Kopfsalat Kla­ra ali­as Grü­ner Sa­lat Kla­ra

Kopfsalat Klara alias Grüner Salat Klara Kopfsalat Klara alias Grüner Salat Klara

»Kopfsalat Klara« bzw. »Grüner Salat Klara«

ist ein Blatt­sa­lat-Re­zept­klas­si­ker der deut­schen Kü­che. Das Sa­lat­dres­sing wird aus Oli­venöl, Senf, Sah­ne, ei­nem hart­ge­koch­ten Ei und fri­schen Kräu­tern zu­be­rei­tet. Je nach Vor­lie­be kann bei der Wahl der Sah­ne zwi­schen »saurer Sah­ne« und »süßer Sahne« va­ri­iert wer­den. Wir ha­ben bei un­se­rer Re­zept­va­ri­an­te saure Sah­ne ver­wen­det.

Immer aber wer­den dem Sa­lat reich­lich frisch ge­hack­te Kräu­ter hin­zu­ge­fügt. Viel Pe­ter­si­lie – und noch mehr Schnitt­lauch. Kopf­sa­lat Kla­ra ist ei­gent­lich ein Bei­la­gen­sa­lat, aber auf­grund der gehalt­vol­len Zutaten – Sah­ne und Ei – stark sät­ti­gend. Ge­nießt man ihn als Bei­la­ge, em­pfeh­len wir des­halb klei­ne Por­tio­nen. So ge­nos­sen darf es dann ger­ne ei­ne grö­ße­re Por­tion sein.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Kopfsalat Klara«, bzw. »Grü­ner Sa­lat Kla­ra«, passt ein Grü­ner Velt­li­ner – ein »Pfef­fri­ger«, wie er in Ös­ter­reich ge­nannt wird. Ein­fach mal auf un­se­r »Wein­tipp-Icon« tip­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­schen wie stets ei­nen gu­ten Ap­pe­tit und: Wohl be­komm's!

Rezept 'Kopfsalat Klara' bzw. 'Grüner Salat Klara'

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 1 Kopf Blattsalat
  • 1 hartgekochtes Ei
  • 4 EL Premium-Olivenöl, z. B. Frühernte-Olivenöl »
  • 1 TL deutscher Senf mittelscharf
  • 1 kleiner Becher (150 ml) saure oder
    125 ml süße Sahne, ganz nach Vor­liebe
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • ein kleines Beet Brunnenkresse (optional)
  • etwas Pfeffer und
  • Salz aus der Mühle

Unser »Kopfsalat Klara« passt prima zu Len­den­schnit­ten mit Champignons oder einem Bœuf Stroganoff­ ».

Zubereitung:

1) Kräuter abbrausen, tro­cken­schüt­teln und mit einem schar­fen *Koch­mes­ser » oder *San­to­ku-Mes­ser » klein ha­cken.

2.1) Blattsalat waschen, tro­cken­schüt­teln und in Stü­cke zup­fen. Oli­ven­öl in ei­ne Schüs­sel ge­ben ...

2.2) und mit Sahne und Senf ver­men­gen. Ge­hack­te Kräu­ter und klein ge­wür­feltes Ei vor­sich­tig un­ter­he­ben. Mit Pfef­fer und Salz ab­schme­cken.

3) Dressing mindestens 20 Min. vor dem Ser­vie­ren un­ter den Sa­lat he­ben, so­dass die­ser noch schön durch­zie­hen kann.

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Blattsalat alias Grüner Sa­lat ali­as Butter­kopf­sa­lat

– leichter, vitalstoffreicher Ge­nuss mit zar­ter Fri­sche

Blattsalat

Blattsalat, umgangssprachlich auch als »Grüner Salat« be­zeich­net, zählt zu den äl­tes­ten Kul­tur­pflan­zen im Ge­mü­se­an­bau. Be­reits im an­ti­ken Mit­tel­meer­raum wur­den ver­schie­de­ne Sa­lat­for­men kul­ti­viert und ge­schätzt. Heu­te um­fasst der Be­griff zahl­rei­che Va­ri­e­tä­ten wie Kopf-, Pflück- oder Eich­blatt­sa­lat, die sich in Blattform, Tex­tur und Ge­schmack un­ter­schei­den, je­doch in ih­rem fri­schen, mild-aro­ma­ti­schen Cha­rak­ter ver­bun­den sind. Durch sei­nen ho­hen Was­ser­ge­halt wirkt Blatt­sa­lat be­son­ders leicht und er­fri­schend.

