Lendenschnitten mit Cham­pig­nons nach al­tem Re­zept

Lendenschnitten mit Champignons nach altem Rezept

Lendenschnitten mit Cham­pig­nons (nach al­tem Re­zept)

Ei­nes un­se­rer ers­ten Sonn­tags­ge­rich­te, als wir vor fast 35(!) Jah­ren ge­mein­sam mit dem Ko­chen an­ge­fan­gen ha­ben. Da es uns sehr ge­mun­det hat, ha­ben wir es vie­le Jah­re lang oft und ger­ne zu­be­rei­tet. In den letz­ten Jah­ren war es dann je­doch – aus wel­chen Grün­den auch im­mer – in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten. Sehr scha­de ei­gent­lich und des­halb ein gu­ter Grund das le­cke­re Re­zept wie­der ein­mal zu ge­nießen und mit an­de­ren Ge­nie­ßern zu tei­len.

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Ehrliches und gesund­heits­för­dern­des Koch-Hand­werk

Wich­ti­ger Be­stand­teil des Ge­richts ist sei­ne cre­mi­ge Sau­ce, bei de­ren Zu­be­re­itung wir auf in­dus­tri­el­le Fer­tig­pro­duk­te wie Sau­cen­bin­der oder gar Tü­ten­sau­cen komp­lett ver­zich­tet ha­ben. Ehr­li­ches Hand­werk eben. Der schö­ne Ne­ben­ef­fekt da­bei: Der bei wei­ter­ver­ar­bei­te­ten Le­bens­mit­teln ob­li­ga­to­ri­sche »Che­mie­bau­kas­ten«, in Form ei­ner el­len­lan­gen »E-XXX«-Auf­lis­tung, glänzt durch Ab­we­sen­heit. Im Zeit­al­ter ei­ner stets stei­gen­den Pro­zent­zah­l an Men­schen, die un­ter Le­bens­mit­tel­un­ver­träg­lich­kei­ten lei­den, ein nicht un­er­heb­li­cher As­pekt.

In der Wo­che, nach Fei­er­abend mal eben, wä­re das Re­zept al­ler­dings nicht ge­ra­de un­se­re ers­te Wahl. Et­was Mu­ße und Zeit, ganz im Sin­ne von »Ger­ne­ko­chen – Mit Wein ge­nie­ßen«, soll­te man schon mit­brin­gen, wenn man das Re­zept ein­mal aus­pro­bie­ren möch­te. Und wel­cher Wo­chen­tag eig­net sich für die­ses Vor­ha­ben bes­ser als ein ver­reg­ne­ter Sonn­tag, an dem man am liebs­ten Zu­hau­se bleibt?

Wie im­mer, ana­ly­siert un­ser Mi­cha­el die für das Re­zept ver­wen­de­ten Zu­ta­ten: Nährwert- und Ge­sund­heits­ana­lyse »

Gernekochen-Weintipp

Zu »Len­den­schnit­ten mit Cham­­pig­­nons nach al­­tem Re­­zept« passt ei­­ne fruch­­­ti­­­ge Weiß­­bur­­­gun­­­der-Char­­don­­nay-Cu­­vée von der Nörd­­li­­chen Wein­­stra­­ße in Rhein­­land-Pfalz. Ein­­­­fach mal auf un­­­­se­­r »Wein­­­tipp-Ic­on« tip­­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­­schen wie stets ei­­nen Gu­­ten Ap­­pe­­tit und wohl be­­komm's!

Rezept:
Lendenschnitten mit Cham­pig­nons

Zutaten für 4 Personen

Für den Einkaufszettel:

  • 800 g Lendenschnitten alias »Tour­ne­dos« von der Fi­let­spit­ze des Rinds, die man zu klei­nen, rund­li­chen, ca. 2–2,5 cm di­cken Steaks ver­ar­bei­tet)
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 2 Schalotten
  • 3 Eigelbe
  • 1–2 Spritzer Zitronensaft
  • ¼ l Weißwein (alternativ Milch)
  • 400 ml Rinderfond
  • 200 g braune Champignons
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle
  • etwas gefrorene Mehlbutter

Für die Mehlbutter:

  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Butter

gut mit­ein­an­der ver­men­gen und für 45 Min. ins Eis­fach stel­len.

