Menü zum Hochzeitstag

– Festliche Rezepte & Wein­be­gleitung

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Menü zum Hochzeitstag: Fest­li­che Re­zep­te & Wein­be­glei­tung

Ein Hochzeitstag ist die ide­ale Ge­le­gen­heit, in­ne­zu­hal­ten und das Ge­mein­sa­me zu fei­ern. Ein selbst­ge­koch­tes Hoch­zeits­tag Me­nü zu Hau­se bie­tet da­bei ei­nen weit­aus per­sön­li­che­ren Rah­men als je­der Res­tau­rant­be­such. 

Um diesen Abend unvergesslich zu ma­chen, ha­ben wir ein ex­qui­si­tes 3-Gän­ge-Me­nü kre­iert, das ku­li­na­rische Raf­fi­nes­se mit ei­ner prä­zi­sen Wein­be­glei­tung ver­bin­det. Krö­nen­der Ab­schluss ist ein Des­sert, das nicht nur ge­schmack­lich, son­dern auch op­tisch eine ganz per­sön­li­che Bot­schaft über­mit­telt. Las­sen Sie uns ge­mein­sam die­ses be­son­de­re Me­nü zum Hochzeits­tag vor­be­rei­ten.

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Der erste Gang: Die mari­ti­me Ou­ver­tü­re

Gebratene Jakobsmuscheln auf Erb­sen-Minz-Pü­ree mit Zi­tro­nen­but­ter

Für den Einkaufszettel (für 2 Personen)

  • 4–6 frische Jakobsmuscheln (küchen­fertig)
  • 200 g TK-Erbsen (für die kräftige Farbe)
  • 10 g *Lardo » (ital. Rückenspeck)
  • 40 g Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 mk Gemüsebrühe
  • Eine Handvoll frische Minz­blätter
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 g kalte Butter
  • Saft einer halben Zitrone
  • Eine Prise Fleur de Sel und
  • Weißer Pfeffer

Das benötigt man zusätzlich:

  • 1 unbeschichtete, stabmixergeeignete *Stielkasserole »
Gernekochen-Weintipp

Zu »Gebratene Jakobs­mu­scheln auf Erb­sen-Minz-Pü­ree mit Zitronenbutter« har­mo­niert durch die Reich­haltigkeit der But­ter ein tro­cke­ner Ries­ling (z. B. Rhein­gau oder Mo­sel) mit fei­ner, ras­si­ger Säure perfekt. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

1) Zwiebel und Knoblauch pel­len und klein­ha­cken. Lardo klein schnei­den und mit dem Oli­ven­öl mit­tel­stark er­hit­zen. Zwie­bel-Knob­lauch-Hack zu­fü­gen und 3 Min. mit­schwit­zen las­sen. Brü­he zu­gie­ßen, auf­ko­chen. Erb­sen hin­zu­fü­gen, mit auf­ge­leg­tem De­ckel ca. 6 Min. kö­cheln. Mit dem Stab­mi­xer al­les zu ei­nem gro­ben Pü­ree ver­ar­bei­ten. Minz­blät­tern fein ha­cken und unter das Püree he­ben. Mit Fleur de Sel, wei­ßem Pfef­fer, ei­nem Stich But­ter und ei­nem Sprit­zer Zi­tro­ne ab­schme­cken. 

2) Für die Zitronenbutter die rest­li­che But­ter in einem klei­nen Topf schmel­zen, bis sie leicht schäumt.

3) Muscheln trockentup­fen und in ei­ner hei­ßen Pfan­ne von je­der Seit­e etwa 1 bis 1,5 Mi­nu­ten gold­braun an­bra­ten.

4) Muscheln auf dem Püree­spie­gel an­rich­ten. Vor­spei­sen mit der Zi­tro­nen­butter be­träu­feln.