Ernährungsphysiologisch zeich­net sich Blatt­sa­lat durch ei­ne ge­rin­ge Ka­lo­rien­dich­te bei gleich­zei­tig be­acht­li­chem Mi­kro­nähr­stoff­ge­halt aus. Er lie­fert Vi­ta­min C zur Un­ter­stüt­zung des Im­mun­sys­tems so­wie Be­stand­tei­le des an­ti­oxi­da­ti­ven Zell­schut­zes. Be­son­ders her­vor­zu­he­ben ist sein Ge­halt an Folat, das für Zell­tei­lung und Blut­bil­dung es­sen­zi­ell ist und vor al­lem in Wachs­tums- und Re­ge­ne­ra­ti­ons­pha­sen ei­ne wich­ti­ge Rol­le spielt. Auch Vi­ta­min K ist in nen­nens­wer­ten Men­gen ent­hal­ten und trägt zur nor­ma­len Blut­ge­rin­nung so­wie zur Er­hal­tung der Kno­chen bei. Er­gänzt wird das Nähr­stoff­pro­fil durch Ka­li­um, das den Elek­tro­lyt­haus­halt un­ter­stützt, so­wie durch se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe, dar­un­ter Ca­ro­ti­no­ide, die als An­ti­oxi­dan­ti­en wir­ken kön­nen. Die ent­hal­te­nen Bal­last­stof­fe för­dern ei­ne ge­sun­de Ver­dau­ung und un­ter­stüt­zen ein an­ge­neh­mes Sät­ti­gungs­ge­fühl, oh­ne schwer zu be­las­ten.

Kulinarische Verwendung:

Kulinarisch überzeugt Blatt­sa­lat durch sei­ne Viel­sei­tig­keit und schnel­le Zu­be­rei­tung. Klas­sisch mit ei­nem leich­ten Dres­sing aus hoch­wer­ti­gem Öl und ei­ner mil­den Säu­re an­ge­macht, bil­det er ei­ne fri­sche Ba­sis für zahl­rei­che Kom­bi­na­tio­nen mit Ge­mü­se, Nüs­sen oder pro­te­in­rei­chen Zu­ta­ten. Auch als Be­stand­teil von Bowls oder als fri­sche Bei­la­ge zu war­men Ge­rich­ten setzt er ei­nen leich­ten, kna­cki­gen Ak­zent. So steht Blatt­sa­lat für ei­nen un­kom­pli­zier­ten, fri­schen und ge­sun­den Ge­nuss, der sich mü­he­los in ei­ne all­tags­taug­li­che Er­näh­rung in­te­grie­ren lässt.

Hühnereier

– das unterschätzte Kraftpa­ket im Klein­for­mat

Hühnereier

Hühnereier be­sit­zen durch­schnitt­lich 7 g Pro­te­ine und da­mit ei­nen ho­hen Ge­halt an bio­lo­gisch wert­vol­len Subs­tan­zen. Bio­lo­gisch wert­voll des­halb, da die im Ei ent­hal­te­nen Pro­te­ine ei­nen ho­hen A­nteil an es­sen­ti­ell­en Ami­no­säuren mit ei­nem sehr gu­ten Gleich­ge­wicht auf­weis­en. Der Pro­te­in­ge­halt ei­nes Hüh­ner­eis wird des­halb als Re­fe­renz­wert an­ge­se­hen. Ein Ver­gleich mit an­de­ren Le­bens­mit­teln macht dies deut­lich: Zwei Hüh­ner­ei­er ent­hal­ten die­sel­be Men­ge an Pro­te­in­en wie bspw. 100 g Fisch oder 100 g Fleisch.

Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g ge­nau so hoch wie der Pro­te­in­ge­halt. Es ist vor all­em im Ei­gelb und we­niger im Ei­weiß ent­halten. Bei den Fett­säu­ren im Ei handelt es sich zu zwei Dritteln um un­ge­sät­tig­te Fet­tsäuren.

Etwas in Verruf kam eine Zeit lang der Ver­zehr von Ei auf­grund sei­nes – mit ca. 180 mg – recht ho­hen Cho­les­te­rin­ge­halts, was man je­doch auf keinen Fall über­be­wer­ten soll­te, da solc­he Warnungen und Ein­stu­fun­gen meist ge­wissen Trends un­ter­lie­gen und sich so­mit auch wie­der än­dern kön­nen. Zu­dem be­sit­zen Hüh­ner­ei­er einen ho­hen Vitamin-A-, D- und E-An­teil und ent­hal­ten die Spu­ren­ele­men­te Ei­sen und Zink.

Kulinarische Verwendung:

Hühnereier lassen sich in der Kü­che au­ßer­or­dent­lich viel­sei­tig ein­set­zen und kön­nen so­wohl pur als auch in Kom­bi­na­tion mit an­de­ren Le­bens­mit­teln ge­nos­sen wer­den. Sie eig­nen sich zum Ko­chen, Bra­ten, Po­chieren oder Ba­cken, die­nen als Bin­de­mit­tel, Lo­cke­rungs­mit­tel und Ver­fei­ne­rung in Sau­cen, Auf­läufen und Tei­gen und er­gänzen zahl­rei­che Ge­rich­te auf ein­fa­che und ge­schmack­vol­le Wei­se.

Olivenöl in Premium-Qualität

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Oliven und Olivenöl

Olivenöl in Pre­mi­um-Qua­li­tät

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

inige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)