Tiramisu mit Pilz­kaffee

– Vitalpilze als Zutat in der Des­sert­küche

Tiramisu mit Pilzkaffee Tiramisu mit Pilzkaffee

Tiramisu mit Pilzkaffee – Vitalpilze als Zutat in der Des­sert­küche

Hier haben wir für Euch ein wirk­lich außer­ge­wöhn­liches Des­sert­re­zept aus­probiert. Die spezielle Kom­bi­nation von Tira­misu und Ins­tant-Pilz­kaf­fee – scherz­haft auch »Mushroomisu« ge­nannt – ist eine wirk­lich pfiffige Neu­inter­pre­ta­tion des ita­lie­ni­schen Des­sert-Klas­sikers. Für solch ein Tirami­su mit Pilz­kaf­fee löst man In­stant-Pilz­kaf­fee in hei­ßem Was­ser auf, lässt ihn ab­küh­len, tränkt da­rin Löffel­bis­kuits und schich­tet sie mit Mas­car­pone­creme, ge­nau wie beim ita­lie­ni­schen Klas­si­ker. Die Tränke ent­steht hier aus auf­ge­lös­tem In­stant-Pilz­kaffee.

👉 Und weil dieses Pulver be­reits Vanille­aroma mit­bringt, ent­fällt der Va­nille­zu­cker in der Creme.

Wir haben uns angesehen, was Pilz­kaffee ei­gent­lich ist, wo­rin er sich in der Küche vom ge­wohn­ten Es­presso unter­schei­det und wie ein Tira­misu da­mit Schicht für Schicht auf­ge­baut wird.

Pilze in der Küche: von der Steinpilzpfanne bis zur Kaffeedose

Pilze gehören in der europäischen Küche seit jeher auf den Teller. Wir denken an ein cremiges Steinpilzrisotto, an Pfifferlinge in Rahmsauce oder an getrocknete Morcheln, die einer Bratensauce Tiefe geben. In all diesen Gerichten ist der Pilz Hauptdarsteller, man sieht ihn, man schmeckt ihn, man riecht ihn.

In Ostasien hat ein anderer Pilz eine lange Tradition: Reishi, botanisch Ganoderma lucidum, wird dort seit Jahrhunderten in Küche und Kräuterkunde verwendet. Zu ihm gesellen sich in der heutigen Kaffeedose zwei weitere Arten, Lion's Mane (Hericium erina­ceus, auf Deutsch »Löwenmähne«) und Cordyceps. Zusammen werden sie im Handel gern als »Vitalpilze« bezeichnet.

Ein Hinweis für Einkäufer: Vitalpilz und Heilpilz sind keine geschützten Begriffe. Was tatsächlich in der Dose steckt, verrät deshalb allein die Zutatenliste.

Was Pilzkaffee von gewöhnlichem Kaffee unterscheidet

Pilzkaffee ist Instant- oder Bohnenkaffee, dem ein Pilzextrakt beigemischt wurde. Anders als in der Steinpilzpfanne ist der Pilz hier also kein ganzes Stück, sondern ein feines Pulver, und der Kaffee bleibt die Hauptzutat. 

Wer im Sortiment von BeKeto nach Kaffee mit Vitalpilzen sucht, findet dort drei Instant-Sorten mit französischer Vanille in der 250-g-Dose. Laut Hersteller machen die Pilze 3 % des Pulvers aus. Der Extrakt ist im Verhältnis 4:1 hergestellt, das heißt: Aus vier Teilen getrocknetem Pilz entsteht ein Teil Extrakt. Pro Portion von 10 g entspricht das 1,2 g getrocknetem Pilz. Eine vierte Sorte, Keto Supreme, ist gemahlener Arabica ohne Pilz, der wie gewöhnlicher Filterkaffee gebrüht wird.

Was sich beim Kochen und Backen ändert

Für die Dessertküche zählen weniger die Pilze als vier ganz praktische Eigenschaften des Pulvers.