Der Hauptgang: Das Herzstück des Abends

Rinderfilet »Sous-vide« mit Rotwein­scha­lot­ten und ge­trüffel­tem Kar­tof­fel­stampf

Für den Einkaufzettel (Zutaten für 2 Per­so­nen):

  • 2 Rinderfilets (à ca. 250-300 g)
  • 4–6 große Schalotten
  • 150 ml kräftiger Rotwein
  • 1 EL (Wald-)Honig
  • 300 g mehligkochende Kartoffeln
  • 30 g Butter
  • 1 TL Trüffelöl oder fein gehackter schwarzer Trüffel
  • Frischer Rosmarin und Thymian
Gernekochen-Weintipp

Zu »Rinderfilet <»Sous-vide« mit Rotw­ein­scha­lot­ten und ge­trüf­fel­tem Kar­tof­fel­stampf« har­mo­niert ein kräf­ti­ger Ca­ber­net Sau­vig­non oder ein ge­reif­ter Ba­ro­lo. Das Rinder­fi­let be­sitzt aus­ge­präg­te Röst­aro­men, die nach einem Wein mit Struk­tur ver­lan­gen. Ein Ca­ber­net Sau­vig­non bringt die nö­tige Würze mit, um mit den süß­li­chen Rot­weinscha­lot­ten zu har­mo­nie­ren. Ein Barolo hin­ge­gen greift mit seinen An­klängen nach Unter­holz die Er­dig­keit des Trüf­fels auf und hebt das ge­samte Hoch­zeits­tag Menü Rez­ept auf ein neues Ni­veau. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

1) Vakuumierte Filets im Wasserbad bei 54 °C für ca. 90 Min. ga­ren.
 

2) Filets anschließend kurz scharf an­bra­ten. Reichlich But­ter und Kräu­ter zu­fü­gen und die Filets von bei­den Sei­ten 20 Se­kun­den aro­ma­ti­sie­ren.

3) Schalotten mit Honig ka­ra­mel­li­sie­ren und da­nach mit Rot­wein ab­löschen, bis eine si­rup­ar­ti­ge Kon­sis­tenz ent­steht.

4) Das Kartoffelpüree nach dem Stampf­en mit But­ter, ge­hack­ten Trüf­feln – oder al­ter­na­tiv Trüf­fel­öl – ver­fei­nern.

Das Dessert: Ein Finale mit Herz und Foto

Zitronen-Mousse-Törtchen auf Knus­per­boden

Gernekochen-Weintipp

Zu unserem fruchtigen Des­sert »Zi­tro­nen-Mous­se-Tört­chen auf Knus­per­boden har­mo­niert ein ele­gan­ter Süß­wein, der Wein­bau­re­gion Sud-Ouest (Ma­di­ran), im Süd­westen Frankreichs. Der edel­süße Weiß­wein be­ein­druckt mit in­ten­siven Frucht­aro­men und ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Sü­ße, die zu ei­nem be­son­de­ren Ge­nuss führt. Ein­fach mal auf un­ser »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

👉 Das Ende ei­nes fest­li­chen Me­nüs soll­te im­mer eine per­sön­li­che Bot­schaft tra­gen. Für die­ses Des­sert be­rei­ten wir klei­ne, fei­ne Zi­tro­nen-Mousse-Tört­chen vor, die leicht und er­frischend wir­ken.

Die Besonderheit:

Um diesen Gang zum un­ver­gess­li­chen Mo­ment zu ma­chen, nut­zen wir die Mög­lich­keiten der mo­der­nen Pa­tis­se­rie-De­koration. Sie müs­sen kein Kon­di­tor­meis­ter sein, um Ihre Lie­be aus­zu­drü­cken. Bei der Cake Com­pany kön­nen Sie ganz ein­fach in­di­vi­du­el­le Fo­to-Tor­ten­auf­le­ger » be­stel­len. La­den Sie ein­fach ein Fo­to von Ih­rem Hoch­zeits­tag oder ei­nem an­de­ren schö­nen ge­mein­sa­men Mo­ment hoch, ge­ben Sie Ih­ren Wunsch­text ein und las­sen Sie sich den fer­ti­gen Auf­le­ger be­quem nach Hause lie­fern. Die­sen set­zen Sie kurz vor dem Ser­vie­ren auf das Tört­chen – ein ga­ran­tier­ter Wow-Ef­fekt!

