Hinweis: Für papiersparenden Druck empfehlen wir Safari.
Pikantes Winzerbrot mit Schinken und Käse
Pikantes Winzerbrot mit Schinken und Käse
Was haben Mosel und Südtirol gemeinsam? Eigentlich nichts! Zumindest fällt uns da spontan nichts ein! Wir haben trotzdem einen kulinarischen Spagat gewagt und ein äußerst leckeres Winzerbrot-Rezept von der Mosel mit deftigen Zutaten aus Südtirol kombiniert. Herausgekommen ist ein »Pikantes Winzerbrot mit Schinken und Käse«. Ganz stilecht, haben wir einen »Südtiroler Schinken« und unseren geliebten südtiroler »Stilfser-Käse« dafür verwendet. Das Weinlaub des Originalrezeptes, haben wir durch »Moringa oleifera-Blätter« (erhältlich im Online-Handel) ersetzt.
Zu »Pikantes Winzerbrot mit Schinken und Käse« harmoniert vortrefflich – und ebenfalls ganz stilecht – ein fruchtiger Teroldego » aus der »Piana Rotiliana«, einer malerischen Weinanbauebene in Südtirol oder ein saftiger, extraktreicher »Dolcetto« aus dem Piemont. Einfach mal auf unser »Weintipp-Icon« tippen und mehr erfahren. Wir wünschen wie stets einen guten Appetit und: Wohl bekomm's!
Originalrezept:
Pikantes Winzerbrot mit Schinken und Käse
Zutaten für 4 Personen
Hinweis zu Affiliate-Links
Die mit einem * Sternchen gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn Du über einen dieser Links etwas kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.
Für den Einkaufszettel:
Zutaten für den Brotbelag:
- 150 g Südtiroler Schinken in dünnen Scheiben,
z. B. »Guanciale«. Alternativ eignen sich auch andere,
nicht zu kräftige Schinkensorten. - 150 g Südtiroler "Stilfser"-Käse (ersatzweise ein
mildwürziger Schmelzkäse, z. B. Fior die Latte (Kuhmilchmozzarella) - 100 g milde Paprikapaste, am besten aus dem Glas
- 2 EL gebratener Katenschinken, fein gewürfelt
Für den Brotteig:
- 270 g Weizenmehl Typ 550
- 270 g Roggenmehl Typ 1150
(alternativ: 270 g Dinkelmehl Typ 630) - 75 g Sauerteigansatz (z.B. Alnatura,
oder Seitenbacher – kein Trockenpulver!) - 150 ml Riesling trocken
- 150 ml Wasser
- 1 TL Salz
- 1TL Kokosblütenzucker
- 90 g Griebenschmalz
- 2 EL Moringa oleifera – Blätter getrocknet
- 3 EL gehackte, geröstete Walnusskerne
- 1/2 Packung frische Hefe (21 g), alternativ:
1 Päckchen Trockenhefe (7 g) - 200 g fein gewürfelter, gebratener Speck
(Katenschinken) - 300 g fein geschnittener, angebratener Poree
- 150 g geröstete Zwiebeln
- 3 EL Walnusskerne
- 1 TL Brotgewürz (z. B.: Kümmel, Koriander, Anis und Fenchel)
Das braucht man zusätzlich:
- Kasten- bzw. Brotbackform(en)
- etwas Butter zum ausfetten
Zubereitung:
Zubereitung Brotteig:
1) Sauerteigansatz mit Salz vermischen und ein paar Minuten stehen lassen. Die Frischhefe mit lauwarm erwärmten Wasser und Kokosblütenzucker verrühren und 15 min. gehen lassen, (entfällt bei Trockenhefe!). Danach die beiden Mehle und den Wein zugeben und alles miteinander mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe ca. 10 min. zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig 30 min. ruhen lassen.
2) Zwischenzeitlich den fein gewürfelten Katenschinken und die fein gehackten Walnusskerne in einer *beschichteten Pfanne » oder *schmiedeeisernen Bratpfannen » ohne Fett oder Öl braten bzw. rösten. Feingeschnittenen Porree und Moringablätter zum Katenschinken geben und kurz andünsten.
2) Zwischenzeitlich den fein gewürfelten Katenschinken und die fein gehackten Walnusskerne in einer beschichteten Pfanne oder schmiedeeisernen Bratpfanne ohne Fett oder Öl braten bzw. rösten. Feingeschnittenen Porree und Moringablätter zum Katenschinken geben und kurz andünsten.
