Orangen-Mayonnaise à la Gerne­kochen

– fruchtig-intensiv mit fei­ner Zitrus­re­duk­tion

Orangen-Mayonnaise à la Gernekochen Orangen-Mayonnaise à la Gernekochen

orange orangen

Orangen-Mayonnaise à la Gerne­kochen

Kann eine Mayonnaise nicht nur ge­sund, son­dern auch über­ra­schend frisch und aro­ma­tisch sein? Un­se­re Oran­gen-Mayon­nai­se à la Ger­ne­ko­chen zeigt ein­drucks­voll, wie sich hoch­wer­ti­ge Zu­ta­ten und fei­ne Zi­trus­no­ten zu ei­nem au­ßer­ge­wöhn­li­chen Ge­schmacks­er­leb­nis ver­bin­den las­sen. Auf Ba­sis un­se­rer be­währ­ten Pre­mium-Mayon­nai­se à la Ger­ne­ko­chen » ent­steht durch die Zu­ga­be einer in­ten­siv ein­re­du­zier­ten Oran­gen­es­senz ei­ne cre­mi­ge Emul­sion mit fruch­tig­er Tief­e und ele­gan­ter Fri­sche.

Für die Reduktion wird frisch ge­press­ter Oran­gen­saft zu­sam­men mit fei­nen Zes­ten scho­nend ein­ge­kocht, bis eine nahe­zu lack­ar­tige Re­duk­tion mit hoch­kon­zen­trier­te Aro­ma­tik ent­steht. Die­se ver­bin­det sich har­mo­nisch mit der mil­den Cre­mig­keit der Mayon­nai­se und sorgt für eine fein aus­ba­lan­cier­te Kom­bin­at­ion aus leich­ter Sü­ße, de­zen­ter Säu­re und fruch­ti­ger In­ten­si­tät.

Neben ihrem be­son­de­ren Ge­schmack über­zeugt die Re­zep­tur auch er­näh­rungs­phy­sio­lo­gisch: Un­ser spe­zi­el­les, hoch­wer­tig­es Bio-Ex­tra-Vir­gin-Oliv­en­öl ver­trägt die ho­he Schlag­fre­quenz ei­nes Stab­mi­xers oh­ne dabei bit­ter zu wer­den und lie­fert wert­vol­le un­ge­sät­tig­te Fett­säu­ren, wäh­rend Eier wich­tig­e Nähr­stof­fe bei­steuern und zu einer be­wuss­ten, mo­der­nen Kü­che bei­tra­gen. So ent­steht ei­ne Ma­yon­nai­se, die Ge­nuss ­und Ge­sund­heit auf ele­gante Weise ver­eint.

In der Küche zeigt sich die Oran­gen-May­on­nai­se viel­sei­tig ein­setz­bar und passt her­vor­ra­gend zu Fisch (wie z. B. Lachs), Ge­flü­gel, ge­grill­tem Ge­mü­se oder als raf­fi­nier­ter Dip zu som­mer­li­chen Ge­richt­en – eine fri­che Al­ter­na­tive zur klas­si­schen Va­ri­an­te mit be­son­de­rem Twist.

Unsere bebilderte Schritt-fürSchritt-An­lei­tung führt dich wie im­mer si­cher ans Ziel!

Rezept:
Orangen-Mayonnaise à la Gerne­kochen

Zutaten für 4 Personen

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Für den Einkaufszettel:

  • 2 frische Eigelb (Eier nicht älter als 2 Tage!)
  • 150–200 ml stabmixergeeignetes, leicht-fruchtiges Olivenöl »
    (alternativ: Traubenkernöl oder Pflanzen­öl, z. B. Sonnen­blu­men­öl)
  • 1–2 TL (je nach Geschmack) Früh­lings- oder Som­mer­blü­ten­ho­nig
  • 1,5 TL Dijon-Senf, z. B. Lö­wen­senf »Me­di­um wür­zig« (dun­kel­grün)
  • 1 EL Bio Apfelessig naturtrüb oder Weißweinessig
  • 1 TL Estragon und/oder alternativ:
    1 TL Moringa oleifera – Blätter getrocknet
  • 2 gehäufte EL original griechischer Joghurt
  • etwas Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Prise Salz (ersatzweise 2 Sardellen) und
  • 1 Prise feiner schwarzer Pfeffer
  • 2 Orangen, eine da­von un­be­han­delt (Bio-Oran­ge)
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz (ersatzweise 2 Sardellen) und
  • 1 Prise Cayennepfeffer oder *Piment d'Espelette »

👉 Das Salz lässt sich auch durch zwei Sar­del­len, die man mit dem Zau­ber­stab zer­klei­nert, er­set­zen. Keine Angst: Die May­on­naise er­hält da­durch kei­nen Fisch­ge­schmack, da­für aber wert­vol­le »Ome­ga 3-Fett­säu­ren«.