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Jakobsmuscheln alias Tief­see-Scal­lops

– feiner Genuss, reich an Protein und Vital­stof­fen

Jakobsmuscheln alias Tiefsee-Scallops

Mit ihrem hohen Eiweißgehalt und na­he­zu kei­nen Koh­len­hy­dra­ten zäh­len Ja­kobs­mu­scheln – wie auch die ih­nen ver­wand­ten Kamm­mu­scheln – zu den ka­lo­rien­arms­ten Mee­res­früch­ten über­haupt. Be­reits 100 g lie­fern ge­ra­de ein­mal 70–80 kcal.

Hervorzuheben ist neben ih­rem äu­ßerst ge­rin­gen Fett­an­teil ihr ho­her Pro­te­in­ge­halt. Da­mit eig­nen sich Ja­kobs­mu­scheln ide­al für al­le, die ei­ne ka­lo­rien­be­wuss­te Er­näh­rung an­stre­ben und gleich­zei­tig Mus­kel­auf­bau oder Fett­ab­bau un­ter­stüt­zen möch­ten.

Zudem sind sie ein wert­vol­ler Vi­ta­min-B12-Lie­fe­rant, das un­ser Kör­per für die Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen be­nö­tigt. Wei­te­re Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Se­len, Zink, Mag­ne­si­um und Ka­li­um tra­gen zu ei­nem star­ken Im­mun­sys­tem, ge­sun­den Zel­len und ei­ner op­ti­ma­len Mus­kel­funk­tion bei.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch lassen sich Jakobs­mu­scheln viel­sei­tig ein­set­zen: Kurz an­ge­bra­ten, ge­grillt oder sanft ge­düns­tet ent­fal­ten sie ihr fei­nes, süß­lich-nus­si­ges Aro­ma be­son­ders gut.

Erbsen

– klein, rund, nähr­stoff­reich

Erbsen

Die Erbse ge­hört bo­ta­nisch zur gro­ßen Fa­mi­lie der Hül­sen­früch­te und ist seit Jahr­hun­der­ten ein fes­ter Be­stand­teil un­se­rer Er­näh­rung. In Deutsch­land wer­den vor al­lem die klas­si­schen Gar­ten­erbsen kul­ti­viert, doch auch Ki­cher­erbsen und Zucker­erbsen ge­hö­ren zu den be­lieb­ten Ver­tre­tern die­ser Pflan­zen­fa­mi­lie.

Ihr ge­rin­ger Fett­an­teil und der ho­he Pro­te­in­ge­halt ma­chen Erb­sen zu ei­nem wert­vol­len Nah­rungs­mit­tel – ins­be­son­de­re für ei­ne aus­ge­wo­ge­ne, ve­ge­ta­ri­sche oder ve­ga­ne Er­näh­rung. Zu­dem ent­hal­ten sie reich­lich Bal­last­stof­fe, die den Stoff­wech­sel un­ter­stüt­zen und lan­ge satt ma­chen.

Auch ihr Vi­ta­min- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt kann sich se­hen las­sen: Erb­sen lie­fern be­deu­ten­de Men­gen an Fol­säu­re, Vi­ta­min C, Vi­ta­min K so­wie B-Vi­ta­mi­nen. Zu­dem ste­cken in ih­nen wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Cal­ci­um und Zink, die für ei­nen ge­sun­den Stoff­wech­sel, star­ke Kno­chen und ein in­tak­tes Im­mun­sys­tem un­ver­zicht­bar sind.

Kulinarische Verwendung:

Erbsen sind in der Kü­che äu­ßerst viel­sei­tig ver­wend­bar: ob als cre­mi­ge Sup­pe, leich­ter Som­mer­sa­lat oder Bei­la­ge zu Fisch und Fleisch – sie sor­gen stets für fri­schen, na­tür­li­chen Ge­nuss und un­ter­stüt­zen ei­ne ge­sun­de, aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung.

Rindfleisch

– kräftig im Aroma, stark an Vitamin B12

Rindfleisch

Neben hochwerti­gem Ei­weiß ent­hält Rind- wie auch Lamm­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B2, B6 und B12 so­wie wich­ti­ge Mi­ne­ral­stof­fe wie Ei­sen, Zink und Se­len. Vi­ta­min B1 ist eben­falls vor­han­den, je­doch in ge­rin­ge­ren Men­gen als bei­spiels­wei­se in Schwei­ne­fleisch.

