutaten für 4 Personen
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Für den Einkaufszettel:
- 2 große Bund Radieschen
- 2 Knollen Rote Bete
- 800 ml (2 Gläser) Gemüsefond
- 3 Schalotten
- 2 EL Spyridoula's 100% CHOICE Elixier AMELIE »
- 100 g Schlagsahne
- 4 EL Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
- etwas Meersalz und
- Pfeffer aus der Mühle
- 1 TL Bio-Kokosblütenzucker
- 100 g eiskalte Butter in Würfeln
Für das Walnuss-Kräuteröl:
- 4 Walnusskerne
- 1 Bund Schnittlauch
- 1 Bund Petersilie
- 80 ml Traubenkernöl
Optional:
- 2 Eßlöffel Moringa oleifera - Blätter getrocknet
Für die Zimt-Croûtons:
- 2 Scheiben Toastbrot
- 20 g Butter
- ¼ TL Zimt
- 1 Prise Salz
Mit dem Stabmixer schaumig aufgerührt, kam unsere Wintersuppe auf den Teller ...
Zubereitung:
1) Rote Bete und Radieschen bürsten, waschen und putzen, vier Radieschen beiseite legen. Rote Bete mit einem Kartoffel- bzw. Sparmesser schälen (dabei am besten Küchenhandschuhe tragen, da die Bete stark färben) und in kleine Stücke schneiden. Schalotten abziehen und mit ungeschälten Radieschen ebenfalls klein schneiden.
2) Alle Zutaten in einer großen Pfanne oder einem großen Topf mit der Hälfte der Butter und 2 EL Olivenöl auf mittlerer Hitze glasig anschwitzen, mit Kokosblütenzucker karamellisieren und danach mit einem Schuss Gemüsefond ablöschen
3) Wurde zum Dünsten eine Pfanne benutzt, Zutaten in einen Topf umfüllen. Restlichen Gemüsefond hinzufügen und Topfinhalt bei kleiner Hitze 15-20 Min. weiterköcheln lassen. Radieschen-Rote-Bete-Suppe mit dem Stabmixer feinpürieren. Suppe mit dem Zauberstab pürieren und mit Elixier AMELIE, Pfeffer und Salz abschmecken und noch etwas ziehen lassen.
4.1) Schnittlauch und Petersilie waschen (die dicken Stängel der Petersilie entfernen, die Kleinen mit verwenden). Walnusskerne und beide Kräuter mit einem scharfen Messer klein hacken.
4.2) Gehackte Walnüsse und Kräuter zusammen mit dem Öl in einem Mixbecher mit dem Zauberstab, bzw. Stabmixer kurz pürieren. Walnuss-Kräuteröl durch ein Sieb passieren ...
4.3) ... mit einem Löffel ausdrücken und mit Salz abschmecken.
5) Rinde vom Toast entfernen. Die Scheiben in croûtongroße Würfel schneiden ...
6) ... und in einer Pfanne mit 1 EL Butter und 2 EL Olivenöl auf kleiner bis mittlerer Hitze goldbraun braten. Mit Zimt bestäuben und nur leicht salzen.
Sahne steif schlagen. Die beiseite gelegten Radieschen in schmale Stifte schneiden. Vor dem Servieren Suppe noch einmal erhitzen und mit den restlichen, kalt gestellten Butterwürfeln schaumig aufmixen und in vorgewärmten Tellern verteilen. Mit jeweils einem EL Walnuss-Kräuteröl einen Kreis auf die Suppe träufeln. Sahne klecksweise auf die Suppe geben und diese abschließend noch mit Radieschenstiften und Zimt-Croûtons garnieren.
Zubereitungstipp: Wir haben unser Walnuss-Kräuteröl zusätzlich noch mit etwas Moringa oleifera aufgepeppt, da dieses äußerst nährstoffreich und somit richtig gesund ist.
Mehr Informationen dazu, finden Sie in der zu diesem Rezept gehörenden Nährwert- und Gesundheitsanalyse von
Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf ».
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Radieschen
– knackiger Genuss mit scharfem Charakter
Radieschen zählen zu den knackigsten und aromatischsten Gemüsesorten, die unsere Küche zu bieten hat. Sie sind eng mit dem Gartenrettich verwandt und gehören wie dieser zur Familie der Kreuzblütengewächse, was ihnen ihren charakteristischen, leicht scharfen Geschmack verleiht. Die leuchtend roten Knollen bestehen zu über neunzig Prozent aus Wasser und zählen damit zu den kalorienärmsten Nahrungsmitteln überhaupt. Trotz ihres hohen Wassergehalts sind sie eine wahre Mineral- und Vitaminquelle: Insbesondere die enthaltenen Vitamine C und B sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Eisen unterstützen Stoffwechsel, Nervensystem und Blutbildung.