Für die Pommes chips:

  • 6–8 festkochende Kartoffeln, je nach Größe (z. B. »Belana« oder »Annabelle«)
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL selbstgemachtes Zwiebel- und Knoblauchpulver

Wie man Zwie­bel- und Kno­blauch­pul­ver oh­ne be­denk­li­che Kon­ser­vie­rungs­stof­fe ganz ein­fach sel­ber ma­chen kann, ver­rät un­ser Work­shop ...

Rezept Kopfsalat Klara »

Als Beilage zu unseren Lendenschnittchen empfehlen wir einen leckeren Blattsalat.

Zutaten »Kopfsalat Klara« :

  • 1 Kopf Blattsalat
  • 1 hartgekochtes Ei
  • 4 EL Premium-Olivenöl, z. B. AGURÉLEO-Frühernte-Olivenöl »
  • 1 TL deutscher Senf mittelscharf
  • 1 kleiner Becher (150 ml) saure oder
    125 ml süße Sahne, ganz nach Vor­liebe
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • etwas Pfeffer und
  • Salz aus der Mühle

Das benötigt man zusätzlich für das Hauptgericht:

  • Wasserbad
    Dazu eine Edel­stahl­schüs­sel in ei­nem pas­sen­den, max. halb mit Was­ser ge­füll­ten Topf mit ko­chen­dem Was­ser hän­gen. Der Bo­den der Schüs­sel soll­te da­bei das Was­ser nicht be­rüh­ren, so­dass der Koch­vor­gang al­lein durch den auf­stei­gen­den Was­ser­dampf ge­schieht.
  • Schüs­sel­sieb zum Auf­fan­gen des Pilz­saf­tes (al­ter­na­tiv Kü­chen­sieb mit pas­sen­dem Topf ver­wen­den)
  • Backblech mit Backpapier oder alternativ
    Perforiertes Backblech oder alternativ
    Backkorb aus Drahtgeflecht




Zubereitung:

1) Champignons nicht wa­schen, son­dern – falls nö­tig – mit ei­nem Kü­chen­pin­sel vor­sich­tig säu­bern. Ei­gel­be von Ei­­wei­ße tren­­nen. Scha­lot­ten pel­len und klein ha­cken. (Ei­ne ge­hack­te Scha­lot­te für die Cham­pig­nons auf­be­wah­ren.) Rest­li­che Zu­ta­ten für die Sau­ce be­reit­stel­len.

2.1) Kasserole mit­tel­stark er­hit­zen. But­ter und ge­hack­te Scha­lot­te un­ter Wen­den kurz da­rin an­schwit­zen. Mehl hin­zu­fü­gen, eben­falls kurz an­­schwit­­zen und mit ei­nem Schuss Weiß­wein ablöschen. Unter ständigem Rühren so lange weiter Wein zu­gie­ßen, bis eine schöne sämige Mehlschwitze mit der ge­­wün­sch­ten Konsistenz entstanden ist.

2.2) « Roux » bzw. Mehl­schwit­ze nun in ein Was­ser­bad (sie­he Hin­weis Ein­kaufs­zet­tel!) set­zen. Die­se Vor­ge­hens­wei­se ist zwin­gend not­wen­dig, da­mit die Ei­gel­be nicht ge­rin­nen(!) Nun die Ei­gel­be mit dem Schnee­besen un­ter stän­di­gem Rüh­ren mit der Roux ver­ar­bei­ten.

2.3) Nach und nach Rinder­fond in klei­nen Men­gen zu­ge­ben und mit der Sau­cenbasis ver­men­gen. Für ei­ne schö­ne Sen­so­rik Sau­ce da­nach noch mit dem Zau­ber­stab auf­mi­xen.

3.1) Beschichtete Schmor­­pfan­­ne mit But­­ter drei­­vier­­tel­­stark (max. 130°) er­­hit­­zen. Hit­­ze auf mitt­­le­­re Tem­­pe­­ra­­tur re­­du­­zie­­ren und Cham­­pig­­nons un­­ter Wen­­den nur kurz an­­bra­­ten. Sie sol­­len noch biss­­fest sein. Scha­­lot­­ten hin­­zu­­fü­­gen und ein paar Se­­kun­­den mit­­schwit­­zen las­­sen.