Das Aroma ist das Erste. Der Pilzkaffee schmeckt nach Kaffee mit Vanille, nicht nach Pilz. Vanillezucker, Vanilleextrakt oder das Mark einer Schote können wir uns in der Creme deshalb sparen, sonst wird die Vanille schnell zu dominant.

Zweitens die Löslichkeit. Die Instantsorten lösen sich ohne Rückstände auf. Für eine Tränke bedeutet das: kein Kaffeesatz, der sich am Boden der Form absetzt, und keine Körnchen in einer Creme, falls man einen Teil des Pulvers direkt unter die Mascarpone rühren möchte.

Drittens der Zucker. In keiner Sorte ist Zucker zugesetzt, eine Portion hat bei der Sorte Mushroom 2,5 kcal und 0,2 g Kohlenhydrate. Gesüßt wird also wie gewohnt, ganz nach Rezept.

Und viertens das Koffein. Weil die Basis echter Kaffee ist, enthält Pilzkaffee Koffein wie jede andere Tasse, koffeinfrei ist keine der Sorten. Wer das Tiramisu für eine Familienfeier mit Kindern plant, sollte das berücksichtigen.

 

Warum Du unser Tiramisu-mit-Pilz­kaffee-Re­zept aus­pro­bie­ren soll­test

  • Ungewöhnliche Zutat: Pilz­kaffee bringt eine in­te­res­sante Note in den ita­lie­ni­schen Des­sert­klas­si­ker, ohne dass das Tira­misu nach Pil­zen schmeckt
  • Kaffee mit Vanille: Das bereits ent­hal­tene Vanil­le­aro­ma macht zu­sätz­li­chen Va­nil­le­zu­cker in der Mas­car­po­ne­creme über­flüs­sig
  • Praktische Tränke: Instant-Pilzkaffee löst sich voll­stän­dig auf und eig­net sich des­halb be­son­ders gut zum Trän­ken der Löf­fel­bis­kuits
  • Wissenswertes inklusive: Du er­fährst, was hin­ter dem Be­griff »Vitalpilze« steckt und worauf Du beim Einkauf achten soll­test
  • Ohne zusätzlichen Zucker im Kaffee: Der Pilz­kaf­fee selbst wird nicht ge­süßt, so­dass Du die Süße des Tira­mi­sus wie ge­wohnt über das Rezept bestimmst
  • Einfach nachzumachen: Das Tiramisu wird ganz klas­sisch ge­schich­tet – nur die Kaffee­tränke be­kommt mit Pilzkaffee einen un­ge­wöhn­li­chen Twist
Gernekochen-Weintipp

Zu »Tiramisu mit Pilzkaffee« passt ein Glas Vin Santo aus der Tos­kana oder ein halb­tro­cke­ner Mar­sala. Beide greifen die Kara­mell- und Nuss­no­ten auf, die Kaf­fee und Ka­kao mit­brin­gen. Auch un­ser spe­zi­eller Tipp, ein edel­sü­ßer Des­sert­wein mit ka­ra­mel­li­gen No­ten, har­mo­niert her­vor­ra­gend zu die­sem Des­sert. Ein­fach mal auf un­se­r Wein­tipp-Icon tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
Tiramisu mit Pilzkaffee

Zutaten für eine Form von etwa 20 x 20 cm (6 Portionen):

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Einkaufszettel:

  • 500 g Mascarpone
  • 3 sehr frische Eier
  • 70 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwa 200 g Löffelbiskuits

Des weiteren benötigt man:

  • 2 EL (20 g) Instant-Pilzkaffee, zum Beispiel die Sorte Mushroom »
  • 2 EL Marsala oder Amaretto (optional)
  • 2 EL ungesüßtes Kakaopulver für die Oberfläche

Das benötigt man zusätzlich:

  • 250 ml heißes Wasser

Zubereitung:

1) Das heiße Wasser in eine flache Schale gie­ßen und den Pilz­kaf­fee ein­rüh­ren, bis keine Körn­chen mehr zu se­hen sind. Nach Be­lieben Mar­sala oder Ama­retto ein­rühren und die Tränke voll­stän­dig ab­küh­len lassen. Warm ge­tränkt würd­en die Bis­kuits zu schnell durch­weichen.

