Insalata ca­prese mit bun­­ten To­­ma­­ten

Italienischer Klas­si­ker: Sa­lat aus Cap­ri

Insalata caprese mit bunten Tomaten

Insalata ca­prese mit bun­­ten To­­ma­­ten – Italienischer Klas­si­ker: Sa­lat aus Cap­ri

Schnell und einfach zu­­be­­­rei­­­tet, kann man mit die­­­sem me­­­di­­­ter­­­ra­­nen To­­ma­­ten­­sa­­lat ge­­schmack­­lich wie op­­tisch sei­­­ne Gäs­­­te über­­­ra­­­schen.

Die To­­ma­­ten wer­­den vor dem Ver­­zehr mit ei­­nem spe­­zi­­el­­len Dres­­sing aro­­ma­­ti­­siert. Zu­­sam­­men mit fri­­schem Ba­­si­­li­­kum und Moz­­za­­rel­­la, ein wah­­res Ge­­schmacks­er­leb­nis. Klas­­sisch, wird der Sa­­lat, der ur­­sprüng­­lich aus der Re­­gion um Cap­­ri stammt, mit ro­­ten To­­ma­­ten zu­­be­­rei­­tet. Wir ha­­ben ihn die­­ses Mal mit bun­­ten To­­ma­­ten va­­ri­­iert.

Wich­tig bei die­sem Ge­­­richt ist es, nicht an den Zu­­ta­­ten zu gei­­­zen. Voll­­rei­­fe To­­ma­­ten so­­wie ein Oli­­ven­­öl ers­­ter Qua­­l­­ität sind Pflicht­­pro­­gramm. Dies ist ent­­­schei­­­dend für Qua­li­tät und Ge­­­schmack. Wir ha­­­ben un­ser Re­fe­renz­öl aus der Ka­­­te­­­go­­­rie der kräf­­­tig-aro­­­ma­­­ti­­­schen Oli­­­ven­­­öle ver­­­wen­­­det.

Einen besonders »tomami­­gen« Kick be­­kam un­­ser Dres­­sing noch durch einen klei­­nen Schuss »To­­ma­­mi«, ein su­­per­­le­­cke­­res To­­ma­­ten­­kon­­zen­­trat (4,5 kg To­­ma­­ten er­­geben 240 ml), wel­­ches aus nichts an­­de­­rem als voll­­rei­­fen To­­ma­­ten her­­ge­­stellt wird. Ein­­fach le­­cker und ge­­sund!

Gernekochen-Weintipp

Zu »Insalata caprese mit bunten To­ma­ten« ser­vie­ren wir »das Blut Ju­pi­ters«, ei­nen fruch­ti­gen San­gio­ve­se aus dem Chi­an­ti-Ge­biet, ei­nen Bar­be­ra oder al­ter­na­tiv ei­nen Bi­an­co di Cus­to­za DOC »Terre Fiore«, ei­ne son­nen­ver­wöhn­te, säu­re­ar­me Weiß­wein-Cu­vée vom Gar­da­see. Ein­fach mal auf un­se­r »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Buon ap­pe­ti­to – Gu­t­en Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept:
Insalata capre­se mit bun­ten To­ma­ten

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 500 g bunte Tomaten (Tomaten-Mix)
  • 1 Ochsenherztomate
  • 250 g Mozzarellakugeln (alternativ Mozzarellascheiben)
  • 1 Kräutertopf Basilikum

Das benötigt man für das Dressing:

  • 6 EL intensiv-fruchtiges Olivenöl
  • 2 EL Aceto Balsamico (alternativ: Weißer Aceto Balsamico)
  • 1 EL Zitronensaft oder alternativ:
    1 EL Tomami #2 » Tomatenkonzentrat
  • etwas Salz und
  • Pfeffer a. d. Mühle

Unsere Beilagen-Empfehlung:

  • Focaccia
  • Ciabatta

Unsere Bal­sa­mi­co-Em­pfeh­lung:

Aceto Balsamico di Modena IGP »Oro«

Hochwertiger Acete­to Bal­sa­mi­co aus Mo­de­na

  • Traditioneller Bal­sam­es­sig, mit ei­nem sehr ho­hen An­teil an ge­koch­tem Trau­ben­most (über 80 %), ver­mischt mit Wein­es­sig
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»Oro« ist ein ex­zel­len­ter Bal­sam­es­sig aus Mo­de­na, mit ei­nem per­fek­ten, süß-sau­rem Ver­hält­nis. Die­ser Ace­to passt ein­fach zu (fast) al­lem! Im Lie­fer­um­fang ist ein Aus­gie­ßer ent­hal­ten.

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Zubereitung:

1) Basilikum ab­brau­sen und tro­cken­schüt­teln.

2) Kräuter abbrau­sen, tro­cken­schüt­teln und klein ha­cken.

