Riesengarnelen in Filo­teig auf Win­ter­sa­lat

Riesengarnelen in Filoteig auf Wintersalat

Silvesterkracher: Riesengarnelen in Filoteig auf Wintersalat

Schmeckt nicht nur zum Jah­res­wech­sel: Rie­sen­gar­ne­len in knus­pri­gem Fi­lo­teig ge­hüllt. Da­zu ein kna­cki­ger und ge­sun­der, da vi­ta­min­rei­cher Win­ter­sa­lat. Bei der Zu­sam­men­stel­lung der Sa­lat­zu­ta­ten, kann man nach Her­zens­lust kom­bi­nie­ren. Was man nicht frisch be­kommt, er­setzt man ein­fach durch ei­ne an­de­re Zu­tat oder na­tur­be­las­se­ner TK-Wa­re. So wä­ren – ganz nach per­sön­li­cher Vor­lie­be – z. B. auch Äp­fel, ge­rös­te­te Wal­nuß­ker­ne oder Cran­ber­ries pas­sen­de Zu­ta­ten un­se­res Win­ter­sa­la­tes ge­we­sen.

Gernekochen-Weintipp

Zu »Riesengarnelen in Filo­­teig auf Win­­ter­­sa­­lat« passt ein leichter, frucht­­be­­ton­­ter Char­­don­­nay oh­­ne Bar­­rique­­aus­­bau oder ein tro­­cke­­ner Cham­­pag­­ner. Idea­­ler­­wei­se auf 6–8° gut ge­­kühlt und dem per­fek­ten Ge­nuss steht nichts mehr im We­ge. Ein­­­­fach mal auf un­­­­se­­r »Wein­­­tipp-Ic­on« tip­­pen und mehr er­fah­ren. Wir wün­­schen wie stets ei­nen Gu­­ten Ap­­pe­­tit und wohl be­­komm's!

Rezept Riesengarnelen in Filoteig auf Wintersalat

Zutaten für 4 Personen

Für den Einkaufszettel:

  • 8 Riesengarnelen (Black Tiger Prawns)
  • 1 VPE Filoteig
  • 2 Eier Größe »M«
  • 200 g frischer Rosenkohl, alternativ TK-Ware
  • 1 Kopf Lollo-Rosso-Salat
  • 1 kleiner Kopf Radicchio-Salat
  • 1 Orange
  • 1 EL Weißweinessig
  • 5–6 EL  *Premium-Olivenöl, leicht-fruchtig »
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Fenchelknolle
  • 2 rote Peperoni
  • etwas frisch geriebener Meerrettich
  • 1 Msp. Zitronenschalenabrieb (Bio-Zitrone)
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 Stich Butter
  • 80 g Butterschmalz
  • etwas Salz und
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

1.1) Rosenkohl put­zen und schä­len. Strunk kreuz­wei­se ein­rit­zen.

1.2) Rosenkohl 3 Min. blan­chie­ren. Be­schich­te­te Pfan­ne mit But­­ter­­ auf mitt­­le­re Tem­­pe­­ra­­tur er­hit­zen. Ge­mü­se da­rin ca. 10–12 Min. »al den­te« bra­ten.

2.1) Orangen und Zi­tro­nen quer le­gen. Links und rechts das un­­te­­re und obe­re En­de der Zi­trus­früch­te (Kap­pen) ab­schnei­den. Dann die Früchte hoch­kant stel­len. Mit ei­nem sehr schar­fen Mes­ser die Scha­le in ei­nem Bo­­gen von ob­en nach un­ten so ab­schnei­den, dass die wei­ße Haut mit ent­fernt wird.

2.2) Anschlie­ßend dieFrüch­te wie­der quer le­gen und vor­sich­tig die ein­zel­nen Fi­lets aus den Trenn­häu­ten he­raus­schnei­den, sprich fi­le­tie­ren. Aus­tre­ten­den Frucht­saft auf­fan­gen. (Aus den vor­her ab­ge­schnit­te­nen Kap­pen lässt sich auch noch pri­ma Saft aus­­pres­s­en.) Frucht­saft zu den an­de­ren Zu­ta­ten aus Ar­­beits­­schritt 1.1 in die Schüs­sel ge­ben. Al­le Zu­ta­ten mit dem Schnee­be­sen zu ei­ner Vi­nai­gret­te ver­quir­len.