Das benötigt man zusätzlich:

Wichtig: Das Ei bzw. Ei­gelb muss frisch sein (nicht äl­ter als zwei Ta­ge!), sonst kann es pas­sieren, das die May­on­nai­se nicht fest wird. Ins­be­son­de­re aus ge­sund­heit­lichen Grün­den (Sal­mo­nel­len­ge­fahr) sollt­e man beim »Roh­stoff Ei« auf Fri­sche ach­ten!

1.1) Orange heiß abwaschen und mit ei­nem Kü­chen­tuch ab­trock­nen. Mit ei­nem Zes­ten­rei­ßer von der gan­zen Scha­le fei­ne Zes­ten ab­zie­hen. Ein paar da­von für die spä­te­re De­ko bei­sei­te­le­gen.

1.2) Orangen anschließend hal­bie­ren und mit ei­ner Zi­trus­pres­se aus­pres­sen.

2.1) Orangensaft mit Fruchtfleisch, Zes­ten und Zu­cker in ei­nen Sau­cen­topf alias *Stiel­kas­se­ro­le » ge­ben und ein­re­du­zie­ren. Schaum da­bei ge­legentlich mit ei­nem Löf­fel ab­schöp­fen.

2.2) Nachdem der Orangen­saft auf ein Drit­tel ein­re­du­ziert ist, Frucht­fleisch und Zes­ten ent­fer­nen.

2.3) Orangensaft bis auf 2-3 EL wei­ter ein­re­du­zie­ren, bis er ei­ne si­rup­ar­ti­ge, qua­si  »lack­ar­tige« Kon­sis­tenz be­kom­men hat. Oran­gen­si­rup in eine Scha­le oder Tas­se ge­ben und vor der wei­te­ren Ver­ar­bei­tung er­kal­ten las­sen.

3.1) Eigelb, Honig, Senf, Pfeffer und Salz in ei­nen Mix­be­cher ge­ben und unter stän­di­gem Zu­fluss (dün­ner Strahl) des Oli­ven­öls mit dem *Zauberstab, bzw. Stab­mixer » (Auf­satz: Quirl­schei­be) so lan­ge auf­mi­xen, bis die May­on­nai­se eine schö­ne, fes­te Kon­sis­tenz be­kom­men hat.

3.2) Essig, Honig, Grie­chi­schen Jo­ghurt, Mo­rin­ga olei­fe­ra und/­oder Es­tra­gon zu­ge­ben.

4) Den erkalteten Orangen­si­rup zu­fü­gen. Mit der Ba­sis-Ma­yon­naise ver­men­gen. Ma­yon­nai­se vor dem Ver­zehr für 30 Min. in den Kühl­schrank stel­len.

Nur wenige Olivenöle, wie z.&8239;B. das von uns ver­wen­de­te, eig­nen sich für die Zu­be­rei­tung ei­ner Ma­yon­nai­se, da die meis­ten Oli­ven­öle durch die ho­he Schlag­fre­quenz des Mi­xers bit­ter wer­den. Al­ter­na­tiv zu un­se­rem spe­zi­el­len Oli­ven­öl, eig­nen sich Trau­ben­kern­öl oder al­ter­na­tive Pflan­zen­öle, wie bspw. Son­nen­blu­men­öl.

Eine auf Basis von Oli­ven­öl pro­du­zier­te Ma­yon­nai­se be­sitzt je­doch ge­gen­üb­er an­de­ren Pflan­zen­öl­en ei­nen viel bes­se­ren Ge­schmack. Au­ßer­dem ver­fügt Oli­ven­öl über ei­nen ho­hen An­teil ein­fach un­ge­sät­tig­ter Fett­säu­ren, die sich güns­tig auf den Fett­stoff­wech­sel aus­wir­ken. Mehr In­for­ma­tio­nen da­zu, fin­dest Du in der zu die­sem Re­zept ge­hö­ren­den Nähr­wert- und Ge­sund­heits­ana­ly­se von

Dipl. Ernährungswissenschaftler Michael Pagelsdorf ».