3) Dres­singzutaten in eine Schüs­sel ge­ben und mit­ein­an­der ver­men­gen.

4) Tomaten, Moz­za­rel­la und Ba­si­li­kum auf Tel­lern an­rich­ten und mit dem Dres­sing be­träu­feln.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Tomaten alias Paradeiser

– sonnengereift, ge­sund und vol­ler Ge­schmack

Tomaten alias Paradeiser

Außer einem hohen Was­ser­an­teil ent­hal­ten To­ma­ten viele se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe wie auch ver­schie­de­ne Mi­ne­ral­stof­fe. Be­son­ders Ka­li­um stellt für den Men­schen ei­nen wich­ti­gen ge­sund­heit­li­chen Fak­­tor für eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung dar, da Ka­li­um für die Re­gu­la­tion des Blut­drucks, aber auch für Mus­keln und Ner­ven ein wert­vol­ler Ini­tia­tor ist.

Erhitzt gesünder als roh

Zudem sind To­ma­ten ei­ni­ge der we­ni­gen Ge­mü­se­sor­ten, de­ren ge­sund­heits­för­dern­de In­halts­stof­fe sich durch Er­hit­zen ver­bes­sern, statt sich zu ver­schlech­tern. Ge­meint sind die in To­ma­ten ent­hal­te­nen Poly­phe­no­le, so­ge­nann­te An­ti­oxi­dan­ti­en, wirk­sa­me Fän­ger der zell­schä­di­gen­den »frei­en Ra­di­kalen«, die – so­bald aktiv – ih­rem Na­men al­le Ehre ma­chen.

Hervorzuheben ist in die­sem Be­zug der in To­ma­ten reich­lich ent­hal­te­ne, zur Fa­mi­lie der Ca­ro­ti­noi­de ge­hö­ren­de Farb­stoff Ly­co­pin. Die­ser Farb- bzw. Wirk­stoff al­lein ist be­reits ein gu­ter Grund, re­gel­mä­ßig To­ma­ten auf den Spei­se­zet­tel zu stel­len. Na­tür­li­chen Nähr­bo­den bei der Auf­zucht der To­ma­ten vo­raus­set­zend!

Kulinarische Verwendung:

Tomaten sind die All­roun­der der me­di­ter­ra­nen Kü­che und bil­den die Ba­sis zahl­rei­cher Klas­si­ker – von Pas­ta- und Pizza-Saucen über Sup­pen und Ein­töp­fe bis hin zu fri­schen Sa­la­ten.

Roh ent­fal­ten sie ihr vol­les Aro­ma be­son­ders in Ca­pre­se (mit Mo­z­za­rel­la, Ba­si­li­kum und Oli­ven­öl) oder in som­mer­li­chen To­ma­ten­sa­la­ten mit ro­ten Zwie­beln und Bal­sa­mi­co. In Kom­bi­na­ti­on mit Kräu­tern wie Thy­mi­an, Ore­ga­no und Ros­ma­rin ent­ste­hen aro­ma­ti­sche Dres­sings oder Bru­schet­ta-Be­lä­ge.

Durch Er­hit­zen in­ten­si­viert sich der Ge­schmack und das wert­vol­le Ly­co­pin wird bes­ser ver­füg­bar – ide­al in To­ma­ten­sau­cen, Ra­ta­touille, Sha­kshu­ka oder als Grund­la­ge für Ri­sot­to und Ge­mü­se­pfan­nen. Im Ofen lang­sam ge­schmor­te oder ge­trock­ne­te To­ma­ten ent­wi­ckeln ein tie­fes, süß-wür­zi­ges Aro­ma, das be­son­ders gut zu Fleisch, Fisch oder An­ti­pas­ti passt.

Auch in der fei­nen Kü­che spie­len sie ei­ne Rol­le – et­wa als To­ma­ten­con­som­mé, Sor­bet oder Ta­tar aus con­fier­ten To­ma­ten.

To­ma­ten ste­hen so­mit für Son­nen­rei­fe, me­di­ter­ra­ne Fri­sche und ge­sun­den Ge­nuss, der in na­he­zu je­der Kü­che der Welt sei­ne ku­li­na­ri­sche Hei­mat ge­fun­den hat.

Mozzarella

– cre­mig und cha­rak­ter­voll – ita­lie­ni­scher Ge­nuss mit wert­vol­ler Milch­kraft

Mozzarella

Mozzarella di Bufa­la ist ein ech­tes Stück ita­lie­ni­scher Kä­se­kul­tur und zählt zu den be­kann­tes­ten Ver­tre­tern der Fi­la­ta-Kä­se. Sein Name stammt vom ita­lie­ni­schen „mozzare“, was „ab­schnei­den“ be­deu­tet, und ver­weist auf die tra­di­tio­nel­le Her­stel­lungs­tech­nik, bei der von der elas­ti­schen Kä­se­mas­se von Hand Por­tio­nen ab­ge­trennt wer­den. Das Be­son­de­re an der Moz­za­rel­la di Bu­fa­la ist ihre Roh­milch: Ech­te Büf­fel­milch aus Kam­pa­ni­en, haupt­säch­lich aus den Pro­vin­zen Cas­er­ta und Sa­ler­no, sorgt für das cha­rak­te­ris­ti­sche, leicht säu­er­lich-cre­mi­ge Aro­ma und die un­ver­wech­sel­bar zar­te Kon­sis­tenz.