3) Zwiebeln schälen, fein hacken, mehlieren und diese in ausreichend Butterschmalz bzw. brauner Butter auf kleiner bis mittlerer Hitze zu Röstzwiebeln verarbeiten. Nach der Stockgare Katenschinken, Röstzwiebeln, Porree, Nüsse und Brotgewürz gut mit dem Teig verkneten. Den Teig - je nach Vorliebe - zu einem großen oder zwei kleinen Brotlaiben vorformen und bei Raumtemperatur mindestens zwei, besser vier bis sechs Stunden gehen lassen. Je länger die Ruhezeit, desto besser und geschmackvoller wird das Brot.
4) Kurz vor Ende der Ruhezeit den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorwärmen. Brotlaib(e) in leicht mit Butter eingefetteten Brotformen geben, Brotoberfläche mehrfach schräg einritzen und den Brotteig in den Ofen schieben. Eine große Schale mit Wasser unter das Brot stellen und so die ersten 10 - 15 min. mit viel Dampf arbeiten. Nach dem Anbacken die Temperatur auf 180 Grad reduzieren und das Brot noch je nach gewünschtem Bräunungsgrad 45 - 50 min. fertig backen.
Zubereitung Brotbelag:
Brot in Scheiben schneiden, mit Paprikapaste bestreichen und mit in Streifen geschnittenen Käse und Schinkenscheiben belegen. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Brotscheiben ca. 10 min. im Ofen backen bis der Käse geschmolzen ist.
Zubereitungstipp: Wer noch ein etwas cremigeres Ergebnis beim Schmelzen des Käses erreichen möchte, kann den zerkleinerten Stilfser Käse mit etwas Büffelmozzarella vermengen. So haben wir es gemacht!
Nährwert- & Gesundheitsanalyse
von Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf
Mehl bzw. Getreide
– Energielieferant mit Köpfchen
Entgegen häufiger Aussagen besitzt Getreide keine großen Mengen an pflanzlichem Eiweiß. Dafür punktet es mit einem hohen Anteil an Kohlenhydraten und deckt – bezogen auf 100 g – fast ein Drittel des täglichen Ballaststoffbedarfs, bei gleichzeitig sehr geringem Fettgehalt.
Darüber hinaus liefert Getreide wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink – wichtige Komponenten für Muskel- und Nervenfunktionen – und beinhaltet Vitamine der B-Gruppe, die unseren Stoffwechsel unterstützen.
Für Menschen, die auf Fleisch verzichten möchten, also Vegetarier und Veganer (bei veganer Ernährung: Pasta secca ohne Ei!), liegt Getreide damit voll im Trend und ist ein fester Bestandteil des modernen Speiseplans geworden.
Für Personen mit Glutenunverträglichkeit ist Getreide jedoch ungeeignet. Auch Diabetiker oder Low-Carb-Anhänger halten sich wegen des hohen Kohlenhydratanteils besser zurück.
Kulinarische Verwendung:
Getreide bildet die Basis unzähliger Speisen und ist einer der wichtigsten Grundbausteine unserer Ernährung. In Form von Mehl dient es als Hauptzutat für Brot, Brötchen, Kuchen, Pasta, Pizzateig und Backwaren aller Art.
Als ganzes Korn, gequollen oder gekocht, wird es in Salaten, Aufläufen, Suppen oder vegetarischen Bratlingen verwendet. Gemahlen, geröstet oder als Flocken und Brei (z. B. Hafer, Dinkel, Hirse oder Bulgur) eignet es sich für eine vollwertige Frühstücks- oder Beilagenküche.
In der modernen Ernährung gewinnen alternative Mehlsorten – etwa aus Hafer, Hirse, Reis, Buchweizen oder Mandeln – zunehmend an Bedeutung, da sie glutenfrei und oft mineralstoffreicher sind. Dadurch lässt sich klassische Backkunst mit individuellen Ernährungsformen verbinden.
Porree alias Lauch
– leichter Genuss mit viel Gesundheit
»Allium porrum«, auch »Lauch« genannt, ist eine krautige Pflanze und gehört zur Familie des aus dem Mittelmeerraum stammenden Ackerlauchs. Geschmacklich ist sie eine milde Variante der Zwiebel und des Knoblauchs. Da das Zwiebelgemüse winterfest ist, wird es in Deutschland gerne und oft im heimischen Garten angebaut. Unterschieden wird zwischen Winterlauch und Sommerlauch, wobei letzterer die etwas dünnere und mildere Variante darstellt.
An Nährstoffen sind in Lauch die Mineralstoffe Eisen und Kalium enthalten, die beide für den Gesunderhalt unseres Organismus eine wichtige Rolle spielen. Auch mit Vitamin C kann Porree punkten, welches freilich beim Erhitzen zum größten Teil verlorengeht.