3.2) Pfanneninhalt mit ei­nem kräf­ti­gen Schuss Weißwein ab­lö­schen ...

3.3) und sofort in ein Schüssel­sieb um­fül­len. So ga­ren die Cham­pig­nons nicht wei­ter und be­hal­ten ihre biss­fes­te Kon­sis­tenz und ih­ren gu­ten Ge­schmack. De­ckel zum Warm­hal­ten auf­le­gen und ein paar Mi­nu­ten war­ten, bis der Pilz­­saft-But­ter-Wein-Sud in die Auf­fang­schüs­sel ge­tropft ist.

3.4) Den aufgefangenen Sud in die Sau­ce ge­ben und mit dem Schnee­be­sen mit die­­ser ver­men­gen.

3.5) Hat die Sau­ce noch nicht die ge­wünsch­te Kon­sis­tenz, kann man sie noch et­was ein­re­du­zieren und/oder bröck­chen­wei­se ge­fro­re­ne Mehl­but­ter un­ter­rüh­ren um sie et­was an­zu­di­cken. Cham­pig­nons so­lan­ge se­pa­rat warm­hal­ten. Sau­ce fi­nal noch mit Pfef­fer und Salz so­wie 1–2 Sprit­zern Zi­tro­nen­saft ab­schme­cken. Hit­ze re­du­zie­ren, Cham­­pig­­nons hin­­zu­­fü­­gen.

4) Backofen auf 80° Ober-/Un­terhitze vorwärmen. Steak­­pfan­ne auf ho­he Tem­pe­ra­tur er­hit­zen. Tour­ne­dos ali­as Len­den­schnit­ten ggf. por­ti­ons­weise 2 Min. von je­der Sei­te scharf bra­ten. Im Back­of­en vor dem Ser­vie­ren 10–15 Min. ru­hen las­sen.

Gernekochen-Basiswissen: Steaks richtig braten

Steak-Brattemperatur: Je nach Herd und ver­wen­de­ter Pfan­ne, kann die Tem­pe­ra­tur­ein­stel­lung (nie­drig, mit­tel, hoch) un­ter­schied­li­che Tem­pe­ra­tu­ren er­zeu­gen. Die op­ti­ma­le Brat­tem­pe­ra­tur für Steaks liegt bei 220–240 Grad. Liegt die Brat­tem­pe­ra­tur da­run­ter, ge­lingt das An­bra­ten der Steaks nicht. Des­halb vor dem An­bra­ten un­be­dingt den "Was­ser­trop­fen-Test" ma­chen. Da­zu ein­fach ein paar Trop­fen kal­tes Was­ser in die Pfan­ne sprit­zen. Wenn die Trop­fen zer­plat­zen und ver­damp­fen, hat die Pfan­ne die rich­ti­ge Ar­beits­tem­pe­ra­tur er­reicht.



Pommes chips – ohne Friteuse und ohne Plattenfett

1) Kartoffeln schälen und mit ei­nem schar­fen Mes­ser in ca. 3–4 mm di­cke Schei­ben schneiden.

2) Pommes chips in kaltem Wasser durch Bewegen von der Kar­toffelstärke befreien. Behälter erneut mit Wasser be­fül­len und Pom­mes chips noch 15 Min. da­rin las­sen, um noch die rest­li­che Stär­ke aus­zu­schwem­men.

3) Wasser abschütten, Pommes chips im Sieb trockenschütteln und in einer Schüssel in Olivenöl mehrfach wenden. Mit Zwie­bel-Knob­lauch-Pul­ver würzen.

4) Backofen auf 170° Um­luft vor­hei­zen. Back­blech mit Back­pa­pier aus­le­gen und Pom­mes chips da­rauf ver­­tei­len. Je nach Kar­tof­fel­sor­te 30–40 Min. gold­braun ba­cken. Nach der halben Garzeit ein­mal wen­den. Pommes chips in eine Schüssel geben, Salz hin­zu­fü­gen und un­ter mehr­fa­chen Wen­den der Chips auf die­se ver­tei­len.

Unser Tipp: Mit ei­nem Draht­korb oder per­fo­rier­tem Back­blech ent­fällt das Wen­den (und das Back­pa­pier). Klas­se!