Mit einem Fettgehalt von rund 18 bis 20 Pro­zent und ho­hem Ei­weiß­an­teil ist Moz­za­rel­la di Bu­fa­la nicht nur ein Ge­schmacks­er­leb­nis, son­dern auch nähr­stoff­reich. Büf­fel­milch ent­hält im Ver­gleich zu Kuh­milch mehr Cal­ci­um, Phos­phor und Vitamin A, was Kno­chen, Zäh­ne und Seh­kraft stärkt. Zu­gleich ist sie reich an wert­vol­len Fett­säu­ren und kon­ju­gier­ter Li­nol­säu­re (CLA), die ent­zün­dungs­hem­mend wir­ken kann. Durch den ge­rin­gen Koh­len­hy­drat­ge­halt eig­net sich der Kä­se gut für ei­ne re­du­zier­te oder me­di­ter­ra­ne Er­näh­rung.

In Italien wird Moz­za­rel­la di Bu­fa­la sel­ten aus dem Kühl­schrank ge­ges­sen, denn bei Raum­tem­pe­ra­tur ent­fal­tet sich sein vol­les Aro­ma – milchig, leicht säu­er­lich und but­ter­weich. Sei­ne Be­schaf­fen­heit, zwi­schen zart schmel­zend und elas­tisch, macht ihn zu ei­nem fei­nen Balancier zwi­schen Fri­sche und Schmelz.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch gesehen ist er un­ver­zicht­bar in der klas­si­schen In­sa­la­ta Ca­pre­se mit rei­fen To­ma­ten und fri­schem Ba­si­li­kum, wo er mit Oli­ven­öl und ei­ner Pri­se Mee­res­salz sein vol­les Po­ten­zi­al zeigt. Auch auf Piz­za Margherita oder als Fül­lung in ofen­fri­schen Ge­mü­se­ge­rich­ten ent­fal­tet er sei­nen be­son­de­ren Schmelz. Lau­warm, leicht an­ge­wärmt oder mit et­was Pesto ser­viert, ist er ein Er­leb­nis für Gau­men und Au­ge glei­cher­ma­ßen – und stets ein Aus­druck von ita­lie­ni­schem Ge­nuss und Hand­werks­kunst.

Zitrusfüchte

– der frische geschmackliche Akzent der Mit­tel­meerkü­che

Zitrusfüchte

Zitronen, Mandarinen, Limet­ten und Oran­gen zäh­len zu den am häu­figs­ten an­ge­bau­ten Zit­rus­früch­ten der Welt. Bei der Oran­ge – oder um­gangs­sprach­lich Ap­fel­si­ne – han­delt es sich üb­ri­gens um ei­ne Kreu­zung aus Man­da­ri­ne und Pam­pel­mu­se.

Reich an Vi­ta­mi­nen und An­ti­oxi­dan­ti­en

Zit­rus­früch­te ent­hal­ten gro­ße Men­gen an Vi­ta­min C, das un­ser Im­mun­sys­tem stärkt und die Ab­wehr­kräf­te mo­bi­li­siert. Da­rü­ber hin­aus lie­fern sie Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, Fol­säu­re so­wie die Mi­ne­ral­stof­fe Ka­li­um, Phos­phor und Ei­sen. Letz­te­res spielt ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen.

Ne­ben Vi­ta­mi­nen punk­ten Zit­rus­früch­te mit se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen wie Fla­vo­noi­den – sie wir­ken an­ti­oxi­da­tiv und schüt­zen un­se­re Zel­len vor frei­en Ra­di­ka­len.

Wer auf sei­ne Ka­lo­ri­en­bi­lanz ach­tet, darf bei Oran­gen, Zi­tro­nen & Co. ger­ne zu­grei­fen: Zit­rus­früch­te ge­hö­ren zu den ka­lo­ri­en­ar­men Le­bens­mit­teln und er­fri­schen durch ih­ren na­tür­li­chen Säu­re­ge­halt auf ge­sun­de Wei­se.

Kulinarische Verwendung:

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che ver­lei­hen Zi­trus­früch­te mit ih­rem fei­nen Säu­re­a­ro­ma vie­len Ge­rich­ten – von Sa­la­ten bis Fisch – Fri­sche, Frucht (Frucht = Scha­len­ab­rieb) und ge­schmack­li­che Ba­lan­ce.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)