Räucherspeck
– besser nicht zu oft genießen
So lecker er auch ist: Zu oft – im Sinne von regelmäßig – sollte man ihn nicht auf seinen Speisezettel setzen, da das für die Pökelung und Konservierung des Schinkens verwendete Nitritpökelsalz aufgrund zahlreicher, in den letzten Jahren durchgeführter Studien im Ruf steht, indirekt krebserregend zu sein.
Achtung: Nitrite sind toxisch!
Nitrite sind für sich allein bereits für den Menschen toxisch, doch damit nicht genug. Besonders bei starker Erhitzung (z. B. Grillen) begünstigt Natriumnitrit im sauren Milieu des Magens die Entstehung sogenannter »Nitrosamine«, die von der Wissenschaft als krebserregend eingestuft werden. Oder anders formuliert: Wer Lebensmittel, die mit Nitritpökelsalz haltbar gemacht wurden, zu oft konsumiert, setzt sich damit einem erhöhten Krebsrisiko aus!
Petition: Schluss mit den Nitriten, die unserer Nahrung zugesetzt werden »
Moringa oleifeira
– geballte Pflanzenkraft im Überfluss
Die in Bezug auf Nährwert und gesunde Ernährung positiv einzustufenden Inhaltsstoffe, die in Moringa enthalten sind, sind so zahlreich und besitzen so viele zu betrachtende Aspekte, dass eine Analyse meinerseits hier den Rahmen sprengen würde.
Es sei nur so viel gesagt, dass Moringa in direktem Vergleich mit anderen, hochwertig einzustufenden Lebensmitteln in quasi nicht vergleichbarem Ausmaß ein Top-Lieferant von für den menschlichen Organismus äußerst wertvollen Nährstoffen ist.
Egal ob Proteine, Vitamine, Mineralien und auch Antioxidantien. Moringa bietet alles im Überfluss und besitzt somit in der Pflanzenwelt quasi ein Alleinstellungsmerkmal. Jeder, der sich näher für die positiven Eigenschaften von Moringa interessiert, wird bei einer entsprechenden Internetrecherche fündig werden.
Zwiebeln und Knoblauch
– natürliches Powerduo für Gesundheit und Geschmack
Beide sind ein natürliches Antibiotikum und bekämpfen wirksam schädliche Pilze und krankheitserregende Mikroorganismen. Die Zwiebel ist eng mit dem Knoblauch verwandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wirkung. Die Kombination der beiden bringt ein starkes Duo hervor.
Beide enthalten wertvolle Antioxidantien, die als Fänger »freier Radikaler« unseren Organismus dabei helfen, gesund zu bleiben.
Die zur Gattung der Liliengewächse gehörenden Pflanzen verfügen zudem über einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, von dem wir ebenfalls gesundheitlich profitieren.
Enthalten sind die Vitamine B1, B2 und B6 sowie die Vitamine C und E. Außer den Mineralstoffen Salz, Eisen, Zink und Magnesium sind noch eine ganze Reihe weiterer Mineralstoffe in Zwiebeln und Knoblauch enthalten, sodass man beide Pflanzen durchaus als hochwertige Mineralstoff-Lieferanten bezeichnen kann.
Kulinarische Verwendung:
Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Grundgerüst unzähliger Gerichte – von der heimischen bis zur internationalen Küche. Ob angeschwitzt, gebraten, konfitiert oder roh – ihr Geschmack reicht von süßlich-mild bis kräftig-würzig und sorgt stets für Tiefe und Charakter.
In der mediterranen Küche sind sie unverzichtbar: in Pastasaucen, Risottos, Gemüseragouts, Schmorgerichten oder Fischzubereitungen mit Olivenöl und Kräutern. Auch in der asiatischen, orientalischen und kreolischen Küche sind sie fester Bestandteil von Currys, Dips, Würzpasten und Suben.
Knoblauchöl oder Zwiebelconfit verleihen vegetarischen wie auch Fleischgerichten einen feinen, tiefwürzigen Akzent, während gerösteter oder geschmorter Knoblauch eine butterweiche Süße entfaltet, die besonders zu Lamm, Kalb, Pilzen oder geröstetem Gemüse passt.
So werden Zwiebeln und Knoblauch nicht nur zu Geschmacksträgern erster Güte, sondern auch zu Symbolen für Genuss und Gesundheit – ein Duo, das keiner Küche fehlen sollte.