In Bezug auf Rezept und Zu­­ta­ten sind »Pom­mes fri­tes« wie auch »Pom­mes chips« wirk­lich ein­­fach herzustellen. Durch den Ein­satz von Oli­ven­öl und den Ver­zicht auf bil­li­ges In­dus­trie-»Plat­tenfett« (Ge­här­te­te Fet­te), sind un­se­re Pom­mes nicht nur un­­wi­­der­­steh­­lich le­cker, son­dern zu­dem auch ge­sund­heit­lich un­be­denk­lich.



Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Rindfleisch

Neben hoch­wer­ti­gem Ei­­weiß ent­­hält Rind- wie auch Lamm­­fleisch die le­bens­wich­ti­gen Vi­ta­mi­ne B1, B2, B6 und B12 so­wie äu­ßerst wich­ti­ge Mi­­ne­­ral­­stof­­fe (wie z. B. die Men­gen­ele­men­te Cal­ci­um und Mag­ne­sium so­wie das Spu­­ren­­ele­­men­t Ei­sen). Bei der Bil­dung ro­ter Blut­­kör­per­chen spielt ne­­ben Ei­­sen das Vi­ta­min B12 ei­ne zen­tra­le Rol­le. Es kann in nen­nens­wer­ten Men­g­en nur über tie­ri­sche Pro­dukte auf­ge­nom­men wer­­den.

Da­ran er­­kennt man, dass man bei ei­ner »rein-ve­ga­nen Er­­näh­r­ung« nicht mehr von ei­ner – für den Men­­schen – aus­­ge­­wo­­ge­­nen Er­­näh­r­ung aus­ge­hen kann. 150 g Lamm- wie auch Rin­der­fi­let kön­­nen be­­reits den Ta­­ges­­be­­darf ei­nes er­wach­se­nen Men­­schen de­­cken.

Champignons

sind nicht nur ein wichtiger Mineral­stoff­lie­fe­rant (Ei­sen, Cal­ci­um, Ka­li­um und Natrium), sondern auch ein wertvoller Vi­ta­min D-Lie­fe­rant und somit eben­falls eine Empfehlung auf dem Spei­se­zet­tel wert.

Vitamin D, gehört zur Familie der fett­lös­li­chen Vi­­­ta­­­mi­­­ne, wel­che gleich meh­re­re gute Eigenschaften mit sich brin­gen. Dazu ge­hö­ren die positive Be­­­ein­­­flus­­­sung der Re­gu­la­tion des Calcium- und Phos­phat­haus­hal­tes im menschlichen Kör­per wie auch die Steue­rung der Ein­la­ge­rung von Calcium in die Knochen.

Außerdem un­ter­stützt Vi­ta­min-D die Vor­beugung vor Os­teo­po­ro­se und hemmt zu­dem die Zellproliferation ver­schie­de­ner Tumorzellen.

Und ... Vitamin-D macht gute Laune. ;-)

Kartoffeln alias »Erdknollen«

In bestimmten Regionen Deutschlands sowie einigen Nach­bar­län­dern auch als »Erd­äpfel«, »Grundbirnen« bzw. »Grum­beeren« (Pfalz)) und weiteren Re­gio­nal­na­men be­kannt, ge­hö­ren Kartoffeln wie auch To­ma­ten und Paprika zur Fa­mi­lie der Nacht­schat­ten­ge­wäch­se. Gemäß statistischen Umfragen ist die Knol­len­frucht nach wie vor der Deut­schen liebste Beilage und das ist auch gar nicht schlecht.

Sie verfügen über reich­li­ch An­teile an Ei­weiß, Vi­ta­mi­nen, Bal­last­stof­fen und Mi­ne­ral­stof­fen. Als Bei­la­ge, und auch als Haupt­ge­richt, ma­chen sie zwar satt, aber in Ma­ßen ge­nos­sen nicht wirk­lich dick, denn der Fett­an­teil der Knol­len ist ge­ring. Be­zo­gen auf 100 g, be­sitzt die Kar­tof­fel ge­ra­de ein­mal 70 kcal.