Nährwert- & Ge­sund­heits­ana­ly­se

von Dipl. Ernährungs­wissen­schaftler Michael Pagelsdorf

Zitrusfüchte

– der frische geschmackliche Akzent der Mit­tel­meerkü­che

Zitrusfüchte

Zitronen, Mandarinen, Limet­ten und Oran­gen zäh­len zu den am häu­figs­ten an­ge­bau­ten Zit­rus­früch­ten der Welt. Bei der Oran­ge – oder um­gangs­sprach­lich Ap­fel­si­ne – han­delt es sich üb­ri­gens um ei­ne Kreu­zung aus Man­da­ri­ne und Pam­pel­mu­se.

Reich an Vi­ta­mi­nen und An­ti­oxi­dan­ti­en

Zit­rus­früch­te ent­hal­ten gro­ße Men­gen an Vi­ta­min C, das un­ser Im­mun­sys­tem stärkt und die Ab­wehr­kräf­te mo­bi­li­siert. Da­rü­ber hin­aus lie­fern sie Vi­ta­mi­ne der B-Grup­pe, Fol­säu­re so­wie die Mi­ne­ral­stof­fe Ka­li­um, Phos­phor und Ei­sen. Letz­te­res spielt ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der Bil­dung ro­ter Blut­kör­per­chen.

Ne­ben Vi­ta­mi­nen punk­ten Zit­rus­früch­te mit se­kun­dä­ren Pflan­zen­stof­fen wie Fla­vo­noi­den – sie wir­ken an­ti­oxi­da­tiv und schüt­zen un­se­re Zel­len vor frei­en Ra­di­ka­len.

Wer auf sei­ne Ka­lo­ri­en­bi­lanz ach­tet, darf bei Oran­gen, Zi­tro­nen & Co. ger­ne zu­grei­fen: Zit­rus­früch­te ge­hö­ren zu den ka­lo­ri­en­ar­men Le­bens­mit­teln und er­fri­schen durch ih­ren na­tür­li­chen Säu­re­ge­halt auf ge­sun­de Wei­se.

Kulinarische Verwendung:

In der me­di­ter­ra­nen Kü­che ver­lei­hen Zi­trus­früch­te mit ih­rem fei­nen Säu­re­a­ro­ma vie­len Ge­rich­ten – von Sa­la­ten bis Fisch – Fri­sche, Frucht (Frucht = Scha­len­ab­rieb) und ge­schmack­li­che Ba­lan­ce.

Hühnereier

– das unterschätzte Kraftpa­ket im Klein­for­mat

Hühnereier

Hühnereier be­sit­zen durch­schnitt­lich 7 g Pro­te­ine und da­mit ei­nen ho­hen Ge­halt an bio­lo­gisch wert­vol­len Subs­tan­zen. Bio­lo­gisch wert­voll des­halb, da die im Ei ent­hal­te­nen Pro­te­ine ei­nen ho­hen A­nteil an es­sen­ti­ell­en Ami­no­säuren mit ei­nem sehr gu­ten Gleich­ge­wicht auf­weis­en. Der Pro­te­in­ge­halt ei­nes Hüh­ner­eis wird des­halb als Re­fe­renz­wert an­ge­se­hen. Ein Ver­gleich mit an­de­ren Le­bens­mit­teln macht dies deut­lich: Zwei Hüh­ner­ei­er ent­hal­ten die­sel­be Men­ge an Pro­te­in­en wie bspw. 100 g Fisch oder 100 g Fleisch.

Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g ge­nau so hoch wie der Pro­te­in­ge­halt. Es ist vor all­em im Ei­gelb und we­niger im Ei­weiß ent­halten. Bei den Fett­säu­ren im Ei handelt es sich zu zwei Dritteln um un­ge­sät­tig­te Fet­tsäuren.

Etwas in Verruf kam eine Zeit lang der Ver­zehr von Ei auf­grund sei­nes – mit ca. 180 mg – recht ho­hen Cho­les­te­rin­ge­halts, was man je­doch auf keinen Fall über­be­wer­ten soll­te, da solc­he Warnungen und Ein­stu­fun­gen meist ge­wissen Trends un­ter­lie­gen und sich so­mit auch wie­der än­dern kön­nen. Zu­dem be­sit­zen Hüh­ner­ei­er einen ho­hen Vitamin-A-, D- und E-An­teil und ent­hal­ten die Spu­ren­ele­men­te Ei­sen und Zink.