Besonders Eisen und Vi­ta­min B12 spie­len ei­ne zen­tra­le Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen. Vi­ta­min B12 kann in re­le­van­ten Men­gen fast nur üb­er tie­ri­sche Pro­duk­te auf­ge­nom­men wer­den.

Eisen ist nicht allein für die Blut­bil­dung, son­dern auch für den Mus­kel­auf­bau re­le­vant, da es ei­ne Schlüs­sel­rol­le beim Sau­er­stoff­trans­port zu den Mus­kel­zel­len spielt. Ei­ne aus­rei­chen­de Sau­er­stoff­ver­sor­gung ist für un­se­re Mus­keln die Vo­raus­set­zung für Leis­tung, Re­ge­ne­ra­tion und Wachs­tum.

Daher lässt sich feststellen, dass eine rein ve­gane Er­nährung oh­ne Sup­ple­mente nicht als voll­stän­dig aus­ge­wo­gen be­trach­tet wer­den kann. Be­reits 150 g Lamm- oder Rin­der­filet kön­nen den Ta­ges­be­darf eines Er­wach­se­nen an Vi­ta­min B12 de­cken und leis­ten zu­gleich ei­nen wert­vol­len Bei­trag zur Ei­sen­ver­sor­gung.

Kulinarische Verwendung:

Rindfleisch zählt zu den viel­sei­tigs­ten Fleisch­sor­ten über­haupt und ist aus der in­ter­na­tio­na­len Kü­che nicht weg­zu­den­ken. Je nach Teil­stück lässt es sich bra­ten, schmo­ren, gril­len oder roh ge­nie­ßen – et­wa als fei­nes Carpac­cio oder wür­zi­ges Ta­tar.

Zu den be­son­ders ed­len Cuts ge­hö­ren Filet, Ent­re­côte und Hüft­steak, die durch ihre zar­te Kon­sis­tenz und den kräf­ti­gen, aro­ma­ti­schen Ge­schmack über­zeu­gen. Für Schmor­ge­rich­te eig­nen sich hin­ge­gen Schul­ter, Wade oder Brust, die durch lang­sa­mes Garen in Wein, Brühe oder Ge­mü­se­sud be­son­ders saf­tig wer­den.

Auch in der mo­der­nen, leich­ten Küche spielt Rind­fleisch ei­ne wich­ti­ge Rol­le – et­wa in Form von kurz­ge­bra­te­nen Asia-Wok-Ge­rich­ten oder als pro­te­in­rei­ches Steak mit fri­schen Bei­la­gen.
So steht Rind­fleisch für in­ten­si­ven, ei­weiß­rei­chen Ge­nuss und kraft­vol­le Aro­men, die sich na­he­zu je­der Koch­kul­tur an­pas­sen las­sen.

Kartoffeln alias Erd­äp­fel

– natürliche Energie, die schmeckt

Kartoffeln

Kartoffeln, in bestimm­ten Re­gio­nen Deutsch­lands so­wie ei­ni­gen Nach­bar­län­dern auch als »Erd­äp­fel« oder »Grund­bir­nen« bzw. »Grum­bee­ren« (Pfalz)) und wei­te­ren Re­gio­nal­na­men be­kannt, ge­hö­ren wie auch To­ma­ten und Pap­ri­ka zur Fa­mi­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se.

Gemäß statistischen Umfragen ist die Knol­len­frucht nach wie vor der Deut­schen liebs­te Bei­la­ge und das ist auch gar nicht schlecht.

Kartoffeln sind vi­ta­min- und mi­ne­ral­stoff­reich und da­bei noch ka­lo­ri­en­arm. Vor al­lem das Vi­ta­min-C ist in nen­nens­wer­ten Men­gen in der Nutz­pflan­ze ent­hal­ten. Des wei­te­ren be­sit­zen die Knollen ei­nen ho­hen Ei­weiß­an­teil, der in Kom­bi­na­tion mit den in un­se­rem Re­zept ver­wen­de­ten Ei­ern sehr gut von un­se­rem Or­ga­nis­mus re­sor­biert und in kör­per­ei­ge­nes Ei­weiß trans­for­miert werden kann.