Der Grund ei­ner mög­li­chen Ge­wichts­zu­nah­me bei über­mä­ßi­gem Ge­nuss von Kar­tof­feln liegt viel­mehr in der in Kar­tof­feln ent­hal­te­nen Stär­ke in Form von Koh­len­hy­dra­ten. Die­se wer­den vom mensch­li­chen Or­ga­nis­mus sehr schnell auf­ge­nom­men, was zwar rasch zu ei­nem Ener­gie­schub, aber auch zu ei­nem ra­schen An­stieg des Blut­zu­cker­spie­gels führt.

Blut­zu­cker wie­der­rum wird vom Or­ga­nis­mus in Fett um­ge­wan­delt. Das Zu­cker »glücklich« macht ist be­kannt, so ge­se­hen ist die Kar­tof­fel qua­si ein »Gute-Laune-Ini­tia­tor«.

Die Kehrseite der Me­dail­le be­steht da­rin, dass der Blut­zu­cker­spie­gel eben­so ra­sant wie­der ab­fällt, was dann wie­der­rum zu »schlech­ter Lau­ne« füh­ren kann. Auch bei Kar­tof­feln gilt al­so die Faust­re­gel der aus­ge­wo­ge­nen Er­näh­rung. In Ma­ßen und nicht stän­dig ge­nos­sen, ist die Kar­tof­fel ein wert­vol­ler Be­stand­teil un­se­res Spei­se­plans.

Tipp: Lässt man die Kartoffel nach dem Kochvorgang er­kal­ten und verarbeitet sie dann erst weiter, bildet sich eine »re­sis­ten­te Stärke«, die sich wesentlich güns­ti­ger auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. So wer­den z. B. Bratkartoffeln klas­si­scher­wei­se aus ER­KALTETEN Kar­tof­feln hergestellt.

Zwiebeln und Knoblauch

Beide sind ein natürliches Antibiotikum und be­kämp­fen wirk­sam schädliche Pilze und krank­heits­er­re­gen­de Mi­kro­or­ga­nis­men.

Die Zwie­­bel ist eng mit dem Knoblauch ver­wandt und besitzt gegenüber diesem eine mildere Wir­kung.

Die Kombination der Bei­den bringt ein star­kes Duo hervor. Beide enthalten wert­vol­le An­­ti­­oxi­­dan­­ti­­en, die als Fänger »Freier Ra­di­ka­ler« unseren Or­ga­nis­mus dabei helfen, ge­sund zu blei­ben.

Die zur Gattung der Li­lien­ge­wäch­se ge­hö­ren­den Pflanzen ver­fü­gen zudem über ei­nen hohen Vitamin- und Mi­ne­ral­stoff­ge­halt, von dem wir eben­falls ge­sund­heit­lich pro­fi­tie­ren. Enthalten sind die Vi­ta­mi­ne B1, B2 und B6 sowie die Vi­ta­mi­ne C und E.

Außer den Mi­ne­ral­stof­fen Salz, Eisen, Zink und Ma­gne­si­um, sind noch eine ganze Reihe weiterer Mi­ne­ral­stof­fe in Zwie­beln ent­hal­ten, so­dass man bei­­de Pflanzen durch­­aus als hochwertige Mi­ne­ral­stoff-Lie­feranten bezeichnen kann.

Hühnereier

Hühnereier besitzen durchschnittlich 7 g Proteine und damit ei­nen hohen Gehalt der biologisch wert­vollen Substanzen.

Biologisch wertvoll deshalb, da die im Ei ent­hal­te­nen Proteine einen hohen Anteil an es­sen­ti­el­len Aminosäuren, mit einem sehr guten Gleichgewicht aufweisen. Der Pro­te­in­ge­halt eines Hüh­ner­eis wird deshalb als Re­fe­renz­wert an­ge­se­hen.

Ein Vergleich mit anderen Lebensmitteln macht dies deut­lich: Zwei Hühnereier ent­hal­ten dieselbe Men­ge an Proteinen wie bspw. 100 g Fisch 100 g Fleisch.

Der durchschnittliche Fettgehalt ist mit 7 g genau so hoch, wie der Proteingehalt, es ist vor allem im Eigelb und we­niger im Eiweiss ent­halten. Bei den Fett­säu­ren im Ei handelt es sich zu zwei Drittel um un­ge­sät­tig­te Fett­säu­ren.