Kulinarische Verwendung:

Hühnereier lassen sich in der Kü­che au­ßer­or­dent­lich viel­sei­tig ein­set­zen und kön­nen so­wohl pur als auch in Kom­bi­na­tion mit an­de­ren Le­bens­mit­teln ge­nos­sen wer­den. Sie eig­nen sich zum Ko­chen, Bra­ten, Po­chieren oder Ba­cken, die­nen als Bin­de­mit­tel, Lo­cke­rungs­mit­tel und Ver­fei­ne­rung in Sau­cen, Auf­läufen und Tei­gen und er­gänzen zahl­rei­che Ge­rich­te auf ein­fa­che und ge­schmack­vol­le Wei­se.

Olivenöl in Premium-Qua­li­tät

– das Herz der Mittelmeer­kü­che

Olivenöl in Premium-Qualität

Nicht nur ich, son­dern un­ser ganzes Team », be­geis­tert sich für gu­tes, al­so hoch­wer­tig er­zeug­tes Oli­ven­öl. Ja, mehr noch, man kann uns als ech­te »Oli­ven­öl-­Fans« be­zeich­nen.

Das liegt in ers­ter Li­nie am her­vor­ra­gen­den Ge­schmack von gu­tem Olivenöl, aber auch an ei­nem zwei­ten, eben­so wich­ti­gen As­pekt, denn bei nä­he­rer Be­trach­tung be­sitzt Oli­ven­öl ein ge­ball­tes Bün­del an po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten, die un­se­rem Kör­per hel­fen, ge­sund zu blei­ben.

So verfügt Oliven­öl ne­ben vie­len Vi­ta­mi­nen und Mi­ne­ral­stof­fen üb­er zahl­reiche se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe. Die po­si­ti­ven Wir­kun­gen die­ser Stof­fe auf un­se­ren Or­ga­nis­mus be­ginnt die Wis­sen­schaft erst lang­sam zu ver­ste­hen.

Einige von Ih­nen wer­den erst durch die Ver­stoff­wech­se­lung im Darm durch un­se­re Darm­bak­te­rien rich­tig ak­tiv und be­güns­ti­gen so zahl­rei­che po­si­ti­ve bio­lo­gi­sche Wir­kun­gen. Z. B. sind sie an­ti­bak­te­ri­ell, an­ti­oxi­da­tiv (ähnlich den Vi­ta­mi­nen) und da­bei in ei­nem so hohen Maß ent­zün­dungs­hem­mend, dass sie da­bei teilwei­se so­gar den Vi­ta­mi­nen weit über­le­gen sind.

Ist das nicht wunder­bar? Ge­sun­des kann so le­cker sein. Aber ich be­to­ne aus­drück­lich: Alle po­si­ti­ven Wir­kun­gen be­kommt man nur bei Oli­ven­öl bes­ter Qua­li­tät. Und die be­kommt man eb­en nicht für 4,50 Euro beim Dis­coun­ter. Da­rüber soll­te man sich im Kla­ren sein.

Moringa oleifeira

– geballte Pflanzenkraft im Über­fluss

Moringa oleifeira

Die in Bezug auf Nähr­wert und ge­sun­de Er­näh­rung po­si­tiv ein­zu­stu­fen­den In­halts­stof­fe, die in Mo­rin­ga ent­hal­ten sind, sind so zahl­reich und be­sit­zen so vie­le zu be­trach­ten­de As­pek­te, dass ei­ne Ana­ly­se mei­ner­seits hier den Rah­men spreng­en wür­de.

Es sei nur so viel ge­sagt, dass Mo­rin­ga in di­rek­tem Ver­gleich mit an­de­ren, hoch­wer­tig ein­zu­stu­fen­den Le­bens­mit­teln in qua­si nicht ver­gleich­ba­rem Aus­maß ein Top-Lie­fe­rant von für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus äu­ßerst wert­vol­len Nähr­stof­fen ist.

Egal ob Pro­te­ine, Vi­ta­mi­ne, Mi­ne­ra­lien und auch An­ti­oxi­dan­tien. Mo­rin­ga bie­tet al­les im Über­fluss und be­sitzt so­mit in der Pflan­zen­welt qua­si ein Al­lein­stel­lungs­merk­mal. Je­der, der sich nä­her für die po­si­ti­ven Ei­gen­schaf­ten von Mo­rin­ga in­te­res­siert, wird bei ei­ner ent­spre­chen­den In­ter­net­re­cher­che fün­dig wer­den.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)