Eine besondere Rolle spielen die natürlich vorkommenden Senföle, die nicht nur für das typische, leicht scharfe Aroma verantwortlich sind, sondern auch eine starke antibakterielle Wirkung besitzen. Sie tragen dazu bei, unseren Verdauungstrakt zu schützen, und können durch ihre aktiven Schwefelverbindungen die Leberfunktion und die Entgiftung des Körpers fördern. Die Kombination aus hohem Wassergehalt, wertvollen Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen macht das Radieschen zu einem leichten, aber nährstoffreichen Nahrungsbestandteil, der sich ideal für eine bewusste, gesunde Ernährung eignet.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch bietet das Radieschen viel mehr als nur den knackigen Farbakzent im Salat. Es schmeckt frisch geschnitten mit etwas Salz und Butter auf einem Stück Brot, verleiht kalten Speisen wie Curds, Quarks oder Gurkensalaten eine pikant-frische Note und kann auch kurz angebraten oder geröstet werden, wodurch es eine milde, leicht süßliche Aromatik entwickelt. Selbst das Blattgrün lässt sich verwenden – etwa in Pesto, Smoothies » oder als würzige Beigabe zu Suppen.
Rote Bete
– Claim
Die nährstoffreiche rote Rübe, in Deutschland hauptsächlich unter dem Namen »Rote Bete« bekannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse.
Rote Bete, in einigen Regionen um und in Deutschland auch »Rande oder »Rahner« genannt, ist fettarm und verfügt über die Vitamine A, B6 und Vitamin C. Auch reichlich Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Kalium, Natrium und Magnesium sind in der ballaststoffreichen Knolle enthalten.
Interessant und wertvoll ist sie für uns auch wegen des in ihr in hohem Maß vorhandenen Betain, einem sekundären, antioxidativen Pflanzenstoff, der sich als Fänger der berühmt-berüchtigten »freien Radikale« in unserem Organismus positiv bemerkbar macht.
Die in ihr enthaltenen Polyphenole werden durch Erhitzung aktiviert und besitzen dann eine positie, antioxidative Wirkung auf unseren Organismus. Als Rohkostsalat oder Rote-Bete-Carpaccio kommt man auch in den Genuss der in Roter Bete enthaltenen Vitamine. Da in dem Gemüse aber auch Oxalsäure enthalten ist, sollte man auf einen übermäßigen Konsum von Roter Bete verzichten, da die Säure zur Bildung von Nierensteinen führen kann.
Kulinarische Verwendung:
Kulinarisch ist Rote Bete vielseitig einsetzbar: gegart als Beilage, püriert in Suppen, ofengeröstet mit würzigen Aromen oder roh, fein gehobelt, im Salat. In Kombination mit milden Milchprodukten, Nüssen oder fruchtiger Säure entfaltet sie ihre erdig-süßliche Note besonders ausgewogen und steht für einen farbintensiven, natürlich gesunden Genuss.
Moringa oleifeira
– geballte Pflanzenkraft im Überfluss
Die in Bezug auf Nährwert und gesunde Ernährung positiv einzustufenden Inhaltsstoffe, die in Moringa enthalten sind, sind so zahlreich und besitzen so viele zu betrachtende Aspekte, dass eine Analyse meinerseits hier den Rahmen sprengen würde.
Es sei nur so viel gesagt, dass Moringa in direktem Vergleich mit anderen, hochwertig einzustufenden Lebensmitteln in quasi nicht vergleichbarem Ausmaß ein Top-Lieferant von für den menschlichen Organismus äußerst wertvollen Nährstoffen ist.
Egal ob Proteine, Vitamine, Mineralien und auch Antioxidantien. Moringa bietet alles im Überfluss und besitzt somit in der Pflanzenwelt quasi ein Alleinstellungsmerkmal. Jeder, der sich näher für die positiven Eigenschaften von Moringa interessiert, wird bei einer entsprechenden Internetrecherche fündig werden.
Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Olivenöl in Premium-Qualität
– das Herz der Mittelmeerküche
Nicht nur ich, sondern unser ganzes Team », begeistert sich für gutes, also hochwertig erzeugtes Olivenöl. Ja, mehr noch, man kann uns als echte »Olivenöl-Fans« bezeichnen.
Das liegt in erster Linie am hervorragenden Geschmack von gutem Olivenöl, aber auch an einem zweiten, ebenso wichtigen Aspekt, denn bei näherer Betrachtung besitzt Olivenöl ein geballtes Bündel an positiven Eigenschaften, die unserem Körper helfen, gesund zu bleiben.
So verfügt Olivenöl neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen über zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Die positiven Wirkungen dieser Stoffe auf unseren Organismus beginnt die Wissenschaft erst langsam zu verstehen.
Einige von Ihnen werden erst durch die Verstoffwechselung im Darm durch unsere Darmbakterien richtig aktiv und begünstigen so zahlreiche positive biologische Wirkungen. Z. B. sind sie antibakteriell, antioxidativ (ähnlich den Vitaminen) und dabei in einem so hohen Maß entzündungshemmend, dass sie dabei teilweise sogar den Vitaminen weit überlegen sind.
Ist das nicht wunderbar? Gesundes kann so lecker sein. Aber ich betone ausdrücklich: Alle positiven Wirkungen bekommt man nur bei Olivenöl bester Qualität. Und die bekommt man eben nicht für 4,50 Euro beim Discounter. Darüber sollte man sich im Klaren sein.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)