3.1) Salat wa­schen und ab­trop­fen las­sen. Sa­lat­blät­ter nicht schnei­­den, son­dern in schma­le Strei­fen rei­ßen.

3.2) Zuerst Ap­fel­es­sig, Zi­tro­­nen­­saft, Senf und Ho­­nig mit­­ein­­an­­der ver­­quir­­len. Dann lang­­sam Oli­venöl in ei­nem dün­nen Strahl un­­ter­­rüh­r­en, bis die Vi­nai­gret­te eine schö­ne sä­mi­ge Kon­sis­tenz be­­kom­­men hat. Mit Pfef­fer und Salz so­wie ei­ner Msp. Zi­­­tro­­­nen­­­scha­­­len­­­ab­­­rieb ab­­schme­­cken.

4.1) Aufgetaute Gar­nelen wa­schen und tro­cken­tup­fen. Gar­­ne­­len­­köp­fe per Hand­dre­hung ent­fer­nen. Black Ti­ger Prawns aus den Scha­len be­frei­en. Gar­ne­len am Rü­cken ent­lang ein­schnei­den und Darm­fa­den ent­fer­nen.

4.2) Vier bis fünf La­gen Fi­lo­teig auf;ein­an­der­le­gen. Teig in ca. 13 cm gro­ße Qua­dra­te schnei­den. Gar­ne­len da­­rin ein­­rol­­len. Teig­­en­­den mit Ei­gelb be­pin­seln und Tei­ge so mit­ein­an­der ver­­kle­­ben.

4.3) Olivenöl und But­ter­schmalz in einer be­schich­te­ten Fisch­­pfan­­ne er­hit­zen. Rie­sen­gar­ne­len zu­geben und 2 Min. von al­len Sei­te gold­braun bra­ten. Pfan­ne vom Herd zie­hen und Gar­­ne­­len da­rin mit auf­ge­leg­tem De­ckel warm hal­­ten.

5) Schnittlauch und Pe­pe­ro­ni wa­schen und tro­­cken­­tup­­fen. Schnitt­­­lauch in klei­­ne Röll­­chen schnei­­den. Pe­­pe­ro­ni hal­­bie­ren und in Rin­­ge schnei­­den. Ker­­ne ent­­fer­­nen. Aus Zi­tro­nen­saft und -abrieb, Oli­ven­öl, Pfef­fer, Salz und 1 Pri­­se Cay­­en­­ne­­pfef­­fer ei­ne Vi­­nai­­gret­­te her­­stel­­len. Blatt­sa­lat da­mit an­rich­ten und auf Tel­­lern ver­tei­len. Mit Ro­­sen­­kohl­­hälf­­ten, Oran­­gen­­fi­­lets und je zwei Rie­­sen­­gar­­ne­­len gar­­nie­­ren. Ab­­schlie­­ßend noch mit et­was frisch ge­­rie­­be­n­em Meer­­ret­­tich und Schnitt­­lauch­­röll­­chen be­­­streu­­­en.

Nährwert- & Gesundheitsanalyse

Garnelen

Wegen ihres hohen Eiweißgehaltes, in Verbindung mit Null-Kohlenhydraten, dürfen Garnelen gerne als kalorienarmes Abendessen unseren Speiseplan bereichern.

Hervorzuheben ist neben ihrem äußerst geringen Fettanteil ihr hoher Anteil an Proteinen. Wer sich gut und kalorienarm ernähren möchte und zudem immer schon gerne einen flachen Bauch, am Besten mit Bauchmuskeln in Richtung "Sixpack"  haben wollte, sollte Garnelen regelmäßig auf seine Speisekarte setzen.

Rosenkohl

Auch bekannt als "Brüsseler Kohl" oder in Österreich als "Sprossenkohl". Der Gemüsekohl aus der Familie der Kreuzblütler zählt definitiv zu den gesunden und empfehlenswerten Lebensmitteln. Das liegt zum Einen an seinen hohen Vitaminanteil, der sich bei der Zubereitung als Rohkostsalat und in hohem Anteil auch bei einer schonenden Garmethode wie dem "Dampfgaren" erhalten lässt. Zum Anderen, besitzt  der quasi fettfreie Gemüsekohl den Mineralstoff Kalium sowie das Spurenelement Zink, beides wertvolle Inhaltsstoffe zur Erhaltung unserer Gesundheit.