Gekochte Kartoffeln wir­ken sich al­ler­dings stark auf den Blut­zu­cker aus, da die Stär­ke durch den Koch­vor­gang als na­he­zu rei­ne Glu­co­se im Dünn­darm auf­ge­nom­men wird.

Lässt man die Kartof­fel nach dem Koch­vor­gang er­kal­ten und ver­ar­bei­tet sie dann erst wei­ter, bil­det sich ei­ne »Re­sis­ten­te Stär­ke«, die sich we­sent­lich güns­ti­ger auf den Blut­zu­cker­spie­gel aus­wirkt. So wer­den z. B. Brat­kar­tof­feln klas­si­scher­wei­se aus ER­KALTE­TEN Kar­toffeln her­ge­stellt.

Kulinarische Verwendung:

Kartoffeln sind aus der Küche kaum weg­zu­den­ken – ob als cre­mi­ges Pü­ree, knusp­ri­ge Brat­kar­tof­feln, herz­haf­te Gra­tins oder fei­ne Sup­pen. Sie las­sen sich in un­zäh­li­gen Va­ria­tio­nen zu­be­rei­ten und pas­sen zu na­he­zu je­dem Ge­richt. Ihr zar­ter, neu­tra­ler Ge­schmack macht sie zu ei­nem idea­len Ba­sis­le­bens­mit­tel für leich­ten und ge­sun­den Ge­nuss.

Zitrusfüchte

– der frische geschmackliche Akzent der Mit­tel­meerkü­che

Zitrusfüchte

Zitronen, Mandarinen, Limet­ten und Oran­gen zäh­len zu den am häu­figs­ten an­ge­bau­ten Zit­rus­früch­ten der Welt. Bei der Oran­ge – oder um­gangs­sprach­lich Ap­fel­si­ne – han­delt es sich üb­ri­gens um ei­ne Kreu­zung aus Man­da­ri­ne und Pam­pel­mu­se.

Reich an Vi­ta­mi­nen und An­ti­oxi­dan­ti­en

Zit­rus­früch­te ent­hal­ten gro­ße Men­gen an Vi­ta­min C, das un­ser Im­mun­sys­tem stärkt und die Ab­wehr­kräf­te mo­bi­li­siert. Da­rü­ber hin­aus lie­fern sie Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, Fol­säu­re so­wie die Mi­ne­ral­stof­fe Ka­li­um, Phos­phor und Ei­sen. Letz­te­res spielt ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen.

Ne­ben Vi­ta­mi­nen punk­ten Zit­rus­früch­te mit se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen wie Fla­vo­noi­den – sie wir­ken an­ti­oxi­da­tiv und schüt­zen un­se­re Zel­len vor frei­en Ra­di­ka­len.

Wer auf sei­ne Ka­lo­ri­en­bi­lanz ach­tet, darf bei Oran­gen, Zi­tro­nen & Co. ger­ne zu­grei­fen: Zit­rus­früch­te ge­hö­ren zu den ka­lo­ri­en­ar­men Le­bens­mit­teln und er­fri­schen durch ih­ren na­tür­li­chen Säu­re­ge­halt auf ge­sun­de Wei­se.

Kulinarische Verwendung:

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che ver­lei­hen Zi­trus­früch­te mit ih­rem fei­nen Säu­re­a­ro­ma vie­len Ge­rich­ten – von Sa­la­ten bis Fisch – Fri­sche, Frucht (Frucht = Scha­len­ab­rieb) und ge­schmack­li­che Ba­lan­ce.

Mehl bzw. Getreide

– Energielieferant mit Köpfchen

Mehl bzw. Getreide

Entgegen häufiger Aussagen be­sitzt Ge­trei­de kei­ne gro­ßen Men­gen an pflanz­li­chem Ei­weiß. Da­für punk­tet es mit ei­nem ho­hen An­teil an Koh­len­hy­dra­ten und deckt – be­zo­gen auf 100 g – fast ein Drit­tel des täg­li­chen Bal­last­stoff­be­darfs, bei gleich­zei­tig sehr ge­rin­gem Fett­ge­halt.