Fior di Latte – die »Blüte der Milch«
– milchiger Schmelz und feiner Fadengenuss
Fior di Latte ist ein hochwertiger, eiweißreicher Käse mit wertvollen Milchbestandteilen und als Käse die erste Wahl bei Neapels Pizzabäckern. Er ist eng verwandt mit dem Mozzarella. Der Unterschied liegt im Herstellungsverfahren. Für die Herstellung von Fior di Latte wird Käsebruch kurz mit heißem Wasser erhitzt. Wenn man sich den Käse genauer anschaut, wird auch klar, warum Fior di Latte bei Pizzabäckern auf der ganzen Welt erste Wahl ist.
Mozzarella ist wie ein Schwamm und enthält etwa 20 Prozent Wasser. Um Pizza zu backen, ist das nicht perfekt. Fior di Latte dagegen enthält nur etwa fünf Prozent Wasser, schmilzt nicht nur, sondern zieht auch wunderschöne Fäden und ist obendrein auch noch aromatischer.«
Dank seines hohen Calcium- und Phosphorgehalts trägt er zum Erhalt starker Knochen und Zähne bei, während das enthaltene Vitamin B12 die Blutbildung und Nervenfunktion unterstützt. Sein hoher Eiweißanteil macht ihn auch für sportlich aktive Menschen zu einem wertvollen Baustein in der Ernährung.
Wegen seines Fettgehalts sollte Fior di Latte – wie alle Käsesorten – maßvoll genossen werden. Da er aber wenig Salz und keine Kohlenhydrate enthält, passt er gut in eine ausgewogene, mediterrane Ernährung.
Kulinarische Verwendung:
Sein mildes, reines Aroma macht Fior di Latte zum Allrounder der italienischen Küche. Er ist der klassische Pizzakäse Neapels, da er beim Backen gleichmäßig schmilzt, aber keine überschüssige Flüssigkeit abgibt. Zugleich eignet er sich für einen Insalata caprese » mit reifen Tomaten und frischem Basilikum, Pasta al Forno oder Lasagne, wo er feine Schmelzschichten bildet. Auch für Antipasti-Platten, leicht angewärmt mit Olivenöl und Kräutern oder Vegetarische Gerichte, z. B. Zucchini- oder Auberginen-Aufläufe ist er der perfekte Partner.
Butter und Butterschmalz
– cremiger Genuss voller wertvoller Omega-3-Fettsäuren
Nachdem Butter über Jahrzehnte hinweg systematisch schlechtgeredet wurde, ohne dies auf wissenschaftliche Studien zu stützen, ist sie zwischenzeitlich von ihrem schlechten Ruf »freigesprochen« worden – und das völlig zu Recht.
Butter besitzt einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, die eben NICHT – wie lange Zeit behauptet – schlecht für unseren Organismus sind. Aber auch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind in Butter enthalten.
Gegenüber Olivenöl kann sie zudem noch mit einem echten Plus punkten: Abhängig von der Nahrung, die Kühe zu sich nehmen, besitzt Butter die für den Menschen zwingend erforderlichen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Je mehr frisches Gras (Stichwort: Freilandhaltung!) eine Kuh zu sich nimmt, desto höher der Omega-3-Anteil in der Milch und deren Produkten.
Hier können sich z. B. der deutsche Marktführer Kerrygold sowie eine Handvoll weiterer Hersteller mit der Qualität ihrer Butter und den darin enthaltenen gesunden Fettsäuren ganz klar aus der Menge der Butterproduzenten hervorheben.
Freilandhaltung vorausgesetzt (gem. Bio-Verordnung mindestens 120 Tage im Jahr), verdient Butter ihren Namen »Gute Butter«, den ihr bereits unsere Großeltern gegeben haben, also völlig zu Recht.
Butterschmalz
Wie auch Claudia und Jürgen in ihren Rezepten mit Butterschmalz schreiben, gibt es viele Namen für »Braune Butter«, die vom Milcheiweiß befreite (geläuterte) Variante der Basisbutter. Um den Begriff »Ghee« wird seit geraumer Zeit ein Hype gemacht, dabei handelt es sich dabei um nichts anderes als eben braune Butter.
Mit dem Begriff »Ghee« ist allerdings auch eine Lebensphilosophie verbunden. Das hat auch die Industrie erkannt und so kommt es, dass man Ghee im Verkaufsregal meist höherpreisig vorfindet als eben »ordinäres« Butterschmalz, das ja bereits mehr als teuer genug ist.
Greifen Sie in diesem Fall also ruhig zum Butterschmalz. Artgerechte Freilandhaltung zur Erzeugung des Rohstoffs Butter vorausgesetzt, ist dieser eine ebenso gute und zudem preiswertere Wahl.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oecotrophologe)