Etwas in Verruf, kam eine zeitlang der Ver­zehr von Ei aufgrund seines – mit ca. 180 mg – recht hohen Cho­­les­­te­­rin­­ge­­halts, was man je­doch auf keinen Fall über­be­wer­ten sollte, da solche Warnungen und Ein­stu­fun­gen meist gewissen Trends unterliegen und sich somit auch wieder ändern können.

Zudem be­sit­zen Hühnereier einen hohen Vitamin A, D und E-Anteil und enthalten die Spurenelemente Eisen und Zink.

Butter

Nachdem gu­te But­ter über Jahr­zehn­te sys­te­ma­tisch schlecht ge­re­det wur­de, oh­ne dies auf wis­sen­schaft­li­che Stu­dien zu be­grün­den, ist But­ter zwi­schen­zeit­lich von ih­rem schlechten Ruf »frei­ge­spro­chen« wor­den und das völ­lig zu Recht.

But­ter be­sitzt ei­nen ho­hen An­teil an ge­sät­tig­ten Fett­säu­ren, die eben NICHT – wie lan­ge Zeit be­haup­tet – schlecht für un­se­ren Or­ga­nis­mus sind. Aber auch ein­fach und mehr­fach un­ge­sät­tig­te Fett­säu­ren sind in But­ter ent­hal­ten.

Ge­gen­über Oli­ven­öl kann sie zu­dem noch mit ei­nem ech­ten Plus­punkt punk­ten: Ab­hän­gig von der Nah­rung, wel­che Kü­he zu sich neh­men, be­sitzt But­ter die für den Men­schen zwin­gend er­for­der­li­chen Ome­ga 3-Fett­säu­ren EPA und DHA. Je mehr fri­sches Gras (Stich­wort: Frei­land­hal­tung!) ei­ne Kuh zu sich nimmt, des­to hö­her der Ome­ga 3-An­teil in der Milch und de­ren Pro­duk­ten.

Hier kön­nen sich z. B. der deut­sche Markt­füh­rer Ker­ry­gold so­wie ei­ne hand­voll wei­te­rer Her­stel­ler mit der Qua­li­tät ih­rer But­ter und der da­rin ent­hal­te­nen ge­sun­den Fett­säu­ren ganz klar aus der Men­ge der But­ter­pro­du­zen­ten her­vor­he­ben.

Zitrusfrüchte

Zitronen, Man­da­ri­nen, Li­met­ten und Oran­gen zäh­len zu den am häu­figs­ten an­ge­bau­ten Zitrusfrüchten der Welt, wo­bei es sich bei der Orange, oder um­gangs­sprach­lich auch Apfelsine, um eine Kreu­zung aus Man­da­ri­ne und Pam­pel­mu­se han­delt.

Reich an Vitaminen

Zi­trus­früch­te sind reich an Vitamin C, ein Vitamin, welches für die Stär­kung unserer Ab­wehr­kräf­te be­kannt ist, und be­sit­zen zu­sätz­lich noch Vitamine der B-Gruppe so­wie Folsäure und Phos­phor. Auch der Mi­ne­ral­stoff Ei­sen, der eine blutbildende Wirkung besitzt, ist in ih­nen enthalten.

Wer auf Kalorien ach­tet, kann bei den ge­sun­den Früch­­ten zu­dem be­den­ken­los zu­grei­fen, sie zäh­­len zu den ka­lo­ri­en­ar­men Früch­ten.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

Kerntemperaturen und »Slow Cooking« – der neue (alte) Trend

– durch ein Braten-Kern­ther­mo­me­ter Fleisch und Fisch op­ti­mal ga­ren

Die wich­tigs­ten Gar­gra­de und de­ren em­pfoh­le­ne Kern­tem­pe­ra­tu­ren. So ga­ren Sie Rind, Kalb, Lamm, Wild, Schwein, Fisch und Ge­flü­gel per­fekt auf den Punkt. Wis­sens­wer­tes über: »Slow Coo­king – der neue (alte) Trend« und wert­vol­le Hin­ter­grund­in­fos zum The­ma Lang­zeit­ga­ren er­gän­zen un­se­ren Bei­trag.

Kerntemperaturen u. Slow Cooking

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