Fenchel:

Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler und ist nicht allein in der mediterranen Küche, sondern weltweit beliebt. Außer als Gemüse oder Gewürz (Fenchelsamen), findet die Pflanze auch als Heilpflanze Anwendung. Fenchel ist reich an Vitamin C und in Deutschland z.B. auch als "Fencheltee" sehr populär. In der Küche verwendet man die Knolle - und seltener auch das Fenchelgrün - meist in Kombination, als Beilage zu Fisch oder Zutat in Suppen. Außer ihrem hohen Vitamin-C-Anteil, ist die Fenchelknolle reich an Kohlenhydraten, Eiweiße und Ballaststoffen sowie ätherischen Ölen.

Von diesen erhält die Knolle auch ihren typischen Anisgeschmack. Die Öle enthalten die Inhaltsstoffe Fenchon, Anatol und Menthol, welche positive, verdauungsfördernde Wirkungen auf unseren Organismus (Magen-Darm-Trakt) besitzen. Unter den Mineralsstoffen, findet man blutbildendes Eisen in der Fenchelknolle, aber auch Anteille von Kalium und Provitamin A sind in Fenchel enthalten.

Basierend auf eine Vielzahl belegter Studien gilt als sichergestellt, dass der Kohl zellschädigenden und krebsauslösenden Stoffen - den berühmt-berüchtigten "Freien Radikalen" - wirkungsvoll entgegenwirkt. Gerade jetzt im Winter zur Erkältungszeit, geben wir daher dem nahrhaften und zudem noch leckeren Gemüse unsere besondere Empfehlung. Vor einen übermäßigen Genuss sei dennoch gewarnt, da der Verzehr von Rosenkohl in großen Mengen zu Blähungen und Bauchschmerzen führen kann.

Zitrusfrüchte

Die Orange, oder umgangssprachlich auch Apfelsine, ist eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Sie zählt zu den am häufigsten angebauten Zitrusfrüchten der Welt. 

Reich an Vitaminen

Genau wie auch Zitronen, sind die orangefarbenen Früchte reich an Vitamin C, ein Vitamin, welches für die Stärkung unserer Abwehrkräfte bekannt ist, und besitzen zusätzlich noch Vitamine der B-Gruppe sowie Folsäure und Phosphor. Auch der Mineralstoff Eisen, der eine blutbildende Wirkung besitzt, ist in Orangen enthalten. Wer auf Kalorien achtet, kann bei Orangen zudem bedenkenlos zugreifen, sie zählen zu den kalorienarmen Früchten.

Paprika bzw. Peperoni oder Chilischoten

Paprika gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und tauchen je nach Geschmack und Schärfegrad unter verschiedenen Bezeichnungen wie Chilischoten, Pfefferonen, Peperoni, Peperoncini usw. auf. Im Vergleich zu Zitronen besitzen sie einen zwei- bis dreimal so hohen Vitamin C-Gehalt, ein Vitamin, das ja bekannterweise wichtig für unsere Abwehrkräfte ist.

Die Vitamine A und E, sind ebenfalls in Paprika enthalten. Vitamin A unterstützt die Sehkraft unserer Augen und ist - ähnlich wie das Vitamin B 12, welches in tierischem Eiweiss enthalten ist - mitverantwortlich für die Blutbildung unseres Körpers. Vitamin E wird als das Fruchtbarkeits-Vitamin bezeichnet. Auch wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Kalzium und Tocopherol sind in den verschiedenen Paprikasorten enthalten. Somit ist Paprika als »gesunde« Gemüsesorte einzustufen.

Außerdem enthalten gelbe wie auch rote Paprika Betakarotin. Den höchsten Nährwert besitzt rote Paprika, darauf folgen die orangefarbenen und gelben Paprika. Grüne Gemüsepaprika, ist die Nährstoffärmste aller Sorten.

Genau wie Meerrettich und auch Ingwer, stimulieren Chilischoten mit ihren antibiotischen Eigenschaften unseren Blutkreislauf und verbessern so unsere Durchblutung.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Michael Pagelsdorf
Dipl. Ernährungswissenschaftler (Oekotrophologe)

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