2) Die Eier trennen. Ei­gelb mit dem Zu­cker in einer Schüs­sel mit dem Hand­rühr­ge­rät etwa fünf Mi­nu­ten hell und cre­mig auf­schla­gen.

3) Die Mascarpone esslöffelweise un­ter die Ei­gelb­masse rüh­ren, nur so lange, bis eine glatte Creme ent­steht. Zu lan­ges Rüh­ren macht Mas­car­pone schnell gris­selig.

4) Eiweiß mit der Prise Salz steif schla­gen und in zwei Por­tio­nen vor­sich­tig un­ter die Creme he­ben.

5) Die Löffelbiskuits nacheinander kurz, je­weils nur ein bis zwei Se­kun­den pro Seite, in die kalte Tränke tau­chen und den Bo­den der Form da­mit aus­le­gen. Die Hälfte der Creme da­rauf glatt strei­chen. Eine zweite Lage ge­tränkter Bis­kuits fol­gen lassen und mit der rest­lichen Creme ab­schlie­ßen. 

6) Das Tiramisu abgedeckt mindestens sechs Stun­den, bes­ser über Nacht, im Kühl­schrank durch­zie­hen las­sen. Erst kurz vor dem Ser­vie­ren mit Kakao be­stäu­ben, damit er nicht feucht wird.

Unser Tipp für den Herbst: 

Zwei reife, geschälte Birnen in kleine Würfel schnei­den und zwi­schen die bei­den Schich­ten streuen. Die fruchtige Frische passt gut zur Va­nille­note im Kaf­fee. Wer auf Alko­hol ver­zich­ten möchte, lässt den Mar­sala ein­fach weg, die Tränke be­kommt durch das Va­nille­aroma trotz­dem ge­nug Aroma.

👉 Da das Rezept rohe Eier enthält, ver­wen­den wir nur ganz fri­sche Eier und ser­vie­ren das Tiramisu inner­halb von zwei Tagen.

Genuss statt Heilsversprechen

👉 Wir lieben gutes Essen mit ei­nem gu­ten Glas Wein da­zu, wir ko­chen tat­säch­lich selbst, ver­mei­den wei­ter­ver­ar­bei­te­te Le­bens­mit­tel, pro­bieren aus, ver­glei­chen, re­cher­chie­ren – 

und er­zählen Euch, was da­bei her­aus­ge­kom­men ist.

Was hat es mit dem Begriff »Pilzkaffee« auf sich?

Rund um Pilzkaffee kursieren viele Versprechen. Wir be­trach­ten ihn so, wie wir jede Zu­tat in un­serer Küche be­trachten: nach Her­kunft, Ge­schmack und Ver­wen­dung.

👉 Pilz­kaffee ist ein Lebens­mittel und kein Arznei­mittel!

Ge­sund­heits­be­zo­gene An­ga­ben sind in der Euro­pä­ischen Union nur er­laubt, wenn sie aus­drücklich zu­ge­lassen wur­den, und für Reishi gibt es keine solche An­gabe. Da­rum bleibt es bei uns beim Kochen: Wer ein Tira­misu mit einer fei­nen Va­nille­note sucht und da­bei eine neue Kaffee­sorte aus­pro­bieren möchte, wird mit diesem Re­zept seine Freude haben.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Mascarpone

– zarter Schmelz für cre­mi­gen Ge­nuss

Mascarpone

Mascarpone ist ein be­son­der­es Milch­er­zeug­nis von außer­ge­wöhn­li­cher Cre­mig­keit, das durch die Säu­re­fäl­lung von hoch­fet­ti­ger Sah­ne ge­won­nen wird. Sein cha­rak­te­ris­ti­scher Fett­an­teil macht ihn zu ei­nem en­er­gie­rei­chen Pro­dukt mit samtig-wei­cher Tex­tur, wäh­rend sei­ne mild-mil­chi­ge Aro­ma­tik ihn in süßen wie herz­haf­ten Ge­rich­ten be­son­ders wert­voll macht. 

Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Mascarpone ein Le­bens­mit­tel, das maß­vol­len Ge­nuss er­for­dert, gleich­zei­tig aber wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe bie­tet. Sein Ge­halt an Cal­ci­um und Phos­phor un­ter­stützt Kno­chen­struk­tur und Zahn­ge­sund­heit, wäh­rend Vit­amin B12 eine nor­ma­le Ner­ven­funk­tion und Blut­bil­dung för­dert. 

Aufgrund des sehr ho­hen Fett­ge­halts lie­fert Mascarpone rasch ver­füg­ba­re En­er­gie und kann in be­schränk­ter Men­ge eine Mahl­zeit ver­fei­nern, vor allem wenn sei­ne Reich­hal­tig­keit durch Früch­te, Zitrus­aro­men oder leich­te Zube­rei­tun­gen aus­ge­gli­chen wird. Da er nur we­nig Salz und kei­ne Koh­len­hy­dra­te ent­hält, lässt er sich gut in eine me­di­ter­ran ge­präg­te, be­wuss­te Er­näh­rungs­wei­se inte­grie­ren, so­lan­ge die en­er­gie­dich­te Na­tur des Pro­dukts be­rück­sich­tigt bleibt. Mascarpone ver­bin­det da­mit Ge­nus­s und Ge­sund­heit, in­dem er ei­nen ele­gan­ten Ak­zent setzt, oh­ne ei­nen ge­sun­den Er­näh­rungs­rah­men zu über­la­gern.

Kulinarische Verwendung:

In der Küche gilt Mascarpone als viel­sei­ti­ger Ver­ed­ler. Als Kern­be­stand­teil klas­si­scher Des­serts wie Tira­mi­su, cre­mi­ge Sau­cen, war­me Ri­sot­ti oder fri­scher Mascarpone-Creme mit Bee­ren schafft er eine wei­che, gleich­mä­ßig schmel­zen­de Tex­tur, die Süß­spei­sen ele­gant ab­run­det. Auch in herz­haf­ten Zube­rei­tun­gen, zum Bei­spiel als cremige Bin­dung in Ri­sot­to, in sanf­ten Kräu­ter- und Pfan­nen­sau­cen oder in ve­ge­ta­ri­schen Füllun­gen, sorgt er für ei­nen run­den, fein ver­schmol­ze­nen Ab­gang.

Hühnereier

– das unterschätzte Kraftpa­ket im Klein­for­mat

Hühnereier

Hühnereier be­sit­zen durch­schnitt­lich 7 g Pro­te­ine und da­mit ei­nen ho­hen Ge­halt an bio­lo­gisch wert­vol­len Subs­tan­zen. Bio­lo­gisch wert­voll des­halb, da die im Ei ent­hal­te­nen Pro­te­ine ei­nen ho­hen A­nteil an es­sen­ti­ell­en Ami­no­säuren mit ei­nem sehr gu­ten Gleich­ge­wicht auf­weis­en. Der Pro­te­in­ge­halt ei­nes Hüh­ner­eis wird des­halb als Re­fe­renz­wert an­ge­se­hen. Ein Ver­gleich mit an­de­ren Le­bens­mit­teln macht dies deut­lich: Zwei Hüh­ner­ei­er ent­hal­ten die­sel­be Men­ge an Pro­te­in­en wie bspw. 100 g Fisch oder 100 g Fleisch.

Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g ge­nau so hoch wie der Pro­te­in­ge­halt. Es ist vor all­em im Ei­gelb und we­niger im Ei­weiß ent­halten. Bei den Fett­säu­ren im Ei handelt es sich zu zwei Dritteln um un­ge­sät­tig­te Fet­tsäuren.