Dar­über hin­aus lie­fert Ge­trei­de wert­vol­le Mi­ne­ral­stof­fe wie Mag­ne­si­um, Ei­sen und Zink – wich­ti­ge Kom­po­nen­ten für Mus­kel- und Ner­ven­funk­tio­nen – und be­inhal­tet Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, die un­se­ren Stoff­wech­sel un­ter­stüt­zen.

Für Men­schen, die auf Fleisch ver­zich­ten möch­ten, al­so Ve­ge­ta­rier und Ve­ga­ner (bei ve­ga­ner Er­näh­rung: Pas­ta sec­ca oh­ne Ei!), liegt Ge­trei­de da­mit voll im Trend und ist ein fes­ter Be­stand­teil des mo­der­nen Spei­se­plans ge­wor­den.

Für Per­so­nen mit Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit ist Ge­trei­de je­doch un­ge­eig­net. Auch Dia­be­ti­ker oder Low-Carb-Anhänger hal­ten sich we­gen des ho­hen Koh­len­hy­drat­an­teils bes­ser zu­rück.

Und Kho­ra­san-Wei­zen – das Urkorn?

Kho­ra­san be­sitzt ge­gen­über kon­ven­tio­nel­len Sor­ten ei­­nen we­sent­lich hö­­he­­ren Ei­weiß­an­teil um bis zu 30–40 Pro­zent. Zu­dem ver­fügt Kho­ra­san über einen hö­he­ren An­teil an un­ge­sät­tig­ten Fett­säu­ren sowie über ei­ne Viel­zahl an Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen. Zink, Phos­phor und bis zu 30 % mehr Mag­ne­si­um – es­sen­ti­ell für Herz- und Kreis­lauf – als in an­de­ren Ge­trei­de­sor­ten sind in dem Ur­korn ent­hal­ten. An Vi­ta­mi­nen sind vor al­lem Vi­ta­min E so­wie Vi­ta­mi­ne der B-Fa­mi­lie (B1 und B2) zu nen­nen.

Bemerkenswert ist au­ßer­dem der ho­he Ge­halt an Se­len – einem Spu­ren­ele­ment, wel­ches un­ser Im­mun­sys­tem stärkt und in Kom­bi­na­tion mit be­stimm­ten Vi­ta­mi­nen der Bil­dung von frei­en Ra­di­ka­len ent­ge­gen­wirkt. Ge­mäß ei­ni­ger Her­stel­ler­aus­sa­gen soll das Ge­trei­de zu­dem für Men­schen mit leich­ter Glutenunverträglichkeit pro­blem­los kon­su­mier­bar sein. Mir sind dies­be­züg­lich je­doch noch kei­ne wis­sen­schaft­li­chen Stu­dien be­kannt, so­dass ich die­se Aus­sa­ge ak­tu­ell we­der be­ja­hen noch ver­nei­nen kann.

Kulinarische Verwendung:

Getreide bil­det die Ba­sis un­zäh­li­ger Spei­sen und ist ei­ner der wich­tigs­ten Grund­bau­stei­ne un­se­rer Er­näh­rung. In Form von Mehl dient es als Haupt­zu­tat für Brot, Bröt­chen, Ku­chen, Pas­ta, Piz­za­teig und Back­wa­ren al­ler Art.

Als ganzes Korn, gequollen oder ge­kocht, wird es in Sa­la­ten, Auf­läu­fen, Sup­pen oder vegetarischen Brat­lin­gen ver­wen­det. Gemahlen, ge­rös­tet oder als Flocken und Brei (z. B. Ha­fer, Dink­el, Hirse oder Bul­gur) eig­net es sich für ei­ne voll­wer­ti­ge Früh­stücks- oder Bei­la­gen­kü­che.

In der modernen Ernäh­rung ge­win­nen al­ter­na­ti­ve Mehl­sor­ten – et­wa aus Hafer, Hirse, Reis, Buch­wei­zen oder Man­deln – zu­neh­mend an Be­deu­tung, da sie glu­ten­frei und oft mi­ne­ral­stoff­rei­cher sind. Da­durch lässt sich klas­si­sche Back­kunst mit in­di­vi­du­el­len Er­näh­rungs­for­men ver­bin­den.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)