Etwas in Verruf kam eine Zeit lang der Ver­zehr von Ei auf­grund sei­nes – mit ca. 180 mg – recht ho­hen Cho­les­te­rin­ge­halts, was man je­doch auf keinen Fall über­be­wer­ten soll­te, da solc­he Warnungen und Ein­stu­fun­gen meist ge­wissen Trends un­ter­lie­gen und sich so­mit auch wie­der än­dern kön­nen. Zu­dem be­sit­zen Hüh­ner­ei­er einen ho­hen Vitamin-A-, D- und E-An­teil und ent­hal­ten die Spu­ren­ele­men­te Ei­sen und Zink.

Kulinarische Verwendung:

Hühnereier lassen sich in der Kü­che au­ßer­or­dent­lich viel­sei­tig ein­set­zen und kön­nen so­wohl pur als auch in Kom­bi­na­tion mit an­de­ren Le­bens­mit­teln ge­nos­sen wer­den. Sie eig­nen sich zum Ko­chen, Bra­ten, Po­chieren oder Ba­cken, die­nen als Bin­de­mit­tel, Lo­cke­rungs­mit­tel und Ver­fei­ne­rung in Sau­cen, Auf­läufen und Tei­gen und er­gänzen zahl­rei­che Ge­rich­te auf ein­fa­che und ge­schmack­vol­le Wei­se.

Biscuits – Mehl bzw. Getreide

– Energielieferant mit Köpfchen

Mehl bzw. Getreide

Entgegen häufiger Aussagen be­sitzt Ge­trei­de kei­ne gro­ßen Men­gen an pflanz­li­chem Ei­weiß. Da­für punk­tet es mit ei­nem ho­hen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten und deckt – be­zo­gen auf 100 g – fast ein Drit­tel des täg­li­chen Bal­last­stoff­be­darfs, bei gleich­zei­tig sehr ge­rin­gem Fett­ge­halt.

Dar­über hin­aus lie­fert Ge­trei­de wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Ei­sen und Zink – wich­ti­ge Kom­po­nen­ten für Mus­kel- und Ner­ven­funk­tio­nen – und be­inhal­tet Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, die un­se­ren Stoff­wech­sel un­ter­stüt­zen.

Für Men­schen, die auf Fleisch ver­zich­ten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Ve­ga­ner (bei ve­ga­ner Er­näh­rung: Pas­ta sec­ca oh­ne Ei!), liegt Ge­trei­de da­mit voll im Trend und ist ein fes­ter Be­stand­teil des mo­der­nen Spei­se­plans ge­wor­den.

Für Per­so­nen mit Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit ist Ge­trei­de je­doch un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder Low-Carb-Anhänger hal­ten sich we­gen des ho­hen Koh­len­hy­drat­an­teils bes­ser zu­rück.

Kulinarische Verwendung:

Getreide bil­det die Ba­sis un­zäh­li­ger Spei­sen und ist ei­ner der wich­tigs­ten Grund­bau­stei­ne un­se­rer Er­näh­rung. In Form von Mehl dient es als Haupt­zu­tat für Brot, Bröt­chen, Ku­chen, Pas­ta, Piz­za­teig und Back­wa­ren al­ler Art.

Als ganzes Korn, gequollen oder ge­kocht, wird es in Sa­la­ten, Auf­läu­fen, Sup­pen oder vegetarischen Brat­lin­gen ver­wen­det. Gemahlen, ge­rös­tet oder als Flocken und Brei (z. B. Ha­fer, Dink­el, Hirse oder Bul­gur) eig­net es sich für ei­ne voll­wer­ti­ge Früh­stücks- oder Bei­la­gen­kü­che.

In der modernen Ernäh­rung ge­win­nen al­ter­na­ti­ve Mehl­sor­ten – et­wa aus Hafer, Hirse, Reis, Buch­wei­zen oder Man­deln – zu­neh­mend an Be­deu­tung, da sie glu­ten­frei und oft mi­ne­ral­stoff­rei­cher sind. Da­durch lässt sich klas­si­sche Back­kunst mit in­di­vi­du­el­len Er­näh­rungs­for­men ver­bin­den.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissen­schaftler (Oeko­tropho­loge)

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